DE397462C - Pressvorrichtung - Google Patents

Pressvorrichtung

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DE397462C
DE397462C DEA36838D DEA0036838D DE397462C DE 397462 C DE397462 C DE 397462C DE A36838 D DEA36838 D DE A36838D DE A0036838 D DEA0036838 D DE A0036838D DE 397462 C DE397462 C DE 397462C
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DE
Germany
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press
cover
container
edges
base plate
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Expired
Application number
DEA36838D
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AUTOMATIC RECORDING SAFE COMPA
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AUTOMATIC RECORDING SAFE COMPA
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Publication date
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Publication of DE397462C publication Critical patent/DE397462C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D22/00Shaping without cutting, by stamping, spinning, or deep-drawing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 24, JUNI 19Z4
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 397462 KLASSE 7c GRUPPE 18
(A 36838 Ij7C)
The Automatic Recording Safe Company in Chicago, 111., V. St. A.
Preßvorrichtung. Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. Dezember 1921 ab.
Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni 1911 die Priorität auf Gruud der Anmeldung in den Vereinigten Staaten von Amerika vom 5. Mai 1921 beansprucht.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Spezialmaschine, welche dazu bestimmt ist, einen Überzug auf eine, einen Teil eines Behälters bildende Blechplatte aufzubringen, welche zur Herstellung einer Sparbüchse in Buchform bestimmt ist.
Die Maschine gemäß der vorliegenden Erfindung ist dazu bestimmt, dbn Überzug der Büchse auf ein Blechstück aufzubringen, welches den Rohling für die Bildung der einen Seite und des Rückens des Sparbüchsenbehälters darstellt; das Blechstück und der
teilweise um dasselbe herumgefaltete Überzug werden dabei lösbar an einer beweglichen Matrize befestigt, welche nachher als Ganzes aus der Presse herausgenommen und zur weiteren Bearbeitung in die andere Maschine eingeführt werden kann.
Die Erfindung ist auf den Zeichnungen in einer Ausführungsform veranschaulicht.
Abb. ι zeigt eine Seitenansicht einer to Fresse gemäß der Erfindung, wobei die Matrize oder der Halter als aus der Presse entfernt angenommen ist und die Handfeile des Antriebshebels des Stempels abgebrochen dargestellt ist.
Abb. 2 ist ein Grundriß der Maschine, wobei der in der Presse zu behandelnde Überzug in punktierten Linien angedeutet ist.
Abb. 3 zeigt ein Schaubild, welches die Matrize oder den Halter in dem Bett der ao Maschine und ein für den Überzug einer Sparbüchse bestimmtes Stoffstück in der richtigen Preßstellung auf dem Bett der Presse zeigt.
Abb. 4 ist ein Schaubild, welches das erste Stadium der Umfaltung des Überzugstoffes um den Behälterabschnitt zeigt; der Kolben ist dabei in derjenigen Lage dargestellt, \ weiche er einnimmt, wahrend er den Behälter- j anschnitt in die Formhöhlung hineinstößt j und auf diese Weise den Überzug um denjenigen Teil des Behälterabschnittes herumfaltet, welcher dem Rücken der buchförmigen Sparbüchse entspricht. j
Abb. 5 ist ein Schadbild, welches die Art und Weise veranschaulicht, in dor der Rücken des Behälterabschnittes und der gefaltete Überzugstoff in der Matrize festgehalten werden.
Abb. 6 ist ein Schaubild des benutzten Halters odor der Matrize.
Abb. 7 ist ein Längsschnitt durch die Matrize, wobei die punktierten Linien die Lage des Behälterabschnittes andeuten.
Abb. 8 ist ein senkrechter Querschnitt, weleher veranschaulicht, wie der Kolben den Be- i hälterabschnitt in die Form hineinpreßt und den Überzug um den Rücken desselben Abschnittes herumfaltet. ; A bezeichnet das Bett der Presse, welches j mit einer Quernut oder einer Höhlung A1 j versehen ist, worin eine Matrize eingesetzt j werdet; kann. Das Bett der Presse ist ferner auf seiner Oberseite mit Querleisten A2, A3 versehen sowie mit Seitenleisten A*, welche Leisten dazu dienen, ein biegsames Stoffstück für den Überzug festzulegen, wobei als Material für den Überzug besonders Leder oder Kunstleder in Frage kommt.
