DE947978C - Einrichtung fuer elektrische Gleichstromlokomotiven zur Anpassung der Drehmomente der Fahrmotoren an die auftretenden Achsdruecke - Google Patents

Einrichtung fuer elektrische Gleichstromlokomotiven zur Anpassung der Drehmomente der Fahrmotoren an die auftretenden Achsdruecke

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DE947978C
DE947978C DES8134D DES0008134D DE947978C DE 947978 C DE947978 C DE 947978C DE S8134 D DES8134 D DE S8134D DE S0008134 D DES0008134 D DE S0008134D DE 947978 C DE947978 C DE 947978C
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traction motors
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DES8134D
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Dipl-Ing Karl Duensing
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Siemens Corp
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Siemens Corp
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L15/00Methods, circuits, or devices for controlling the traction-motor speed of electrically-propelled vehicles
    • B60L15/02Methods, circuits, or devices for controlling the traction-motor speed of electrically-propelled vehicles characterised by the form of the current used in the control circuit
    • B60L15/04Methods, circuits, or devices for controlling the traction-motor speed of electrically-propelled vehicles characterised by the form of the current used in the control circuit using DC
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L2200/00Type of vehicles
    • B60L2200/26Rail vehicles
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T10/00Road transport of goods or passengers
    • Y02T10/60Other road transportation technologies with climate change mitigation effect
    • Y02T10/64Electric machine technologies in electromobility

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)

Description

  • Einrichtung für elektrische Gleichstromlokomotiven zur Anpassung der Drehmomente der Fahrmotoren an die auftretenden Achsdrücke Bekanntlich wird bei elektrischen Lokomotiven unter der Wirkung der ausgeübten Zugkräfte der Achsdruck einiger Achsen erhöht, während der Achsdruck anderer Achsen vermindert wird. Bei Drehgestellokomotiven mit zweiachsigen Drehgestellen wird beispielsweise in jedem Drehgestell der Achsdruck der verlaufenden Achse unter dem Einfluß der Zugkräfte verkleinert, während der Achsdruck der nachlaufenden Achsen jedes Drehgestells entsprechend erhöht wird. Bei der Bremsung tritt an den Achsen eine entsprechend umgekehrte Wirkung ein.
  • Es sind bereits Anordnungen bekanntgeworden, bei denen auf elektrischem Wege ,die Drehmomente der Fahrmotoren der auftretenden Achsentlastung bzw. zusätzlichen Belastung angepaßt werden. Während bei Wechselstromlokomotiven diese Wirkung mit Hilfe von Zusatztransformatoren od. dgl. verhältnismäßig einfach erreicht werden kann, indem den Fahrmotoren der zusätzlich belasteten Achsen eine erhöhte Spannung und den Fahrmotoren der entlasteten Achsen eine verringerte Spannung zugeführt wird, bereitet die Erzielung eines elektrisch wirkenden Achsdruckausgleiches bei Gleichstromfahrzeugen erhebliche Schwierigkeiten.
  • Es sind jedoch auch Anordnungen für Gleichstromlokomotiven bekanntgeworden, bei denen das Drehmoment .der Fahrmotoren den sich ändernden Achsdrücken durch Feldbeeinflussung angepaßt wird. Bei dieser bekannten Anordnung erhalten die Fahrmotoren durch entsprechende Erregung verschiedene, zweckmäßig in einem Betriebspunkt niedrigen Drehmomentes der Drehzahl-Drehmomenten-Kennlinie sich schneidende Betriebskurven. Dies wird dadurch erreicht, daß bei den Fahrmotoren der stärker belasteten Achsen die Wirkung der Reihenschlußfeldwicklungen durch Nebenwiderstände erheblich geschwächt wird und außerdem zusätzliche Nebenschlußerregerwiödungen eingeschaltet werden. Bei den Fahrmotoren der entlasteten Achsen sind lediglich die Reihenschlußfeldwicklungen ohne Anwendung einer Feldschwächung eingeschaltet.
