DE423265C - Abgasvorwaermer mit Wasserumlauf - Google Patents

Abgasvorwaermer mit Wasserumlauf

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DE423265C
DE423265C DEH91654D DEH0091654D DE423265C DE 423265 C DE423265 C DE 423265C DE H91654 D DEH91654 D DE H91654D DE H0091654 D DEH0091654 D DE H0091654D DE 423265 C DE423265 C DE 423265C
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Germany
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water
mixing
heating surface
preheater
temperature
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DEH91654D
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Max & Ernst Hartmann Fa
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Max & Ernst Hartmann Fa
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22DPREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
    • F22D1/00Feed-water heaters, i.e. economisers or like preheaters
    • F22D1/02Feed-water heaters, i.e. economisers or like preheaters with water tubes arranged in the boiler furnaces, fire tubes or flue ways

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
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  • Chimneys And Flues (AREA)

Description

  • Abgasvorwärmer mit Wasserumlauf. Die bekannten Abgasvorwärmer haben den achteil einer starken Gasausscheidun im 2 9 Innern der Rohre, weil d-s Speisewasser beim Durchfließen des Heizkörpers eine starke Erhöhung seiner Temperatur erfährt. Die Gase kommen dort zum Entstehen, wo die Wasserteilchen die von der Heizfläche zugeführie Wärme aufnehmen. Die Gase-kommen dabei im Augenblick ihres Entstehens, also wo sie chemisch besonders aktiv sind, _ mit den wasserberührten Rohrteilen in' Berührung. Sie erneuern sich ständig, wenn ältere Menreu in Bläschenform mit fortgespült werden. Die Folge sind Korrosionen.
  • Diese Korrosionen im Innern müssen unterschieden «-erden -von den Abrostungen, die auf der Außenfläche der Rohre auftreten, wenn gegen die bekannte Bedienungsvorschrift verstoßen wird, daß Abgasvorwärmer zur Verhütung des »Schwitzens« nicht mit Wasser unter 3o bis 4.o° C zu speisen sind.
  • Diese Erfindung beruht auf der neuen Erkenntnis, daß zur Beseitigung der Korrosionen im Innern die Abgasvorwärmer wie folgt einzurichten sind: i. in Berührung mit der Heizfläche darf das Wasser bei der Wärmeaufnahme nur eine geringe Temperaturerhöhung erfahren, 2. die Temperaturerhöhung des anzuwärmenden Wassers muß außerhalb der Rohre im wesentlichen durch Mischen erfolgen.
  • Zu diesem Zweck erhält das Wasser des Heizkörpers eine Kreislaufbewegung, dessen .Menge ein Vielfaches der sekundlich zugeführten Speisewassermenge beträgt.
  • Die Abb. 1, 2 und 3 stellen den Erfindungsgegenstand in zwei Ausführungsbeispielen dar, und zwar in Abb. i und 2 im Schnitt und in Abb. 3 in einem Grundriß, der sowohl für Abb. i als Abb. 2 dient.
  • In Abb. i veranschaulicht a den Heizkörper des Vorwärmers, dessen Wasserinhalt z. B. mittels eines von außen angetriebenen Flügelrades b umgewälzt wird. Bei c mischt sich das umlaufende Wasser mit dem zugeführten Wasser. Die dabei frei werdenden Gase bleiben innerhalb der Wassermasse treibend, bis sie die Wasseroberfläche erreichen und durch die Entlüftungsleitung d entweichen. Bei e verläßt so viel angewärmtes Wasser den Vorwärmer, als bei c kalt eingetreten war.
  • Die Vorwärmung kann auch stufenweise nach Abb. 2 geschehen. Im Heizkörper werden mehrere Wasserkreisläufe gebildet. Der letzte Kreislauf besitzt wieder die Endtemperatur, wie sie der einzige Kreislauf nach Abb. i besitzt; die anderen Kreisläufe ber. besitzen Zwischentemperaturen mit der Eintrittstemperatur. Der Vorteil lieb in etwas höherer Leistung, weil das Wärmegefälle sich etwas höher stellt.
  • Zur weiteren Erläuterung dient ein Zahlenheispiel, das auf die Ausführung nach Abb. i Bezug hat.
  • Wenn der dort dargestellte Abgasvorwärmer eine Leistung von 6o° C Aufwärmung von i 1/sek. Speisewasser besitzt, erreicht letzteres, nachdem es bei c mit -.o° C eingetreten ist, ioo° C Endtemperatur, mit der es bei e abfließt. Es möge sich aus der Beschaffenheit des Speisewassers die Notwendigkeit ergeben h-ben, die Temperaturänderung im Rohrsystem auf 3° C zu beschränken. Alsdann muß der Kreislauf durch den Heizkörper auf eine Fördermenge von 2o 1/sek. eingestellt sein. Diese 2o lisek. «erden durch ein Flügelrad b mit ioo° C in den Heizkörper gedrückt, erwärmen sich in diesem auf 1o3° C und mischen sich bei c mit dem Speisewasser nach der Wärmemengen-Gleichung 201 X 103°C + I 1X 40°C-21 1 X 100°C zu 21 1 Mischungsmenge von ioo° C, die in dem äußeren Rohr nach oben fließt und sich dort in 1 1 austretendes und 201 weiter umlaufendes Wasser teilt.
