DE423147C - Zierstichvorrichtung - Google Patents

Zierstichvorrichtung

Info

Publication number
DE423147C
DE423147C DEH87966D DEH0087966D DE423147C DE 423147 C DE423147 C DE 423147C DE H87966 D DEH87966 D DE H87966D DE H0087966 D DEH0087966 D DE H0087966D DE 423147 C DE423147 C DE 423147C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plate
arm
feeder
movement
stitches
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH87966D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEH87966D priority Critical patent/DE423147C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE423147C publication Critical patent/DE423147C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B3/00Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings, or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing
    • D05B3/04Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings, or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing with mechanisms for work feed
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B73/00Casings
    • D05B73/04Lower casings
    • D05B73/12Slides; Needle plates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Zierstichvorrichtung. Die Erfindung betrifft eine Zierstichvorrichtung, die durch die Bewegung der \Tadelstarige der Nähmaschine betätigt wird und bei der der Stoffschieber zum Zwecke der Herstellung verschieden gerichteter Stiche nach verschiedenen Richtungen beweglich ist. Das Neue besteht darin, daß der Arbeitsvorgang Stiche umfaßt; die in einer Hauptlinie erfolgen; -in welcher das Werkstück infolge Anhebens des Stoffschiebers bei dessen -in gleicher Linie erfolgendem Rückwärtsgang fortlaufend bewegt wird, und ferner seitlich von der Hauptlinie weg und zu derselben zurück geführte Stiche umfaßt, während welcher der Stoffschieber, ohne vom Werkstück abgehoben zu werden, durch eine von der Nadelstange angetriebene Daumenscheibe seitlich zur Hauptlinie bewegt wird. Die Arbeitsbewegung des Stoffschiebers in der Hauptlinie erfolgt unter Vermittlung einer am Stoffschieber angelenkten Hakeirschwinge, die derart durch ein angetriebenes, seitliche Stifte tragendes Doppelsperrad gesteuert wird, daß sie zusammen mit dem Stoffschieber nur einmal während dreier Auf- und Ab- wärtsbewegungen der :Nadelstange von einer durch letztere in Schwingung versetzten Daurnenplatte mitgenommen wird, und der Stoffschieber am Ende jeder in der Hauptrichtung erfolgenden Vorschubbewegung unter Vermittlung eines Schaltarmes eine an einem Schwingarm verstellbare Rolle in Eingriff mit der erwähnten Daumenplatte bringt und dadurch während der durch unmittelbares Angreifen der Daumenplatte an einen Ansatz des Stoffschiebers erfolgenden Rückwärtsbewegung des letzteren diesen unter Vermittlung einer Hubstange und eines Stützarmes anhebt.
  • Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die Vorrichtung mehrere oder einen Stecher umfaßt, welcher zur Herstellung von sichtbaren, Kreuzungsstellen verschieden gerichteter Stiche bildenden Zierlöchern im Werkstück dient und zwecks Erzeugung einer in Richtung der Hauptstiche liegenden Lochreihe nur entsprechend der Zahl der in der Hauptrichtung erfolgenden Vorschübe des Stoffschiebers betätigt wird, indem die durch die Nadelstange der Nähmaschine in Schwingung versetzte Daumenplatte, durch welche auch der Stoffschieber vorwärts bewegt wird, nur zeitweise unter Vermittlung eines federnden Mitnehmers an der Antriebsscheibe des Stechers angreift, und zwar nur dann, wenn ein durch ein angetriebenes Sperrad gesteuerter Schaltarm die Wirkungsbahn der Feder des Mitnehmers freigibt.
  • Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
  • Es zeigt: Abb. i eine Ansicht der Zierstichvorrichtung in Verbindung mit einer Nähmaschine, Abb. ia eine der Abb. i entsprechende Ansicht der an einer Seite des Rahmens von der Mechanismengruppe B getragenen Teile (die Mechanismengruppe A ist entfernt), Abb.2 eine Draufsicht der Vorrichtung mit den zusammenarbeitenden Mechanismengruppen A und B, Abb.3 eine Ansicht der an der inneren Seite des Rahmens von der Gruppe A getragenen Teile, Abb. 4 Einzelheiten von Teilen des Mechanismus, Abb. 5 einen teilweisen wagerechten Schnitt nach Linie h-h der Abb. 4, Abb.6 eine teilweise Vorderansicht bzw. eine innere Ansicht der Gruppe B, Abb. 7 einte teilweise Draufsicht der Gruppe B, Abb. 8 eine im Sinne der Abb. i und 2 rechte Endansicht der vollständigen Vorrichtung, Abb. 9 eine Draufsicht auf den Rand einer Nutenscheibe der Vorrichtung, Abb. io einen OOuerschnitt nach Linie X-X der Abb. 4 und 5, Abb. ioa einen Ouerschnitt nach Linie Xa-Xa der Abb. 4, Abb. iob; 11, 12, i2a, 13, 13a, 14, 14a, 15, 16, 17, 18, i 9 und 2o Einzelheiten der Vorrichtung, teils in Ansicht, teils im Schnitt und in schematischer Darstellung, Abb. 21, 22, 23 und 24 schematische Darstellungen der Zusammenwirkung des Lochstechers der Zierstichv orrichtung mit der Nadel der Nähmaschine, Abb.25 einen mit der Vorrichtung hergestellten Zierstich, Abb. 26 die Art der Befestigung eines Besatzes am Stoff durch mit der Vorrichtung hergestellte Feinstiche, Abb.27 einen Einzelteil der Vorrichtung.
