DE666071C - Niederspannungstrennschalter - Google Patents

Niederspannungstrennschalter

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Publication number
DE666071C
DE666071C DEP73944D DEP0073944D DE666071C DE 666071 C DE666071 C DE 666071C DE P73944 D DEP73944 D DE P73944D DE P0073944 D DEP0073944 D DE P0073944D DE 666071 C DE666071 C DE 666071C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact pieces
low voltage
contact
bolt
switch
Prior art date
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Expired
Application number
DEP73944D
Other languages
English (en)
Inventor
Max Purrmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MAX PURRMANN
Original Assignee
MAX PURRMANN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MAX PURRMANN filed Critical MAX PURRMANN
Priority to DEP73944D priority Critical patent/DE666071C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE666071C publication Critical patent/DE666071C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H21/00Switches operated by an operating part in the form of a pivotable member acted upon directly by a solid body, e.g. by a hand
    • H01H21/02Details
    • H01H21/18Movable parts; Contacts mounted thereon
    • H01H21/36Driving mechanisms
    • H01H21/50Driving mechanisms with indexing or latching means, e.g. indexing by ball and spring; with means to ensure stopping at intermediate operative positions

Landscapes

  • Arc-Extinguishing Devices That Are Switches (AREA)

Description

  • Niederspannungstrennschalter Die Erfindung betrifft einen Niederspannungstrennschalter (bzw. eine ausschaltbare Sicherung), bei welchem von an sich bekannten nicht oxydierbaren, beim Schließen des Schalters lediglich aufeinanderzupressenden Kontaktstücken Gebrauch gemacht wird. Nach der Erfindung wird ein Trennschalter von einfacher Bauart und Handhabung dadurch erzielt, daß an einem entgegen der Wirkung einer Feder in einer Führung axial verschiebbaren sowie drehbaren und in zwei Lagen feststellbaren Griff eine Kontaktbrücke mit zwei nicht oxydierbaren Kontaktstücken angebracht ist, die in der Arbeitsstellung auf ortsfest angeordnete etwa gleichartige Kontaktstücke drücken. Um die Kontaktstücke vor Verschmutzung zu bewahren, werden dabei an dem Träger der Schaltvorrichtung zweckmäßig Aussparungen vorgesehen, welche die beweglichen Kontaktstücke in der Offnungsstellung aufnehmen. Man kann zur Verhinderung des Verschmutzens der Kontakte an der Vorrichtung Abstreicher, etwa Bürsten, vorsehen, über welche die beweglichen Kontaktstücke bei der Drehung der Kontaktbrücke hinwegstreichen.
  • Es ist bei Hochspannungstrennschaltern bekannt, waagerechte, ebene Trennmesser zu verwenden, welche nach einer go°-Drehung durch eine zusätzlich senkrechte Bewegung in die Kontaktstücke eingeschoben bzw. aus ihnen herausgezogen werden. Im Gegensatz dazu handelt es sich bei der Erfindung um Schalter ohne riesserartig wirkende Kontaktstücke, und zwar um Niederspannungsschalter.
  • Zur Bildung eines Freileitungsschalters werden zweckmäßig die festen Kontaktstücke in bekannter Weise an einem seitlichen Ansatz des Isolators angeordnet. Man kann in diesem Isolatoransatz eine Büchse anordnen, welche die Spannfeder enthält und zur Führung des die Kontaktbrücke tragenden Bolzens dient. Es kann aber auch die Brücke an einem fest angeordneten, mit Spannfedern versehenen Bolzen gleitend angeordnet werden. Die Aussparungen für die Aufnahme der beweglichen Kontaktstücke in der Öffnungslage werden dann zweckmäßig in einem Steg des Isolatoransatzes, vorgesehen.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungs@ari der Schaltvorrichtung als Beispiel dargestellv Es zeigen: `:'°j,; Fig. i eine Vorderansicht des geschlossenen Schalters, teilweise im Schnitt, Fig. 2 eine Seitenansicht des geöffneten Schalters.
