DE4236489C2 - Verfahren zum Einbau von Dichtwandfolien in eine Dichtungsschlitzwand und Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum Einbau von Dichtwandfolien in eine Dichtungsschlitzwand und Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens

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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Einbau von Dichtfo­ lien in eine Dichtungsschlitzwand, wobei ein Schlitzgraben im Erdreich abschnittweise ausgehoben, mit fließfähiger und spä­ ter aushärtender Dichtwandmasse verfüllt wird und anschlie­ ßend in den jeweiligen mit noch fließfähiger Dichtwandmasse verfüllten Schlitzgrabenabschnitt ein mit randseitigen Schließleisten aus Kunststoff versehene Dichtfolienabschnitt in die Dichtmasse eingeführt wird.
Derartige Dichtungsschlitzwände werden beispielsweise zur Si­ cherung von Deponien oder dgl. erstellt, um zu verhindern, daß aus dem Deponiekörper in das umgebende Erdreich Schad­ stoffe ausgeschwemmt werden. Hierbei hat es sich gezeigt, daß weder die ausgehärtete Dichtwandmasse allein noch Dichtfolien allein ausreichen, um der Ausschwemmung von Schadstoffen als wirksames Hindernis entgegenstehen. Man ist daher dazu über­ gegangen, in die innen ausgehobenen Schlitzgrabenabschnitt frisch eingefüllte Dichtwandmasse einen Dichtfolienabschnitt einzubringen. Diese Dichtfolienabschnitte sind randseitig mit Schließleisten aus Kunststoff versehen, so daß die einzelnen nebeneinander und entsprechend dem Arbeitsfortschritt nach­ einander einzubringenden Dichtfolienabschnitte formschlüssig und dicht miteinander verbunden sind. Das Einbringen der ein­ zelnen Dichtfolienabschnitte wurde bisher in der Weise be­ wirkt, daß der betreffende Dichtfolienabschnitt auf einen Rahmen aufgespannt wird und dann mit Hilfe eines Kranes unter dem Einfluß des Rahmengewichtes in die noch frische Dicht­ wandmasse abgesenkt wird. Bei Teufen für derartige Dichtungs­ schlitzwände von beispielsweise 40 m und einer Breite des jeweils einzubringenden Dichtfolienabschnittes von 5 m ergibt sich somit einer Fläche von 200 m2, die zunächst vom Kran an­ gehoben und dann freihängend nur unter dem Eigengewicht eines Rahmens exakt in der Mittelebene des Schlitzgrabens einge­ führt werden muß. Das Eigengewicht reicht vielfach nicht aus, die Folie in die Dichtwandmasse einzubringen. Schon bei ge­ ringen Windgeschwindigkeiten wirken hierbei auf eine derart große Fläche entsprechend große Windkräfte, so daß ein ord­ nungsgemäßes Arbeiten kaum möglich ist. Bei höheren Windstär­ ken müssen derartige Arbeiten vollständig eingestellt werden. Außerdem müssen Zugkräfte aufgebracht werden, um die leichten Folienbahnen in steifflüssige Dichtmassen abzutauchen.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der eingangs bezeichneten Art zu schaffen, das ein von den jeweiligen Wetterbedingungen unabhängiges Arbeiten erlaubt.
Diese Aufgabe wird nach dem erfindungsgemäßen Verfahren da­ durch gelöst, daß ein Abrollkäfig über dem Schlitzgraben po­ sitioniert und der mit den randseitigen Schließleisten vor­ konfektionierte Dichtfolienabschnitt von dem Abrollkäfig ab­ gewickelt wird und daß der Dichtfolienabschnitt mittels Zugvorrichtung in die Dichtwandmasse eingezogen wird. Dieses Verfahren hat den Vorteil, daß die größte Arbeitshöhe praktisch vom Durchmesser des Abrollkäfigs vorgegeben wird. Das bedeutet, daß bei der vorstehend angegebenen Teufe eines Schlitzgrabens von 40 m ein Abroll­ käfig von etwa 4 m Durchmesser benötigt wird, so daß auch bei höheren Windgeschwindigkeit die Arbeiten durchge­ führt werden können. Ein weiterer Vorteil des erfindungs­ gemäßen Verfahrens besteht darin, daß der Abrollkäfig in seiner Ausrichtung in bezug auf die Längsachse des Schlitzgrabenabschnittes exakt positioniert werden kann, so daß außer den Zugkräften beim Einbringen keine weiteren Führungskräfte aufgebracht werden müssen und dementsprechend ein einwandfreies Einführen der randseitigen Schließleisten des einzubringenden Dichtfolienabschnitts in die Schließ­ leiste des im vorangegangenen Arbeitsschritt eingebrachten Dichtfolienabschnitts möglich ist. Die Zugvorrichtung greift hierbei zweckmäßig an der beim Einziehen vorlaufenden Stirnkante des Dichtfolienabschnitts an. Dies kann über ein oder mehrere Gewichte, beispielsweise in Form von Stahlträgern erfolgen, die über eine Hebezeug gezielt abgelassen werden und nach dem vollständigen Einziehen wieder aus der Dichtwandmasse herausgezogen werden. Das Einziehen ist aber auch möglich mittels Zugvorrichtung, die in den Schlitzgrabenabschnitt eingesetzt ist, beispiels­ weise in Form von Seilen, die dann anschließend ebenfalls aus dem Schlitzgrabenabschnitt entfernt werden können.
