DE670482C - Walzenschalter - Google Patents

Walzenschalter

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Publication number
DE670482C
DE670482C DEA83364D DEA0083364D DE670482C DE 670482 C DE670482 C DE 670482C DE A83364 D DEA83364 D DE A83364D DE A0083364 D DEA0083364 D DE A0083364D DE 670482 C DE670482 C DE 670482C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact
roller
insulating tube
square
screws
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Expired
Application number
DEA83364D
Other languages
English (en)
Inventor
Erich Reinboth
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AEG AG filed Critical AEG AG
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Application granted granted Critical
Publication of DE670482C publication Critical patent/DE670482C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H19/00Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand
    • H01H19/54Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand the operating part having at least five or an unspecified number of operative positions
    • H01H19/56Angularly-movable actuating part carrying contacts, e.g. drum switch

Landscapes

  • Arc-Extinguishing Devices That Are Switches (AREA)

Description

  • Walzenschalter Die Erfindung betrifft einen Walzenschalter und stellt eine besonders einfache, gedrängte, sehr wirtschaftlich herstellbare und zweckmäßige Bauart solcher Schalter dar. Erfindungsgemäß besteht die Schaltwalze aus einem Vierkantisolierrohr mit eingesetzten Lagerzapfen, das Kontaktbrücken in Form von starren, zylindrischen oder prismatischen Stäben trägt. Diese Kontaktbrücken sind in einander gegenüberliegenden Wänden des Isolierrohrs längs verschiebbar und gegen Herausfallen mittels Ouerschrauben gesichert, deren Köpfe sich mit Spielraum in seitlichen Bohrungen des Isolierrohrs befinden..
  • Es ist an sich in anderem Zusammenhang bekannt, Kontaktbrücken in Form von starren Stäben in einem zwei gegenüberliegende Rohrwandungen durchsetzenden Kanal längs verschiebbar anzuordnen; jedoch gibt diese Maßnahme allein noch nicht die einfache und zweckmäßige Anordnung gemäß der Erfindung.
  • Die weitere Ausbildung der Erfindung ist an einem Ausführungsbeispiel nach Abb. i bis 5 erörtert. Die Abb. i bis 3 zeigen den Schalter in drei aufeinander senkrechten Ansichten, während die Abb. 4 und 5 Einzelheiten darstellen. Auf einer Grundplatte i sind die festen federnden Kontaktwinkel 4.u, .Ip mittels je einer Schraube io befestigt. In den ebenfalls auf der Grundplatte befestigten Lagerwinkeln 17, i9 ist die aus einem Vierkantisolierrohr bestehende Kontaktwalze 16 gelagert. Die Lagerzapfen 20 und 23 sind als Vierkante ausgebildet und können ohne Nacharbeit in das innere Vierkant der Walze eingesetzt und durch Schrauben darin befestigt «erden. Durch das Vierkantrohr ist je Schalterpol ein zylindrischer Kanal gebohrt, in die die Kontaktbrücken 5, die die Form von glatten zylindrischen Stäben haben, längs verschiebbar eingesetzt sind. Zur Sicherung gegen Herausfallen ist in jede Kontaktbrücke 5 eine Schraube 9 eingeschraubt, deren Kopf in einer zuinKontaktbrückenkanal senkrechten Bohrung 7 liegt. Der Durchmesser der Bohrung 7 ist etwas größer als der des Schraubenkopfes, so daß die Kontaktbrücke genügend Beweglichkeit hat, um gleichmäßigen Kontaktdruck an beiden Kontaktstellen und gleichmäßige Lichtbogenbildung zu gewährleisten. Unter den Schraubenkopf 9 ist zur Sicherung eine Federscheibe gelegt. Die auf der Grundplatte mittels der Schrauben io befestigten Sehenkel 15 der Kontaktwinkel 4a, 4P sind nach oben federnd ausgebildet und zum Schutz gegen Verdrehung am Ende zu einem Z-Winkel abgekröpft (vgl. insbesondere Abb. i und 5), dessen äußerster Haken 14 auf eine schmälere Breite abgesetzt ist. Dieser Haken greift unter einen Vorsprung 13 in einer Öffnung 24 der Grundplatte, und die Schultern i2 setzen sich auf