  • Die Befestigung der Zierstichvorrichtung an der Nähmaschine erfolgt mittels einer Klemmbacke 37 am Rahmen der Mechanismengruppe A (Abb. i und i i). In der Backe sind Schrauben 37a eingeschraubt, mit welchen die Vorrichtung an der Drückerstange 36 der Nähmaschine befestigt wird.
  • In einem Arbeitsgang der Nähmaschine wird ein Loch in den Stoff gestochen und dann der Stoff unter die Nadel geführt, die die in Abb.2s veranschaulichten Stiche ausführt. Ein Stecher 26 macht ein Loch 50 in den Stoff, worauf die Nadel 38a der Maschine folgt und einen Stich durch das Loch macht. Der Stoff wird dann durch die Vorrichtung seitlich zuerst in der einen und dann in der entgegengesetzten Richtung bewegt, während welcher Bewegung die Nadel der Nähmaschine die Stiche 51 und 52 vom Loch 50 weg und zu demselben zurück ausführt. Der Stoff wird dann vorwärts geführt, die Nadel macht inzwischen einen Stich 53, womit ein Arbeitsgang der Vorrichtung vollendet wird. Der Vorgang wie«erhcllt sich, bis die Ziersticharbeit vollendet ist..
  • Die Vorrichtung weist einen in senkrechter Ebene schwingenden Arm d auf (Abb. 4), dessen gabelförmiges Ende an eine Stellschraube an der Nadelstange der Nähmaschine angreift. Durch den Arm d werden die Bewegungen der\'adeIstange der Nähmaschine auf die Zierstichv orrichtung übertragen.
  • Die Vorrichtung weist eine Brückenplatte 39 (Abb. i) auf, die den Stoffschieber der Nähmaschine überdeckt. Die Brückenplatte 39 ist an der Grundplatte der Nähmaschine befestigt. Die Bewegung des Stoffes unter der Nadel der Nähmaschine erfolgt mittels eines gegabelten Stoffschiebers m (Abb, z), der an seiner unteren Fläche Zähne n aufweist (Abb. 6). Der Schieber liegt auf dem Stoff auf und bewegt denselben in einem Arbeitsgang der Vorrichtung seitlich und vorwärts. Die Vorrichtung wird daraufhin angehoben, wodurch auch der Stoffschieber m. vom Stoff abgehoben wird. Der angehobene Stoffschieber wird rückwärts bewegt bis zu denn Punkte, von welchem er ausging, uin dann wieder in Berührung mit dem Werkstück zu gelangen.
  • Die Vorrichtung besteht aus zwei zusammenarbeitenden Mechanismengruppen B und A. Die zur letzteren Gruppe gehörigen Teile sind an einer Rahmenplatte befestigt, die mit dein Rahmen der Mechanismengruppe B mittels eines Scharniers 28 verbunden ist.
  • Der Rahmen der Mechanismengruppe B besteht aus einer Grundplatte a mit einer senkrechten Leiste a' (Abb.5). Die Leiste a1 weist Löcher a2 und a3 auf, in welchen Lagerzapfen b1 und c eingesetzt sind. Auf dem Zapfen b1 ist eine Nutenscheihe b gelagert, die eine abgesetzte Nabe b2 hat,, auf der ein Sperrad f befestigt ist. Auf dem Teil b$ der Nabe ist der schwingbare Arm d gelagert, dessen gegabeltes Ende in eine an der auf und ab beweglichen Nadelstange 38 der Nähmaschine befestigte Stellschraube eingreift. An dem Arm d ist die Klinke e angelenkt, die durch die Feder e1: beeinflußt wird und in das Sperrad f eingreift (Abb. q.). Die Bewegung der Nadelstange der Nähmaschine wird auf den Arm d übertragen,, und dadurch wird auch das Sperrad f und die \Tutenscheibe b schrittweise in Bewegung gesetzt. Die letztere wird mit dem Sperrad in der jeweiligen Stellung, in die es durch die schrittweise Bewegung gelangt, festgehalten. Die Nu.tenscheibe b wird durch eine Feder b6 in Stellung gehalten.
  • Die Nutenschei%e b bewirkt eine seitliche Bewegurig des Stoffes, während welcher die Nadel die in - Abb. 25 veranschaulichten Stiche 51 und p ausführt.
