DE424097C - Tumblerschalter - Google Patents

Tumblerschalter

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Publication number
DE424097C
DE424097C DES57675D DES0057675D DE424097C DE 424097 C DE424097 C DE 424097C DE S57675 D DES57675 D DE S57675D DE S0057675 D DES0057675 D DE S0057675D DE 424097 C DE424097 C DE 424097C
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DE
Germany
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switch
contact
pole
double
poles
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Expired
Application number
DES57675D
Other languages
English (en)
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Spengler & Chenu Soc
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Spengler & Chenu Soc
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H23/00Tumbler or rocker switches, i.e. switches characterised by being operated by rocking an operating member in the form of a rocker button
    • H01H23/02Details
    • H01H23/12Movable parts; Contacts mounted thereon
    • H01H23/16Driving mechanisms
    • H01H23/20Driving mechanisms having snap action

Landscapes

  • Tumbler Switches (AREA)
  • Rotary Switch, Piano Key Switch, And Lever Switch (AREA)

Description

(S57675
Die Erfindung bezieht sich auf Schnappschalter nach dem Tumblerprinzip, die zum plötzlichen Ein- und .Ausschalten oder Umschalten-dienen. Die an sich bekannte Wirkungsweise ergibt sich aus den Abb. 1 bis 3, die in schematischer Darstellung das bekannte Prinzip erkennen lassen. Der Schalthebel 1, der um die Achse 2 schwingt, trägt an seinem freien Ende 3 eine Feder 4, deren anderes Ende an einem in der Mittelachse des Kon-' taktarmes 6 gelegenen. Punkte 5 angreift.
8 und 9 sind die Kontaktstellen, die je nach dessen Lage die Stromzuführung 7 mit den Kontakten 10 oder 11 verbinden. Biegt man den Hebel 1 aus der Lage in Abb. 1 in die Lage nach Abb. 3, so wird zunächst die Feder 4 gespannt, während der Kontaktarm 6" noch in Ruhe bleibt (Abb. 2), bis die Feder nach Überschreiten ihrer Höchstspannung den Kontaktarm plötzlich in die Stellung nach Abb. 3 herumwirft.
Die Erfindung besteht nun darin, daß der Schalthebel zwischen den beiden Schenkeln des doppelschenkligen Kontaktarmes angeordnet ist, die ihrerseits durch einen Quersteg miteinander verbunden sind, der ein Widerlager für den Schalthebel b^det.
Die Abb. 4 bis 6 zeigen eine Ausführungsform des Schalters in verschiedenen Darstellungen, und zwar zeigen
Abb. 4 einen Schnitt in senkrechter Richtung nach der Linie X'X der Abb. 5,
Abb. 5 den Schalter in Draufsicht,
Abb. 6 einen Schnitt nach der Linie y-y der Abb. 5.
Die entsprechenden Teile sind mit den gleichen Bezugszeichen versehen wie in der schematischen Darstellung nach den AbB. 1 bis 3.
Der um die Achse 7 schwingende Kontakthebel 6 ist doppelt aus Metall geschnitten oder gestanzt und hat zwei parallele Kontaktmesser 8 und 9, zwischen welchen der Schalthebel 1 schwingt. Aq dem Schalthebel 1 greifen bei 3 zwei Federn 4 an, deren andere Enden bei 1 mit dem Kontakthebel 6 verbunden sind. Die Messer 8 und 9 geben jedes entsprechend der Lage des Schwinghebeis 6 abwechselnd den Stromschluß mit dem Polio oder mit dem Pol 11. Zu diesem Zweck ist der Pol 10, der als Flächenoder als Klemmkontakt ausgeführt sein kann, derart über dem Messer 8 angeordnet, daß er, wenn der Hebel 6 um seine Drehachse 7 nach links umgelegt wird, das Kontaktmesser 8 aufnimmt. Der Pol 11 ist unter dem Messer 9 angeordnet, damit er das letztgenannte Messer aufnimmt, wenn der Hebel 6 nach rechts um seine Drehachse 7 umgelegt wird.
Die gewölbte Brücke 6' verbindet die beiden parallelen Teile der Messer 8 und 9 miteinander und bildet einen Quersteg 17. gegen den sich der Hebel 1 beim Schalten legt. Dadurch wird das Herumwerfen des Kontaktmessers auch für den Fall gesichert, wenn der' Gegenkontakt stark klemmen sollte, wodurch gleichzeitig die Feder im Augenblick ihrer .höchsten Beanspruchung entlastet und durch Schonung seines empfindlichsten Teiles die Lebensdauer des Schalters verlängert wird. Ferner erhält der Kontakthebel durch seine Ausbildung als Doppelmesser mit Quersteg selbst bei Verwendung schwachen Materials eine hohe Widerstandsfähigkeit.

Claims (1)

  1. Paten t-An Spruch:
    Die Drehachsen 7 des Kontaktfolebels 6 sind zwischen den Becken 13 eines ausgeschnittenen oder gestanzten Metallträgers 14 befestigt, der die Anschlußklemme 15 für die Pole 10 und 11 trägt. Auf dem Sockel 16, der aus isolierendem Stoff besteht, wird der Deckel 18 festgeschraubt, durch dessen mittlere Öffnung der Knopf 12 des Schalthebels hindurchragt.
    Wenn der Apparat der vorbeschriebenen Art nur als Unterbrecher dienen soll, so genügt es, nur einen der Pole 10 oder 11 an die Leitung anzuschließen. Man kann auch zwei weitere Messer vorsehen, die abwechselnd in Kontakt mit zwei anderen Polen kommen; welche symmetrisch zu den Polen 10 und 11 angeordnet sind. Der Schalter ist dann doppelpolig. Für die Ausführung als doppelpoliger Schalter werden für beide Messer Klemmen vorgesehen.
    Der Schalter kann ohne wesentliche Änderungen als Ausschalter und Umschalter, als Wechsel- und Serienschalter ausgeführt werden.
    Tumblerschalter mit Momentschaltung durch eine mit dem Kontaktarm verbundene Zugfeder, dadurch gekennzeichnet, daß der Tumblerschalthebel (1) zwischen den beiden Schenkeln des doppelschenkligen Kontaktarmes (6) angeordnet ist, die ihrerseits durch einen Quersteg (17) miteinander verbunden sind, der ein Widerlager für den Schalthebel (1) bildet.
    Abb. i.
    Abb. 2. Abb.
DES57675D 1920-09-23 1921-09-16 Tumblerschalter Expired DE424097C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR424097X 1920-09-23

Publications (1)

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DE424097C true DE424097C (de) 1926-01-16

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ID=8898765

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DES57675D Expired DE424097C (de) 1920-09-23 1921-09-16 Tumblerschalter

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FR (1) FR524757A (de)
GB (1) GB169459A (de)

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Publication number Publication date
GB169459A (en) 1922-03-23
FR524757A (fr) 1921-09-10

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