DE568798C - Kaskade aus Induktionsvordermaschine und staendererregter kompensierter Drehstrom-Kommutatorhintermaschine - Google Patents

Kaskade aus Induktionsvordermaschine und staendererregter kompensierter Drehstrom-Kommutatorhintermaschine

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DE568798C
DE568798C DEA61038D DEA0061038D DE568798C DE 568798 C DE568798 C DE 568798C DE A61038 D DEA61038 D DE A61038D DE A0061038 D DEA0061038 D DE A0061038D DE 568798 C DE568798 C DE 568798C
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DE
Germany
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machine
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Expired
Application number
DEA61038D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Erich Reimann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K17/00Asynchronous induction motors; Asynchronous induction generators
    • H02K17/02Asynchronous induction motors
    • H02K17/34Cascade arrangement of an asynchronous motor with another dynamo-electric motor or converter
    • H02K17/38Cascade arrangement of an asynchronous motor with another dynamo-electric motor or converter with a commutator machine

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
23. JANUAR 1933
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 d2 GRUPPE 27
Allgemeine Elektricitäts-Gesellschaft in Berlin*)
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. März 1931 ab
Bei einer Kaskade, bestehend aus Asynchronvordermaschine und ständererregter Kommutatorhintermaschine ist es üblich, die Drehzahl dadurch zu regeln, daß man die der Erregerwicklung aufgedrückte Spannung ändert. Zu diesem Zweck schaltet man einen Reguliertransformator zwischen die Schleifringe des Vordermotors und die Erregerwicklung der Hintermaschine.
Für die Hintermaschinen ohne Kompensationswicklung, die aber nur für kleine Leistungen verwendbar sind, ist auch vorgeschlagen worden, Ständer und Läufer der Kommutatormaschine an den gleichen Reguliertransformator anzuschließen. Diese x\nordnung hat jedoch noch mehrere Nachteile. Es sind zwei Reguliervorrichtungen, z. B. Schaltwalzen, erforderlich, und Strom und Spannung bzw. der Leistungsfaktor ändern sich sehr stark mit der Drehzahl, so daß die Anordnung bei größeren Regelbereichen nicht anwendbar ist.
Erfindungsgemäß werden nun die beiden vorstehend erwähnten, an sich bekannten Anordnungen miteinander und mit einem Umschalter kombiniert, so daß nur eine Schaltwalze erforderlich ist. Ferner wird auf dem Reguliertransformator eine Zusatzwicklung angebracht, die zur Konstanthaltung des Leitungsfaktors dient. Je nach der Stellung des Umschalters wird also wahlweise der Erregerwicklung eine mittels Schaltwalze regelbare und der Kompensationswicklung eine nicht regelbare Spannung aufgedrückt oder umgekehrt. Dadurch erhält man bei η Transformatorstufen, 2 η Drehzahlstufen. Die Schleifringe des Vordermotors werden an einen solchen Punkt des als Spartransformator ausgebildeten Reguliertransformators angeschlossen, daß man für die Kommutatormaschine die für die Kommutierung nützlichsten Werte für Strom und Spannung erhält. Es kann zweckmäßig sein, an Stelle der offenen, beiderseits an den Transformator angeschlossenen Erregerwicklung zwei Erregerwicklungen in Stern- und Dreieckschaltung zu verwenden, oder die Achse der Erregerwicklung gegen die der Kompensationswicklung zu verschieben. Es ist gleichgültig, ob die Hintermaschine mit der Vordermaschine oder einer fremden Maschine gekuppelt ist.
Abb. ι zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, ν ist eine Asynchronmaschine, an deren Schleifringe s die Wicklung α des Reguliertransformators t angeschlossen ist. Der Umschalter u ist einerseits an den Punkt 2 der Wicklung α und über die Schaltwalze w in einer beliebigen Anzapfung zwischen den beiden Punkten 1 und 2 angeschlossen, anderseits mit der Kompensationswicklung c und der Erreger-
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben 'worden:
Dipl.-Ing. Erich Reimann in Berlin-Xeukölln.
wicklung e der Kommutatorhintermaschine k verbunden. Die Wicklung δ des Transformatorst liefert eine phasenschiebende Spannungskomponente in der Erregerwicklung &. In der gezeichneten Stellung läuft das Aggregat mit seiner höchsten Drehzahl. Bewegt man den Anschluß der Erregerwicklung mit Hilfe der Schaltwalze w von ι nach 2, so steigt der Fluß der Hintermaschine. Dadurch steigt ihre EMK, und die Drehzahl des Aggregates sinkt. Hat die Schaltwalze die Kontakte 2 erreicht, so wird der Schalter u umgelegt und die Schaltwalze rückwärts gedreht. Die jetzt annähernd konstante Spannung der Maschine k wird durch den Transformator erhöht, und die Drehzahl des Aggregates sinkt weiter.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Kaskade, bestehend aus Induktionsvordermaschine, an deren Schleifringe ein Regulierspartransformator angeschlossen ist, und ständererregter kompensierter Drehstromkommutatorhintermaschine, dadurch gekennzeichnet, daß die offene Erregerwicklung der Kommutatormaschine mit einem Ende an einer auf dem Reguliertransformator angebrachten Zusatzwicklung angeschlossen ist, während das andere Ende der Erregerwicklung und die Kompensationswicklung über einen Umschalter so an den Reguliertransformator angeschlossen ist, daß wahlweise der Erregerwicklung eine regelbare und der Kompensationswicklung eine nicht regelbare Spannung aufgedrückt wird oder umgekehrt.
  2. 2. Verfahren zur Drehzahlregelung einer Kaskade nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die der Kompensations- und der Erregerwicklung aufgedrückten Spannungen nacheinander geregelt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEA61038D 1931-03-10 1931-03-10 Kaskade aus Induktionsvordermaschine und staendererregter kompensierter Drehstrom-Kommutatorhintermaschine Expired DE568798C (de)

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