DE590146C - Federnde Zugvorrichtung fuer die Anhaenger von Kraftfahrzeugen - Google Patents

Federnde Zugvorrichtung fuer die Anhaenger von Kraftfahrzeugen

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Publication number
DE590146C
DE590146C DEW88657D DEW0088657D DE590146C DE 590146 C DE590146 C DE 590146C DE W88657 D DEW88657 D DE W88657D DE W0088657 D DEW0088657 D DE W0088657D DE 590146 C DE590146 C DE 590146C
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DE
Germany
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suspension
spring
lever arm
cylinder
tractor
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Expired
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DEW88657D
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FREDRIK WILHELMSON WILKENS
Original Assignee
FREDRIK WILHELMSON WILKENS
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Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60DVEHICLE CONNECTIONS
    • B60D1/00Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices
    • B60D1/48Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices characterised by the mounting
    • B60D1/50Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices characterised by the mounting resiliently mounted

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description

Zugvorrichtungen von Kraftfahrzeugen, die Anhänger oder landwirtschaftliche Geräte zu ziehen haben, sind in der Regel federnd ausgebildet zu dem Zweck, plötzlich auftretende, der Weiterbewegung des Anhängers entgegenwirkende Widerstände elastisch auf die Zugmaschine zu übermitteln. Dadurch werden die Getriebeteile der Zugmaschine und auch die Anhänger geschont, und es findet eine gewisse Kraftaufspeicherung in der Federung statt, so daß die Zugkraft der Zugmaschine wächst.
Bei den bisher üblichen Anordnungen greift gewöhnlich der Zughaken an einer an der Zugmaschine befestigten Feder unmittelbar an, und die Strecke, um welche die Zugmaschine dem Anhänger bei einem auftretenr den Widerstand voreilen kann, im nachfolgenden als toter Weg bezeichnet, ist gleich der
.20 Zusammendrückung der Feder, dem Federweg\
Diese Anordnung erweist sich als nicht
- wirksam, weil die mögliche bauliche Länge der Feder nur einen geringen toten Weg gestattet, so daß die Folge ist, daß die Räder der Zugmaschine auf dem Erdboden gleiten oder bei Anwendung von Greiferrädern sich in den Boden eingraben.
Betrachtet man z* B. eine Zugmaschine, die auf Ackerboden ■ einen Pflug mit etwa drei Kilometer Geschwindigkeit zu ziehen hat, und deren Zugfeder, wie üblich, eine Zusammendrückung von ,50 bis 70 mm gestattet. Der Weg der Zugmaschine auf dem Boden ist dann. gleich 83 cm pro Sekunde. Wenn dem Pflug plötzlich ein größerer Widerstand in den Weg kommt (Wurzel, Stein o. dgl.), so eilt die Zugmaschine vor. Da die Feder nur eine Voreilung der Zugmaschine von 7 cm erlaubt, so ist dieser Weg in weniger als 0,1 Sekunde zurückgelegt. Arbeitet der Motor der Zugmaschine mit 1200 Umdrehungen pro Minute, also mit 20 Umdrehungen pro Sekunde, so stehen für diesen toten Weg von 7 cm bzw. für die Überwindung des Hinder-· nisses noch nicht zwei kraftleitende Umdrehungen zur Verfügung, in welcher Zeit sich der Motor nicht auf eine höhere Leistung einstellen läßt. Ist der tote Weg von 7 cm zurückgelegt, so ist die Verbindung zwischen Motor und Gerät gänzlich starr, das Schwungrad gibt plötzlich erhebliche Energiemengen ab, die sich als Stoß auf die in dem Boden befindlichen Radgreifer auswirken, so daß diese den Boden unter sich verschieben (mahlen).
Während bei den benannten Zugvorrichtungen das Verhältnis von totem Weg zu Federweg 1 ist, sind auch Zugvorrichtungen bekannt, bei denen zwischen dem Zughaken und der Federung Übersetzungsglieder vorgesehen sind, die derart wirken, daß dieses Verhältnis noch kleiner wird als 1.
Die obenerwähnten Nachteile werden hier also noch vergrößert.
Zweck der Erfindung ist, diesen Übelstand zu beseitigen. ■
Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, durch eine zwischengeschaltete Übersetzung dafür zu sorgen, daß; das Verhältnis
des toten Weges zum Federweg gegenüber den vorerwähnten Einrichtungen erheblich größer ist, wobei als Federung Federn, hydraulische, pneumatische öder andere Einrichtungen, die als Kraftspeicher wirken und denen eine beliebige Endspannung gegeben werden kann, verwendet werden. Dadurch soll eine starre Verbindung zwischen Motor und Gerät unter allen vorkommenden Ver-
