DE421123C - Einrichtung zur Regelung der Speisung der Kessel von Dampfmaschinen mit veraenderlicher Drehzahl - Google Patents
Einrichtung zur Regelung der Speisung der Kessel von Dampfmaschinen mit veraenderlicher DrehzahlInfo
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- DE421123C DE421123C DEM87056D DEM0087056D DE421123C DE 421123 C DE421123 C DE 421123C DE M87056 D DEM87056 D DE M87056D DE M0087056 D DEM0087056 D DE M0087056D DE 421123 C DE421123 C DE 421123C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F22—STEAM GENERATION
- F22D—PREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
- F22D11/00—Feed-water supply not provided for in other main groups
- F22D11/02—Arrangements of feed-water pumps
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Description
- Einrichtung zur Regelung der Speisung der Kessel von Dampfmaschinen mit veränderlicher Drehzahl. Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur selbsttätigen Kesselspeisung für Dampfmaschinen mit veränderlicher Umdrehungszahl, insbesondere von Lokomotiven. Es sind Regelungseinrichtungen für Dampfpumpen bekannt, bei welchen der Druck des Maschinenauspuffdampfes einen Regler bewegt, der z. B. auf ein Drosselorgan des die Speisewasserpumpe antreibenden Dampfzylinders einwirkt. Hier erfolgt eine Regelung der Speisewasserpumpe unabhängig von der jeweiligen Drehzahl der Maschine lediglich in Abhängigkeit von dem Drucke bzw. der Spannung des Auspuffdampfes. Die Erfindung beruht auf der Feststellung, daß die Saugwirkung des Blasrohres einer Lokomotive den jeweiligen Unterdruck in der Rauchkammer ergibt, welchem die jeweilige Leistung des Dampfkessels direkt proportional ist, wobei die Größe des jeweiligen Unterdruckes nicht nur von der Füllung der Dampfmaschine, sondern auch von der Drehzahl der Lokomotive abhängig ist. Die Erfindung besteht nun darin, daß die Leistung der Kesselspeisewasserpumpe durch einen Regler geregelt wird, der durch Blasrohrwirkung in Abhängigkeit von dem Unterdrucke in der Rauchkammer bewegt wird. Die Erfindung ermöglicht dadurch eine Wasserförderung in den Kessel in Abhängigkeit von der Drehzahl und der Füllung der Lokomotivdampfmaschine proportional zur jeweiligen Leistung des Kessels.
- Ass Speisepumpe kann daher sowohl eine vom Gestänge der Lokomotive mechanisch angetriebene Pumpe (Fahrpumpe) als auch eine Dampfpumpe benutzt werden.
- Bei einer Fahrpumpe als Kesselspeisewasserpumpe wird als Regler ein unter Biasrohrwirkung stehendes mit der Pumpe zusammenwirkendes Drosselorgan benutzt, welches je nach der Blasrohrwirkung mehr oder weniger geöffnet oder in die Abschlußstellung bewegt wird und dadurch die in den Kessel geförderte Wassermenge entsprechend den Veränderungen der Blasrohrwirkung regelt.
- Bei einer Dampfpumpe kann ein :ähnliches Regelorgan benutzt werden, wobei durch dieses Regelorgan entweder auf die Dampfzufuhr zur Pumpe oder auf den Wasserdurchlauf durch die Pumpe oder auf beides eingewirkt wird.
- In. der Zeichnung ist schematisch ein Ausführungsbeispiel einer Einrichtung gemäß der Erfindung mit einer Fahrpumpe als Speisepumpe veranschaulicht.