die Grundplatte auf, so daß der Kontaktwinkel 4b, i 5 trotz Befestigung mit nur einer Schraube in seiner Lage festgehalten wird. Natürlich kann die Schraube io durch einen Niet o. dgl. ersetzt werden. Die Schrauben i i dienen zum Leitüngsanschluß. -Der griffseitige Lagerzapfen 2o ist mittels zweier Schrauben 21 in der Kontaktwalze befestigt. Als Unterlagen für die unter die Schraubenköpfe gelegten Federscheiben 22 ist eine Blechplatte 18 verwandt, die nicht nur den Zweck hat, den Isolierstoff der Kontaktwalze gegen die Reibewirkung der Federscheiben zu schützen, sondern der auch als Anschlag für die Ein- und Ausschaltstellung dient. Wie insbesondere aus Abb. 4 ersichtlich, legt sieh die Platte 18, die das Ende der Walze etwas überragt, in der -Ausschaltstellung und in der um 9o° dagegen versetzten Einschaltstellung 18' gegen die Kante des Lagerwinkels i9 und ergibt so gleichzeitig die- Begrenzung der Schaltbewegung.
  • Als federnde Rastenglieder, die zusammen mit den äußeren Mantelflächen der Vierkantwalze 16 die V errastung ergeben, dienen die beiden Rastenplatten 6a und 6b:. Diese sind in der Nähe der Grundplatte mittels zweier in ihren unteren Enden befindlichen Vierkantlöcher 3 auf zwei zapfenartigen Ansätzen 2 einer Platte 25 schwenkbar gelagert, die ihrerseits mit etwas Abstand auf der Grundplatte befestigt ist. Oben werden die kastenplatten 6 durch die Zugfeder 8 zusammengezogen. Beim Schälten federn die beiden Platten zunächst auseinander und nach Überschreitung eines Drehwinkels von etwa 45° wieder zusammen und legen sie sich in den Endstellungen auf die äußeren Mantelflächen der Kontaktwalze federnd auf.
  • Der Schalter zeichnet sich durch sehr kleinen Raumbedarf, wenige und einfache Teile und Billigkeit in der Herstellung aus. Außerdem sind die Kontakte besonders einfach und leicht auswechselbar. Zur Abnahme der Kontaktwinkel 4a, 4U genügt das Lösen je einer der Schrauben io, zur Herausnahme der Kontaktbrücken 5 das Lösen je einer der Schrauben 9. Im Gegensatz zu den bekannten Walzenschaltern sitzt der Kopf der "Befestigungsschrauben der Kontaktbrücken auf dein Metall der Kontaktbrücken und nicht auf Isolierstoff auf: Letzteres bereitet bekanntlich hinsichtlich des Verdrehungsschutzes durch Federscheiben Schwierigkeiten wegen der Brüchigkeit keramischer und der mechanischen Verletzbarkeit organischer Isolierstoffe. Die Sicherungsschraube 9, die unter Zwischenlage einer Federscheibe auf der inetallenen Kontaktbrücke festgezogen ist; ist überdies so angeordnet, daß sie der Kontaktbrücke die erforderliche Beweglichkeit gestattet. Durch die Verwendung eines Vierkantrohres als Walze ist die Bearbeitung auf ein Mindestmaß beschränkt, da es gleichzeitig zur Verrastung benutzt wird und in seinem inneren Vierkant die Lagerzapfen ohne Nacharbeit aufnimmt.

Claims (1)

  1. PAT-ENT-ANSPRUCH: Walzenschalter, dadurch gekennzeichnet, daß die aus einem Vierkantisolierrohr (i6) mit eingesetzten Lagerzapfen (20, 23) bestehende Schaltwalze Kontaktbrücken in Form von starren, zylindrischen oder prismatischen Stäben (,5) trägt, welche in einander gegenüberliegenden Wänden des Isolierrohrs (i6) längs verschiebbar und gegen Herausfallen mittels Querschrauben gesichert sind, deren Köpfe (9) sich mit Spielraum in seitlichen Bohrungen des Isolierrohrs (i6) befinden.
DEA83364D 1937-06-23 1937-06-23 Walzenschalter Expired DE670482C (de)

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DEA83364D DE670482C (de) 1937-06-23 1937-06-23 Walzenschalter

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DEA83364D DE670482C (de) 1937-06-23 1937-06-23 Walzenschalter

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DE670482C true DE670482C (de) 1939-01-19

Family

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DEA83364D Expired DE670482C (de) 1937-06-23 1937-06-23 Walzenschalter

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