  • Die Nutenscheibe b hat eine ringsumlaufende Nut b4, die in Abb.9 in Draufsicht veranschaulicht ist. An der Unterseite der Grundplatte a ist mittels einer Schraube 1 (Abb. q. und 5) der Stoffschieber m angelenkt, dessen Ende gegabelt ist, um die Nadel 38a durchzulassen. Die Gabelenden sind mit Druckerfüßen n versehen. Die Schraube 1 ist durch einen länglichen Schlitz 11 der Grundplatte a. geführt. An dem Stoffschieber ist ein Stift oll- angebracht, um welchen ein Block o drehbar ist. Der Drehblock ist durch die Öffnung au in der Grundplatte a geführt. Der Block kann in der Öffnung eine hin und her gehende und drehende Bewegung ausführen. In dem Block o ist an seiner oberen Fläche eine schwalhensch-,vanzförmige Nut 02 vorgesehen, in welcher eine Platte j gleitet, die an einem an der Grundplatte a angeschraubten Stift k angelenkt ist (Abb. ¢). An der Platte j ist die Rolle g gelagert, welche in die ringförmige "Tut b4 der Nutenscheibe b eingreift. Die Platte j dient zur Führung des Drehblockes an der Grundplatte a.
  • Aus der Draufsicht der Nut b4 lassen sich die seitlichen Bewegungen erkennen, welcher der Stoffschieber na bei jeder Drehung des ,Tockenrades unterworfen wird. Diese Bewegungen sind in Abb. 5 durch volle und strichpunktierte Linienführungen gekennzeichnet. Die relative Bewegungsbahn der Rolle g in der Nut d, der Nutenscheibe ist durch g1 und g2 gekennzeichnet.
  • Der Stoffschieber na hat einen Ansatz y2, an welchen-der Arm x durch die Schraube y1 angelenkt ist.
  • Der Ansatz y= ragt durch die Öffnung y8 der Grundplatte a hindurch. Der Ansatz y2 kann sich in der Öffnung va in Längsrichtung und seitlich bewegen.
  • Am Zapfen c (Abb. q. und 14) ist drehbar eine Daumenplatte s angeordnet, die durch einen Lenker q mit dem in senkrechter Ebene schwingbaren Arm d in Verbindung steht. An den Zapfen c ist ferner ei i Doppelsperrrad zil (Abb. i4a) drehbar gelagert. Der Sperradzahnkranz u hat zwölf Zähne, und der Sperradzahnkranz v hat vier Zähne. An der Daumenplatte s springt ein Stift r vor, an welchem eine Klinke t angelenkt ist, die durch eine Feder t2 beeinflußt wird. Am freien Ende der Klinke ist ein seitwärts gerichteter Fortsatz t1, der in die Zähne zig des Kranzes u des Doppelsperrades u1 eingreift,- so daß eine Bewegung der Daumenplatte .s eine schrittweise Drehung des Doppelsperrades W zur Folge hat. Am Kranz L des Doppelsperrrades ur sind vier seitliche Stifte ze, angebracht, die gleichen Abstand voneinander haben und mit einem seitlichen Ansatz y des Schwingarmes x in Eingriff gelangen (Abb. i2), der an den Ansatz y2 des Stoffschiebers angelenkt ist. Der Stift r der Daumenplatte s hat eine flache- Stelle r1, und am freien Ende des Armes .L ist eineEinkerbungx2 vorgesehen, so daß der Arm -i- in den Stift r eingreifen- kann. Das Einfallen des Armes x in den Stift r der Daumenplatte. s wird durch die Drehung des Doppelsperrades a41 geregelt und- kann nur einmal während einer Viertelumdrehung des letzteren eintreten, denn da das Sperrad nur je eine halbe Schaltbewegung während jeder Auf- und Abwärtsbewegung des Armes d ausführt, sind drei solcher Bewegungsabschnitte erforderlich, um den erwähnten Eingriff zu bewirken. Darauf erhält der Stoffschieber in durch die Bewegung der Daumenplatte s eine Längsbewegung nach vorwärts (unter Vermittlung des Eingriffes des Stiftes r mit dem Ende der Nut x2), wodurch der Stoff vorwärts bewegt wird. Während der seitlichen Bewegung des Stoffschiebers 'führt die Nadel der Nähmaschine infolge der entsprechenden Relativbewegung den Stich 52 von dem durch den Stecher gestochenen Loch nach rechts und dann den Stich 51 nach dem Loch zurück nach links aus. Während die Rolle g des Stoffschiebers m sich auf einem gradlinigen Teil der Nut der Scheibe h bewegt, wird der Arm x (Abb. q. und lob) so betätigt, daß er den Schieber vorwärts bewegt, wobei die Nadel einen Stich 53 nach einem anderen Loch So hin ausführt, das vorher im betreffenden Punkte im Stoff mittels des Stechers 26 der Vorrichtung hergestellt worden war. Daraufhin wiederholt sich der erwähnte Arbeitsvorgang.
