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Rechenlehrmittel.
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Kugeln und Knöpfen.
Die Einrichtung ist in der Weise getroffen, dass, wenn mit einer Darstellung gerechnet wird, die übrigen entweder verdeckt oder entfernt werden können und wird dies dadurch erreicht, dass z. B. die färbigen Kugeln an ihren Stäben nach rückwärts herab verschoben werden, die färbigen Knöpfe hinter eine Leiste geschoben, und die Bilder einfach abgenommen werden.
Auf diese Weise ist bei vorstehender Rechenmaschine eine Abteilung für schaubildliche Darstellungen, weiters für Kugelrechnungen und für Knöpferechnungen vorgesehen und sind
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Die Rechenmaschine ist auf dem 5-System aufgebaut, da diese Zahl den Anfängern des Rechnens am leichtesten und besten zukommt. Die Abteilung für Knöpferechnen ist mit f rbigen Knöpfen
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Zugleich können auch die auf der Rechenmaschine angeordneten Einschnitte und Leisten durch Farben erkenntlich gemacht werden und zu diversen Rechengleichungen verwendet werden.
Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass am unteren Teile der Maschine auch eine bildliche Darstellung angeordnet ist, wodurch erzielt wird, dass der Schüler jene Rechenaufgaben, welche dt'r vortragende Lehrer an dem Oberteile vorgetragen, selbst auf dem Unterteile wiederholen kann.
Die Wahl der Darstellungen ist in der Weise vorgesehen, dass es möglich ist, den Schüler mit Personen bekannt zu machen, z. B. mit Soldaten, Feuerwehren, Turnern, mit Tieren, z. B.
Hasen, Hennen, Katzen usw., mit Früchten, z. B. Äpfeln, Birnen, mit Möbeln, z. B. Stühlen,
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rechnen zu lernen.
Weiters ist es möglich. mit wirklichen Goldmünzen zu rechnen, Heller und Zweihellerstücke.
Zugleich eignet sich diese Rechenmaschine zur Darstellung von geometrischen Figuren, Erkenntnis von Farben und anderen Eigenschaften verschiedener Gegenstände.
Die kombinierte Rechenmaschine für den Schulunterricht ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen : Fig. 1 eine Vorderansicht, Fig. 2 einen Vprtikalschnitt, Fig. 3 einen Horizontalschnitt nach Linie x-x aus Fig. 1 und Fig. 4 ist ein Einzelteil in Ansicht und Querschnitt im vercrrösserten Massstabe.
An einem stabilen Ständer s, welcher auf zwei Säulen ruht, eine genügende Höhe und Breite
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lassen sich an den Rundstäben verschieben und werden einfach, wenn nicht mehr gebraucht, nach unten, hinter die Säule geschoben und sind auf diese Weise dem Schüler unsichtbar. Weiter
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unten ist eine Platte 1 angeordnet, welche F-förmige Ausschnitte m auf weist, welche je zu fünf Stück nebeneinander gruppiert sind, zusammen also 15 Stück. Diese F-förmigen Ausschnitte m dienen zu rechnerischen Darstellungen mit färbigen Knöpfen n, welche in den Schlitzen aufgeschoben und mittels rückwärtigen Plättchen vor dem Herausfallen gesichert sind (Fig. 1, 2 und 4). Auf diese Weise sind die Knöpfe n stets an der Platte 1 befestigt und können nicht verloren gehen.
Die Knöpfe n können infolge einer am unteren Ende der Ausschnitte m angebrachten Leiste o, welche breiter als der Durchmesser der Knöpfe gehalten ist, hinter diese Leiste o nach unten geschoben werden. Unter diese Leiste o sind an der Platte l noch weitere Abteilungen f durch Vertikalleisten e gebildet, welche zum Einschieben von Bildern dienen, und bilden diese Abteilungen, 15 an der Zahl, die untere Begrenzung der Platte 1. Die Platte 1 weist oberhalb der F-förmigen Ausschnitte rh eine freie Schreibfläche auf und dient diese zum Aufnotieren det Beispiele für den Lehrer. Unterhalb der Platte 1 ist ein kastenartiger Behälter p befestigt, welcher zur Aufbewahrung der Lehrgegenstände, Bilder und Figuren usw. bestimmt ist.
Derselbe ist in zehn Fächer q geteilt, weist einen aufklappbaren Deckel r auf und kann verschlossen werden.
Der Deckel r weist an seiner Innenseite 15 Abteilungen f auf und dienen diese zum Einschieben von Bildern bei offenem Behälter, also aufgeklapptem Deckel r.
In der Anordnung eines verschliessbaren Behälters p liegt ein grosser Vorteil, denn es können nach jedem Unterrichte sämtliche Gegenstände vom Ständer abgenommen und im Behälter p eingeschlossen werden.