DE400663C - Verfahren zur Herstellung direkter Positive - Google Patents

Verfahren zur Herstellung direkter Positive

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DE400663C
DE400663C DEK84805D DEK0084805D DE400663C DE 400663 C DE400663 C DE 400663C DE K84805 D DEK84805 D DE K84805D DE K0084805 D DEK0084805 D DE K0084805D DE 400663 C DE400663 C DE 400663C
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direct positives
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C5/00Photographic processes or agents therefor; Regeneration of such processing agents
    • G03C5/26Processes using silver-salt-containing photosensitive materials or agents therefor
    • G03C5/40Chemically transforming developed images

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Silver Salt Photography Or Processing Solution Therefor (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung direkter Positive. Gegenstand der Erfindung ist,die Herstellung direkter Positive auf Silbersalzemu,lsionsschichten.
  • Es ist bekannt, daß man nach dem Entwickeln eines negativen Bildes das reduzierte Silber mit der Gelatine durch sauerstoffabgebende Körper, wie z. B. Persulfate, Wasserstoffsuperoxyd, aus dem Bilde herauslösen kann. Schwärzt man nun das zurückbleibende Halogensilber durch nochmalige Entwicklung oder führt es in Schwefelsilber über, so erhält man ein Positiv.
  • Ist nun die .erste Entwicklung nicht bis auf die Unterlage gedrungen infolge zu kurzer Entwicklung oder Belichtung oder infolge ungleichmäßiger Dicke der Schicht, so däß noch ein Rest von Halogensilber zurückgeblieben ist, so wird dieser bei der zweiten Entwicklung ebenfalls geschwärzt oder geschwefelt, wodurch man unreine, tonige Weißen erhält.
  • Außerdem ist das Verfahren nur anwendbar bei Bildern, die nicht fixiert sind, weil bei fixierten Bildern eben kein Halogensilber vorhanden ist, das geschwärzt -werden könnte.
  • Fertige negative Bilder, wie sie häufig als Reproduktionen von Zeichnungen, Drucksachen usw., in der Praxis verwendet werden, können nach dem erwähnten Verfahren überhaupt nicht mehr in Positive verwandelt werden.
  • ach dein zu beschreibenden Verfahren :st das ohne weiteres möglich ohne Rücksicht auf ungleichmäßige Stellen der Schicht und deren Dicke.
  • Um dieses Verfahren auszuüben, trocknet man das nach der Erfindung entwickelte negative Bild, gleichgültig ob fixiert oder nichtfixiert, trägt eine Farbe, welche ein in Wasser unlösliches Bindemittel enthält, auf und legt es in eine Lösung, welche Persulfate oder Wasserstoffsuperoxyd enthält, in welcher nach einiger Zeit das Silber samt der Gelatine und der auf .dieser sitzenden Farbe aus der Schicht herausgelöst wind.
  • Es bleibt ein positives Bild im Tone ,der verwendeten Farbe, die auch an bestimmten Stellen verschieden sein kann, zurück bei vollständig reinem Grunde ohne jeden Farbton.
  • Ist die Schicht dünn und gleichmäßig gewesen, so brauchen auch die nicht fixierten Bilder nicht noch nachträglich fixiert zu wenden, -weil das noch vorhandene Halogensilber sich unter der Farbe befindet und irgendeine Veränderung durch Licht oder atmosphärische Einflüsse belanglos ist.
  • Benutzt man eine fetthaltige Farbe, so kann das Original ohne weiteres zu Umdrucken auf Zink, Stein usw. benutzt werden, oder es kann auch als Ätzdeckung für die Herstellung von Klischees dienen.
  • Die Vorteile des beschriebenen Verfahrens sind also kurz folgende: Das Verfahren ist unabhängig von der Gleichmäßigkeit der Schicht und deren Dicke. Es läßt sich bei urfixierten und auch bei fixierten Bildern anwenden. Es bietet die Möglichkeit, positive Bilder in jedem beliebigen Farbton herzustellen. Die Bilder können auch in mehreren Farbtönen hergestellt werden. Es gestattet Abzüge in Fettfarbe für graphische Zwecke herzustellen und gibt ohne Nachbehandlung einen rein weißen Grund.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung direkter Positive, dadurch gekennzeichnet, dala auf ein nichtfixiertes oder fixiertes negatives Silberbild eine in Wasser unlösliche Farbe aufgetragen wird und danach durch Behandlung mit sauerstoffabgebenden Körpern, wie Wasserstoffsuperoxyd, die Gelatine mitsamt der Farbe und dein Silber herausgelöst wird.
DEK84805D 1923-02-02 1923-02-03 Verfahren zur Herstellung direkter Positive Expired DE400663C (de)

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