  • Der Stoffschieber -m wird vom Stoff zwi-. sehen jedem Arbeitsvorgang abgehoben und in Längsrichtung rückwärts bewegt, wie in den Abb. 6 und 7 durch den Pfeil angedeutet ist. Darauf setzt sich der Stoffschieber infolge der Spannung der Druckerstange 36 der Nähmaschine wieder auf den Stoff auf und schiebt den Stoff wieder vor.
  • An der senkrechten Leiste crl der Platte a ist ein Träger ü angebracht, an welchem eine senkrechte Welle ~l (Abb. 16) gelagert ist, die am unteren Ende einen Arm :2 und am oberen Ende einen Arm d. hat. An der Leiste a1 ist ein Bolzen 6 (Abb. 6) angebracht, an welchem ein Arm 5 angelenkt ist, der seitlich vorstehende Gelenkschenkel 5b hat, an welchen mittels eines Zapfens ro ein Arm 9 angelenkt ist, der am einen Ende eine Rolle 9a hat. Eine zwischen den Armen 5 und 9 (Abb. ia und 17) abgestützte Feder gb (Abb. 2) bewirkt ein Anliegen des Endes 9c des Armes 9 gegen den Anschlag 5a des Armes 5; in dieser Lage des Armes 9 liegt seine aus einer Rolle bestehende AngrifFsfliiche gegen die Daumenplatte s an. Das Ende Sc des Armes 5 greift in einen Schlitz einer in senkrechter Richtung beweglichen Hub-Stange 7 ' . ein, die verschiebbar von Schrauben 7c (Abb. 6) getragen wird, die durch einen Schlitz 7h der Hubstange hindurchragen und in den Kopf 37 der Leiste a1 der Grundplatte a eingeschraubt sind. Das untere Ende der Hubstange ist durch eine Schraube Sc lose mit einem Hebelarm 8 verbunden, der durch eine Schraube 8b an der Unterseite der Grundplatte a angelenkt ist. Das freie Ende des Hebelarmes steht mit der Brückenplatte 39 in Eingriff, die durch eine Schraube 4o an -der Platte n2, p der Näh- maschine derart'befestigt ist, daß sie den Stoffschieber der Maschine überdeckt.
  • Der Stoffschieber m hat einen Stift 3, und bei seiner Vorwärtsbewegung, bei welcher der Stoff a. um einen Schritt vorwärts bewegt wird, trifft der Stift 3 (Abb. 7) den unteren Arm 2 der Welle z1 und dreht den letzteren in die durch volle Linien gekennzeichnete -Lage. Der obere Arm q. der Welle z1 legt sich dann auf das vordere Ende des Armes q und bewegt den letzteren su weit, daß seine Rolle ga über der Daumenplatte s zu liegen kommt.
  • Wenn angenommen wird, daß der in das Loch So gemachte Stich der erste Stich, der seitliche Stich 51 der zweite, und der seitliche Stich 52 der dritte Stich während eines Arbeitsganges der Vorrichtung ist, wird bei Beendigung des letzten Stiches und in der Zeit, in welcher die Nadelstange der Nähmaschine sich aufwärts bewegt, der Stoffschieber ni durch die Vorrichtung vorwärts bewegt, so daß der Stoff um einen Schritt durch den Eingriff zwischen der Nut x2 und dem Schaft r vorwärts bewegt wird, und in der Zeit, in welcher sich der -Stoffschieber so bewegt, kommt das in einer Rolle bestehende Ende des Armes 9 über die Daumenplatte 3 zu liegen. Bei der nächsten Abwärtsbewegung der N adelstange wird (bei Ausführung eines anderen Stiches 53 in Richtung nach dem neu gestochenen Loch So im Stoff) die Daumenplatte s bewegt, so daß der Arm 9 und damit der Arm 5 gekippt wird. wie in Abb. 6 gezeigt ist, wobei die Hubstange 7 niedergedrückt und ein Auflegen de, Hebelarmes 8 an die Brückenplatte 39 bewirkt wird-. Da nun der Rahmen der Mechanismengruppe B durch den Kopf 37 starr mit der nachgiebigen Di-ückerstange 36 der Nähmaschine verbunden ist, wird der Hebelarm 8, wenn er sich bei seiner Abwärtsbewegung auf die starre Brückenplatte 39. auflegt, die Vorrichtung - in ausreichendem Maße anheben, so daß der Stoffschieber -sich vom Stoff abhebt und in seine Anfaiig=-stellüng- zurück bei?#egt werden kann.
  • ['in ein rasches Loslösen :des Ariries . f von der Daumenplatte s zu erleichtern, hat der Vorsprung am Kopf der letzteren eine Abschrägung s' (Abb.2 und 4a), die so angeordnet ist, daß er ein Abgleiten der Rolle ga des Armes 9 von der Daumenplatte s bewirkt, wenn der Arm d ungefähr die punktiert angedeutete Lage d2- gemäß Abb. 6 erreicht hat.