  • Wenn sich auch diese Schaltung in zahlreichen Anlagen vorteilhaft bewährt hat, so weist sie doch die Besonderheit auf, daß sämtliche Lokomotivfa'hrmotoren als Verbundmotoren ausgeführt, d. h. mit :einer - Nebenschlußwicklung versehen sein müssen. Abgesehen davon, daß hierdurch die Fahrmotorabmessungen unter Umständen etwas vergrößert werden, kann die Anwendung :der Nebenschlußwicklungen auch aus anderen Gründen, insbesondere bei hohen Spannungen, mit gewissen Schwierigkeiten verbunden sein.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine elektrisch wirkende Achsdruck-Ausgleichschaltung für die Fahrmotoren von Gleichstromlokomotiven, die sich dadurch auszeichnet, daß sämtliche Fahrmotoren mit Hauptstromwicklungen versehen sind Und wenigstens teilweise unter Verwendung von Hilfserregermaschinen so fremd erregt werden, daß das Drehmoment der Fahrmotoren dem jeweils auftretenden Achsdruck angepaßt ist.
  • Die Schaltung kann dabei so ausgeführt werden, daß die Erregerenergie für die Feldwicklungen der Fahrmotoren vollständig von Erregermaschinen geliefert wird. Vorteilhafter ist es jedoch, unter Umständen die Schaltung so zu treffen, daß die vorhandenem Reihenschlußfeldwicklungen vom Ankerstrom -der Fahrmotoren durchflossen sind und die Hilfserregermaschinen lediglich eine Zusatzerregung liefern. Die Speisung bzw. Beeinflussung der Feldwicklungen durch Hilfserregermaschinen macht :es ohne weiteres möglich, den Fahrmotoren solche Kennlinien zu geben, daß die Drehmomente den auftretenden Achsentlastungen :bzw: zusätzlichen Achsbelastungen in vollkommener Weise entsprechen, ohne daß es erforderlich ist, den Lokomotivfahrmotoren eine verwickelte Ausbildung zu geben. Die erfindungsgemäße Schaltung macht es auch ohne weiteres möglich, nachträglich bei Lokomotiven mit normalen Reihenschlußfahrmotoren einen elektrisch wirkenden Achsdruckausgleich zu -erzielen.
  • Im folgenden soll die Erfindung an Hand mehrerer Ausführungsbeispiele näher erläutert werden. Fig. i der Zeichnung gibt eine Schaltung- wieder, bei der jedem der beiden Fährmotoren eine besondere Erregermaschine zugeordnet ist. al und a2 bedeuten die beiden Anker der beiden miteinander in Reihe geschalteten Fahrmotoren m1 und m2, f l und f2 sind Feldwicklungen, die an die Klemmen je einer Erregermaschine e. bzw. e2 angeschlossen sind. Die vorzugsweise ungesättigten Erregermaschinen ei und e2 werden durch den Antriebsmotor n angetrieben. Für die Erregung der Erregermaschinen sind Reihens.chlu.ßfeldwicklungen r1 und r2 sowie Fremderregerwicklungen si und s2 vorgesehen. Die Reihenschlußfeldwicklungen r1 und r2 sind in die Ankerstromkreise der Fahrmotorenanker cal und a2 eingeschaltet. Solange nur die ReihensChlußfeldwicklungen r. und y2 der Erregermaschinen ei und e2 wirksam sind, erhalten die Fahrmotoren eine Reihenschlußkennlinie. Sie verhalten sich dann praktisch genau so wie normale Hauptstrommotoren. Um nun das Drehmoment der Fahrmotoren den auftretenden Achsdruckänderungen anzupassen, wird die Erregermaschine e2 des der .zusätzlich belasteten Achse zugeordneten Ankers a2 zusätzlich durch « Einschaltung der Fremderregerwicklung s2 erregt, die an eine geeignete Erregerstromquelle, z. B. Sammlerbatterie, angeschlossen wird. Außerdem wird gleichzeitig zu der dem gleichen Fahrmotor zugeordneten Reihenschlußfeldwicklung r2 ein Parallelwiderstand P2 parallel geschaltet. Beim Fahrmotor ml ist die zusätzliche Fremderregerwicklung s1 der Erregermaschine ei nicht eingeschaltet. Der Ankerstrom durchfließt ungeschwächt die Rei'henschlußfeldwicklung r.. Zum Ein- und Ausschalten der Fremderregerwicklungen s1 und s2 und der Feldschwächungsstromkreise sind die Schalter qi, q2, 0i und o2 vorhanden. Je nach der Drehrichtung der Fahrmotoren werden sie umgesteuert. Die Steuerung kann mit Vorteil durch die Fahrtrichtungswalze erfolgen, durch die bei Änderung der Fahrtrichtung die Feldwicklungen umgeschaltet werden. Die angegebene Schaltung ermöglicht, den beiden Fährmotoren voneinander abweichende Kennlinien zu geben; und zwar liegt die Drehzahl-Drehmomenten-Kennlinie des der zusätzlich belasteten Achse zugeordneten Fahrmotors m2 im Bereich der höheren Drehmomente oberhalb der Kennlinie des anderen Fahrmotors. Die beschriebene Schaltung kann, ü h in der Weise abgeändert werden, daß an Stelle der Parallelwiderstände P2 bzw. P. Vorsahaltwiderstände in - die von den Erregermaschineh ei und e2 gespeisten Stromkreise der Fa'hrmotorfeldwieklungen fl bzw. f2 eingeschaltet werden.