B bezeichnet eine Säule, welche sich auf dem hinteren Ende der Grundplatte der Presse erhebt und welche in einen nach vorn gebogenen Arm ausläuft, der mit einer Führung B1 für den Stempel C versehen ist. Der Stempel C trägt an seinem unteren Ende den Preßkopf, welcher von einem quer zu dem Kolben angeordneten BalkenC1 gebildet wird. Z) bezeichnet einen Hebel, welcher auf der Säule B gelagert ist und dazu dient, den Stempel C zu betätigen. In der Nut A1 der Grundplatte der Presse sitzt beweglich eine Matrize oder ein Halter ä". Dieser Halter ist schaubildliich lin Abb. 6 veranschaulicht. Er kann von einer Presse nach einer anderen herübergenommen und in einer Presse in verschiedenen Stellungen gelagert werden, um eine Vollendung der zur Fertigstellung des Überzuges erforderlichen Operation zu ermöglichen. Bei der hier dargestellten Presse wird der Halter A" in die in Abb. 3 dargestellte Lage gebracht, d. h. in diejenige Lage, bei welcher seine Hohlseite nach aufwärts gerichtet ist und stich in einer solchen Stellung befindet, daß der abgerundete Rücken des Gehäuseteiles darin einzutreten vermag.
Der Behälterteil, welcher in der Maschine gemäß der Erfindung bearbeitet wird, ist in Abb. 4 schaubildliich und in Abb. 8 im Querschnitt dargestellt. Er besteht aus einem Blechstück E, welches eine Sejite 1 und den Rücken i° des Sparbüchsenbehälters bildet. Die Seitenwand 1 ist nahe ihren Rändern mit nach der Innenseite zu herausgestanzten Lappen i* besetzt, welche dazu dienen, an dem inneren Ranide der Platte einen auf der Zeichnung nicht dargestellten U-förmigen Teil zu befestigen, welcher winkelförmigen Querschnitt besitzt und den Rändern der Blätter eines Buches entspricht.
Der Überzug des Behälters aus Leder, künstlichem Leder oder einem sonstigen geeigneten Stoff, ist mit 2 bezeichnet. Die Ecken desselben sind fortgeschnitten, und an den Schnitträndern sind Lappen 2a vorgesehen. An den Rändern des Überzuges sind Lödier oder Aussparungen 2& vorgesehen, worin die Lappen ib des Behälterteiles einzutreten vermögen, wenn die Ränder des Stoffstückes über die Kanten des Blechkörpers gefaltet werden.
Die Matrize/43 besteht aus einem Metallbalken 3, der auf seiner Oberseite in seiner Längsrichtung eine Aushöhlung 3" besitzt, worin der abgerundete Rückenteil ia des Behälterabschnittes und ein Paar Schieber 4 eingesetzt werden können, welche letzteren in Führungen 5 beweglich sind, die an den Enden des Balkens 3 vorgesehen sind. Die Schieber 4 besitzen an ihren Enden verhätnismäßig scharf gekrümmte Kanten 5°, welche die mittleren Teile der vorspringenden Ränder der für den Überzug bestimmten Stoff-
lage 2C (Abb. 4) nach innen über die Innenseite der Enden des gebrummten Rückenteiles i° umzulegen gestatten, bei welcher Operation des Umlegens so verfahren wird, daß das Material zunächst vorbereitend durch Arbeiter umgeschlagen wird und daß dann die Schieber 4 nach innen geschoben werden, um die Umfaltoperatjion zu voltendten und den Behälterteil nebst dem Überzug an die Matrizey45 anzuklemmen, wie in Abb. 5 dargestellt. D;ie Schieber 4 sind nahe ihren inneren Enden mit Stiften 4a versehen, um ihre Ausziehbewegung zu begrenzen, und sie besitzen an ihren äußeren Enden Handgriffe 4P, vermittels deren sie betätigt werden können. Aus Abb. 7 |ist ersichtlich, daß der Boden oder die Aussparung 311 im wesentlichen unterhalb der Unterseite der Schieber liegt, so daß diiese über den Metallrücken des Behälters und die umgefalteten Stoffränder geschoben werden können.
