DE632207C - Zehnerschaltvorrichtung fuer Rechenmaschinen - Google Patents
Zehnerschaltvorrichtung fuer RechenmaschinenInfo
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- DE632207C DE632207C DEF74798D DEF0074798D DE632207C DE 632207 C DE632207 C DE 632207C DE F74798 D DEF74798 D DE F74798D DE F0074798 D DEF0074798 D DE F0074798D DE 632207 C DE632207 C DE 632207C
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Description
- Zehnerschaltvorrichturig.,für Rechenmaschinen Die Erfindung betrifft Rechenmaschinen, bei denen die Zehnerschaltung durch einen zusätzlichen Schritt der Antriebsglieder hervorgebracht wird, und besteht darin, daß der die Zehnerschaltung auslösende Hebel eine formschlüssige Bewegung ausführt.
- Formschlüssig bewegte Hebel sind zwar im Rechenmaschinenbau bekannt, sie sind auch schon bei der Zehnerschaltvorrichtüng verm#andt worden, immer aber so, daß sie nur Addition gestatteten oder mit federbelasteten Hebeln zusammenarbeiteten.
- Der Vorteil dererfindungsgemäßen Ausbildung besteht einmal in dem außerordentlich geringen Kraftaufwand für die m A -uslosung der Zelmerschaltung, zum anderen darin, daß die Wege, auf den-en - sich die Auslösung der Zehnerschaltung vollziehen muß, sehr klein bemessen werden können.
- In dem Ausführungsbeispiel stellt dar: Abb. i das Zählwerk mit den Abfühlstan# gen, die Zehnerschaltvorrichtung und ihren Aufzug in der Ruhestellung der Maschine bei ausgelöster Schaltklinke, Abb.2 dasselbe während der Rechnung. Die Klinken sind abgefallen, die Zehnerschaltung soeben vorbereitet.
- Auf der Welle i sitzt der Mitnehmerbügel 2, der die Abfühlstangen 3 mitsamt ihrer Zehnerschaltstange 4 dem Zuge der Feder 5 folgend nach links zum Abfühlen der hier nicht dargestellten Einstellstifte gleiten läßt. Bei dem Zurückbringen der Abfühlstangen 3 in die Ausgangslage wird in bekannter Weise das Zählwerk 8 in Eingriff mit den Zahnstangen 4 gebracht, und zwar kommt das Rad 6 bei Addition, das Zahnrad 7 bei Subtraktion in Eingriff mit der Zahnstange 4.
- Dreht sich nun während des Einbringens einer Zahl die Zehnerschaltnase 9 der Zehnerschaltscheibe io an dem Schaltzahn i i eines Auslösehebels 12 vorbei, so wird dieser um seinen Drehpunkt 13 nach unten geschwenkt (Abb. 2). Zugleich legt sich sein Sperrzahn 14 in eine Aussparung einer Sperrscheibe 15 und sein Ansatz 16 in eine Ausfräsung einer Welle 17, bis die Sperrscheibe 15 den Sperrzahn 14 des Auslösehebels 12 wieder nach oben dreht und üi die aus der Abb. i ersichtlichen Lage zurückbringt. Bei der Ausschwenkung des Auslösehebels i-- wird auch ein Klinkenhebeli8 (Abb.--) um seine Achse ig entgegen dem Uhrzeiger verdreht, da sein Zapfen20a sich in einem Schlitz des Auslösehebels 12 führt. Diese Bewegung des Klinkenhebels 18 wird unterstützt durch eine Feder2o, die eine Klinke21 der nächst höheren Stelle nach rechts unten zu ziehen sucht. Schließlich.gleitet ein Ansatz 22 der Klinke2i von der Nase23 des Klinkenhebels 18 ab (Abb. -,), und die Klinke 2 1 fällt mit ihrem freien vorderen Ende auf einen Ste924. In demselben Augenblick gibt aber auch der AnsatZ25 der Klinke2i den Vorsprung26 der Zahlistange4 der nächst höheren Stelle des Zählwerkes frei, so daß diese, geführt durch Zapfen27 der Abfühlstange3, an ihr entlang von der Feder28 nach rechts gezogen werden kann, wodurch die erforderliche Zehnerschaltung ausgeführt wird.
- Es sei noch erwährit, daß beim Drücken der Summen- oder Zwischensummentaste die Welle 17 um etwa go' verdreht und damit eine Verdrehung des Auslösehebels 12 unmöglich wird. Der Zahn i i bildet dann in bekannter Weise für die Naseg der Zehnerschaltscheibe io einen festen Anschlag.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Rechenmaschine, bei der die Zehnerschaltung durch einen zusätzlichen Schritt der Antriebsglieder hervorgebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß der die Zehnerschaltung auslösende Hebel (12) formschlüssig bewegt wird.
- 2. Rechenmaschine nach Anspruch i mit Zwischenrädern im Zählwerk, dadurch ge- kennzeichnet, daß der Hebel (12) durch zwei Nocken bewegt wird, von denen der eine (15) neben dem Zwischenrad (7), der andere (9) neben dem Ziffernrad (6) des Zählwerkes (8) angeordnet ist. 3. Rechenmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die gesamte Hin- und Rückbewegung des Hebels (iz) auf einem Wege erfolgt, der etwa der einfachen Zahnbrefte entspricht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF74798D DE632207C (de) | Zehnerschaltvorrichtung fuer Rechenmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF74798D DE632207C (de) | Zehnerschaltvorrichtung fuer Rechenmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE632207C true DE632207C (de) | 1936-07-04 |
Family
ID=7112304
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF74798D Expired DE632207C (de) | Zehnerschaltvorrichtung fuer Rechenmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE632207C (de) |
-
0
- DE DEF74798D patent/DE632207C/de not_active Expired
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