DE423683C - Maschinenanlage mit Leonardschaltung - Google Patents
Maschinenanlage mit LeonardschaltungInfo
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- DE423683C DE423683C DEK89592D DEK0089592D DE423683C DE 423683 C DE423683 C DE 423683C DE K89592 D DEK89592 D DE K89592D DE K0089592 D DEK0089592 D DE K0089592D DE 423683 C DE423683 C DE 423683C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D1/00—Control of position, course, altitude or attitude of land, water, air or space vehicles, e.g. using automatic pilots
- G05D1/02—Control of position or course in two dimensions
- G05D1/0206—Control of position or course in two dimensions specially adapted to water vehicles
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
8. JANUAR 1926
8. JANUAR 1926
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 423683 KLASSE 65 a GRUPPE
(KS9592 XI(O5 a)
Fried. Krupp Germaniawerft Akt-Ges. in Kiel-Gaarden.
Maschinenanlage mit Leonardschaltung Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. Mai 1924 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf elektrische Rudermaschinenanlagen, welche für Selbststeuerung
geeignet sind.
Es sind Anlagen dieser Art bekannt, bei denen vom Selbststeurer über mechanische
Zwischenglieder die Ruderanlage gesteuert wird. Dieses Zwischenschalten mechanischer
Zwischenglieder hat erhebliche Verzögerungen und Ungenauigkeiten zur Folge, die das einwandfreie
Arbeiten der Steuerung sehr beeinträchtigen.
Die Erfindung bezweckt, diese Nachteile zu vermeiden und eine möglichst einfache
Rudersteuerung zu schaffen, die derartige
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Zwischenglieder vermeidet und infolgedessen besonders für die Anwendung von Kreiselkompaß-Selbststeuerungen
geeignet ist. Dieser Zweck wird der Erfindung gemäß dadurch erreicht, daß die Erregerwicklung der den
Erregerstrom für den Leonardstromerzeuger liefernden Erregermaschine in dem Stromkreis
eines Kreiselkompaß-Selbststeurers liegt.
ίο Auf der Zeichnung ist das Schaltschema einer gemäß der Erfindung eingerichteten
Anlage beispielsweise dargestellt.
Die Anlage besteht im wesentlichen aus einem in beliebiger Weise mit Gleichstrom
gespeisten elektrischen Kraftnetz A, einem eigentlichen Rudermotor B, einem Leonardsatz,
der einen Generator C, einen Motor D und einen kleineren Generator E umfaßt, und
zwei Doppelschaltern F und G. Der Rudermotor B erhält seinen Feldstrom durch eine
Leitung a1 vom Kraftnetz A, der Ankerstrom
wird ihm durch die Leitung c1 vom Generator C geliefert. Dieser Generator C wird von
dem auf gleicher Welle mit ihm sitzenden Nebenschlußmotor D angetrieben, der seinen
Strom durch eine Leitung a2 aus dem Kraftnetz A bezieht und mit gleichmäßiger Drehzahl
umläuft. Den Errgerstrom für den Generator C liefert der ebenfalls auf derselben
Welle angeordnetee Generator E, der durch eine Leitung e1 mit der Erregerwicklung c2
des Generators C verbunden ist. Die Erregerwicklung i>2 des Generators E ist durch eine
Leitung f1 an den Schalter F gelegt und kann
durch diesen entweder mit einer zum Kreisel- [ kompaß führenden Leitung H verbunden wer- '
den oder über eine Leitung g·1 und den Schal- j
ter G mit einer zum Kraftnetz A führende 1 Leitung as. Der Schalter G ist so eingerichtet,
daß er in seiner linken (ausgezogen dargestellten) Endlage mit dem linken Schenkel am
Pol und mit dem rechten am + -Pol liegt, und daß in der (gestrichelt dargestellten)
rechten Endlage die Pole vertauscht sind, während in der (strichpunktiert dargestellten)
Mittellage des Schalters die \rerbindung unterbrochen ist. Der Schalter G befindet
sich auf der Brücke und wird vom Rudergänger bedient, er kann als Hebel oder Steuerrad ausgebildet sein.