  • Der Stoffschieber -in wird in seine Anfangsstellung in der folgenden Weise zurückbewegt: Während der Vorwärtsbewegung (les Stoffschiebers na, die unmittelbar nachdem der Stich 52 ausgeführt wurde und während der Aufwärtsbewegung der Nadelstange der Nähmaschine eintritt, befinden sich der Arm d und der Ansatz v2 des Stoffschiebers und deren Verbindungsteile in der angedeuteten- Lage gemäß Abb. 4a, wobei der Arm x noch durch den Stift r der Daumenplatte a beeinflußt wird.
  • Während der nächsten Abwärtsbewegung der Nadelstange, während welcher der Stich 53 ausgeführt wird, führt die entsprechende Bewegung des Armes d eine Drehung der Daumenplatte s im Sinne des Uhrzeigers herbei, wobei der Arm 2- angehoben wird und der Stift r- dann in Berührung mit dem Ansatz y2 des Stoffschiebers gelangt und den Stoffschieber' über den Stoff rückwärts in seine Anfangsstellung bewegt.
  • Der Kranz v und die Vorsprünge sind so angeordnet, (laß der Mechanismus zum Anheben der Vorrichtung durch den Hebelarm 8 und der Mechanismus zum Zurückführen des Stoffschiebers gleichzeitig zur Wirkung gelangen. Die Abschrägung s' der Daumenplatte s ist dabei so angeordnet, daß die Vorrichtung sich abwärts be-,vegt und die Drükkerstange das Arbeitsstück beeinflußt, sobald es seine vordere Stellung erreicht hat. Im Sinne des beschriebenen Arbeitsvorganges führt die Vorrichtung die in Abb. 25 veranschaulichten Stiche 51, 52, 53 aus, auch wenn kein Lochen -des Werkstückes, d. h. keine Löcher 5o, erwünscht sind.
  • Das Stechen eines Loches 50 in den Stoff (Abb. 25) wird mit der Mechanismengruppe A ausgeführt, die mit der Mechanismengruppe B zusammenarbeitet und die zur Wirkung gelangt, ehe der Stich 53 von der Nadel der Nähmaschine ausgeführt wird und nachdem der Stoff, wie erwähnt, um einen Schritt vorwärts bewegt worden ist. Die einander ergänzenden Arbeitsgänge der Nadel 38a und des Stechers 26, aus welchen sich der Stich 5 i ergibt, sind in den Abb. 21 und 22 schematisch veranschaulicht. Die Nadel bewegt sich über dem Arbeitsstück relativ seitlich von der Stechnadel weg (Abb.23), wodurch sich der Stich 51 ergibt. Darauf erfahren die Nadel und der Stecher zusammen, wie in Abb. 24 veranschaulicht, eine Relativbcwe(,ning zum Stoff, indem der letztere sich nach rechts zurückbewegt, wodurch sich der Rück,#vär tsstich 52 in das vorher gestochene Loch 5o ergibt.
  • Urn der Nadel der N ähmaschine (las Eintreten in das vom Stecher 26 vorher gestochene Loch 5o zu ermöglichen, hat der Stecher einen konkaven länglichen Schlitz 26a (Abb.2 und 5).
  • Die Mechanisniengruppe A zum Lochen des Stoffes ist wie folgt eingerichtet: Die Tragplatte bzw. der Rahmen i2 ist durch die Platte 13 hindurch einstellbar mittels eines Gelenkes 28 mit dem winkligen Teil der Leiste al des Rahmens der Mechanismengruppe B verbunden (Abb. i und 2). Die Platte 12 hat einen senkrechten Schlitz 25, in welcher ein Stecherkopf 2.1. gleitet, der einen Vorsprung 24.a hat, in welchem die Stecher 26, 27 durch Stellschrauben 2.4b festgeklemmt werden (Abb. 3). Der Stecher 26 ist in gewöhnlichen Fällen ausreichend. Der Hilfsstecher 27 kommt nur zur Anwendung, wenn es erwünscht ist, zuerst ein kleines Loch und dann ein größeres zu stechen, was bei einer bestimmten Art von Stoff von Vorteil ist. Eine hin und her bewegliche Platte 29 ist gleitbar an der Platte 12 durch Schrauben 19 befestigt, die in die Platte 12 -eingeschraubt sind und in einem Schlitz 22a der erwähnten hin und her beweglichen Platte 29 eingreifen. Die hin und her bewegliche Platte 29 hat einen schrägen Teil 18, in welchem ein Schlitz 22b vorgesehen ist, der bei 23b abgeschlossen ist. Der Stecherkopf 24 hat eine Rolle 23, die in den erwähnten Schlitz eingreift. Die hin und her bewegliche Platte 29 wird durch die Feder 21 beeinflußt und von derselben gewöhnlich in zurückgezogener Stellung gehalten, wie in Abb.3 in vollen Umrißlinien angedeutet ist. Wenn die hin und her bewegliche Platte 29 im Sinne cler Abb.3 nach rechts bewegt wird, wird der Stecherkopf 24 angehoben. Eine solche Bewegung der Platte 29 wird durch den Bügel 1.4 bewirkt, der durch in Schlitze 17a des Bügels 1:I eingesetzte Schrauben 17 an dem Teil 29a der hin und her beweglichen Platte 29 verstellbar befestigt ist. Der Bügel 14 ist aus einem Stück hergestellt, das bei i4.a gelenkig mit einem Teil i4c' verbunden ist. Eine Blattfeder i4b hat das Bestreben, den Teil i4c von der Platte 12 entfernt zu halten, -%j-ie in Abb.2 veranschaulicht ist.
