DE423496C - Tastatur fuer Rechen- und Addiermaschinen - Google Patents

Tastatur fuer Rechen- und Addiermaschinen

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DE423496C
DE423496C DER63003D DER0063003D DE423496C DE 423496 C DE423496 C DE 423496C DE R63003 D DER63003 D DE R63003D DE R0063003 D DER0063003 D DE R0063003D DE 423496 C DE423496 C DE 423496C
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DE
Germany
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keyboard
gears
gear
calculating
adding machines
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Expired
Application number
DER63003D
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English (en)
Inventor
August Kottmann
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Rheinische Metallwaaren and Maschinenfabrik AG
Original Assignee
Rheinische Metallwaaren and Maschinenfabrik AG
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Description

  • Tastatur für Rechen- und Addiermaschinen. Die Tastaturen für Rechen- und Addiermaschinen werden für gewöhnlich so ausgebildet, daß durch die Tasten selbst bewegte Anschläge verschiedener Ausbildung in die Bewegungsbahn der Zahnstangen gebracht werden. Diese Tastaturen haben den Nachteil, daß jeder Anschlag besonders bearbeitet werden muß, wodurch die Herstellung der Maschine wesentlich verteuert wird und insbesondere auch bei Beschädigung der Tastatur das Auswechseln mit Schwierigkeiten verknüpft ist.
  • Der Zweck der Erfindung ist nun, diese Nachteile zu beseitigen und eine Tastatur für Rechen- und Addiermaschinen zu schaffen, die in der Bauart außergewöhnlich einfach ist und die Möglichkeit gibt, im Falle einer Beschädigung die einzelnen Elemente leicht auszuwechseln. Erreicht wird dies im wesentlichen dadurch, daß die unteren Enden der Tasten unter sich gleiche Zahnräder tragen, jedes 'Zahnrad einen dem Wert der zugehörigen Taste entsprechend gestellten, über seine Stirnfläche überstehenden Ansatz aufweist und für jedes Zahnrad eine Vorrichtung zu seiner Feststellung in der Ruhelage sowie ein seine Drehbewegung begrenzender Anschlag vorgesehen sind.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, und es ist Abb. i eine abgebrochene geschnittene Ansicht einer Tastatur gemäß der Erfindung, Abb, a eine Einzelansicht zweier Tasten, von denen die eine niedergedrückt worden ist, und Abb. 3 eine Seitenansicht einer Taste mit Zahnrad.
  • In dem Rahmen i der Maschine werden die Tasten 2 in der üblichen Weise durch die Deckplatte 3 und eine unterhalb dieser liegende Schiene ¢ geführt. Zwischen der Platte 3 und der Schiene 4. liegt um jede Taste 2 herum eine Druckfeder 5. Die Tasten 2 tragen am unteren Ende unter sich gleiche Zahnräder 6, und zwar sind diese lose drehbar gelagert. Jedes dieser Zahnräder trägt, wie besonders aus Abb.2 und 3 ersichtlich ist, einen über die eine Stirnfläche überstehenden Ansatz 7. Der Ansatz 7 kann an dem Zahnrad selbst befestigt sein, oder aber das Zahnrad kann einen über die Stirnkante überstehenden verstärkten Zahn aufweisen. In der Bewegungsbahn jedes Ansatzes 7 ist an der Taste 2 ein Anschlag 8 beispielsweise in Form eines Stiftes vorgesehen, durch den die Drehbewegung des Zahnrades begrenzt wird. Um die Zahnräder stets in der Ruhelage zu sichern, derart, daß sie beim Niederdrücken der Taste richtig in die Zahnstangen eingreifen können, sind an der Führungsleiste oder Schiene q. Feststellvorrichtungen 9 vorgesehen, die beispielsweise als Stifte ausgebildet sein können und in die entsprechende Zahnlücke eingreifen, um das Zahnrad 6 in der gewünschten Lage zu halten.
  • An Stelle eines derartigen Stiftes könnte beispielsweise auch eine Schleppfeder oder irgendeine andere geeignete Vorrichtung vorgesehen sein.
  • Die Tastatur gemäß der Erfindung arbeitet kurz wie folgt: Die Zahnräder 6 werden dem Wert der zugehörigen Taste entsprechend eingestellt. Wird nun eine Taste, beispielsweise, wie Abb.2 zeigt, die Taste für die Zahl 6, gedrückt, so kommt das zugehörige Zahnrad 6 mit der Zahnstange io in Eingriff, und bei der jetzt erfolgenden Bewegung der Zahnstange wird das Rad 6 so lange gedreht, bis der verstärkte Zahn 7 gegen den Anschlag 8 stößt, wobei im vorliegenden Ausführungsbeispiel, da es sich um die Taste für die Zahl 6 handelt, das Zahnrad 6 um sechs Zähne gedreht worden ist. Die zugehörige Zahnstange i o kann sich von diesem Augenblick an nicht weiter verschieben, sondern bleibt stehen, bis die die sämtlichen Zahnstangen in die Ausgangslage zurückbringende Vorrichtung die Zahnstangen nach der entgegengesetzten Richtung mitnimmt und in die Ausgangslage zurückbringt. Nach Beendigung des Rechenvorganges werden beim Löschen der Tastatur die Tasten 2 unter Wirkung ihrer Federn 5 aufwärts bewegt, wobei alsdann die an der Führungsschiene q. vorgesehenen Feststellvorrichtungen 9 in die entsprechende Lücke der Zahnräder 6 eingreifen, um diese in ihrer Ruhelage zu sperren, so daß sie für den nächsten Arbeitsgang die richtige Lage einnehmen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Tastatur für Rechen- und Addiermaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren Enden der Tasten unter sich gleiche Zahnräder tragen, jedes 'Zahnrad einen dem Wert der zugehörigen Taste entsprechend gestellten, über seine Stirnfläche überstehenden Ansatz (7) aufweist und für jedes Zahnrad eine Vorrichtung (9) zu seiner Feststellung in der Ruhelage sowie ein seine Drehung begrenzender Anschlag (8) vorgesehen ist.
  2. 2. Tastatur nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an der Führungsleiste (¢) für die Tasten gegen die Zahnräder gerichtete Stifte (9) befestigt sind, die in der Ruhelage der Zahnräder in die Lükken eingreifen.
  3. 3. Tastatur nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die Drehung der Zahnräder begrenzenden Anschläge als an der Taste selbst vorgesehene Stifte (8) ausgebildet sind.
DER63003D 1924-12-31 1924-12-31 Tastatur fuer Rechen- und Addiermaschinen Expired DE423496C (de)

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