DE424209C - Verfahren und Vorrichtung zur flammenlosen Verbrennung von Daempfen und Gasen mittels katalytischer Substanzen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur flammenlosen Verbrennung von Daempfen und Gasen mittels katalytischer SubstanzenInfo
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- DE424209C DE424209C DESCH71730D DESC071730D DE424209C DE 424209 C DE424209 C DE 424209C DE SCH71730 D DESCH71730 D DE SCH71730D DE SC071730 D DESC071730 D DE SC071730D DE 424209 C DE424209 C DE 424209C
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- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23C—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN A CARRIER GAS OR AIR
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- F23D99/00—Subject matter not provided for in other groups of this subclass
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- F23C—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN A CARRIER GAS OR AIR
- F23C2700/00—Special arrangements for combustion apparatus using fluent fuel
- F23C2700/04—Combustion apparatus using gaseous fuel
- F23C2700/043—Combustion apparatus using gaseous fuel for surface combustion
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- F23D—BURNERS
- F23D2206/00—Burners for specific applications
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- F23D2206/0063—Catalytic burners adapted for use in illumination and heating
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Description
- Verfahren und Vorrichtung zur flammenlosen Verbrennung von Dämpfen und Gasen mittels katalytischer Substanzen. Die flammenlose Verbrennung von Dämpfen und Gasen mittels katalytischer Substanzen gestaltet sich im allgemeinen dadurch unwirtschaftlich, daß von den Dämpfen oder Gasen, welche in der Verbrennungsapparatur entwickelt oder derselben zugeleitet werden, nur ein Bruchteil tatsächlich in solche Berührung mit der katalytischen Substanz gelangt, daß er tatsächlich zur Verbrennung kommt.
- Vorliegende Erfindung bezweckt, diesen Mangel bei bekannten Einrichtungen zu verbessern und erreicht den Zweck dadurch, daß die Dämpfe oder Gase der katalytischen Substanz aus einer abschließbaren Kammer durch kapillare Öffnungen in der Kammerwandung zugeführt werden. Wenn das geschieht, dann kann man leicht die Anordnung so treffen, daß die kapillaren Gas- oder Dampfstrahlen so auf die katalytisch wirksame Masse geleitet werden, daß sie bei gleichzeitiger hinreichender Zufuhr von atmosphärischer Luft restlos zur Verbrennung gelangen. Dazu ist nur erforderlich, daß die katalytische Substanz den kapillaren Öffnungen in dem Gas- oder Dampfgehäuse in passender Weise vorgelagert wird, was stets durch Wahl einer hinreichei,cl dicken Schicht der katalytischen Substanz geschehen kann. Es empfiehlt sich dabei, die katalytische Substanz in ein Gehäuse mit durchlochter Wandung einzuschließen, so daß sie in diesem fest gefaßt und dem verletzenden Angriff von außen her entzogen ist, dabei aber durch die durchbrochene Wandung dem Luftzutritt frei ausgesetzt ist.
- Eine besonders günstige Anordnung ergibt sich, wenn das Dampf- oder Gasgehäuse und das Gehäuse der katalytischen Substanz rohrartig gestreckt ausgebildet sind, um bei einer solchen Ausbildung das Dampf- oder Gasrohr und .das die katalytische Substanz enthaltende Gehäuse in für die Wirkung passender Lage zueinander zu halten, wenn man sie zusammen in ein rohrartiges Gehäuse mit durchbrochener Wandung einschiebt. Das letztere kann als Träger von zu beheizenden Werkzeugen je nach der Bestimmung der Heizvorrichtung benutzt werden. Als solche Werkzeuge mag hier ein System von Zinken genannt sein, wodurch die Vorrichtung den Charakter eines Kammes erhält, der als Haartrockengerät mit Bequemlichkeit und Vorteil Anwendung finden kann. Bei anderer Anordnung des oder der Zinkensysteme, insbesondere bei Vereinigung von mehreren Rohren, kann man die Vorrichtung zum Plissieren von Stoffbändern als Brennschere benutzen. Selbstverständlich kann -die Vorrichtung auch als Kocher Ver- Wendung finden, für welchen Zweck sie besonders geeignet ist, wenn es sich um Kochen leicht entzündlicher Flüssigkeit handelt. In diesem Falle bildet sie einen guten Ersatz für eine elektrische oder Dampfheizvorrichtung.
- Die Erfindung ist an dem Ausführungsbeispiel eines Kochers für flüssige Brennstoffe auf der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht, und zwar für den Fall einer Kochvorrichtung.
- Abb. i und 2 veranschaulichen die Kochvorrichtung in zwei zueinander senkrechten Vertikalschnitten, und zwar Abb. 2 in einem Schnitt nach der Linie A-3 der Abb. i ; Abb. 3 ist eine Aufsicht auf die Kochvorrichtung und Abb. 4 ein Horizontalschnitt durch den eigentlichen Kocher nach der Linie C-D der Abb. 2.
