DE445835C - Einrichtung zur Speisung der Kessel von Dampfmaschinen mit veraenderlicher Drehzahl in Abhaengigkeit von dem Dampfverbrauch mittels Fahrpumpen - Google Patents

Einrichtung zur Speisung der Kessel von Dampfmaschinen mit veraenderlicher Drehzahl in Abhaengigkeit von dem Dampfverbrauch mittels Fahrpumpen

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DE445835C
DE445835C DEM91922D DEM0091922D DE445835C DE 445835 C DE445835 C DE 445835C DE M91922 D DEM91922 D DE M91922D DE M0091922 D DEM0091922 D DE M0091922D DE 445835 C DE445835 C DE 445835C
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steam regulator
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22DPREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
    • F22D1/00Feed-water heaters, i.e. economisers or like preheaters
    • F22D1/42Feed-water heaters, i.e. economisers or like preheaters specially adapted for locomotives

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Description

  • Einrichtung zur Speisung der Kessel von Dampfmaschinen mit veränderlicher Drehzahl in Abhängigkeit von dem Dampfverbrauch mittels Fahrpumpen. Die Priorität der Anmeldung in Österreich vom 3. Oktober 192,5 ist in Anspruch genommen. Gegenstand der Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Speisung der Kessel von Dampfmaschinen mit veränderlicher Umdrehungszahl, insbesondere Lokomotiven. Zur Leistungsregelung der Lokomotiven dient während der Fahrt zumeist der Dampfregulator, mit welchem die Dampfmenge und Spannung zu der Dampfmaschine mehr oder weniger gedrosselt wird, wodurch ohne Veränderung der Steuerung, d. h. bei unveränderter Füllung, die Leistung der Dampfmaschine innerhalb der verschiedenen Reglerstellungen veränderbar ist. In den verschiedenen Drosselstellungen des Dampfreglers. wird sonach in der Dampfmaschine weniger Dampf verbraucht als in der Offenstellung des Dampfreglers. Daraus ergibt sich, daß in der Drosselstellung des Dampfreglers auch die Speisewasserzufuhr in den Kessel verringert und in der Schließstellung des Dampfreglers die Speisewasserzufuhr in den Kessel ganz unterbrochen werden soll. Gemäß der Erfindung wird daher die von der Kesselspeisepumpe in den Kessel geförderte Wassermenge mittels des Dampfreglers so geregelt, daß durch Bewegung des Dampfreglers in die Drosselstellung der Wasserzulauf in den Kessel gedrosselt ist und zweckmäßig in der Abschlußstellung des Reglers unterbrochen ist, wobei diese Regelung ohne Veränderung des Hubes der Kesselspeisepumpe bewirkt wird.
  • Eine solche Regelung ohne Veränderung des Hubes der Pumpe ermöglicht, die mittels Dampfregler bewirkte Regelung zu vereinigen mit einer anderen Handregelung, derart, daß in jeder Stellung des Dampfreglers das den Wasserzulauf in den Kessel regelnde Organ auch unabhängig von der Steliung des Dampfreglers verstellt werden kann, wodurch die Wasserförderung in den Kessel im Bedarfsfalle in jeder Stellung des Dampfreglers auch entsprechend vergrößert oder verringert werden kann.
  • Für eine solche Ausführungsform des Regelungsverfahrens gemäß der Erfindung ist sonach charakteristisch, daß das den Wasserzulauf in den Kessel regelnde Organ den beiden Regelungen gemeinsam ist, aber beide Regelungen unabhängig voneinander auf das Regelorgan wirken können.
  • Die von dem Dampfregler unabhängige Handregelung kann mit dem Handhebel der Dampfmaschinensteuerung, mit welchem der Füllungsgrad der Dampfmaschine verändert wird, vereinigt werden.
  • Besondere Vorteile bietet die Regelung gemäß derErfindung für Fahrpumpen: als Kesselspeisewasserpumpen, das sind vom Gestänge der Dampfmaschine angetriebene Pumpen, die gegenüber Pumpen anderer Art den Vorteil besitzen, daß die in den Kessel geförderte Wassermenge in Abhängigkeit von der Drehzahl der Maschine selbsttätig geregelt wird.
  • In der Zeichnung ist eine Einrichtung gemäß der Erfindung für eine Lokomotive mit einer Fahrpumpe als Kesselspeisepumpe schematisch veranschaulicht.
  • Die Kesselspeisepumpe 1, 2 ist mittels Schwinghebel 3 vom Gestänge der Dampfmaschine angetrieben. Der im Zylinder i hin und her gehende Kolben saugt das Kaltwasser durch die Leitung 4 aus dem Tender der Lokomotive an und drückt es durch die Druckleitung5 hindurch in einen Einspritzwasservorwärmer 6, in welchem das Kaltwasser z. B. mit Abdampf der Lokomotivdampfmaschine vorgewärmt wird. Das vorgewärmte Wasser wird durch den im Pumpenzylinder 2 hin und her gehenden Kolben über die Leitung 7 durch den Speisekopf 22 in den Lokomotivkessel gedrückt.