to hältnissen vermieden werden, und der Motor soll durch vorübergehend verändertes Verhältnis der Geschwindigkeiten zwischen Zugmaschine und Gerät immer Zeit haben, sich nicht nur auf Höchstleistung einzustellen, es ,sollen auch eine große Zahl kraftleistender Umdrehungen des Motors verfügbar werden, die, über den Weg der Aufspeicherung in das federnde Element, das Gerät über das Hindernis hinweg wieder an die Zugmaschine
Ho heranbringen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei-.spiel der Erfindung dargestellt, bei dem als Federung eine .Luftfeder vorgesehen ist.
Fig. ι zeigt eine Seitenansicht, Fig. 2 eine
as teilweise Aufsicht und Fig. 3 einen vergrößerten mittleren Längsschnitt.
α ist das Greiferrad mit den Greifern b, c ist die Greif er radwelle, d das Achsgehäuse, das einen nach hinten vorstehenden Bügel' e trägt. An diesem Bügel ist die Zugvorrichtung /angebracht.
In zwei seitlichen Lagern g ist eine Welle i drehbar. Fest auf der Welle i sitzen außerhalb der Lager g zwei seitliche Hebel h, zwisehen den Lagern- g ist ein Hebel k angeord-. net. An den oberen Enden der Hebel h ist mittels eines Verbindungsstückes / die Zugöse m angelenkt.
Die Zugvorrichtung / ist so eingerichtet, daß sie durch den Teil e in verschiedenen Höhenlagen und an dem Teil e in verschiedenen Seitenlagen befestigt werden kann, zum Zweck, den Angriffspunkt der Zuglast, das ist die Welle i, in den gewollten waagerechten oder senkrechten Abstand von der Mittelachse A-B der Zugmaschine zu bringen.
Zwischen den Hebern h ist ein Zylinder 11
angeordnet, in dem ein Kolben 0 mittels des Stößels p und des Hebels k bewegbar ist. Der Zylinder η ist teilweise mit Flüssigkeit, z. B. öl, im übrigen mit Druckluft gefüllt. In den Zylinder η ragt eine Schraube q hinein, die ■eine Bohrung r und eine Abschlußschraube t sowie eine Stellmutter j besitzt. Ferner führt in den Zylinder η eine Luftzuführungsleitung mit Rücksperrventil u. Durch die Schraube q bzw. deren Bohrung r wird öl in den Zylinder η eingefüllt. Gleichzeitig dient die Bohrung r durch Herauf- oder Herunterschrauben der Schraube q zur Regelung des Ölstandes, indem durch Einpressen von Luft durch das Ventil u wieder so viel Öl aus dem Zylinder herausgedrückt werden kann, daß die öloberfläche mit dem unteren Ende der Schraube q übereinstimmt.
Die Zugvorrichtung f ist mit beiderseitigen Führungen ν für die Hebel h versehen, durch welche an der Zugöse m etwa auftretende Seitenkräfte aufgenommen werden.
Nach dem Ausführungsbeispiel ist das Verhältnis der Hebelarme h : k gleich 5:1. Der Ausschlag der öse m bewirkt also, daß der Kolben 0 nur etwa 1Z5 des Weges der öse m zurücklegt. Dieses Verhältnis kann natürlich, dem Verhalten der jeweiligen Zugmaschine entsprechend, verändert bzw. vergrößert werden.
Ein Anschlag w am Hebel k, der sich gegen Anschlag χ anlegen kann, dient dazu, unter allen Umständen zu verhindern, daß die Hebei h über die Führung ν hinaustreten.
Für den Betrieb wird bei der Ruhestellung des Hebels h der Luftdruck im Zylinder η so eingestellt, daß bei normaler mittlerer Dauerzugleistung der Zugmaschine die Hebel h nicht nach rückwärts schwingen. Bei auftretendem erhöhtem Widerstand am Anhänger steigt der Druck im Zylinder η nach der Adiabate. Je nach der ■ ölf üllung des Zylinders η ist man also in der Lage, einen beliebigen Teil der Adiabate zu benutzen, d. h. die Endspannung beliebig zu wählen. Hierbei richtet man sich nach, der normalen Zugleistung einerseits und der Maximalleistung der Zugmaschine anderseits. Arbeitet der Motor z. B. normal mit 40 °/o setner Leistungsfähigkeit, so muß die ölfüllung des Zylinders η derart sein, daß die Spannungssteigerung im Zylinder η der Zugleistung der Zugmaschine entspricht, wenn *°° die Leistung des Motors von 40 auf 100 °/o gesteigert wird.
An dem Zylinder η ist eine Meß vor richtung y, z. B. -ein Manometer, angeschlossen, an welchem Anfangs- und Enddruck abgelesen werden kann. Mit Hilfe dieses Instrumentes ist man in der Lage, die Strecke der adiabatischen Linie zu bestimmen, nach welcher die Kompression im Zylinder η sich unter Berücksichtigung der normalen und t10 maximalen Zugleistung vollziehen soll. Auf diese Weise kann man die Zugvorrichtung den verschiedenen Bodenverhältnissen und eigenartigen Zugleistungen verschiedener Zugmaschinen anpassen.