In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß der Dichtfolienabschnitt vor dem Abwickeln zumindest an seinem vorlaufenden unteren Ende mit einem Distanzschwert versehen wird. Dies hat den Vorteil, daß zum einen die vorlaufende Kante des Dichtfolienabschnittes beim Einziehen in die Dichtwandmasse geschützt ist. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß der Dichtfolienabschnitt auch in Querrich­ tung gespannt gehalten wird, so daß bei entsprechend ausgebildeten Zugvorrichtungen ein gleichmäßiges und verkantungsfreies Einziehen in die Dichtwandmasse möglich ist. Ferner können hierdurch Ziehkräfte aufgebracht werden, die nahezu der Reißkraft der gesamten Folienbreite ent­ sprechen.
In einer besonders bevorzugten Ausgestaltung des erfindungs­ gemäßen Verfahrens ist vorgesehen, daß in den mit Dicht­ masse gefüllten Schlitzgrabenabschnitt unter Zuhilfenahme eines lösbaren Distanzrahmens jeweils zwei im Schlitzgraben­ abschnitt lösbar zu verspannende Sperr- und Führungskörper eingesetzt sind, die jeweils die randseitigen Schließleisten des einzuführenden Dichtfolienabschnitts übergreifen und von denen nach dem Einziehen des Dichtfolienabschnitts ein Sperr- und Führungskörper wieder gezogen wird. Diese Verfahrensweise hat den Vorteil, daß durch die Sperr- und Führungskörper einerseits und den mit diesen verbundenen Distanzrahmen andererseits eine starre und genau justierte Führung für den einzuziehenden Dichtfolienabschnitt vorhan­ den ist, so daß beim Einziehen auch von der Dichtwandmasse auf den Dichtfolienabschnitt keine die Ausrichtung beeinträch­ tigenden Querkräfte auftreten können. Nachdem die Dichtfolie eingezogen ist, verbleibt der in Richtung des Baufortschritts der Dichtungsschlitzwand letzte Sperr- und Führungskörper im Schlitzgraben, während der im bereits fertiggestellten Dichtungsschlitzwandbereich noch befindliche Sperr- und Führungskörper sowie der Distanzrahmen gezogen werden. Der neue Schlitzgrabenabschnitt kann dann in üblicher Weise ausgehoben werden, wobei durch den noch im Schlitz­ grabenabschnitt befindlichen Sperr- und Führungskörper die noch offene Schließleiste geschützt und die in diesen Bereich bereits eingefüllte Dichtwandmasse gehalten wird und nicht in den neu auszuhebenden Schlitzwandabschnitt einfließen kann. Sobald der angrenzende Schlitzgrabenab­ schnitt auf die erforderliche Länge ausgehoben ist, wird zunächst wieder der Distanzrahmen mit dem noch im Graben verbliebenen vorhergehenden Sperr- und Führungskörper verbunden. Anschließend wird der zweite Sperr- und Führungs­ körper nach dem Einfädeln in eine entsprechende Führung am Distanzrahmen geführt, in den Schlitzgrabenabschnitt abgesenkt und wieder in der vorstehend beschriebenen Weise ein Dichtfolienabschnitt eingezogen. Das Ausheben des Schlitzgrabenabschnitts erfolgt unter Ersatz des Erdaushubes durch eine Stützflüssigkeit, so daß fortlaufend entsprechend dem Arbeitsfortschritt der gesamte Schlitz­ grabenabschnitt mit Stützflüssigkeit ausgefüllt ist. Im sogenannten Ein-Massen-Verfahren dient eine entsprechend eingestellte Dichtwandmasse gleichzeitig als Stützflüssig­ keit. Beim sogenannten Zwei-Massen-Verfahren wird der Schlitzgrabenabschnitt zunächst mit einer ersten, reinen Stützflüssigkeit ausgefüllt, die anschließend beim gleich­ zeitigen Befüllen mit der Dichtwandmasse abgepumpt wird; dies erfolgt zweckmäßig nach dem Einziehen des Dichtfolien­ abschnitts bzw. unmittelbar nach dem Austausch.
In einer vorteilhaften Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist ferner vorgesehen, daß die an dem Dichtfolien­ abschnitt befestigten Schließleisten beim Abrollen und vor dem Einziehen in die Dichtwandmasse eine Wärmestation durchlaufen. Da die Schließleisten in der Regel aus einem thermoplastischen Kunststoff hergestellt sind, besteht hierdurch die Möglichkeit, die durch das Aufwickeln bewirkte Biegung der Schließleisten zu beseitigen, wobei durch die auf die vorlaufende Kante und gegen eine entsprechende Bremskraft des Abrollkäfigs wirkenden Zugkräfte die Schließ­ leisten im Bereich der Wärmestation geradegezogen werden und somit einwandfrei und ohne Spannung in die Schließleiste des bereits eingebrachten Dichtfolienabschnitts einerseits und in den Führungsspalt des endseitigen Sperr- und Führungs­ körpers andererseits einlaufen können.
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß der Dichtfolienabschnitt an seinem nachlaufenden Ende mit einem Kopfschwert versehen wird, und daß das Kopfschwert nach dem Einziehen des Dichtfolien­ abschnitts bis zum Aushärten oberhalb der Dichtwandmassenfüllung gehalten wird. Hierdurch ist eine einwandfreie und gespannte Positionierung des eingebrachten Dichtfolien­ abschnitts bis zum Aushärten der Dichtwandmassenfüllung sichergestellt.