  • Fig. z gibt ein anderes Ausführungsbeispiel wieder, das sich vorteilhaft von dem in Fig. r dargestellten Ausführungsbeispiel dadurch unterscheidet, daß nur eine einzige Hilfserregermaschine .vorhanden ist, die nur für einen geringen Teil der Erregerleistung bemessen zu sein braucht und infolgedessen sehr klein ausfällt. Von dieser Hilfserregermaschine werden vorzugsweise für eine niedrige Spannung bemessene Teilwicklungen der Fahrmotorenfeldwicklungen verschieden erregt, um dadurch eine gegenseitige Verschiebung der von den Hauptstromw icklungen der Motoren hervorgerufenen Kennlinien zu erreichen und eine Anpassung der Drehmomente an die Achsbelastung zu erzielen. ' al und a2 sind bei der Schaltung nach Fig. z wieder die beiden Anker der Fahrmotoren! m1 und m2. Die Feldwicklungen der F ahrmotoren m1 und m2 sind je in zwei Teilwicklungen y11 und y12 bzw. r21 und r22 aufgelöst. Die Teil#,vicklungenyii und r21 sind als reine Reihenschlußfeldwicklungen unmittelbar mit den Anker a1 und a2 der Fahrmotoren in Reihe geschaltet, so daß sie vom Belastungsstrom der Fahrmotoren durchflossen sind. Die Teilwicklun-en y12 und y22 sind miteinander in Reihe geschaltet und an die Klemmen der Hilfserregermaschine lal angeschlossen. Ist der Fahrmotor zfzi einer entlasteten Achse und ist der Fahrmotor m9 einer zusätzlich belasteten Achse, z. B. eines Drzhgestells, zugeordnet, so ist die Schaltung der beiden Teilwicklungen r12 und y22 so getroffen, daß die Teilwicklung y12 der Teilwicklung ril entgegenwirkt, während die Teilwicklung y22 die Wirkung der Teilwicklung y21 des der zusätzlich belasteten Achse zugeordneten Fahrmotors "n2 unterstützt. Die Hilfserregermaschine hl weist wieder eine fremderregte, nicht näher bezeichnete Erregerwicklung auf, die beispielsweise von einer Sammlerbatterie gespeist wird. Um nun die gewünschte Beeinflussung der Fahrmotorkerinlinien zu erreichen, ist zu der als reine Reihenschlußfeldwicklung wirkenden Teilwicklung y21 des Fahrmotors in2 ein Parallelwiderstand w2 parallel geschaltet. Hierdurch wird eine Schwächung der Wirkung der vom Fahrmotor-Ankerstrom durchflossenen Teilwicklung y21 erreicht. Außerdem wird ein Parallelstromkreis zu der Teilwicklung r12 des Fahrmotors m1 geschlossen, durch den die Wirkung dieser von der Hilfserregermasc'hine hl gespeisten, der Reihenschlußfeldwicklung ril entgegenwirkenden Teilwicklung geschwächt oder aufgehoben wird. Die Nebenschluß.strom:kreise zu den Teilwicklungen ril und r22 sind nicht eingeschaltet. t1, t2, ui und u2 sind Schalter, durch die je- nach der Fahrtrichtung die erforderlichen Nebenschlußstromkreise geschlossen werden. Auch die Schaltung gemäß Fig. a ermöglicht bei entsprechender Bemessung und Einschaltung der Parallelwiderstände zu den Teilwicklungen: ril und r12 bzw. r21 und r22 in Verbindung mit der Fremderregung der Hilfserregermaschine hl ohne weiteres- eine solche Beeinflussung der Fahrmotordrehmom,ente, daß diese den Achsdrücken genau angepaßt sind und die Reibung zwischen Schiene und Rad vollkommen ausgenutzt werden kann.
