DE423343C - Hakeneinsetzmaschine mit Abstreifer - Google Patents

Hakeneinsetzmaschine mit Abstreifer

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DE423343C
DE423343C DESCH71655D DESC071655D DE423343C DE 423343 C DE423343 C DE 423343C DE SCH71655 D DESCH71655 D DE SCH71655D DE SC071655 D DESC071655 D DE SC071655D DE 423343 C DE423343 C DE 423343C
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D100/00Setting or removing eyelets, buttons, lacing-hooks, or elastic gussets in shoes
    • A43D100/10Machines or tools for setting lacing-hooks in shoes

Landscapes

  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

  • Hakeneinsetzmaschine mit Abstreifer. Bei den selbsttätigen Hakeneinsetzmaschinen wird das auf einem Tisch aufliegende Leder durch einen kurzhübigen Stempel gelocht und durch ihn sodann über den Hals des einzusetzenden Hakens gebracht, der in einem Amboß ruht. Der aufwärts gehende Amboß drückt den Hakenhals in das ausgestanzte Loch des Leders und bewirkt in weiterer Folge durch Anpressen des Hakenhalses an den Stempel das Umnieten des ersteren. Nach dem Umnieten führt der Ämboß eine Bewegung quer zur Vorschubrichtung des Werkstückes aus, um aus dem Schnabel des Hakens herauszutreten, den umgenieteten Haken freizugeben und so den Vorschub zu ermöglichen.
  • Diese Freigabe des Werkstücks mit dem umgenieteten Haken geht jedoch nicht immer glatt vonstatten. - Der Schuhhaken ist bereits infolge seiner Herstellung als Massenartikel ein sehr ungenaues Gebilde. Durch das Umnieten des Halses beim Einsetzen wird jedoch überdies seine ganze Form vielfachderart verzerrt, daß er nur mit Gewalt von dem in seinem Schnabel sitzenden Amboß befreit werden kann. Es ist klar, daß in einem solchen Falle bei- der großen, Geschwindigkeit der selbsttätigen Maschine eine Beschädigung des Werkstücks eintreten muß; der Amboß nimmt bei seiner komplizierten Bewegung das nicht freigegebene Werkstück mit und zieht es aus der Vorschubrichtung, so daß es an falscher Stelle gelocht wird.
  • Man versuchte bereits, diesem Übelstande durch einen zwangläufigen Hakenabstreifer abzuhelfen. Im bekannten Falle ist aber die wagerechte Bewegung des Abstreifers von der Senkrechtbew egung des Ambosses abgeleitet, was nicht nur ein vielgliedriges Gestänge bedingte, sondern auch zur Folge hatte, daß das Werkstück vom abwärts gehenden Amboß teilweise mitgenommen und von seiner Auflage heruntergezogen wurde. Für schnellaufende Hakeneinsetzmaschinen, die sich selbsttätig die Löcher für die Haken in regelmäßigen Abständen vorstanzen, konnte somit die bekannte Einrichtung nicht verwendet werden.
  • Gemäß der Erfindung ist die wagerechte Bewegung des Abstreifers von der senkrechten Bewegung des Ambosses unabhängig. Sie wird ausgeführt, bevor der Amboß abwärts geht, so daß die Gewähr vorhanden ist, daß das Werkstück keine unerwünschte Verschiebung gegenüber dein Lochstempel erfährt. Überdies bedeuten die angewendeten Mittel eine erhebliche Vereinfachung. Der Abstreifer ist in wagerechter Richtung unbeweglich, und zum Abstreifen wird nur die relative Verschiebung des an sich bereits, wagerecht bewegten Ambosses gegen den Abstreifer benutzt.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung dargestellt.
  • Abb. i zeigt die wesentlichen Teile der Maschine in einem Längsschnitt.
  • Abb. 2 -ist ein Querschnitt nach der Linie A-B der Abb. i. v Abb. 3 stellt eine Einzelheit dar, und Abb. q. veranschaulicht die Bewegungsbahn des Ambosses.