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß vor dem Einziehen eines Dichtfolien­ abschnitts die freiliegende Schließleiste des vorangehend eingezogenen Dichtfolienabschnitts freigespült wird. Dieses Freispülen kann beispielsweise durch eine im Bereich des betreffenden Sperr- und Führungskörpers in die Dicht­ wandmassen entlang der Schließleiste geführte Spülsonde vorgenommen werden, durch die eine Flüssigkeit unter Druck eingeleitet wird, so daß in diesem Bereich die Dichtwandmasse homogenisiert wird, so daß das Einziehen der Schließleiste ohne großen Widerstand möglich ist. Diese Verfahrensweise ist insbesondere dann von Bedeutung, wenn aufgrund von Betriebsunterbrechungen die Dichtwandmasse bereits in einem solchen Maße ausgesteift ist, daß ein Einziehen der Schließleiste der einzubringenden Folie in die Schließleiste der bereits eingebrachten Folie einen zu hohen Widerstand bewirken würde. In vorteilhafter weiterer Ausgestaltung ist hierbei vorgesehen, daß hierbei auch der Führungsspalt des endseitigen, zweiten Sperr- und Führungskörpers vor dem Einziehen des Dichtfolienab­ schnitts freigespült wird.
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist vorgesehen, daß vor dem Herausziehen des ersten Sperr- und Führungskörpers der die Dichtwandfolie übergreifende Bereich freigespült wird. Hierdurch ist sichergestellt, daß beim Ziehen des jeweils ersten Sperr- und Führungskörpers die Dichtwandfolie durch die angesteifte Dichtwandmasse in diesem Bereich nicht mitgeschleppt wird, sondern aufgrund der vor dem Ziehen bewirkten Homogeni­ sierung der Dichtwandmasse von den entsprechenden Flächen­ bereichen des Sperr- und Führungskörpers, insbesondere von den Flächenbereichen des Führungsspaltes, gelöst ist.
Die Erfindung betrifft ferner eine Einrichtung zur Durch­ führung des erfindungsgemäßen Verfahrens. Diese Einrichtung ist gekennzeichnet durch jeweils einen randseitig in den jeweiligen Schlitzgrabenabschnitt lösbar einsetzbaren ersten und zweiten Sperr- und Führungskörper, wobei jeder Sperr- und Führungskörper eine ankuppelbare Zugvorrich­ tung für den einzuziehenden Dichtfolienabschnitt zugeordnet ist und einen oberhalb des jeweiligen Schlitzgrabenab­ schnitts positionierbaren Rollbock mit Abrollkäfig für den einzuziehenden Dichtwandfolienabschnitt und einen Antrieb für die Zugvorrichtung. Beim Einziehen der Dicht­ wandfolie bilden die beiden Sperr- und Führungskörper einerseits und die Zugvorrichtung und der Rollbock mit Abrollkäfig andererseits eine Baueinheit. Diese Baueinheit wird dann schrittweise für jeden anschließenden Schlitzgra­ benabschnitt wieder neu aufgerichtet und zwar dadurch, daß der jeweils zuletzt eingebrachte zweite Sperr- und Führungskörper im Schlitzgrabenabschnitt verbleibt und die Funktion des ersten Sperr- und Führungskörpers übernimmt und der dann zu ziehende erste Sperr- und Führungskörper im neuen Schlitzgrabenabschnitt als zweiter Sperr- und Führungskörper eingesetzt wird. Nach dem Einbringen des jeweils zweiten Sperr- und Führungskörpers in den mit Dichtwandmasse gefüllten Schlitzgrabenabschnitt wird dann der Rollbock positioniert, der Abrollkäfig mit dem aufgewickelten Dichtwandfolienabschnitt auf den Rollbock aufgesetzt und über die Zugvorrichtung der betreffende Dichtwandfolienabschnitt eingezogen.
In einer Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Einrichtung ist vorgesehen, daß der Sperr- und Führungskörper zu Bildung eines Führungsspaltes zwei mit Abstand zueinander verbundene Teilkörper aufweist und daß zumindest am unteren Ende an wenigstens einem Teilkörper eine auf die Wand des Schlitzgrabenabschnitts einwirkende Spannvorrichtung angeordnet ist. Hierdurch ist gewährleistet, daß der eingesetzte Sperr- und Führungskörper im Bereich der Grabensohle fixiert und über den aus dem Schlitzgrabenab­ schnitt herausragenden Teil genau einjustiert werden kann.
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Zugvorrichtung durch Seile gebildet wird, wobei an einem Teilkörper eines jeden Sperr- und Führungskörpers zu beiden Seiten des Führungsspaltes zumindest am unteren Ende je eine Umlenkung angeordnet ist und daß die Seile jeweils mit dem Antrieb am Rollbock in Wirkverbindung bringbar sind. Die Seile können hierbei an den Sperr- und Führungsvorrichtungen in Form eines Endlosseiles über je eine am unteren und oberen Ende angeordnete Umlenkung geführt werden, wobei die Kupplung zum Abkuppeln des vorlaufenden Endes der Dichtwandfolie jeweils am niedergehenden Trum des Seiles anzuordnen ist. Diese Ausgestaltung ist jedoch nur dann möglich und sinnvoll, wenn mit vorgegebenen Schlitzwandtiefen gearbeitet werden kann. Bei Sperr- und Führungskörpern, die aus mehreren Teilen zusammengesetzt und damit durch Verlängerung an unterschiedliche Grabentiefen anpaßbar sind, wird ein offenes Seilende verwendet, das beim Einbrin­ gen des Sperr- und Führungskörpers in den Schlitzgraben­ abschnitt auf der untenliegenden Umlenkrolle aufliegt und sowohl mit dem mit der Kupplung versehenen Ende wie auch mit dem anderen offenen, mit einem als Winde dienenden Antrieb verbindbaren Ende im Kopfbereich des Sperr- und Führungskörpers zunächst festgelegt ist. Erst nach dem Einsetzen wird die Kupplung mit der Dichtwandfolie und das Zugende mit der Winde verbunden, so daß dann unter Aufwickeln des Seiles auf die Seiltrommel der Winde die Dichtwandfolie in die Dichtwandmasse eingezogen wird. Nach dem Lösen der Kupplung von der Dichtwandfolie kann dann das Seil über die Winde vollständig aus dem Schlitzgrabenabschnitt herausgezogen, gereinigt und für den nächsten Einsatz wieder verwendet werden.
In einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungs­ gemäßen Einrichung ist ferner vorgesehen, daß jedes Seil mit einer selbsttätig öffnenden Kupplung zum Anschließen des einzuziehenden Dichtfolienabschnitts versehen ist, die im unteren Bereich des Sperr- und Führungskörpers durch Auflaufen auf ein Betätigungselement öffnet. Das Betätigungselement kann hierbei beispielsweise durch die Umlenkrolle einerseits und durch eine entsprechende Ausgestaltung des Anschlußbereiches der Kupplung an das Seil anererseits gebildet werden. Sobald dieser Anschluß­ bereich auf die Umlenkung aufläuft, wird er aus der ursprüng­ lichen Zugrichtung ausgelenkt und hierbei von dem Kupplungs­ gegenstück an der Dichtwandfolie getrennt. Anschließend kann dann das Seil vollständig herausgezogen werden. Der besondere Vorteil des offenen Seilendes als Zugmittel besteht ferner darin, daß beim Herausziehen des Seiles nach dem Lösen von der Dichtwandfolie die Kupplung in erheblichem Abstand zur Dichtwandfolie bzw. zur randseitigen Schließleiste geführt wird, so daß hierdurch ausgeschlossen ist, daß die Dichtfolie und/oder die Schließleiste durch den Kupplungskopf beschädigt werden können.
In vorteilhafter weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß der Sperr- und Führungskörper jeweils mit parallel zum Führungsspalt verlaufenden Führungen zur lösbaren Verbindung mit einem Distanzrahmen versehen ist. Diese Ausgestaltung hat den Vorteil, daß die Sperr- und Führungskörper durch das Einführen eines beide Sperr- und Führungskörper verbindenen Distanzrahmens exakt zueinander ausgerichtet werden und in dieser Ausrichtung bis zum Abschluß des Einziehvorganges gehalten werden.
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß am Rollbock Wärmestationen zum Aufheizen der durchlaufenden randseitigen Schließleisten des Dicht­ folienabschnitts angeordnet sind. Hierdurch ist gewähr­ leistet, daß die durch den Wickelvorgang gebogenen, aus thermoplastischem Kunststoff bestehenden Schließleisten unter der auf die Dichtwandfolie beim Abrollen einwirkenden Zugkraft einerseits und die Aufwärmung andererseits gerade­ gezogen werden und somit ein einwandfreies Einlaufen in die Schließleiste des bereits eingesetzten Dichtfolien­ abschnitts einerseits und in den Führungsspalt des jeweils zweiten Sperr- und Führungskörpers andererseits sicherge­ stellt ist.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß am Rollbock eine vorzugsweise einstellbare Bremse für den Abrollkäfig angeordnet ist. Hierdurch ist sicherge­ stellt, daß der einzuziehende Dichtfolienabschnitt unter einer gewissen Vorspannung eingezogen wird, so daß er nach dem vollständigen Abteufen unter einer entsprechenden Spannung mit seinem Kopfschwert auf einer Stützvorrichtung festgelegt werden kann, bis die Dichtwandmasse genügend ausgesteift ist.
In weiterer Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Einrichtung ist ferner vorgesehen, daß am Abrollkäfig Führungsmittel für die Schließleisten des aufgewickelten Dichtfolienab­ schnitts vorgesehen sind. Durch derartige Führungsmittel wird die Differenz zwischen der Außenfläche der Schließlei­ sten einerseits und der Fläche der Folie andererseits auf der Wicklung ausgeglichen uns insbesondere gewähr­ leistet, daß die Schließleisten beim Aufwickeln und beim Abwickeln der in vorgegebenen Wickellage gehalten werden und nicht abrutschen. Diese Führungsmittel können beispiels­ weise durch eine entsprechende Formgebung der im Wickel aufeinanderliegenden Außenflächen der Schließleisten gebildet werden, wobei nur für die erste Wickellage auf dem Abrollkäfig eine entsprechend ausgebildete, eine formschlüssige Sicherung gewährleistende Führungskante gegeben sein muß. Anstatt derartiger integrierter Führungs­ mittel ist es auch möglich, beim Aufwickeln des konfektio­ nierten Dichtfolienabschnitts eine entsprechend breite Schaumstoffbahn in den Wickel mit einlaufen zu lassen, die beim Abwickeln entsprechend zur Seite geführt wird.
Das erfindungsgemäße Verfahren und die hierzu vorgesehene erfindungsgemäße Einrichtung werden anhand schematischer Zeichnungen für einen Anwendungsfall näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 in einer Aufsicht auf einen Schlitz­ grabenabschnitt die erste Arbeitsphase des Verfahrens,
Fig. 2 die zweite Arbeitsphase des Verfahrens,
Fig. 3 die Endphase des Arbeitsverfahrens für den in Bearbeitung befindlichen Schlitz­ graben,
Fig. 4 in einer Seitenansicht im Vertikalschnitt gem. der Linie IV-IV in Fig. 2 die zweite Arbeitsphase des Verfahrens,
Fig. 5 in einem Vertikalschnitt gem. der Linie V-V in Fig. 3 die dritte und Endphase des Verfahrens,
Fig. 6 in größerem Maßstab einen Horizontalschnitt durch einen Sperr- und Führungskörper gem. der Linie VI-VI in Fig. 4.