Der Balken 3 ist an einer Seite nahe seinen Enden mit Ansatzklötzen 3* versehen, welche sich gegen die Seitenränder der Grundplattet legen, wenn die Matrjize sich in der in Abb. 3 dargestellten Lage befindet. Die Grundplatte ^! [ist an ihren Seitenkanten mit Ansätzen 6 versehen, welche dazu dienen, zu verhindern, daß die Matrize^5 unrichtig in den Kanal A1 eingesetzt wird.
Der Preßkopf C1 des Stempels der Presse ist auf seiner Vorderseite mit vertikalen Schlitzen 7 versehen, welche so angeordnet sind, daß sie den Eintritt der Klemmlappen ib gestatten, wenn der Kolben nach abwärts bewegt wird, um sich auf den Rückenteil ia des Behälterabschnittes aufzusetzen. Die Stirnfläche des Preßkopfes C1 ist abgerundet, um sich der Krümmung des Behälterrückens ia anzupassen.
Der Handhebel D ist mit der Säule B durch ein Gelenk 9 verbunden, und e|ine Feder 10 dient dazu,. den Hebel normal in der Hochstellung zu halten.
Be-im Betrieb der Vorrichtung legt der Arbeiter zunächst das für den Überzug bestimmte Stoffstück 2 auf der Grundplatte der Presse zurecht, darauf setzt er den Behälterteil E so auf, daß der Rücken ia in die Nut 3" der Matrize A" hineingedrückt werden kann, während die Platte 1 aufrecht vor dem Preßkolben steht. Der Blechbehälterteil, kann genau eingestellt werden, indem man seine ausgestanzten Lappen i* zum Zusammenfallen mit den Schlitzen 7 des Kolbens bringt. Der Arbeiter drückt dann den Kolben nieder und preßt auf (diese Weise den Rücken, des Behälterteiles in die Nut 3° der Matrize hinein, wodurch der Überzug an den Rücken ia angepreßt wird. Während der Kolben in der Tiefstellung gehalten wird, faltet der Arbeiter die Ränder 2C nach [innen über die Innenflächen des Rückens i° des Behälterteiles und schiebt die Schieber 4 nach innen, so daß der Rücken des Behälters und der mittlere Teil des dagegen anliegenden Überzuges mit der .Matrize verklammert werden. Der Kolben wird dann zurückgezogen und der Halter aus der Presse herausgenommen und in eine andere Maschline eingelegt, weiche den Teil weiter zu bearbeiten und den Sparbüchsenl:ehälter fertigzustellen vermag.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Preßvorrichtung zum Aufbringen eines Überzuges auf eine Platte, die als Behälterwand dienen soll, mit einem über einer zur Aufnahme des Unterstempels der Presse dienenden rinnenförmigen Vertiefung in einer Grundplatte angeordneten Preßoberstempel, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte (A) der Presse eine glatte Tischfläche als Auflage für den Überzugstoff besitzt, welche Anschlagleisten (A2, A3, A*) für das Überzugsmaterial trägt, und daß der balkenförmige Unterstempel (Az) in die rinnenfönmige Vertiefung (A1) der Grundplatte lose einsetzbar und an seinen Enden mit Klemmschiebern (4) zum Um- go legen der Stoffränder über die Ränder der Trageplatte und zum Anklemmen an. dieselbe versehen ist, so daß nach Auflegen der Tragplatte auf den auf der Tischfläche ausgebreiteten Überzug die Trageplatte mit dem Überzug an dem in der Tischrinne sitzenden Balken angepreßt, mit ihm verbunden und gemeinsam mit ihm aus der Tischninne zur weiteren Verarbeitung herausgenommen werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    Serum, gedruckt in der
DEA36838D 1921-05-05 1921-12-23 Pressvorrichtung Expired DE397462C (de)

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