DE423902C - Hilfslenkvorrichtung fuer einen aus einer zweiraedrigen Motorkarre bestehenden Motorpflug - Google Patents
Hilfslenkvorrichtung fuer einen aus einer zweiraedrigen Motorkarre bestehenden MotorpflugInfo
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- DE423902C DE423902C DEH100410D DEH0100410D DE423902C DE 423902 C DE423902 C DE 423902C DE H100410 D DEH100410 D DE H100410D DE H0100410 D DEH0100410 D DE H0100410D DE 423902 C DE423902 C DE 423902C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B69/00—Steering of agricultural machines or implements; Guiding agricultural machines or implements on a desired track
- A01B69/007—Steering or guiding of agricultural vehicles, e.g. steering of the tractor to keep the plough in the furrow
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Description
Die Erfindung betrifft eine Hiifslenkvorrichtung für zweirädrige Motorkarren, Schlepper
u.dgl., welche durch Abbremsung oder Abriegelung (Flüssigkeitsgetriebe) der Triebräder
gesteuert werden. Von den bekannten Lenkvorrichtungen dieser Art unterscheidet sich die Hiifslenkvorrichtung nach der Erfindung
dadurch, daß sie nur auf geraden Strecken und weiten Kurven in Tätigkeit tritt,
to während sie sich bei engen Kurven ausschaltet.
Werden Motorkarren lediglich durch Abbremsung der Triebräder gesteuert, welches
wohl bei festem und trocknem Boden einwandfrei vor sich geht, so wird der Führer
beim Rutschen der Triebräder auf losem und feuchtem Boden die Gewalt über das Fahrzeug
verlieren. Andererseits wird die Nutzleistung des vollbelasteten Motors durch das
dauernde Abbremsen der Triebräder, welches beim Steuern erforderlich ist, bedeutend herabgesetzt.
Es hat sich ferner erwiesen, daß ein Motorpflug, welcher bei den verschiedensten
Bodenverhältnissen einwandfrei arbeiten
as soll, unbedingt mit einer Differentialsperre
versehen sein muß. Diese läßt sich bei einer Motorkarre, welche nur durch Abbremsung
der Triebräder gesteuert wird, nicht anwenden.
Auf der Zeichnung ist die HilfsSteuerung nach der Erfindung in beispielsweiser Ausführung
dargestellt.
Abb. ι zeigt den Schnitt A-B im Aufriß. Abb. 2 stellt den Grundriß der Hilfssteuerung
in der Motorkarre dar.
Die HilfsSteuerung besteht aus einer selbstsperrenden Schnecke a, in die der Zahn b
eingreift, welcher auf der Verlängerung des Stützrahmens c über den Drehpunkt d hinaus
angeordnet ist. Die Schnecke α ist auf einer mit Nuten versehenen Welle e ' verschiebbar
zwischen zwei Federn / angeordnet, welche bei auftretenden Stößen diese in sich
aufnehmen. Von dem Steuerrad g wird die Drehung der Schnecke α durch eine Übertragung
auf die Welle e bewirkt. Greift nun der Zahn b in die Schnecke a, so wird die Lafette
c mit der Motorkarre starr verbunden, und der Führer hat somit die Gewalt über
das Fahrzeug, ohne die Triebradbremsen in Tätigkeit zu setzen, und kann außerdem bei
schlüpfrigem Boden die Differentialsperre einsetzen. Soll nun z. B. das Fahrzeug eine
scharfe Kurve nach rechts ausführen, so bringt der Führer mit dem Steuerrad g den Zahn b
aus dem Bereiche der Schnecke a, so daß die Lafette c frei wird. Durch die Betätigung
der rechten Triebradbremse erfolgt nun ein kurzes und schnelles Wenden.
Die Vorteile, welche durch die Selbstausschaltung der Hiifslenkvorrichtung entstehen,
sind folgende: Um die Steuerung dieser Art von Motorkarren nur vermittels Handrad zu
bewerkstelligen, ist ein hohes Übersetzungsverhältnis erforderlich, zumal man mit eingesetzter
Differentialsperre fahren will. Während die Handradsteuerung für gerade Strekken
und weite Kurven sehr vorteilhaft ist, würde sie bei engen Kurven durch das hohe
Übersetzungsverhältnis ebenso nachteilig sein und die schnelle Wendigkeit des Motorpfluges
beeinträchtigen.. Durch. einige^Urndrehung des
Handrades ist das Hilfssteuer außer Tätigkeit und ein schnelles Wenden kann jetzt durch
das Abbremsen der Triebräder erfolgen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Hilfslenkvorrichtung für einen aus einer zweirädrigen Motorkarre bestehenden Motorpflug, welcher durch Abbremsung der Triebräder gesteuert wird, gekennzeichnet durch die Anordnung einer bekannten selbstsperrenden Schnecke, in welche ein oder mehrere auf der Verlängerung des Stützrahmens angeordnete Zähne so eingreifen, daß sie nur beim Geradeausfahren und bei weiten Kurven von der Schnecke festgehalten werden, während sie bei engen Kurven frei sind.Abb.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH100410D DE423902C (de) | 1925-02-05 | 1925-02-05 | Hilfslenkvorrichtung fuer einen aus einer zweiraedrigen Motorkarre bestehenden Motorpflug |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH100410D DE423902C (de) | 1925-02-05 | 1925-02-05 | Hilfslenkvorrichtung fuer einen aus einer zweiraedrigen Motorkarre bestehenden Motorpflug |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE423902C true DE423902C (de) | 1926-01-19 |
Family
ID=7168544
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH100410D Expired DE423902C (de) | 1925-02-05 | 1925-02-05 | Hilfslenkvorrichtung fuer einen aus einer zweiraedrigen Motorkarre bestehenden Motorpflug |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE423902C (de) |
-
1925
- 1925-02-05 DE DEH100410D patent/DE423902C/de not_active Expired
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