DE423908C - Dieselmaschine - Google Patents

Dieselmaschine

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DE423908C
DE423908C DEA41655D DEA0041655D DE423908C DE 423908 C DE423908 C DE 423908C DE A41655 D DEA41655 D DE A41655D DE A0041655 D DEA0041655 D DE A0041655D DE 423908 C DE423908 C DE 423908C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B75/00Other engines
    • F02B75/28Engines with two or more pistons reciprocating within same cylinder or within essentially coaxial cylinders
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B75/00Other engines
    • F02B75/02Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke
    • F02B2075/022Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke having less than six strokes per cycle
    • F02B2075/025Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke having less than six strokes per cycle two
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B3/00Engines characterised by air compression and subsequent fuel addition
    • F02B3/06Engines characterised by air compression and subsequent fuel addition with compression ignition

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cylinder Crankcases Of Internal Combustion Engines (AREA)
  • Shafts, Cranks, Connecting Bars, And Related Bearings (AREA)

Description

  • Dieselmaschine. Die vorliegende Erfindung betrifft Dieselmaschinen mit einer oder mehreren Gruppen von je zwei gegenläufigen Paaren parallel-und gleichlaufender Kolben, wobei je zwei gleichliegende Kolben durch ein zwischen sie Lind die Schubstange eingeschaltetes Querstück miteinander verbunden sind. - Bisher in Vorschlag gebrachte Maschinen dieser Art leiden an dem Übelstande, daß das genannte Querstück entweder gar keine oder nur ganz ungenügende Führung besitzt, so daß die betreffenden Maschinen für hohe Drücke nicht in Betracht kommen können. Wenn das Ouerstück z. B., wie schon vorgeschlagen wurde, anbeidenEnden geführt ist, so besteht die Gefahr, daß es sich unter der Wirkung einseitiger Kolbenkräfte zwischen den Führungen verkantet und klemmt. Zudem können bei einer solchen Ausführungsart die genannten Führungen nicht anders als in der Verlängerung der Zylinder angebracht werden, so daß sie die Bauhöhe der Maschine über die oberen Zylinder hinaus um ungefähr den Kolbenhub plus der Höhe des Querstückes vergrößern, was namentlici bei Schiffstnaschinen einen wesentlichen Nachteil bedeutet.
  • In einem der bekannt gewordenen Fälle ist das Querstück mit der Schubstange durch eine an jenes starr angeschlossene Vierkantstange verbunden, die in Nuten geführt ist, die an den einander zugekehrten Seiten der Zylinder vorgesehen sind und sich gegenseitig zu einer Führung mit im Querschnitt quadratischem Hohlraum ergänzen. An diese Vierkantstange ist die Schubstange lediglich mittels eines gewöhnlichen,unverhältnismäßig kleinen Zapfens angeschlossen. Es liegt auf der Hand, daß auch diese Art der Führung und der Verbindung des Ouerstückes mit der Schubstange für Dieselmaschinen, die bekanntlich mit sehr hoben Drücken arbeiten, gar nicht in Frage kommt. So sind die Vorteile, die sich aus einer Anordnung der eingangs erwähnten Art grundsätzlich ergeben, für Dieselmaschinen bisher nicht in die Praxis umgesetzt worden. Denn die hohen Überdrücke, die sich z. B. bei Früh- oder Fehlzündungen im einen oder anderen Zylinder einstellen können, lassen sich mit den bisher vorgeschlagenen Mitteln nicht in befriedigender Weise unschädlich machen.
  • Gemäß vorliegender Erfindung werden die genannten Mängel dadurch beseitigt, daß sowohl der von der Schubstange herrührende Normaldruck als auch Ungleichheiten in den in den Zylindern auftretenden Pressungen mittels eines oder mehrerer mit dem eingangs erwähnten Querstück verbundener Gleitkörper ausschließlich auf eine oder mehrere zwischen den Zylindern angeordnete, verhältnismäßig weite Geradführungen übertragen werden. Das Querstück kann z. B. bis zwischen die Zylinder verlängert und mittels eines Paares von mit ihm gelenkig verbundenen Gleitschuhen in einer zylindrischen Führung laufen, deren Durchmesser tingefähr gleich ist dem Zylinderdurchmesser und die zugleich einen Teil des Kühlwassermantels der Zylinder bildet, Dadurch wird ermöglicht, tIerdrücke der genannten Art unter gänzlicher Entlastung des anderen Kolbens von seitlichen Drücken anstandslos auf verhältnismäßig große Flächen zu übert' tragen, ohne die Bauhöhe der Maschine irgendwie zu vergrößern. Derart gebaute Maschinen eignen sich für höchste Leistungen und Arbeitsdrücke und lassen sich als Zweitaktmaschinen ausbilden.
  • Auf der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes .mehr oder weniger schematisch dargestellt.
  • Die Abb. i und 2 sind zwei im rechten Winkel zueinander stehende mittlere Vertikalschnitte des ersten Beispiels.
  • Abb. 3 ist zum Teil ein in größerem Maßstabe gezeichneter Querschnitt durch einen der zwei Zylinder dieser Ausführungsform, in der Höhe der einen Gruppe von Auspufföffnungen gelegt, zum Teil die Aufsicht auf die andere Maschinenhälfte, Abb. 4 ist ein ebenfalls in größerem Maßstabe gehaltener, in der Höhe der Linie A-B von Abb. i gelegter Schnitt durch ein zwischen den beiden Zylindern arbeitendes, zur #'erbindung der oberen Kolben mit der Kurbelwelle dienendes Gelenk.
  • Abb. 5 zeigt den oberen Teil des zweiten Ausführungsbeispiels in einem in der Ebene der Kurbelwellenachse gelegten Vertikalschnitt.
  • Abb. 6 zeigt in Ansicht und Schnitt eine abgeänderte Einzelheit, Abb. 7 eine andere als die in Abb. 3 angedeutete Anordnung, bei der die Zylinderebene senkrecht zur Ebene der Kurbelwelle steht.