- Die Kochplatte ist mit a bezeichnet. Sie ist mit zahlreichen nach der Zeichnung konzentrischen Öffnungen versehen, durch welche die verbrannten Dämpfe austreten können. Mit b ist ein rohrartiges Gehäuse mit durchbrochener Wandung bezeichnet. In dieses rohrartige Gehäuse ist eine rohrartige Patrone c und ein Dichtrohr d eingesetzt, welches mit dem Brennstoffbehälter e in Verbindung steht. Die rohrartige Patrone c enthält eine Packung f aus katalytischer Masse, z. B. platiniertem Asbest, und ist so gestaltet, daß sie auf der dem Dichtrohr d zugekehrten Seite eine rinnenartige Vertiefung besitzt, in welcher das Dichtrohr eingelagert ist. Die Wandung der Patrone c ist mit zahlreichen Öffnungen versehen, sowohl in dem gewölbten Teil der Wandung als auch in der rinnenförmigen Vertiefung. Ebenso ist auch das Dichtrohr d mit zahlreichen Öffnungen g versehen, welche in diesem Falle gemäß der Erfindung nur kapillare Weite besitzen. In der Darstellung der Zeichnung sind in Abb.4 nur wenige Öffnungen dargestellt, welche zur Erleichterung der zeichnerischen Darstellung größeren Querschnitt besitzen.
- Das Dichtrohr d kann aus dem rohrartigen Gehäuse h herausgezogen werden, ebenso wie auch die Patrone c aus dem Gehäuse herausgezogen werden kann, zu welchem Zweck der Knopf h vorgesehen ist.
- Es ist eine Mehrzahl von Gehäusen b in dem die Kochplatte a tragenden Gehäuse nebeneinander vorgesehen, so daß die ganze kreisrund angenommene Kochplatte ungefähr gleichmäßig beheizt wird.
- Die Wirkungsweise ist wie folgt: Angenommen, daß der trenristOAbehälter e mit Benzin gefüllt ist und daß die Inbetriebsetzung der Apparatur gewünscht wird, dann zieht man die Patrone c heraus und übergießt die darin befindliche katalytische Masse mit etwas Methylalkohol und schiebt die Patrone darauf wieder in das Gehäuse ein. Unter der Einwirkung des Methylalkohols erwärmt sich die katalytische Masse und bewirkt eine Verdampfung des durch das Dichtrohr d zugeführten Benzins. Die Benzindämpfe werden jetzt durch die kapillaren Öffnungen g herausgetrieben und treten durch die Öffnungen in der Wandung der Patrone c in die heiße katalytische Masse ein, welche in diesem Zustande die Fähigkeit besitzt, auch Brennstoffe, wie Benzin, zu oxydieren.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur flammenlosen Verbrennung von Dämpfen und Gasen mittels katalytischer Substanzen, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfe oder Gase in kapillaren Strahlen unter Druck durch die katalytische Masse gepreßt werden.
- 2. Vorrichtung zur flammenlosen Verbrennung von Dämpfen und Gasen mittels i katalytischer Substanzen, gekennzeichnet durch eine mit kapillaren Öffnungen versehene abgeschlossene oder abschließbare Kammer für das dampfbildende Medium oder das verbrennende Gas in Verbindung mit einer Kammer mit durchbrochener Wandung, in welcher die katalytische Masse untergebracht ist und in welche die aus den kapillaren Öffnungen austretenden Dämpfe oder Gase einzutreten vermögen.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die mit kapillaren Öffnungen versehene Dampf- oder Gaskammer die Form eines Rohres besitzt, während die die katalytische Substanz aufnehmende Kammer die Form einer lang" gestreckten Patrone hat, die mit einer rinnenartigen Vertiefung versehen ist, welche die Dampfröhre aufnimmt, wobei beide in ein rohrartiges Gehäuse eingeschoben sind, so daß sie unabhängig voneinander hergestellt und auch ebenso gehandhabt werden können. q.. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse ' als Träger von zu beheizenden Werkzeugen (Zinken usw.) ausgebildet ist, mit denen es in entsprechender Anordnung besetzt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH71730D DE424209C (de) | 1924-10-07 | 1924-10-07 | Verfahren und Vorrichtung zur flammenlosen Verbrennung von Daempfen und Gasen mittels katalytischer Substanzen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH71730D DE424209C (de) | 1924-10-07 | 1924-10-07 | Verfahren und Vorrichtung zur flammenlosen Verbrennung von Daempfen und Gasen mittels katalytischer Substanzen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE424209C true DE424209C (de) | 1926-01-20 |
Family
ID=7440281
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH71730D Expired DE424209C (de) | 1924-10-07 | 1924-10-07 | Verfahren und Vorrichtung zur flammenlosen Verbrennung von Daempfen und Gasen mittels katalytischer Substanzen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE424209C (de) |
-
1924
- 1924-10-07 DE DESCH71730D patent/DE424209C/de not_active Expired
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