In Fig. 1 ist die erste Arbeitsphase zur Herstellung einer Dichtungsschlitzwand mit eingezogener Dichtfolie dargestellt. Hierbei wird der Schlitzgraben entsprechend der vorgegebenen Breite einer einzuziehenden Dichtfolie abschnittweise hergestellt. Der Pfeil 1 zeigt hierbei die Richtung des Arbeitsfortschrittes. In Fig. 1 ist ein bereits fertiggestellter Dichtwandabschnitt 2 darge­ stellt, der aus angesteifter Dichtmasse 3 und einer darin eingezogene Dichtwandfolie 4 besteht. Der Dichtwandab­ schnitt 2 ist endseitig durch einen nachstehend noch näher zu beschreibenden Sperr- und Führungskörper 5 gegen den nachfolgend zu erstellenden Schlitzwandabschnitt 6 abgesperrt. Dieser Sperr- und Führungskörper 5 weist zwei mit Abstand zueinander angeordnete Teilkörper 7 und 8 auf, die einen Führungsspalt 9 bilden und die den Rand des bereits eingebrachten Dichtwandfolienabschnittes 4 einschließlich der damit verbundenen randseitigen Schließ­ leiste 10 übergreifen. Durch diesen Sperr- und Führungs­ körper ist zum einen die bereits eingefüllte Dichtwand­ masse 3 daran gehindert, in den anschließend auszuheben­ den Schlitzgrabenabschnitt einzudringen, so daß diese ungehindert ansteifen kann. Ferner ist die Schließleiste 10 gegenüber dem hier nicht näher dargestellten Greifer­ werkzeug gegen Beschädigungen geschützt, mit dem der anschließende Schlitzgrabenabschnitt 6 unter gleichzeiti­ gem Auffüllen mit einer Stützflüssigkeit auf die vorgegebene Breite und die vorgegebene, durch die Breite des Dicht­ folienabschnitts bestimmte Länge ausgehoben wird. Das Ausheben unter gleichzeitiger Befüllung mit Stützflüssig­ keit stellt hierbei die erste Arbeitsphase des Verfahrens dar. Als Stützflüssigkeit kann hierbei eine. entsprechend eingestellte Dichtwandmasse verwendet werden, so daß ein Umpumpen wie beim Zwei-Massen-Verfahren nicht erforder­ lich ist. Bei dem hier dargestellten Beispiel soll eine Dichtungsschlitzwand mit einer Dicke von 80 cm und einer Tiefe von beispielsweise 40 m erstellt werden. Die Dicht­ folie steht mit einer Breite von 5 m zur Verfügung, so daß der auszuhebende Schlitzgrabenabschnitt 6 eine Länge von etwa 5,5 m aufweist.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, wird nach Erstellung des Schlitzwandabschnitts 6 auf die erforderliche Länge und die gewünschte Tiefe in die flüssige Dichtwandmasse ein Distanzrahmen 11 abgesenkt, der beim Absenken in eine Führung an dem ersten Sperr- und Führungskörper 5.1 einläuft. Anschließend wird ein zweiter Sperr- und Führungs­ körper 5.2 ebenfalls über eine entsprechende Führung mit dem anderen Ende des Distanzrahmens 11 verbunden und an diesem entlang in den Graben abgesenkt und über nachstehend noch näher zu beschreibende Spannmittel im Sohlenbereich des Grabens verspannt.
Anschließend wird der betreffende Dichtfolienabschnitt 4 in die flüssige Dichtwandmasse eingezogen, wobei die dem ersten Sperr- und Führungskörper 5.1 zugekehrte Schließleiste 10 in die Schließleiste 10 der bereits eingebrachten Dichtwandfolie des vorhergehenden Abschnittes eingezogen wird. Die andere Seite der Dichtwandfolie 4 läuft hierbei in den Führungsspalt 9 des Sperr- und Führungskörpers 5.2 ein, so daß die randseitige Schließ­ leiste 10 in diesem Bereich innerhalb des Führungsspaltes zwischen den beiden Teilkörpern 7 und 8 dieses zweiten Sperr- und Führungskörpers 5.2 abgedeckt liegt.
Fig. 3 zeigt die dritte und Endphase der Erstellung des Schlitzwandabschnitts. Hierzu wird zunächst der Sperr- und Führungskörper 5.1 nach dem Lösen seiner Spannmittel aus der umgebenden Dichtwandmasse herausgezogen, wobei die im fertiggestellten Dichtwandabschnitt 6 noch nicht vollständig angesteifte Dichtwandmasse in den Freiraum einfließt und diesen vollständig ausfüllt. Der zweite Sperr- und Führungskörper 5.2 bleibt, wie in Fig. 1 darge­ stellt, zum Schutze des Randes der eingezogenen Dichtwand­ folie 4 im Graben stehen und übernimmt nunmehr die Funktion eines ersten Sperr- und Führungskörpers, wie anhand von Fig. 1 beschrieben.
Fig. 4 zeigt nun in einem Vertikalschnitt gem. der Linie IV-IV in Fig. 2 sowohl die Arbeitsweise des Ver­ fahrens, als auch den Aufbau der Einrichtung zur Durch­ führung des Verfahrens. Zum Erstellen des Schlitzgraben­ abschnitts 6 werden hierbei vor dem Aushub zunächst zu beiden Seiten Leitwände 12 aus Beton zur Sicherung der Grabenkante und zur Führung des Greifers erstellt. Der Sperr- und Führungskörper 5.2 ist bei diesem Ausführungs­ beispiel zur Erzielung der vorgesehenen Tiefe ebenso wie der zugehörige Distanzrahmen 11 aus mehreren Teil­ stücken zusammengesetzt. Am Rand des Grabenabschnitts ist ein Rollbock 13 aufgestellt, auf dem ein Abrollkäfig 14 drehbar gelagert ist, wobei die Drehung des Abrollkäfigs durch eine hier nicht näher dargestellte Bremse beeinflußt werden kann. Auf dem Rollbock 13 ist ferner als Antrieb für eine Zugvorrichtung eine mit einem Antriebsmotor verbundene wegsteuerbare Winde 15 angeordnet. Fig. 4 zeigt hierbei das Ende der in Fig. 2 dargestellten Arbeits­ phase 2, d. h. der einzubringende Dichtfolienabschnitt 4 ist vollständig vom Abrollkäfig 14 eingezogen und mit seinem vorlaufenden Ende in seine Endstellung eingezogen.