  • Bei der Anordnung nach Fig. a ist eine Unterteilung der Fahrmotor-Feldwicklungen oder bei ungeteilter Ausführung dieser Wicklungen die Anordnung von Anzapffeitungen an den Reihensahlußfeldwicklungenerforderlich. Fig. 3 gibt eine andere vereinfachte Ausführungsform wieder, bei der an den Reihenschlußfel.dwicklungen der Fahrmotoren keinerlei Änderungen erforderlich sind. a1 und a2 sind wieder die beiden Anker der normalen Reihenschlußfahrmotoren, von denen der Anker a2 der zusätzlich belasteten Achse zugeordnet sei. Die beiden Feldwicklungen, welche unmittelbar hintereinanderliegen, sind mit fl und f2 bezeichnet. Zu den beiden Feldwicklungen ist ein Widerstand pw parallel geschaltet. Eine fremderregte Hilfserregermaschine h1 liegt einerseits an der Verbindungsleitung der beiden Feldwicklungen f l und f2, andererseits an einer Anzapfung des Paraellelwiderstandes pw. Vorzugsweise kann der Anschluß der Hilfserregermaschine lai an einer Mittelanzapfung des Parallelwiderstandes pw erfolgen. Die Hilfserregermaschine h1 hat bei dieser Schaltung .die Wirkung zur Folge, daß der die Feldwicklung fl durchfließende Strom geschwächt, der die Feldwicklung f2 durchfließende Strom verstärkt wird. Gewissermaßen liefert die Hilfserregermaschine lzi Zusatzerregerströme i1 und i2, die den Strom der Feldwicklung f l schwächen und den Strom der Feldwicklung f2 verstärken. Der Feldwicklung f2 ist noch ein Feldschwächungswiderstand v2 parallel geschaltet, der bewirkt, daß ein wesentlicher Teil des Faihrmotorankerstromes und des von der Hnlfserregermaschine hl gelieferten Stromes statt durch die Feldwicklung f2 durch den Paratlelstromkreis verläuft. Der Nebenschlußstromkreis der Feldwicklung f l ist geöffnet. z, und z2 sind Schalter, die bei Umkehr der Drehrichtung der Fahrmotoren die Herstellung der richtigen Schaltung ermöglichen.
  • Für die dargestellten Schaltungen war angenommen, daß die Fahrmotoren in Reihenschaltung angeordnet sind. Grundsätzlich können jedoch sinngemäß die gleichen Schaltungen auch dann Verwendung finden, wenn die Fahrmotoren in Paratl:elschaltung oder in Reihenparallelschaltung betrieben werden..
  • Fig. 4 zeigt noch schematisch. die Änderung, die sich gegenüber dem Ausführungsbeispiel nach Fig.3 ergibt, wenn die Fahrmotoren zueinander parallel geschaltet sind. In diesem Fall ist die Hilfscrregermaschine h1 zwischen den Verbindungen der Fahrmotorenanker mit den mit ihrer einen Klemme an Erde liegenden Reihenschlußfeldwicklungen eingeschaltet.
  • In Einzelheiten können die angegebenen Schaltungen beliebig abgeändert werden. Durch Regelung der Spannung der Hilfserregermaschine sowie durch Anwendung von Parallel- und Vorscha'1twiderständen ist es in mannigfaltiger Weise möglich, die Kennlinien der Fahrmotoren so zu beeinflussen, daß sie den Achsdrücken angepaßt sind.