  • a sind die beiden einander parallelen Zylinder, b die oberen, c -die unteren, d. h. der in Lagern e laufenden und die Kurbelzapfen f, g, g tragenden Kurbelwelle d näher gelegenen Kolben. Die äußeren Stirnflächen der Kolben b tragen einstellbare La,-er It für je einen Zapfen i. Diese Zapfen stecken in den crleichliegenden Ecken eines ankerähnlichen Querstückes k, das also die beiden Kolben b miteinander verbindet. Dieses Ouerstück nimmt in der Mitte zwischen beiden Zapfen i einen Zapfen 1 auf, der seinerseits zwei lose aufgesteckte Gleitschuhe in trägt. Diese letzteren laufen in einer hohlzylindrischen Geradef ührung it, die sich in der Mitte zwischen den beiden Zylindern a befindet, mit ihrer Achse parallel den letzteren gerichtet ist und in deren gemeinsamer Achsialebene liegt. In dieser Führung n läuft noch ein Gleitschuh o, in dem ein Zapfen p gelagert ist, der die abwärts gerichtete Spitze des Querstückes k mit dem gegabelten Ende einer Zwischenstange q verbindet. Das andere Ende dieser Stange q ist mittels eines in senkrechten, ebenen Führungen s laufenden Kreuzkopfes r an eine Schubstange t angeschlossen, die am mittleren der drei auf der Kurbelwelle d befindlichen Kurbelzapfen, f, angreift. Dadurch, daß zwischen den Gleitschuh o und die Schubstange t die Stange q und der Kreuzkopf r eingeschaltet sind, wird die Führung n von Normaldrücken der Schubstange entlastet.
  • Die unteren Kolben c sind mit den Kurbelzapfen g direkt verbunden durch Schubstangen it und Kreuzköpfe v.
  • Das die äußeren Kolben b miteinander verbindende Querstück k überträgt die Ungleichheiten in den Zylinderpressungen, die namentlich beim Anlassen der Maschine durch ungleichzeitiges Einsetzen der Zündung bewirkt werden können, mittels der Schuhem und o auf die feststehende Führung n. Die Kolben b sind demnach von seitlichen Drücken vollständig befreit. Die zylindrische Führungn, die sich natürlich auc11 durch eine ebene Führung ersetzen ließe, stellt eine gute Füfirung für die oberen Kolben dar. Sie bildet übrigens einen Teil des Kühlwassermantels eines jeden der beiden Zylinder (s. Abb. 3).
  • Das Querstück k mit den Gleitschuhen in und o der Ausführungsform nach Abb. i bis 4 kann bei kleinen Maschinen ersetzt werden durch einen die beiden oberen Kolben miteinander verbindenden Ouerzapfen k (Abb. 5), der am oberen En(fe- eines möglichst leichten, z. B. aus Stahl bestehenden Rohrkörpers m gelagert ist. Am unteren Ende des letzteren greift eine Schubstanget an. Die Rohrführungii. bleibt im wesentlichen dieselbe, d. h. der genannte Rohrkörper mt ist in einem die beiden Zylinder in der angegel%enen Weise miteinander verbindenden weiten Rohre it geführt.
  • Es können beide Zylindermäntel zusammen mit der Rohrführung it aus einem Stück gegossen werden. Für ganz große Maschinen wird man zweckmäßig, wie Abb. 3 zeigt, eine Trennung längs der vertikalen Mittelebene der Rundführung vorsehen und beideHälften zusammenflanschen. Da das Ausbohren der beiden Zylinder und der Rohrführung in einer Aufspannung sich ermöglichen läßt, so wird bei geringem Aufwand an Aufspann-und Bohrarbeit große Genauigkeit in der Achsrichtung von Zylinder und Rohrführung erzielt, und für die Verbindung der äußeren Kolben mit dem Querstück k ist deshalb ein Kreuzgelenk überflüssig.
  • Bei großen Zylindereinheiten wird sich jedoch der Achsenabstand der beiden Arbeitsz : vlinder infolge Erwärmung der Zylindermäntel immerhin um einige Zehntel Millimeter verändern. Da die Temperatur des Querstückes k annähernd konstant bleibt und somit auch der Abstand der beiden Zapfen i, so wird es angezeigt sein, die Lagerung der Bolzen i seitlich nachgiebig auszuführen, so daß der gut eingepaßte Kolben durch das Wachsen des Zylindermantels nicht mehr an seine Zylinderwandung gedrückt werden kann. Diese Nachgiebigkeit wird gemäß Abb. 6 erreicht durch Zwischenschalten eines aus Stahl hergestellten Steines 6, der in eine Schlitzführung 7 eingepaßt ist.
  • Bei den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen der Erfindung steht die gemein-Mittelebene der Zvlini-I(-r in der Ebene der Kurbelwellenachse, so daß also bei einer Maschine mit mehreren Gruppen alle Zylinder in der nämlichen Ebene liegen. Die Erfindung ist aber auch anwendbar auf Maschinen, bei denen die gemeinsame Zylinderachsenebene eitfes Zylinderpaares senkrecht steht zur Ebene der Kurbelwellenachse (Abb. 7). In diesem Falle werden sowohl die Kolben des oberen wie die des unteren Kolbenpaares je durch eine Kreuzkopfanordnung ähnlich der vorliegend für die äußeren Kolben vorgesehenen miteinander verbunden. Nur wird man in diesem Falle die Querstücke k zweckmäßigerweise durch Kreuzgelenke mit den Kolben verbinden. Die die beiden unteren Kolben miteinander verbindende Kreuzkopfanordnung wird man dann an den mittleren Kurbeizapfenf, die beiden oberen Zolben mittels seitlicher Zugstangen an die äußeren Kurbelzapfeng anschließen. Diese Bauart ergibt eine etwas geringere Bauhöhe als die dargestellte, fällt dafür aber umständlicher aus.
  • Die Erfindung läßt sich auf stehende wie auf -liegende und auf Maschinen mit V-Anordnung der Zylinder anwenden.
  • Kolbenmaschinen nach vorliegender Erfindung lassen sich als stationäre Maschinen, namentlich sogenannte dieselelektrische Maschinen, wie auch als Schiffsmaschinen für Schiffe verschiedenster Art ausbilden und dank des guten Massenausgleichs vorteilhaft auch für Lokomotiven verwenden.