Die Zugvorrichtung besteht bei dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel aus einem Seilende 16, das beim Ein­ setzen des Sperr- und Führungskörpers 5.2 mit seinen beiden freien Enden am oberen Ende des Sperr- und Führungs­ körpers 5.2 festgelegt und an seinem unteren Ende über eine Umlenkrolle 17 geführt ist. Da ein derartiges Seil sowohl an dem Sperr- und Führungskörper 5.1 als auch an dem Sperr- und Führungskörper 5.2 für den jeweils einzuziehenden Dichtfolienabschnitt 4 vorgesehen ist, kann nun jeweils das eine Ende des Seiles 16 mit einem am vorlaufenden Ende eines einzuziehenden Dichtfolienab­ schnitts befestigten Distanzschwert 18 verbunden werden.
Das andere Ende des jeweiligen Seiles 16 wird nun auf die Winde 15 aufgelegt, so daß beim Aufwickeln der beiden Seilenden 16 auf die Wickeltrommeln der Winde 15 der einzuziehende Dichtfolienabschnitt 4 bis auf die vorgesehene Endtiefe in den mit flüssiger Dichtwandmasse aufgefüllten Schlitzgrabenabschnitt in den Führungsspalt 9 zwischen den beiden Teilkörpern 7 und 8 des jeweiligen Sperr- und Führungskörpers 5.1 und 5.2 eingezogen wird. Auf der Seite des Sperr- und Führungskörpers 5.1 wird, wie anhand von Fig. 2 bereits beschrieben, die Schließleiste des einzuziehenden Dichtfolienabschnitts 4 iri das Gegenstück der Schließleiste 10 des bereits im vorangegangenen Arbeits­ gang eingezogenen Dichtfolienabschnitts eingezogen.
Die beiden Seilenden 16 sind nun über eine lösbare, hier nicht näher dargestellte Kupplung mit dem Distanzschwert 18 verbunden. Die Kupplung ist zweckmäßigerweise so ausgebildet, daß sie beim Auflaufen auf einen entsprechenden Steuernocken oder beim Auflaufen auf die Umlenkrollen 17 öffnet und sich hierbei automatisch vom Distanzschwert 18 trennt und dann nach oben vollständig aus dem Schlitzgrabenabschnitt herausgezogen werden kann.
Nach dem Einzug des Dichtfolienabschnitts 4 wird nun, wie bereits anhand von Fig. 3 beschrieben, der Sperr- und Führungskörper 5.1 aus dem Schlitzgrabenabschnitt gezogen, so daß der hierdurch entstehende Freiraum mit der flüssigen Dichtwandmasse volläuft. Ggf. kann noch zusätzlich von oben flüssige Dichtwandmasse nachgefüllt werden. Der Sperr- und Führungskörper 5.2 verbleibt in seiner Position, wie anhand von Fig. 1 beschrieben und übernimmt nun die Funktion als Sperr- und Führungskör­ per 5.1. Der gezogene Sperr- und Führungskörper wird gereinigt, wieder mit Seilabschnitten 16 belegt und kann nach Aushub eines neuen Schlitzgrabenabschnitts für den nächsten Arbeitsschritt wieder eingesetzt werden.
Wie Fig. 5 zeigt, wird im Bereich des gezogenen Sperr- und Führungskörpers 5.1 ein mit. dem nachlaufenden Ende des eingezogenen Dichtfolienabschnitts 4 verbundenes Kopfschwert 19 auf eine Stützkonstruktion 20 aufgesetzt, damit der Dichtfolienabschnitt in diesem Bereich bis zum vollständigen Ansteifen der Dichtwandmasse 3 in seiner Position fixiert wird. Danach kann dann sowohl die Stütz­ konstruktion 20 als auch das Kopfschwert 19 vom Dichtfolien­ abschnitt gelöst werden und für einen weiteren vorzukonfek­ tionierenden Dichtfolienabschnitt 4 wieder verwendet werden. Fig. 5 zeigt hierbei im Querschnitt den Endzustand der zu erstellenden Dichtungsschlitzwand.
Fig. 6 zeigt im Querschnitt in größerem Maßstab und in einem Horizontalschnitt gem. der Linie VI-VI in Fig. 4 Einzelheiten der Ausbildung eines Sperr- und Führungs­ körpers 5. Die beiden Teilkörper 7 und 8 sind, wie aus Fig. 4 ersichtlich, an ihrem oberen und ihrem unteren Ende über eine lösbare Verriegelung 21 bzw. 22 zunächst fest miteinander verbunden, so daß der Sperr- und Führungs­ körper 5 als festes Bauelement mit Hilfe eines Hebezeuges in den Endbereich des Schlitzgrabenabschnitts als Sperr- und Führungskörper 5.2 eingesetzt werden kann. Sobald die erforderliche Tiefe erreicht ist, werden über Spann­ mittel, beispielsweise in jedem der beiden Teilkörper untergebrachte hydraulische Kolben-Zylinder-Einheiten 23, 24 am unteren Ende Preßschuhe 25, 26 seitlich heraus­ gerückt, so daß das untere Ende des Sperr- und Führungs­ körpers im Graben festgelegt ist. Das obere Ende kann dann entsprechend ausgerichtet und über die obere Verriege­ lung 21 gegen die Leitwände 12 verspannt werden. Über die untere Verriegelung 22 wird die Reaktionskraft der hydraulischen Kolben-Zylinder-Einheiten 23, 24 aufgenommen, so daß der Führungsspalt 9 zwischen beiden Teilkörpern freibleibt. Das Einsetzen des Sperr- und Führungskörpers 5.2 erfolgt hierbei nach dem Einsetzen des Distanzrahmens 11. Hierbei ist der Teilkörper 7 an seinen beiden, eine Seite des Führungsspaltes 9 begrenzenden Enden mit einer Führung 27 versehen, die in eine entsprechende Gegenführung 28 am Distanzrahmen 11 "eingefädelt" wird, so daß das Absenken bereits ausgerichtet und geführt erfolgt.
