DE424162C - Fallfigurenspielzeug - Google Patents
FallfigurenspielzeugInfo
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- DE424162C DE424162C DEH97274D DEH0097274D DE424162C DE 424162 C DE424162 C DE 424162C DE H97274 D DEH97274 D DE H97274D DE H0097274 D DEH0097274 D DE H0097274D DE 424162 C DE424162 C DE 424162C
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- Germany
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- figures
- fall
- disc
- lever
- toy
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- Expired
Links
- 230000036461 convulsion Effects 0.000 claims 1
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63F—CARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- A63F9/00—Games not otherwise provided for
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Toys (AREA)
Description
Gegenstand der Erfindung ist ein FaIlfigurenspielzeug
mit einer Vorrichtung zum gemeinsamen mechanischen Aufrichten der Figuren nach Art der bekannten, durch
Schnurzug aufrichtbaren Kegelspiele. Die in einer beliebig verlaufenden Reihe aufgestellten
Figuren sollen der Reihe nach dadurch umfallen, daß eine fallende Figur jeweils die
nächstfolgende umstößt. Voraussetzung hierfür ist, abgesehen vom richtigen Verhältnis
zwischen Abstand und Höhe der Figuren, daß jede Figur richtig auf die nächste Figur zu
umfällt.
Zu diesem Zwecke sind die Kippkanten an den Füßen (Standklötze, Standplatten) der
Figuren derart angeordnet, daß sie jeweils die den Standort einer Figur mit dem der
nächsten Figur verbindenden Sehnen der Standlinie annähernd rechtwinklig kreuzen.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel dar.
Abb. ι ist ein Schaubild des ganzen Spielzeuges bei fortgenommener Seitenwand,
Abb. 2 ein senkrechter Schnitt. Abb. 3 zeigt eine Einzelheit der Aufrichtvorrichtung,
Abb. 4 eine Fallfigur in größerem Maßstabe. Abb. 5 zeigt verschiedene Formen der Standflächen
der Fallfiguren, Abb. 6 eine abgeänderte Einzelheit.
Das Spielzeug besteht gemäß Abb. 1 aus einem viereckigen flachen Kasten 1 mit
Deckel 2. Der Kasten selbst ist in sich vollständig geschlossen und weist eine Deckplatte
3 auf, die als Basis für das Aufstellen von Fallfiguren 4 dient. Im Innern des
Kastens befindet sich eine Scheibe 5, die an der Platte 3 durch zu Schleifen geknüpfte
Gummibänder 6 aufgehängt ist. Über der Scheibe 5 liegt ein Hebel 7, der an der Rückwand
des Kastens bei 8 senkrecht drehbar gelagert ist und mit dem freien Ende durch einen senkrechten Schlitz 9 in der Vorderwand
des Kastens herausragt. Über der Mitte der Scheibe 5 besitzt der Hebel 7 eine Nase 10, die mit der Scheibe in Anlage ist.
Beim Niederdrücken des Hebels 7 im Schlitz 9 wird durch die Nase 10 die Scheibe 5 niederbewegt, wobei die Gummibänder 6 gestreckt
werden, so daß die Scheibe das Bestreben hat, in ihre Lage zurückzukehren. Der Schlitz 9
besitzt am unteren Ende eine seitliche Ausbuchtung 9', die als Rast für das Festlegen
des niedergedrückten Hebels 7 dienen kann.
Die Scheibe 5 wei&t eine Reihe von Löchern 11 auf, die ungefähr nach der Linie
verlaufen, in der auf der Platte 3 die Fallfiguren aufgestellt sind. Durch diese Löcher
gehen Gummischnüre 13, die unten mit das Durchziehen durch die Löcher verhindernden
Knoten 13' versehen sind und über der' Scheibe an Zugorganen 15 angreifen, die
durch Lochpaare 12 in der Platte 3 zu den Fallfiguren führen. Diese Zugorgane bestehen·
aus leicht biegsamen dünnen, aber festen Schnüren 15, die mit beiden Enden
von unten durch Lochpaare 12 in der Platte 3 hindurchgehen, durch entsprechende Bohrungen
in den Standklötzen der Fallfiguren geführt und über diesen Klötzen verknotet sind, wobei der Knoten in einer mittleren
Ausnehmung 16 des Klotzes liegt. In die hierdurch gebildeten Schlaufen sind unten
kleine Ringe 14 eingehängt, a.n die die Gummischnüre 13 angeknüpft sind. Die Gesamtlänge
eines jeden Zugorgans 13, 14, 15
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Richard Fuhrmann in Freiburg L B.
zwischen der Scheibe 5 und der Aufstellplatte 3 des Kastens ist um so viel größer als
die Länge der Gummischnurschlaufen 6, daß bei gehobener Stellung der Scheibe 5 die
Zugorgane 15 genügend lose sind, um das Umfallen der Figuren zu gestatten. Wird
jedoch die Scheibe 5 mittels des Hebels 7 heruntergedrückt, so werden auch die Zugorgane
13, 14, 15 angespannt, so daß die Figuren 4 elastisch feststehen.