  • Die Einrichtung nach der Erfindung kann auch bei der Bremsung angewendet werden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung für elektrische Gleichstromlokomotiven zur Anpassung der Drehmomente der Fahrmotoren an die auftretenden Achsdrücke, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Fehrmutoren mit Hauptstromwicklungen versehen sind und wenigstens teilweise unter Verwendung von Hilfserregermaschi:nen so fremderregt werden, daß das Drehmoment der Fahrmotoren dem jeweils auftretenden Achsdruck angepaßt ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die- normalen Rei'henschlußfeldwicklung'en. der Fahrmotoren bzw. Fahrmotorgruppen an Erregermiaisohinen angeschlossen sind, .die in Abhängigkeit vom Ankerstrom der Fahrmotoren erregt werden, und daß bei .den den zusätzlich belasteten Fahrmotoren zugeordneter Erregermaschinen eine zusätzliche Fremderregung eingeselmltet und die vom Faihrmotor-Ankerstrom durchflossene Reihenschliußerregerw.icklung durch einen Nebenwiderstand überbrückt oder daß in den von der Erregermaschine gespeisten Erregerstromkreis des zusätzlich belasteten Fghrnnotors ein Vorschaltwidersta.ndeingeschaltet ist (Fig. i).
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, @daß die Fahrmotoren unterteilte Feldwicklungen aufweisen, von denen die einen vom Hauptstrom, die anderen vorzugsweise für eine niedrige Spannung bemessenen Teilwicklungen von einer gemeinfsamen Erregermaschine versühieden so erregt werden, daß sich zur Erzielung verschiedener Drehmomente unterschiedliche Motorkennlinien ergeben (Fig. 2) .
  4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, idaß die Wirkungen sowoohl der Hauptstromwicklungen als auch der fremdgespeisten Wicklungen durch Einschaltung von Parallelwiderständen beeinflußt werden.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 3,' dadurch gekennzeichnet, -daß die von der gemeinsamen Hilfserregermasohine gespeisten Feldwicklungsbeile so in Reihenschaltung an die Hilfserregermaschine angeschlossen sind, d'aß das Feld des zusätzlich belasteten Fahrmotors durch die Fremderregung verstärkt wird, während das Felddes entlasteten Fahrmotors gegebenenfalls geschwächt-werden kann (Fig. a).
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 3 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß je nach der Fahrtrichtung Parallelwiderstände zu. den fahrmotor-Ankerstrom-abhängig erregten Feldwicklungsteilen der zusätzlich belasteten Fahrmotoren und weitere, gegebenenfalls auch Widerstände enth-al.tende Nebenschlußstromkreise zu den zusätzlich fremderregten Feldwicklungsteilen der entlasteten Fahrmotoren mit Hilfe von insbesondere dureh,die Fahrtrichtungswalze ge- steuerten Schaltern parallel geschaltet werden.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch i oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, . daß die ungeteilten, vom Fahrmotor-Ankerstrom durchflossenen Reihensdh'lußfelldwicklungen mehrerer Fahrmotoren zusätzlich an eine gemeinsame Hilfserregermasdhine so angeschlossen sind, daß eine verschiedene Erregung der Fahrmotoren -der entlasteten und der zusätzlich belasteten Achsen ermöglicht wird (Fig. 3 und 4). B. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß 'bei Reihenschaltung der Fahrmotoren dieHilfserregermasöhine zwischen der gemeinsamen Verbindungsleitung der Feldwicklungen verschieden belasteter Fahrmotoren und einer Anzapfung eines zu den Feldwicklungen parallel gesdha'lteten Nebenwiderstandes eingeschaltet ist, und daß über einen weiteren Paral1lelwnderstarnd ein Nebensc'hlußstromkreis zu ,der bzw. den Febdwicklungep, der zusätzlich belaisteten Fahrmotoren geschlossen ist (Fng. 3). g. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß bei Parallelschaltung der Fahrmotoren die Hilfserregermaschine in einer Diagonalverbindung zwischen den in der gleichen Reihenfolge in Reihe geschalteten Feldwicklungen. und Ankern der Fahrmotorenzweige eingeschaltet ist (Fig.4).
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1082619B (de) * 1957-08-19 1960-06-02 Fernand Nouvion Schaltung fuer die Triebmotoren elektrischer Fahrzeuge zur Verringerung des Schleuderns der Triebraeder

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1082619B (de) * 1957-08-19 1960-06-02 Fernand Nouvion Schaltung fuer die Triebmotoren elektrischer Fahrzeuge zur Verringerung des Schleuderns der Triebraeder

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