  • Das Ende des angelenkten Bügelgliedes i4.a ist mit einem Auge i4d versehen, das mit dem Stift i i in Eingriff steht, der vor der Daumenplatte .s gleichachsig zum Stift r vorsteht, und zwar an der entgegengesetzten Seite dieser Daumenplatte. Der Stift i i ist in Abb.3 in einer punktierten Umrißlinie in seiner äußersten Endlage veranschaulicht, und die Bewegungsbahn ist in derselben Abbildung in einer gekrümmten, strichpunktierten Linie iia angegeben, die von der äußersten Stellung ausgeht.
  • Das schwingende Bügelglied 14c wird durch einen Gelenkarm 35 beeinflußt, der an der Leiste ia angelenkt ist. Der Arm 35 hat einen unteren Fortsatz 35h und einen oberen Fortsatz 36. Eine Feder 6o (Abb. 6) beeinflußt den Arrn 35 derart, daß der obere Fortsatz in die eigekerbte Umfangsfläche des Teiles v des Doppelsperrades icl eingreift und in die an der Umfangsfläche vorgesehenen Einkerhungen des Kranzes v während dessen Drehung einfällt.
  • Wenn der Gelenkarm 35 sich nicht in einer Einkerbung des Kranzes 7> des Doppelsperrrades zil befindet, nimmt er die in punktierten Linien gemäß Abb.6 veranschaulichte Lage ein, und sein Fortsatz 35b liegt gegen das Gelenkglied i4.a des Bügels 14 an und hält dieses Glied außer Eingriff mit dem Stift i i der Daumenplatte s. Wenn der Fortsatz 36 in eine Einkerbung des Kranzes v eingefallen ist, nimmt der Arm 35 die in vollen Linien gemäß Abb.6 gekennzeichnete Lage ein, gemäß welcher sein Fortsatz 35b unterhalb des Gliedes id.a liegt. Bei dieser Lage des unteren Fortsatzes 35b wird das Glied 14c durch die Feder i4b mit dem erwähnten Stift i i in Eingriff gehalten.
  • Die Wirkung der Bügelverbindung besteht darin, den Stecher 26 bei jedem Arbeitsgag der Vorrichtung anzuheben und niederzudrücken. Jeder Arbeitsgang entspricht dabei drei Stichen der Nähmaschine. Die zusammenarbeitenden Teile sind daher so angeordnet, daß der Bügel mit dem Stift i i der Daumenplattes einmal bei je drei aufeinanderfolgenden Bewegungen der letzteren in Eingriff kommt.
  • Eine geneigte bewegliche Platte 34., die an der Rahmenleiste a1 der Gruppe B befestigt ist, löst den Bügel 14 vom Stift i i, wenn der letztere nahezu das Ende seiner Bahn in der Richtung erreicht hat, in welcher die hin und her bewegliche Platte 29 nach innen bewegt und der Stecher 26 angehoben wird. In dieser Weise wird der Bügel 14 plötzlich freigelassen, die Feder 2.1 (Abb. 3) treibt dann die hin und her bewegliche Platte 29 plötzlich nach auswärts, wobei ein Niedergehen des Stechers 26 und ein mit genügender Kraft erfolgender Aufschlag auf das Tuch oberhalb der Brückenplatte 39 bewirkt wird, um durchzudringen und das Loch So zu machen.
  • An der Außenfläche der Platte 1ä der Gruppe A ist senkrecht verschiebbar eine Klinkenplatte 33 (Abb. i und 3) befestigt, die einen Fortsatz 33u hat, der mit -dem Kopf Boa der Schraube 2o in Eingriff steht, die in der Nut 22 gleitet, wenn die Klinkenplatte 33 niedergedrückt wird. In dieser `leise kann die hin und her bewegliche Platte 29 in zurückgezogener Stellung durch eine Spannschraube 32 festgehalten werden. Das untere Ende der Klinkenplatte 33 ist mit einem Hakenfortsatz 31 versehen, der in den Schlitz 3o des Stoffschiebers in, eingreifen kann, um die Gruppe A mit der Gruppe B in einer Stellung zu kuppeln, die dem Zusammenarbeiten der Gruppen entspricht. Die hin und her bewegliche Schraube 2o wird in zurückgezogener Stellung und dabei der Stecher in angehobener Stellung gesperrt, wenn :man die Mechanismengruppe A gegenüber der Gruppe B nach auswärts schwingt. Die Mechanismengruppe A ist mittels des Fortsatzes 3 i derart am Stoffschieber in geführt, daß sie um das Scharnier 28 schwingen kann.