  • Die oben gestellten Bedingungen erweisen sich bei diesem Zahlenbeispiel also als erfüllt, denn in Berührung der Heizfläche erfährt das Wasser bei der Wärmeaufnahme nur eine Temperaturerhöhung um 3 ° C, nämlich von 100° C auf 1o3° C, und die Temperaturerhöhung des Speisewassers erfolgt von 4o° C Eintrittstemperatur auf ioo° C Austrittstemperatur an der Mischstelle c, also außer Berührung mit der Heizfläche. Die Gasausscheidung erfolgt an der Mischstelle. cla hier die Temperaturerhöhung von -.o° C auf ioo° C stattfindet, nicht dagegen an der Heizfläche, wo sich die Temperatur des sie bespülenden Wassers nur unwesentlich, nämlich nur um 3° C, ändert. Beim Mischen erfolgt die Gasausscheidung im Inneren einer Wassermasse, also in einer Form, die zu Korrosionsschädigungen nicht führen kann. Die Temperaturstufe in Höhe von etwa 70° C, bei der sich chemisch gebundene Gase aus den gelösten Kesselsteinbildnern des Wassers abspalten, wird ebenfalls nur an der Mischstelle und außer Berührung mit der Heizfläche durchschritten.
  • Bei diesem Zahlenbeispiel ist der Spielraum der Temperaturänderung an der Heizfläche mit 3 ° C angenommen. Wenn die Beschaffenheit des Speisewassers es zuläßt, wird man ihn einige Grade größer wählen, anderseits ist eine Beschränkung auf noch weniger als 3' C möglich. Die Einstellung erfolgt an der Umlaufpumpe b, deren Förderleistung im ersteren Falle zu vermindern, im letzteren Falle zu steigern ist. .
  • Das Zahlenbeispiel gilt unmittelbar nur für die Kreislaufrichtung der Abbildungen. Wird die Kreislaufrichtung gegen die Durchspeiserichtung umgekehrt, so stellen sich die Temperaturen des Kreislaufs etwas anders ein, und zwar stellt sich bei dem angegebenen Verhältnis die Temperatur im Heizkörper auf 97 bis 10o° C (statt ioo bis 1o3° C), und das äußere Rohr führt nur i91/sek. Wasser (statt 21) ; die Wärmemengen-Gleichung des Mischvorganges lautet dann etwas ab-\\-eichend: 19 1 X 100°C + 1 1 > 40°C- a0 1 X 97° C. Ob die bei der Mischung ausgeschiedenen Gase zum Teil mit in das Rohrsvstem gespült «-erden, ist unwesentlich, da die Korrosionsgefahr hauptsächlich dann besteht, wenn sie in Berührung mit der Heizfläche entstehen, denn nur in letzterem Falle kommen sie mit Sicherheit mit der Wandung in Berührung, und zwar im Augenblick ihres Entstehens, wo sie chemisch besonders aktiv sind.
  • Wasserkreislauf und Mischen sind zu diesem hier angegebenen Zweck und in der diesem Zweck angepaßten Form noch nicht angewendet worden.
  • Wenn sie beispielsweise verwendet wurden, um bei zu kalter Speisung eine Vorwärmung des Speisewassers vor Eintritt in den Heizkörper auf die eingangs erwähnte Mindesttemperatur von 3o bis .4o° C mittels der im Vorwärmer nutzbar gemachten Abwärme zu erzielen, so erfolgte die weitere Anwärmung von diesen 3o bis d.0° C bis zur Endtemperatur doch in der gewöhnlichen Weise an der Heizfläche, wobei eine Temperaturerhöhung im Ausmaße von gewöhnlich d.o bis 5o° C stattfindet. Aber auch wenn die Temperaturerhöhung dabei ausnahmsweise einmal kleiner usgefallen sein sollte, ist sie immer noch groß genug geblieben, um die korrosiv wirkende Gasbildung an der Heizfläche auszulösen, um so mehr als dabei fast immer die besonders gefährliche Temperaturstufe von 7o° C durchschritten werden muß.
  • Wenn schließlich Wasserkreislauf und Mischen auch angewendet wurden, um die Geschwindigkeit des Wassers an der Heizfläche zu erhöhen, sei. es, um den Wärmeübergangskceffizienten günstig zu beeinflussen, sei es, um die Gasbläschen von der Heizfläche fortzuspülen, so ist kein Grund ersichtlich, dabei absichtlich oder unabsicht-. lieh zu einer so hohen Umlaufszahl des kreisenden Wassers zu kommen, wie sie für die Zwecke der vorliegenden Erfindung erforderlich ist. Die hohe Umlaufzahl erscheint, da sie eine hohe Förderleistung der Umlaufpumpe erfordert, unvorteilhaft, solange es sich allein um Erzeugung einer hohen Geschwindigkeit handelt, die viel natürlicher und leichter mit Hilfe passender Querschnitte erfolgt.

Claims (2)

  1. PATENT-AN SPRf CH E: i. Abgasvorwärmer mit Wasserumlauf und Mischen des zugeführten mit dem umlaufenden Wasser in einem außerhalb der Vorwärmerrohre liegenden Mischrohre, das die Ein- und Austrittskammern. verbindet, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlaufsmenge des Wassers so geregelt wird, daß sie ein Vielfaches der sekundlichen Fördermenge des zugeführten Wassers beträgt, so daß die Temperatur des die Heizfläche bespülenden Wassers sich nur um einen sehr kleinen, keine korrosive Gasbildung an der Heizfläche auslösenden Wert erhöht, während die Erhöhung der Temperatui des Speisewassers außerhalb des Heizkörpers ausschl#eßlich oder fast ausschließlich durch Mischen erfolgt.
  2. 2. Abgasvorwärmer nach Anspruch i, gekennzeichnet durch mehrere Wasserkreisläufe und mehrere Mischstellen zur stufenweisen Anwärmung.
DEH91654D Abgasvorwaermer mit Wasserumlauf Expired DE423265C (de)

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