Wie Fig. 6 erkennen läßt, sind an jedem Teilkörper 7 jeweils neben den Führungen 27 je eine Umlenkrolle 17 angeordnet, wobei die Umlenkrollen 17 in ihrer Umfangs­ fläche im Bereich des Führungsspaltes 9 tangential zu der Ebene ausgerichtet sind, die durch den einzuziehenden Dichtfolienabschnitt 4 definiert ist. In Fig. 6 ist die in Fig. 4 beschriebene Arbeitsphase unmittelbar vor dem Lösen der das Seil 16 mit dem Distanzschwert 18 verbinden­ den Kupplung dargestellt. Das Seil 16 ist auf der linken, dem bereits fertiggestellten Schlitzgrabenabschnitt zuge­ kehrten Umlenkrolle 17 bis unten hin durchgezogen. Auf der rechten Umlenkrolle 17 ist das Seil 16 aufgelegt und mit seinen beiden freien Enden am oberen Ende des Sperr- und Führungskörpers 5.2 festgelegt, so daß es nach Fertigstellung des nach rechts hin anschließenden Schlitzgrabenabschnitts mit einem vorkonfektionierten wiederum abzurollenden Dichtfolienabschnitt verbunden und durchgezogen werden kann. Die Schließleiste des dann neu einzuziehenden Dichtfolienabschnitts wird in die Schließleiste 10 des bereits eingebrachten und durch die beiden Teilkörper 7, 8 geschützten und fixierten Schließleiste 10 eingezogen.
Beim Einziehen in die Schließleiste 10 kann es je nach der Zeitdauer für die Erstellung des neuen Schlitzgraben­ abschnitts zweckmäßig sein, vor einem Einziehen des Dicht­ folienabschnitts mittels einer Wasserlanze die Schließ­ leiste des bereits eingebrachten Dichtfolienabschnitts freizuspülen, so daß hier ein einwandfreies Einziehen der beiden Schließleisten ineinander erreicht wird.
Soll nun nach Abschluß der Arbeitsphase 2 die Abschluß­ phase 3 verwirklicht und der eingesetzte Sperr- und Führungskörper, der nunmehr als Sperr- und Führungskörper 5.1 fungiert, gezogen werden, ziehen die hydraulischen Kolben-Zylinder-Einheiten 23, 24 die Spannschuhe 25, 26 zurück und lösen hierbei die Verspannung mit der Graben­ wand. Zugleich wird über diese hydraulischen Kolben- Zylinder-Einheiten oder aber auch über gesonderte hydrauli­ sche Kolben-Zylinder-Einheiten die Verriegelung 22 am unteren Ende vollständig zurückgezogen, so daß der Führungs­ spalt 9 zwischen den beiden Teilkörpern 7 und 8 frei ist. Nach dem Lösen der oberen Verriegelung 21 können nunmehr mit Hilfe eines Hebezeuges die beiden Teilkörper 7 und 8 gleichzeitig oder auch nacheinander gezogen werden. Die gezogenen Teilkörper 7 und 8 werden anschließend gereinigt, wiederum mit den beiden Seilenden 16 versehen und wieder zu einem Sperr- und Führungskörper zusammenge­ setzt.
Um nun ein einwandfreies Einziehen der beiden Schließleisten ineinander zu gewährleisten, was insbesondere bei niedrigen Temperaturen von Bedeutung sein kann, sind am Rollbock 13 zu beiden Seiten des Abrollkäfigs 14 auf der Abrollseite zwei Wärmestationen 29 vorgesehen, die von den randseitigen, aus thermoplastischen Kunststoffen hergestellten Schließ­ leisten 10 durchlaufen werden. Die in den Wärmestationen 29 aufgebrachte Wärmeenergie, beispielsweise in Form von Heißluft, bewirkt, daß infolge der Zugkraft beim Einziehen die Schließleiste wieder gerichtet werden und geradlinig in die Schließleiste 10 des bereits eingebrachten Dicht­ folienabschnitts einlaufen kann.
Sobald die in Fig. 5 dargestellte Endphase erreicht ist, wird der Rollbock 13 zurückgesetzt und nach Fertigstellung des nachfolgenden Schlitzgrabenabschnitts an diesem positio­ niert, so daß ein neuer Abrollkäfig 14 aufgenommen werden kann. Um eine möglichst geringe Verformung der randseitigen Schließleisten zu bewirken, ist ein verhältnismäßig großer Wickeldurchmesser für den Abrollkäfig vorzusehen. Bei Schlitzgrabentiefen von etwa 40 m wird man mit einem max. Wickeldurchmesser von etwa 3,50 bis 4 m auskommen, so daß der einzubringende Dichtfolienabschnitt in etwa vier Lagen auf dem Abrollkäfig 14 aufgewickelt ist.