  • Die Schraube 40 ist durch das Loch 40a der Brückenplatte geführt. 39a sind Durchtrittslöcher für die Nadeln 38a der Nähmaschine und des Stechers 26. 39b ist eine Verstärkungsrippe, die den mittleren Teil der Brückenplatte stützt, um ein Durchbiegen derselben zu vermeiden, wenn der vom Heben der Vorrichtung herrührende Druck auf ihr lastet.
  • Der Hakenschwingarm x kann mit einem verstellbaren Teil x3 ausgeführt werden (Abb. i2), der die Zunge y trägt -und durch eine Stellschraube x4 festgehalten wird. Dies ermöglicht ein Verlängern oder Verkürzen der Stiche durch Änderung der Bewegung des Stoffes.
  • Um. eine Einstellug mit Rücksicht auf verschiedene Abstände zwischen der Drückerstange und der Nadelstange verschiedener Nähmaschinen zu ermöglichen, ist die Platte 13 durch in Schlitzen geführte Schrauben 15 verschiebbar mit der Platte 12 verbunden, und die Platte 13 ist an der Platte i2 mittels einer durch einen Schlitz 16a tretenden Spannschraube i 5a verstellbar befestigt.
  • Diese Einstellung ist auch erforderlich, wenn der Stickmechanismus und der Stechermechanismus miteinander verbunden sind, da diese beiden Mechanismen relativ zum Abstand zwischen der Drückerstange und der Nadelstange der Nähmaschine eingestellt werden müssen, zu welcher die Vorrichtung benutzt wird.
  • Die Vorrichtung kann :auch dazu dienen, einen Besatz auf den Stoff durch Zierstiche zu befestigen, wie in Abb. 26 veranschaulicht ist. Zu diesem Zweck hat- der Stoffschieberin ein Auge, durch welches ein Schnurbesatz geführt wird, der auf dem Stoff durch die seitlichen Stiche befestigt werden kann. Der Arbeitsgang der Gesamtanordnung ist wie folgt: Bei jeder Auf- und Abwärtsbewegung der Nadelstange wird das Sperrad f durch den Arm d und die Klinke e um einen Zahn fortgeschaltet und die Nutenscheibe b in Drehung versetzt, wodurch die seitlichen Arbeitsbewegungen des Stoffschiebers fsi ausgelöst werden. Gleichzeitig erfährt die mit dem Arm d durch das Glied q verbundene Daumenplatte s eine Schwingbewegung um ihren Zapfen c. An den von der Daumenplatte s getragenen Mitnehmerzapfen r kann der mit dem Stoffschieber verbundene Hakenschwingarm x zufolge der Einwirkung des um den Zapfe:i c drehbaren und die seitlichen Stifte w tragenden Doppelsperrades ull nur bei jeder dritten Auf- und Abwärtsbewegung der -Tadelstange einfallen und zusammen mit dem Stoffschieber durch die Daumenplattes vorwärts bewegt werden. Am Ende der Vorwärtsbewegung betätigt der Stoffschieber durch den Stift 3 den Schaltarm 2, zl, ¢, der die am Schwingarm 5 verstellbare Rolle 9a über die Daumenplatte s bewegt, wodurch der Schwingarm unter Vermittlung der Hubstange 7 und des Stützarmes 8 ein Anheben der Vorrichtung und damit ein Abheben des Stoffschiehers vom Stoff bewirkt. Der Stoffschieber wird in der angehobenen Stellung rückwärts bewegt, indem der Stift r der Daumenplatte s den Stoffschieber in durch unmittelbares Angreifen an dessen Ansatz y2 mitnimmt.
  • Der Stecher 26 wird mittels der hin und her beweglichen Platte 29 durch Gleiten des Stecherkopfes im Führungsschlitz 22b der Platte 29 betätigt. Der Antrieb der Platte 29 erfolgt wieder von der Daumenplatte s, und zwar vom Stift r i der Platte aus. Der Stift i i greift an die Platte 29 unter Vermittlung eines federnden Bügels 1q. an, und zwar nur dann, wenn der Schaltarm 35 die Wirkungsbahn der Feder 14b des Bügels freigibt. Der Schaltarm 35 wird durch das Sperrad v derart gesteuert, daß der Stecher <:6 nur einmal bei drei Auf- und Abwärtsbewegungen der ?\' adel betätigt wird.