  • Der Amboßträger i wird auf den Führungsbolzen 2 parallel zur Antriebswelle 3 hin und her bewegt. Die Bewegung wird von der offenen Kurve _5 abgeleitet, an die der Amboß i sich mit der Rolle 6 anlegt. Letztere wird gegen die Kurve 5 durch eine nicht dargestellte Feder angedrückt. Im Amboßträger i ist der Schlitten 7 in der Höhenrichtung beweglich angeordnet, in dem er mit den Armen 8 den Nocken 9 der Welle 3 urnfaßt. Irn Schlitten 7 ist oben der hohle Amboßschaft io mittels der Schraube i i festgeklemmt. Im unteren Teil desSchlittens7 ist die drehbare, aber wegen der Bunde 12 in der Achsrichtung nicht verschiebbare Schraubenspindel 13 festgeklemmt. Letztere ragt mit ihrem Gewindeteil in den Schaft io hinein; so daß durch Drehen der Spindel 13 der Schaft io in der Höhenrichtung eingestellt werden kann. Am oberen Ende des Schaftes io ist der Amboßkopf 1q. eingesetzt, an dem die Amboßplatte 15 befestigt ist. Kurve 5 und -Nocken g erteilen somit dem Amboß eine senkrechte Auf- und Abbewegung und eine wagerechte Hin- und Herbewegung, wie dies insbesondere aus Abb. 4. ersichtlich ist. Iin festen Maschinengestell 16 ist die Gabel 17 befestigt, in welcher sich die Rolle oder der Stein 18 infolge seitlicher Einfräsungen nur auf und ab bewegen kann. In der Rolle 18 ist der als Abstreifer wirkende Stift ig festgeschraubt, der unter der Amboßplatte 15 bis vor den auf letztere aufgeschobenen Haken ragt. Der Abstreifer ig macht somit die senkrechte Bewegung des Amboßträgers mit, nicht aber auch dessen wagerechte Bewegung.
  • Der Stempel 2,o dient in bekannter Weise zum Vorschub des Werkstückes, zum Ausstanzen der Löcher für die einzusetzenden Haken und zum Umbördeln des Hakenhalses. Er führt zu diesem Zwecke eine wagerechte Transportbewegung quer zur Antriebswelle 3 und eine geringe senkrechte Stanz- und Umnietbewegung aus.
  • Das Werkstück liegt auf einem Tisch rechts von dem in Abb. 2 gezeichneten Amboß auf. Der Stempel 2o geht in seiner punktierten Lage nieder und stanzt das Loch vor. Dann bewegt er sich in gleicher Höhe bleibend mit dem Werkstück so weit nach links, bis er sich genau oberhalb des einzusetzenden Hakens befindet. Nunmehr wird der Amboß durch den Nocken g angehoben und gegen den Stempel angedrückt, so daß der Hakenhals umgebördelt wird. Hierbei führt auch der Stempel eine geringe Gegenbewegung gegen den Amboß aus. Nach dem Umnieten des Hakens wird der Amboß durch die Kurve 5 quer zur Vorschubrichtung herausbewegt, wobei derSchnabel desHakens gegen den Abstreifer ig stößt und durch letzteren zurückgehalten wird. Dadurch wird die Amboßplatte 15 zwangläufig aus dem Haken herausgeschoben. Nunmehr bewegt sich der Amboß abwärts und der Stempel kehrt in seine Anfangslage zurück, worauf der beschriebene Arbeitsgang sich wiederholt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Hakeneinsetzmaschine mit einem auf-und abwärts sowie quer zur Vorschubrichtung bewegten Amboß und einem unter die Amboßplatte hineinragenden und mit ihr senkrecht mitgehenden Abstreifer, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstreifer (i9) durch eine senkrechte Führung (17, 18) an der wagerechten Bewegung behindert ist und der Amboß seine Querverschiebung gegenüber dem Abstreifer vor Beginn der Abwärtsbewegung ausführt.
DESCH71655D 1924-10-01 1924-10-01 Hakeneinsetzmaschine mit Abstreifer Expired DE423343C (de)

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DE423343C true DE423343C (de) 1925-12-29

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