In Abwandlung des vorbeschriebenen Ausführungsbeispiels kann eine Umlenkrolle 17, vorzugsweise zwei Umlenkrollen 17, mit Abstand nebeneinander am unteren Ende des Distanzrah­ mens 11 angeordnet sein. Auch hier werden zwei Seilenden vor dem Einbringen des Distanzrahmens in der vorbeschrie­ benen Weise aufgelegt und an der Rahmenoberkante festge­ legt, um dann mit dem Distanzschwert über die Kupplung einerseits und mit der Winde andererseits verbunden zu werden. Auch hier wird mit Vorteil ausgenutzt, daß durch die beiden randseitigen Sperr- und Führungskörper 5.1 und 5.2 der Distanzrahmen 11 im Schlitzgrabenabschnitt fixiert ist.

Claims (15)

1. Verfahren zum Einbau von Dichtfolien in eine Dichtungs­ schlitzwand, wobei ein Schlitzgraben im Erdreich abschnitt­ weise ausgehoben, mit fließfähiger und später aushärtender Dichtwandmasse verfüllt wird und anschließend in den jeweili­ gen mit noch fließfähiger Dichtwandmasse verfüllten Schlitz­ grabenabschnitt ein mit randseitigen Schließleisten aus Kunststoff versehener Dichtfolienabschnitt in die Dichtwand­ masse eingeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ab­ rollkäfig über dem Schlitzgrabenabschnitt positioniert und der mit den randseitigen Schließleisten vorkonfektionierte Dichtfolienabschnitt von dem Abrollkäfig abgewickelt wird und daß der Dichtfolienabschnitt mittels Zugvorrichtungen in die Dichtwandmasse eingezogen wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtfolienabschnitt vor, dem Abwickeln zumindest an seinem vorlaufenden unteren Ende mit einem Distanzschwert versehen wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Verfüllen mit Dichtwandmasse unter Zuhilfenahme eines lösbaren Distanzrahmens jeweils zwei im Schlitzgraben­ abschnitt lösbar zu verspannende Sperr- und Führungskörper eingesetzt werden, die jeweils die randseitigen Schließlei­ sten des einzuführenden Dichtfolienabschnitts übergreifen und von denen nach dem Einziehen des Dichtfolienabschnitts ein Sperr- und Führungskörper wieder gezogen wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge­ kennzeichnet, daß den Schließleisten beim Abrollen und vor dem Einziehen in die Dichtwandmasse Wärmeenergie zugeführt wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der Dichtfolienabschnitt an seinem nachlau­ fenden Ende mit einem Kopfschwert versehen wird und daß das Kopfschwert nach dem Einziehen des Dichtfolienabschnitts bis zum Aushärten oberhalb der Dichtwandmassenfüllung gehalten wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekenn­ zeichnet, daß vor dem Einziehen eines Dichtfolienabschnitts die freiliegende Schließleiste des vorangehend eingezogenen Dichtfolienabschnitts freigespült wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch ge­ kennzeichnet, daß vor dem Herausziehen eines Sperr- und Führungskörpers der die Dichtwandfolie übergreifende Be­ reich freigespült wird.
8. Einrichtung zur Durchführung eines Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch jeweils einen randseitig in den jeweiligen Schlitzgrabenabschnitt (6) lös­ bar einsetzbaren ersten und zweiten Sperr- und Führungskörper (5,1, 5.2), wobei jeder Sperr- und Führungskörper (5) mit ei­ ner ankuppelbaren Zugvorrichtung (15, 16) für den Hinzuzie­ henden Dichtfolienabschnitt (4) versehen ist, und einen ober­ halb des jeweiligen Schlitzgrabenabschnitts (6) positionier­ baren Rollbock (13) mit Abrollkäfig (14) für den einzuziehen­ den Dichtfolienabschnitt (4) und einem Antrieb für die Zug­ vorrichtung.
9. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperr- und Führungskörper (5) zur Bildung eines Führungs­ spaltes (9) zwei mit Abstand zueinander verbundene Teilkörper (7, 8) aufweist, und daß zumindest am unteren Ende an wenig­ stens einem Teilkörper (7, 8) eine auf die Wand des Schlitz­ grabenabschnitts (6) einwirkende Spannvorrichtung (23, 24, 25, 26) angeordnet ist.
10. Einrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeich­ net, daß die Zugvorrichtung durch Seile (16) gebildet ist, wobei an einem Teilkörper (7) eines jeden Sperr- und Füh­ rungskörpers (5) zu beiden Seiten des Führungsspaltes (9) zu­ mindest am unteren Ende je eine Umlenkung (17) angeordnet ist und daß die Seile (16) jeweils mit dem Antrieb (15) am Roll­ bock (13) in Wirkverbindung bringbar sind.
11. Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Seil mit einer selbsttätig öffnenden Kupplung zum An­ schließen des einzuziehenden Dichtfolienabschnitts (4) verse­ hen ist, die im unteren Bereich des Sperr- und Führungskör­ pers (5) durch Auflaufen auf ein Betätigungselement öffnet.
12. Einrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperr- und Führungskörper (5) jeweils mit parallel zum Führungsspalt (9) verlaufenden Führungen (27) zur lösbaren Verbindung mit einem Distanzrahmen (11) versehen ist.
13. Einrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch ge­ kennzeichnet, daß am Rollbock (13) zwei Wärmestationen (29) zum Aufheizen der durchlaufenden randseitigen Schließleisten des Dichtfolienabschnitts (4) angeordnet sind.
14. Einrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß am Rollbock (13) eine einstellbare Bremse für den Abrollkäfig (14) angeordnet ist.
15. Einrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß am Abrollkäfig (14) Führungsmittel für die Schließleisten des aufgewickelten Dichtfolienabschnitts vorgesehen sind.
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