Claims (2)

  1. PATEN T-ANsPRÜc13E: i. Zierstichvorrichtung, die durch die Bewegung der Nadelstange der Nähmaschine betätigt wird und bei der ein Stoffschieber zum Zwecke der Herstellung verschieden gerichteter Stiche nach verschiedenen Richtungen beweglich ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitsvorgang Stiche umfaßt, die in einer Hauptlinie erfolgen, in welcher das Werkstück infolge Anhebens des Stoffschiebers bei dessen in gleicher Linie erfolgender Rückwärtsbewegung fortlaufend bewegt wird, und seitlich von der Hauptlinie weg und zu derselben zurückgeführte Stiche umfaßt, während welcher der Stoffschieber, ohne vom Werkstück abgehoben zu werden, durch eine von der -Nadelstange angetriebene Kurvenscheibe (b) seitlich zur Hauptlinie bewegt wird,. indem die Arbeitsbewegung des Stoffschiebers (in) in der Hauptlinie unter Vermittlung eines am Stoffschieber angelenkten Hakenschwingarmes (x) erfolgt, der derart durch das angetriebene, seitliche Stifte (w) tragende Doppelsperrad (ii@) gesteuert wird, daß er zusammen mit dem Stoffschieber nur einmal während dreier Auf- und Abwärtsbewegungen der Nadelstange von einem Stift (r) einer von der Nadelstange aus in Schwingung versetzten Daumenplatte (s) mitgenommen wird, und der Stoffschieber am Ende jeder in der Hauptrichtung erfolgenden Vorschubbewegung durch einen Stift (3) und unter Vermittlung eines Schaltarms (2; z1, .4) eine an einem Schwingarm (5) verstellbare Rolle (9a) in Eingriff mit der Daumenplatte (s) bringt und dadurch während der durch unmittelbares Angreifen der Daumenplatte (s) all den Ansatz (y2) des Stoffschiebers erfolgenden Rückwärtsbewegung desselben diesen unter Vermittlung einer Hubstange (7) und eines Stützarmes (8) anhebt.
  2. 2. Zierstichvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung mehrere oder einen Stecher (26) aufweist, welcher zur Herstellung von sichtbaren, Kreuzungsstellen verschieden gerichteter Stiche bildenden Zierlöchern im Werkstück dient und zwecks Erzeugung einer in Richtung der Hauptstiche liegenden Lochreihe nur entsprechend der Zahl der in der Hauptrichtung erfolgenden Vorschübe des Stoffschiebers betätigt wird, indem die Daumenplatte (s), durch welche auch der Stoffschieber (ix) angetrieben wird, nur zeitweise unter Vermittlung eines federnden Mitnehmers (14e, i4b) an der Schubkurve (29, 22b) des Stechers angreift, und zwar nur dann, wenn ein durch ein angetriebenes Sperrad (v) gesteuerter Schaltarm (35) die Wirkungsbahn der Feder (14b) freigibt.
DEH87966D 1921-12-03 1921-12-03 Zierstichvorrichtung Expired DE423147C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH87966D DE423147C (de) 1921-12-03 1921-12-03 Zierstichvorrichtung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH87966D DE423147C (de) 1921-12-03 1921-12-03 Zierstichvorrichtung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE423147C true DE423147C (de) 1925-12-21

Family

ID=7165150

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH87966D Expired DE423147C (de) 1921-12-03 1921-12-03 Zierstichvorrichtung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE423147C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1115113B (de) Naehmaschine zum Aufnaehen von Stoffstuecken
DE423147C (de) Zierstichvorrichtung
DE914817C (de) Maschine zum Annaehen von Gegenstaenden
DE838849C (de) Naehmaschine
DE551127C (de) Zickzackstich-Naehmaschine
DE1801483A1 (de) Umkehrbarer Stichbildemechanismus
DE1931088A1 (de) Knopflochmechanismus fuer Haushalt-Zickzack-Naehmaschinen
DE603990C (de) Naehmaschine zur Herstellung von Bueschelwerk auf Geweben
DE817993C (de) Naehmaschine zur Herstellung von Loechern, Augen, Knopfloechern o. dgl.
DE147178C (de)
DE388504C (de) Ledernaehmaschine
DE498018C (de) Naehmaschine mit unterem und oberem Stoffschieber, der mit dem Stoffdruecker zum wechselweisen Heben und Senken gekuppelt ist
DE296704C (de)
DE279070C (de)
DE636915C (de) Kettenstich-Schuhnaehmaschine
DE496191C (de) Mehrnadelnaehmaschine zur Herstellung von Decknaehten mittels zweier gegeneinander schwingenden Fadenlegewerkzeuge
DE691420C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Ketteln auf Mehrnadel-UEberdeck-Naehmaschinen ohne Legfaeden mit und ohne Stoff
DE64724C (de) Maschine zum Festnähen von Oesenknöpfen am Stoff
DE506495C (de) Naehmaschine mit einer auf zwei schwingenden, parallelen Lenkern gelagerten Stoffschieberstange
DE631138C (de) Knopflochnaehmaschine
DE291045C (de)
AT127107B (de) Maschine zur Herstellung von Schlingen- und Büschelbesatz auf Geweben.
DE811772C (de) Stoffdrueckerlueftungsvorrichtung fuer Naehmaschinen
DE810684C (de) Fadenschneidvorrichtung fuer Stichgruppen-Naehmaschinen
AT43288B (de) Hohlsaumkurbelstickmaschine.