Claims (2)

  1. PATEIXT-ANSPRÜCHE: i. Dieselmaschine mit einer oder mehreren Gruppen von je zwei gegenläufigen Paaren gleich- und parallellaufender Kolben, wobei zwei gleichliegende Kolben durch ein zwischen sie und die Schubstange eingeschaltetes Querstück miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl der von der Schubstange (t) herrührende Normaldruck als auch Ungleichheiten in den in den Zylindern (a) auftretenden Pressungen mittels eines oder mehrerer mit dem Ouerstück (k) verbundener Gleitkörper (IM, o, r) ausschließlich auf eine oder mehrere zwischen den Zylindern angeordnete Geradführungen (it, s) übertragen werden.
  2. 2. Dieselmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die mit dem Querstück (k) verbundenen Gleitkörper (in, o) in einer verhältnismäßig weiten, hohlzylindrischen Führung (n) laufen, die einen Teil des Kühlwassermantels eines jeden der Zylinder bildet.
DEA41655D 1923-10-16 1924-02-27 Dieselmaschine Expired DE423908C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH423908X 1923-10-16

Publications (1)

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DE423908C true DE423908C (de) 1926-01-18

Family

ID=4514776

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA41655D Expired DE423908C (de) 1923-10-16 1924-02-27 Dieselmaschine

Country Status (1)

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DE (1) DE423908C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10332094A1 (de) * 2003-07-15 2005-03-10 Fujitsu Siemens Computers Gmbh Verschlüsselungssystem und Verfahren zur Ver-/Entschlüsselung sensibler Daten

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10332094A1 (de) * 2003-07-15 2005-03-10 Fujitsu Siemens Computers Gmbh Verschlüsselungssystem und Verfahren zur Ver-/Entschlüsselung sensibler Daten

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