Bei der Beschreibung der Wirkungsweise der Anlage ist angenommen, daß die beiden
Schalter F und G sich, wie in der Zeichnung dargestellt, in ihrer linken Stellung befinden.
Es fließt dann ein Strom in der Pfeikichtung durch die Leitungen σ3, g1, f1 und durch die
Erregerwicklung e2 des Generators E. Dieser
verhältnismäßig schwache Strom, dessen Stromstärke beispielsweise etwa .0,15 Amp.
beträgt, erregt in dem Generator E einen Strom von etwa 4 Amp., der in der Pfeiliichtung
durch die Leitung e1 und die Erregerwicklung c2 des Generators C fließt. Der
hierdurch im Generator C erregte Strom fließt in der Pfeilrichtung durch den Ankerstromkreis
des Rudermotors B und versetzt ihn in dem der Stromrichtung entsprechenden Sinne
in Drehung. Wird der Schalter G nach rechts umgelegt, so fließt der Strom durch die Leitungen
as, g1, f1 und damit auch die von ihm
erregten Ströme in den Leitungen e1 und c1
in umgekehrter Richtung, also entgegen der Pfeilrichtung. Infolgedessen läuft auch der
Rudermotor B, dessen Feldstrom durch die Leitung α1 stets im gleichen Sinne fließt, in
umgekehrter Richtung. Liegt der Schalter G in der Mitte, so ist die Leitung g1 vom Netz
abgeschaltet. Der Generator E wird nicht erregt, liefert daher auch keinen Erregerstrom
an den Generator C, der infolgedessen auch seinerseits dem Rudermotor B kernen Strom
liefert. Der Rudermotor B steht also still. Soll von der Handsteuerung auf Selbststeuerung
durch den Kreiselkompaß übergegangen werden, so legt man den Schalter F nach rechts hinüber, so daß die Leitung f1 mit der
zum Kreiselkompaß führenden Leitung ff verbunden ist. Dann wird der Erregerstrom
des Generators E unmittelbar durch den Kreiselkompaß gesteuert.
Durch die Erfindung wird erreicht, daß die Verbindung der Rudermaschine mit dem
Kreiselkompaß dadurch hergestellt wird, daß der verhältnismäßig schwache Feldstrom der
Erregermaschine des Leonardsatzes unmittelbar vom Kreiselkompaß gesteuert wird.
Durch diese Anordnung wird nicht nur eine sehr erhebliche Vereinfachung, sondern auch
eine bedeutende Verbesserung der Selbststeuereinrichtung erzielt, denn _ nunmehr ist
die Verbindung zwischen Kreiselkompaß und Rudermotor eine rein elektrische, so daß TJngenauigkeiten
und Verzögerungen in der Übertragung nicht eintreten können.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:ElektrischeRudersteuerungmitLeonardschaltung für Selbststeuerung, dadurch gekennzeichnet, daß die Erregerwicklung (e2) der den Erregerstrom für no den Leonardstromerzeuger (C) liefernden Erregermaschine (E) in dem Stromkreis (H) eines Kreiselkompaß-Selbststeurers liegt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK89592D DE423683C (de) | 1924-05-13 | 1924-05-13 | Maschinenanlage mit Leonardschaltung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK89592D DE423683C (de) | 1924-05-13 | 1924-05-13 | Maschinenanlage mit Leonardschaltung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE423683C true DE423683C (de) | 1926-01-08 |
Family
ID=7236572
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK89592D Expired DE423683C (de) | 1924-05-13 | 1924-05-13 | Maschinenanlage mit Leonardschaltung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE423683C (de) |
-
1924
- 1924-05-13 DE DEK89592D patent/DE423683C/de not_active Expired
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