  • In bekannter Weise ist seitlich am Isolator a eine Platte b ausgebildet, welche von den Anschlußbolzen d durchsetzt ist, die an ihrem unteren Ende die festen Kontaktstücke g tragen und oben mit Muttern f versehen sind. Die beweglichen Kontaktstücke h sind an einer bügelartigen Leiste i angebracht, die fest oder gelenkig mit einem Bolzen P verbunden ist. Der Bolzen ist axial verschiebbar in einer Büchse m angeordnet, die in den Steg o des Isolatoransatzes b eingesetzt ist und eine Schraubenfeder n enthält. Das Ende des Bolzens p ist durch die Schraubenfeder hindurchgeführt und hinter dieser mit einer Druckplatte versehen. Die Feder stützt sich auf eine Mittelwand der Büchse, so daß bei einer axialen Bewegung des Bolzens p die Feder gespannt wird. Mit dem Bolzen P bzw. der Leiste i ist eine zur Bedienung der Schaltvorrichtung benutzbare Ringöse k verbunden. Um den Schalter zu öffnen, wird die Leiste i mittels des Ringes k nach unten bewegt und dann etwa um go° gedreht. Der Schalter ist dann geöffnet, und die Kontaktstücke h fügen sich in die in Fig. 2 dargestellten Aussparungen s des Isolierkörpers ein. Der Schalter ist damit gesichert, und die Kontaktstücke bleiben vor Verschmutzung bewahrt. An der Leiste i können Abstreicher zum Reinigen der festen Kontaktstücke und an dem Ansatz b können Abstreicher zum Reinigen der bewegliehen Kontaktstücke angebracht werden. Diese Abstreicher treten dann selbsttätig in Wirkung, wenn beim Öffnen oder Schließen die Leiste gedreht wird. Eine nicht gewünschte Drehung der Schaltleiste aus der Verschlußlage in die Öffnungslage oder umgekehrt kann man auch durch entsprechende Ausbildung des Bolzens und der Büchse verhindern, beispielsweise dadurch, daß der Bolzen und die Büchse teilweise eckigen Querschnitt erhalten. Zweckmäßig wird die Leiste ausschwenkbar an dem Bolzen angeordnet, damit sich Unebenheiten des Porzellankörpers beim Schließen des Schalters von selbst ausgleichen. In der angegebenen Weise kann auch eine ausschaltbare Sicherung ausgebildet werden. Die Leiste i erhält dann eine entsprechende Form und Ausbildung.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Niederspannungstrennschalter (bzw. ausschaltbare Sicherung), dadurch gekennzeichnet, daß an einem entgegen der Wirkung einer Feder (n) an einer Führung axial verschiebbaren und dann drehbaren, in zwei Lagen feststellbaren Griff (P, k) eine Kontaktbrücke (i) mit zwei starren, nicht oxydierbaren Kontaktstücken (la) angebracht ist, die in der Arbeitsstellung auf ortsfest angeordnete gleichartige Kontaktstücke (g) drücken.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die ortsfesten Kontaktstücke (g) und die Führung (m) für die Kontaktfeiste (i) an einem Seitenansatz (b) eines Isolators (a) angeordnet sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Träger des Schalters Ausnehmungen (s) vorgesehen sind, welche die beweglichen Kontaktstücke (h) in der Öffnungslage aufnehmen.
DEP73944D 1936-10-09 1936-10-09 Niederspannungstrennschalter Expired DE666071C (de)

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DEP73944D DE666071C (de) 1936-10-09 1936-10-09 Niederspannungstrennschalter

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE666071C true DE666071C (de) 1938-10-12

Family

ID=7392432

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DEP73944D Expired DE666071C (de) 1936-10-09 1936-10-09 Niederspannungstrennschalter

Country Status (1)

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DE (1) DE666071C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1058136B (de) * 1955-06-24 1959-05-27 Wickmann Werke Ag Freileitungs-Lasttrenner fuer Sicherungen nach dem D-System

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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