- 1, 2 ist die vom Gestänge der Lokomotivdampfmaschine angetriebene Kesselspeäsewasserpumpe, die bei dem Ausführungsbeispiel der Zeichnung aus einer Kaltwasserpumpe i und einer Warmwasserpumpe 2 besteht, wobei zwischen diesen beiden Pumpen ein Einspritzkondensator 3 angeordnet ist, in welchem das von der Kaltwasserpumpe i geförderte Wasser z. B. mittels Abdampf vorgewärmt wird. Die Kaltwasserpumpe saugt Kaltwasser aus dem nicht gezeichneten Tender durch die Saugleitung ¢ an und fördert es durch die Druckleitung in .den Kondensator 3, aus welchem das Warmwasser im freien Gefälle der Warmwasserpumpe 2 zufließt, welche es über den Speisekopf 5 in den Kessel fördert. Die Leistung der Speisepumpe ist mittels eines Druckreglers 6 regelbar, der durch die Saugwirkung des Blasrohres 7 der Lokomotive bewegt wird. Dieser Druckregler 6 (Abb. 2) besteht aus einem als Doppelsitzventil ausgebildeten Drosselorgan 6, dessen Ventilspindel mit einem Kolben 8 (Membran o. dgl.) zusammenwirkt, der einerseits unter die Wirkung einer Feder 9 gesetzt ist und andererseits durch eine Saugleitung i o an das Blasrohr 7 oder an die Rauchkammer angeschlossen bzw. irgendwie unter die Wirkung des Blasrohres gesetzt ist. Durch die Wirkung der Feder 9 wird das Ventil in der Offenstellung erhalten. Durch die Blasrohrwirkung wird in dem Raume i i hinter dem Kolben 8 .(Membran o. dgl.) eine größere oder kleinere Luftverdünnung erzeugt, wodurch der Kolben 8 nach innen bewegt wird und das Ventil mehr oder weniger schließt.
- Bei dem Ausführungsbeispiele der Zeichnung ist der Druckregler 6 in eine Leitung 12 eingebaut, die den Saugraum und Druckraum der Pumpe kurzschließt.
- Ist die Kurzschlußleitung 12 in der Abschlußstellung, so wird das gesamte Wasser über den Kondensator 3 und die Warmwasserpumpe 2 in den Kessel gefördert. Wird diese Kurzschlußleitung durch die Veränderungen in der Saugwirkung des Blasrohres mehr oder weniger geöffnet, so kann das gesamte Wasser oder ein größerer oder kleinerer Teil des von der Kaltwasserpumpe geförderten Wassers in die Saugleitung q. abgeleitet werden, so daß die in den Kessel geförderte: Wassermenge in Abhängigkeit von der Blasrohrwirkung geregelt ist.
- Der Druckregler ist zweckmäßig so ausgebildet, daß in jeder Stellung des Ventil-es und auch in der Abschlußstellung längs der Ventilspindel Wasser durch die Saugleitung io hindurch in die Rauchkammer abfließt, wodurch Verunreinigungen und Verstopfungen durch Ruß, Flugasche u. dgl. verhindert werden können.
- 13 ist ein von Hand bewegbares Abschlußorgan, durch welches auch eine Handregelung oder Einstellung ermöglicht ist.
- Als Speisepumpen können auch Dampfpumpen benutzt werden, und zwar sowohl Kolbenpumpen als auch Zentrifugalpumpen (Kreiselpumpen) u. dgl. Bei solchen Pumpen erfolgt die Regelung der Leistung durch einen Regler, welcher die Dampfzufuhr entsprechend der Blasrohrwirkung mehr oder weniger drosselt, so daß die Pumpe rascher oder langsamer läuft bzw. stärker oder schwächer saugt.
Claims (2)
- PATENT-ANSPRÜcHE: i. Einrichtung zur Regelung der Speisung der Kessel von Dampfmaschinen mit veränderlicher Drehzahl, dadurch gekennzeichnet, daß die Leistung der Kess,elspeisepumpe mittels eines durch Blasrohrwirkung bewegten Reglers in Abhängigkeit von dem Unterdrucke in der Rauchkammer geregelt wird.
- 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß durch den Regler hindurch Wasser in die Rauchkammer angesaugt wird, um ein Verstopfen der Reglerleitungen zu verhindern.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT421123X | 1924-10-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE421123C true DE421123C (de) | 1925-11-06 |
Family
ID=3673941
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM87056D Expired DE421123C (de) | 1924-10-27 | 1924-11-04 | Einrichtung zur Regelung der Speisung der Kessel von Dampfmaschinen mit veraenderlicher Drehzahl |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE421123C (de) |
-
1924
- 1924-11-04 DE DEM87056D patent/DE421123C/de not_active Expired
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