DE421304C - Verbindung zwischen Zugwagen und Anhaenger - Google Patents

Verbindung zwischen Zugwagen und Anhaenger

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DE421304C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60DVEHICLE CONNECTIONS
    • B60D1/00Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices
    • B60D1/24Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices characterised by arrangements for particular functions
    • B60D1/42Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices characterised by arrangements for particular functions for being adjustable
    • B60D1/46Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices characterised by arrangements for particular functions for being adjustable vertically

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Agricultural Machines (AREA)

Description

  • Verbindung zwischen Zugwagen und Anhänger. Im Bestreben, leichte landwirtschaftliche Zugwagen und. ähnliche Motorfahrzeuge zu schaffen, hat man bereits vorgeschlagen, die Zuglast tiefer als die Achse der angetriebenen Fahrzeugräder anzuhängen oder zwischen der anzuhängenden Zuglast und dem Zugwagen eine Hebelübersetzung anzuordnen, beides zu dem Zwecke, um die angetriebenen Fahrzeugräder mit einer zusätzlichen lotrecht wirkenden Kraft zu belasten und auf diese Weise die Adhäsion der angetriebenen Räder und daher die Zugkraft des Fahrzeuges zu erhöhen. Die Erfindung verfolgt denselben Zweck und erreicht ihn in einfacherer und wirksamerer Weise als die bisher bekannten Vorschläge dadurch, daß ein mit seinem Anhängearm herabragender Hebel am Fahrzeugrahmen drehbar, aber unverrückbar gelagert ist und mit seinem anderen Arm auf den Fahrzeugrahmen an einer den angetriebenen Fahrzeugrädern näher als seine Lagerung liegenden Stelle ohne Federung einwirkt.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Anhängung nach der Erfindung dargestellt. Abb. i zeigt schematisch einen Motcrpflug mit einer Anhängung nach der Erfindung. Die Abb. 2 und 3 zeigen in größerem Maßstabe eine Ausführungsabänderung der Anhängung nach der Erfindung in Seitenansicht und Draufsicht.
  • Beim Motorpflug gemäß Abb. i sind die Pflugscharen i mit ihrem Rahmen 2 an den herabragenden Armen 3 von zwei Winkelhebeln 3, 4 angehängt, -die mit ihren Drehachsen 5 am Rahmen 6 des Fahrzeugs, und zwar hinter den vom Motor 8 angetriebenen Vorderrädern 7 desselben, gelagert sind, derart, daß sie sich mit ihrem wagerechten Arm auf den Rahmen 6 des Fahrzeugs in einem Punkt stützen, der zwischen der Lagerung 5 des Winkelhebels und den Vorderrädern liegt. Zur Vereinfachung der Darstellung sind weder der Antrieb der Räder 7 noch die übliche Ausrüstung eines Motorfahrzeuges dargestellt, da diese Einzelheiten zur Erfindung nicht gehören.
  • Bei der Arbeit wirkt der Widerstand der Erde auf die Scharen i in der Pfeilrichtung 9 ein, so daß die Arme 3 der Winkelhebel 3, 4 unter einer Zugwirkung in der Richtung io stehen, wodurch die Arme 4. dieser Hebel auf den Fahrzeugrahmen 6 einen Druck in der Richtung der Pfeile i i ausüben. Dieser Druck wird auf die angetriebenen Räder 7 des Motorfahrzeugs übertragen und vergrößert ihre nützliche Reibung am Erdboden. Je größer der Widerstand ist, dem die Scharen in der Erde begegnen, um so größer ist der zusätzliche Druck (i i), mit welchem die Arme 4 - durch die Einwirkung dieser Pflugscharen die angetriebenen Räder 7 des Fahrzeugs belasten, so daß auch bei einem leichten Fahrzeuge die Räder desselben im Erdboden immer eine genügende Reibung hervorbringen, um die erforderliche Zugkraft zu erreichen. Es kann daher das Fahrzeug möglichst leicht ausgeführt werden, und die bisherige künstliche Belastung von landwirtschaftlichen Fahrzeugen ist entbehrlich. Um aber diesen Zweck in verläßlicher Weise zu erreichen, darf in der Hebelübersetzung 3, 4 keine Federung vorhanden sein, weil sonst kein ruhiger Zug und keine ruhige Bewegung des Zugwagens erreicht werden könnte.
  • Die beschriebene Anhängung eignet sich für sämtliche landwirtschaftliche Fahrzeuge, die ihre Last in Anhängung schleppen, also vor allem für landwirtschaftliche Zugwagen, aber auch für Motortragpflüge.
  • Die Abb. 2 und 3 zeigen eine vorteilhafte Ausführungsform der Anhängung nach der Erfindung. Die Anhängung ist als einarmiger herabragender Hebel 3 ausgebildet, der auf der Welle 5 am Fahrzeugrahmen 6 gelagert ist. Am freien Ende des Hebels 3 ist in 12 die Last angekuppelt, während der Hebel nach der Mitte zu ein angelenktes Zugseginent 4' trägt. Das Segment 4' geht durch eine am. Rahmen 6 angebrachte Traverse 14 hindurch und ist mit einer Anzahl von Löchern 13 versehen. Ein durch eines von diesen Löchern durchgesteckter Stift 15 bildet den Stützpunkt des Zugsegmentes ,4' am Rahmen 6, 14. Auf diese Weise wird ein Zug in der Richtung io durch das Zugorgan 4' zur lotrechten Belastung des Rahmens 6 (Richtung i i) -übertragen. Durch die Wahl des Loches 13 zum Durchstecken des Stiftes 15 kann die Höhenlage des Angriffspunktes 12 der Last geändert werden.
  • Die Hebelarme 3 können auf der Achse 5 auch paarweise zu beiden Seiten des Rahmens 6 angeordnet werden (s. Abb. 3).
  • Die Anzahl der Anhängeübersetzungen 3, 4 bzw. 3, 4' zwischen Fahrzeug und Schlepplast kann eine beliebige sein, in der Regel genügt bloß eine einzige Übersetzung. Immer werden aber die Übersetzungen so gewählt, daß mindestens eine von denselben den lotrechten Druck (i i) möglichst nahe der Lagerung der Treibräder 7 des Fahrzeugs hervorbringt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH: Verbindung zwischen Zugwagen und Anhänger, bei der der Angriffspunkt des Anhängers tiefer als die Treibräderachse des Zugwagens liegt, dadurch gekennzeichnet, daß der Anhänger an einem an dem Fahrgestell des Zugwagens gelenkig befestigten nach abwärts gerichteten Arm angreift, mit dem ein anderer sich weiter nach vorn gegen das Fahrgestell abstützender Arm starr oder gelenkig verbunden ist.
DES65966D 1924-05-09 1924-05-09 Verbindung zwischen Zugwagen und Anhaenger Expired DE421304C (de)

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