DE421371C - Vorrichtung zum optischen Ausgleich der Bildwanderung bei Kinematographen - Google Patents

Vorrichtung zum optischen Ausgleich der Bildwanderung bei Kinematographen

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DE421371C
DE421371C DEB118378D DEB0118378D DE421371C DE 421371 C DE421371 C DE 421371C DE B118378 D DEB118378 D DE B118378D DE B0118378 D DEB0118378 D DE B0118378D DE 421371 C DE421371 C DE 421371C
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DE
Germany
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axis
circular arc
cinematographs
optical compensation
rotation
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Expired
Application number
DEB118378D
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English (en)
Inventor
Dr Paul Hatschek
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Bachmann & Co Fa J GmbH
Original Assignee
Bachmann & Co Fa J GmbH
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B41/00Special techniques not covered by groups G03B31/00 - G03B39/00; Apparatus therefor
    • G03B41/02Special techniques not covered by groups G03B31/00 - G03B39/00; Apparatus therefor using non-intermittently running film
    • G03B41/04Special techniques not covered by groups G03B31/00 - G03B39/00; Apparatus therefor using non-intermittently running film with optical compensator
    • G03B41/06Special techniques not covered by groups G03B31/00 - G03B39/00; Apparatus therefor using non-intermittently running film with optical compensator with rotating reflecting member

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Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM I.DEZEMBER 1925
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
Vr 421371 -KLASSE 57a GRUPPE
(B 118378 VIl57O?)
Firma J. Bachmann & Co. G.m.b.H. in Leipzig*).
Bekannt sind Vorrichtungen zum optischen Ausgleich der Bildwanderung mittels eines einzigen umlaufenden Spiegels, dessen Erzeugende ein Kreisbogen ist. Die Patentschrift 392271 kennzeichnet in ihren Ansprüchen 2 und 4 zwei derartige Spiegelformen, von denen die eine geometrisch dadurch entsteht, daß die Grenzsehne des Kreisbogens sie}* parallel der Drehachse verschiebt, während bei der anderen (Spirale) die Grenzsehne sich normal zur Drehachse verschiebt. Es wurde gefunden, daß zwischen diesen beiden mathematischen Grenzfällen unendlich viel andere Möglichkeiten bestehen, die sich dahin zusammenfassen lassen, daß die Grenzsehne des erzeugenden Kreisbogens in einem Winkel, welcher größer als o° und kleiner als 900 ist, zur Drehachse verschoben wird oder, mit anderen Worten, daß der Kreisbogen längs einer seiner Tangenten verschoben wird, die weder parallel noch normal zur Drehachse steht, vielmehr einen beliebigen anderen Winkel mit ihr einschließt.
Abb. ι stellt einen solchen Fall dar, und zwar beträgt in diesem Falle der Winkel zwischen Tangente und Drehachse 45 Winkelgrade.
Die Herstellung oder Beschreibung einer solchen Spiegelfläche hat durchaus nicht bloß theoretische Bedeutung, vielmehr bringt sie beträchtliche Vorteile mit sich. Diese Vorteile werden klar, wenn man die in der Patentschrift 392271 geschilderte Anordnung des optischen Ausgleichsapparates mit jener Anordnung vergleicht, welche durch die neue Spiegelform ermöglicht wird. Unter den Abbildungen jener Patentschrift findet sich nur diejenige Anordnung, bei weicher die Spiegelrinne unter 450 gegen die Drehachse geneigt ist. Bei dieser Anordnung tritt, wie in der Patentschrift angeführt, eine periodische Veränderung der Gegenstandsweite auf. Abb. 2 der Zeichnung zeigt eine Abbildung der in jener Patentschrift geschilderten einfacheren Anordnung, bei welcher eine Veränderung der Gegenstandsweite nicht auftritt. Hier besteht der Übelstand, daß mehrere ruhende Planspiegel zwischengeschaltet werden müssen, um die durch den Spiegelkörper im Innern desselben erzeugte Abbildung (Vorabbüdung) gegen das Objektiv und gegen die Wand zu bringen. Zwischengeschaltete Spiegel verschlucken aber naturgemäß Licht, bergen verschiedene Fehlerquellen in sich und machen auch die Ausführung des Apparates umstandlicher, so daß es als wesentlicher Vorteil betrachtet werden muß, wenn diese Spiegel mit ihren im Betrieb auftretenden Vibrationen und mit dem — auch Lichtverlust verursachenden — lästigen Beschlagen entfallen können. Co
Während bei der in der Patentschrift 392271 beschriebenen Einrichtung die geschilderten Planspiegel unmöglich entfallen können, d.h. keine Anordnung gefunden wer-
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dr. Paul Hatschek in Leipzig.
den kann, welche den Fortfall der Spiegel ermöglicht, ist diese Möglichkeit bei der in Abb. 3 der Zeichnung dargestellten Anordnung erreicht. Das Wesentliche dieser An-5 Ordnung besteht darin, 'daß die Achse des Drehkörpers mit der Filmtransportrichtung im Filmfenster den gleichen Winkel bildet wie mit der Tangente, längs welcher die Verschiebung des erzeugenden Kreisbogens erfolgt. In ίο dem in Abb. 3 dargestellten Beispiel beträgt dieser Winkel 450.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Vorrichtung zum optischen Ausgleich der Bildwanderung bei Kinematographen unter Verwendung einer spiegelnden, um eine Achse stetig umlaufenden Ausgleichfläche, deren Erzeugende ein Kreisbogen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgleichfläche eine Form hat, wie sie geometrisch entsteht, wenn die Grenzsehne des erzeugenden Kreisbogens bei ihrem Weg um die Drehachse sich längs einer an den Kreisbogen gelegten Tangente verschiebt, die weder parallel noch normal zur Drehachse steht, sondern einen Winkel zwischen o° und 900 mit ihr bildet.
  2. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehkörperachse mit der am erzeugenden Kreisbogen liegenden Tangente, längs welcher der Kreisbogen sich verschiebt, den gleichen Winkel bildet wie mit der Richtung des Films im Bildfenster.
    Abb. i.
    Abb, 2.
    Abb. 3.
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