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    i. Federnde Zugvorrichtung für die Anhänger von Kraftfahrzeugen mit zwisehen dem Zughaken und der Federung eingeschalteten Übersetzungsgliedern, da-
    durch gekennzeichnet, daß die Übersetzungsglieder derart bemessen sind, daß beim Anzug· odier beim Auftreten von Hindernissen der Weg des Zaghakens größer ist als der Feder weg.
  2. 2. Zugvorrichtung nach Ansprach, iT dadurch gekennzeichnet, daß als Übersetzungsglied ein Winkelhebel dient; an dessen längerem Hebelarm der Zughaken und an dessen kürzerem Hebelarm die Federung angreift, deren Widerlager sich am Kraftfahrzeuggestell befindet.
  3. 3- Zugvorrichtung nach Anspruch ι und 2, dadurch1 gekennzeichnet, daß die Zugvorrichtung mit seitlichen Führungen (ν) für den längeren Hebelarm (K) versehen ist.
  4. 4. Zugvorrichtung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Federung eine Luftfederung dient, die aus einem teilweise mit Flüssigkeit gefüllten Zylinder (w) und einem Kolben (0) besteht, gegen den sich mittels eines Stößels (p) der kürzere Hebelarm (/e) anlegt.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Zylinder der Luftfederung eine Regelvorrichtung· für dea Flüssigkeitsstand vorgesehen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEW88657D 1932-04-03 1932-04-03 Federnde Zugvorrichtung fuer die Anhaenger von Kraftfahrzeugen Expired DE590146C (de)

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DEW88657D DE590146C (de) 1932-04-03 1932-04-03 Federnde Zugvorrichtung fuer die Anhaenger von Kraftfahrzeugen

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ID=7612863

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DE (1) DE590146C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2451054A (en) * 1946-06-18 1948-10-12 Atkinson Linwood Self-aligning swinging drawbar

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2451054A (en) * 1946-06-18 1948-10-12 Atkinson Linwood Self-aligning swinging drawbar

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