Die Handhabung geschieht in folgender Weise. Drückt man bei liegenden Fallfiguren
den Hebel 7 kräftig nieder, so wird auf die Zugschnüre 15 durch die Scheibe 5 ein kräftiger
Zug ausgeübt, durch dessen Wirkung die Falifiguren sich aufrichten. Läßt man dann den Hebel los, so bleiben die Figuren
frei stehen, während die Zugschnüre 15 lose werden. Stößt man sodann eine der Figuren
über ihre Kippkante um, so trifft sie auf die benachbarte Figur, die wieder die nächste
Figur umstößt, so daß der Reihe nach sämtliche Figuren umfallen.
Bei Aufstellung der Figuren in einem Bogen, z. B. einem Kreise oder einer Spirale,
müssen die Kippkanten der Standklötze, wie Abb. 5 zeigt, ungefähr senkrecht zur Verbindungslinie
zur nächsten Figur verlaufen, was durch entsprechende Abschrägung des Klotzes erreicht werden kann. Die Abschrägung
kann eine einseitige sein, wie in Abb. 5 dargestellt, oder doppelseitig, wie ebenda punktiert
angedeutet, je nachdem der Wander fall nur in einer oder beiden Richtungen gewünscht
wird.
Statt menschliche Figuren zu verwenden, wie dargestellt, können auch irgendwelche
anderen Figuren, z. B. auch einfache Klötzchen Verwendung finden.
Die Gummibänder der dargestellten Ausführung kann man selbstverständlich auch
durch Spiralfedern ersetzen. Die Verwendung elastischer Organe erleichtert zunächst
das richtige Einstellen derart, daß beim Niederdrücken
des Hebels alle Figuren sich aufrichten. Sie ermöglicht auch einen besonders wirksamen Effekt. Man kann nämlich
beispielsweise bei umliegenden Figuren den Deckel zuklappen und darauf bei geschlossenem
Deckel den Hebel 7 niederdrücken und in der Rast 9' festlegen. Hierbei werden zunächst
die Figuren durch den niedergeklappten Deckel festgehalten. Sowie man jedoch den Deckel anhebt, springen mit einem Ruck
unter dem elastischen Zug der Schnüre 13 sämtliche Figuren auf.
An und für sich ist natürlich, wenn man auf derartige besondere Wirkungen verzichtet,
auch die Verwendung nicht elastischer Zugorgane für das Aufrichten der Figuren möglieh,
wie in Abb. 6 angenommen, wo jedoch zur Schaffung einer gewissen Elastizität die
Schnur 15' unterhalb der Scheibe 5 um einen dort an der Scheibe befestigten kugelig gewölbten
Gummipuffer 21 gelegt ist.
Die Verwendung von je zwei Löchern 12 in der Standplatte 3 für jede Figur in Verbindung
mit einem doppelten, durch die Löcher gehenden, an entsprechenden Punkten der Figur angreifenden Zugorgan 15 sichert
die richtige Einstellung der Kippkanten der einzelnen Figuren zur Standlinie.
Die elastischen Tragschnüre 6, an denen die Scheibe 5 aufgehängt ist, können gegebenenfalls
auch durch Schraubenfedern ersetzt werden, die die Scheibe auch von unten abstützen können.
Claims (3)
1. Fallfigurenspielzeug mit Vorrichtung zum gemeinsamen mechanischen
Aufrichten der Fallfiguren, dadurch gekennzeichnet, daß die Kippkanten an den Füßen der Figuren derart angeordnet sind,
daß sie jeweils die den Standort einer Figur mit dem der nächsten Figur verbindenden
Sehnen der Standlinie annähernd rechtwinklig kreuzen, so daß eine Figur beim Umfallen die nächstfolgende um- g0
stößt.
2. Fallfigurenspielzeug nach Anspruch i, bei dem zum gleichzeitigen Aufrichten
aller Figuren eine Scheibe dient, die mit den einzelnen Figuren mittels durch die Standplatte gehender Zugorgane
verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (5) durch elastische
Teile (6) abgestützt ist, die sie im Ruhezustande so weit angehoben halten, daß die
zu den Fallfiguren führenden Zugorgane (1S) genügend lose sind, um den Figur'en
das Umfallen zu gestatten.
3. Fallfigurenspielzeug nach Anspruch 2 mit einem die Aufrichtscheibe
bewegenden Hebel, dadurch gekennzeichnet, daß eine Rast (9') vorgesehen ist, in die der Hebel (7) bei gespannten Zugorganen
eingelegt werden kann, so daß die aufgerichteten Figuren elastisch festgehal- no
ten werden oder die durch den geschlossenen Deckel niedergehaltenen Figuren sich beim Öffnen des Deckels ruckartig
aufrichten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH97274D DE424162C (de) | Fallfigurenspielzeug |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH97274D DE424162C (de) | Fallfigurenspielzeug |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE424162C true DE424162C (de) | 1926-01-16 |
Family
ID=7167768
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH97274D Expired DE424162C (de) | Fallfigurenspielzeug |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE424162C (de) |
-
0
- DE DEH97274D patent/DE424162C/de not_active Expired
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