  • In die Druckleitung 5 des Kaltwasserpumpenzylinders i ist ein z. B. als Ventil 8 (Abb. 2) ausgebildetes Absperrorgan eingebaut, dessen Ventilstange g an dem Gestänge io des mittels Handhebel ii bewegbaren Dampfreglers 12 angreift, mit welchem die Dampfzufuhr zu den Dampfzylindern der Lokomotivdampfmaschine gedrosselt oder abgesperrt werden kann. Die Verbindung zwischen dem Ventil 8 und dem Reglergestänge io ist so hergestellt, daß, wenn der Dampfregler mittels Hebels ii geöffnet wird, auch das Ventil 8 durch Anheben geöffnet wird, wobei in den verschiedenen Drosselstellungen des Reglers auch das Ventil 8 mehr oder weniger öffnet, so daß entsprechend der jeweiligen Ventilstellung mehr oder weniger Wasser in den Vorwärmer 6 gefördert wird. Zur Ableitung des jeweils überschüssigen Wassers dient eine Rücklaufleitung 13, die die Saugleitung q. und Druckleitung 5 der Pumpe verbindet, so daß das nicht in den Vorwärmer 6 geförderte Wasser aus der Druckleitung der Pumpe über ein Rückschlagventil 24 in die Saugleitung zurücktreten kann.
  • Zur Regelung der von der Kaltwasserpumpe i in den Vorwärmer 6 geförderten Wassermenge, unabhängig von der Drosselstellung des Reglers 12, dient ein mit dem Ventil 8 nach Art eines Drehschiebers zusammenwirkender Schieber 14 (Abb. 2), durch welchen der Dnrchflußquerschnitt für das Wasser durch das Ventil 8 hindurch vergrößert werden kann. Der Schieber 14 ist z. B. mit Durchgangsschlitzen 15 versehen, die mit entsprechenden Schlitzen 151 des Ventilkörpers 8 ganz und nur teilweise zur Überdeckung gebracht oder durch den Ventilkörper ganz abgedeckt werden können (Abb.3 und q.). Zur Verstellung des Schiebers 14 dient ein im Bereich des Lokomotivführers liegender Handgriff 16, mittels welchem der Schieber 14 so verdreht werden kann, daß seine Durchgangsschlitze 15 mit den entsprechenden Schlitzen 151 des Ventilkörpers 8 ganz oder teilweise zur Überdeckung gebracht werden können und dadurch der Wasserdurchtritt durch den Schieber 14 mehr oder weniger gedrosselt und abgesperrt werden kann.
  • Zweckmäßig ist die Einrichtung so getroffen, daß der Schieber 14 in der Schließstellung des Ventiles 8 nicht verstellt werden kann, so daß in der Absperrstellung des Dampfreglers i2 kein Wasser in den Kessel gefördert -werden kann. Bei dem in der Zeichnung veranschaulichten Ausführungsbeispiel ist die Schieberplatte 14 mittels Zapfen 17 in einer Führung 18 z. B. des Ventilgehäuses geführt, wobei diese Führung so ausgebildet ist, daß in der Schließstellung des Ventiles 8 die Platte 14 gegen Verdrehung festgestellt ist, dagegen die Platte 14 bei angehobenem Ventil 8 verdreht und dadurch der freie Durchflußquerschnitt vergrößert werden kann.
  • Zweckmäßig ist es, den Schieber 14 mit der Steuerung der Dampfmaschine so zu verbinden, daß bei Verstellung der Steuerung bzw. bei Veränderung der Füllung auch der Schieber 14 verstellt wird. In der Zeichnung ist mittels eines Gestänges ig, 2o, 21 die Verbindung mit der Kulisse 23 der Steuerung hergestellt.
  • Die Verbindung des Schiebers 14 mit der Steuerung kann an Stelle der mit dem Handgriff 16 vorgesehenen Handregelung oder gemeinsam mit dieser vorgesehen sein, wenn auf die selbsttätige Verstellung des Reglerorgans 8, 14 Wert gelegt ist.
  • Naturgemäß könnte zur Verstellung des Schiebers 14 auch der Unterdruck in der Rauchkammer oder die Veränderungen des Dampfdruckes im Kessel oder Schieberkasten ausgenutzt werden, z. B. mittels eines in der Rauchkammer angeordneten Membrandruckreglers 25 (Abb. 5), mit welchem der Schieber 14 unter Einschaltung entsprechender Zwischenglieder verbunden ist oder mittels unter dem Einfluß von Frischdampf stehenden Reglers 26 (z. B. Kolbenregler), der einerseits mit einer Frischdampfzweigleitung 27 und anderseits mit dem Schieber 14 in Verbindung gesetzt ist. Die Bewegung eines solchen Reglers 26 kann auch durch den vom Schieberkasten z8 mittels einer Dampfleitung 2g abgenommenen Dampfdruck bewirkt werden (Abb. 6a).

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur Speisung der Kessel von Dampfmaschinen mit veränderlicher Drehzahl in Abhängigkeit- von dem Dampfverbrauch mittels Fahrpumpen, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderleistung der in Abhängigkeit von der Drehzahl der Dampfmaschine angetriebenen Fahrpumpe durch den Dampfregler der Dampfmaschine in Abhängigkeit von der Stellung des Dampfreglers ohne Hubveränderung der Pumpe geregelt wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß außer der Regelung mit dem Dampfregler eine von der Stellung des Dampfreglers unabhängige Regelungseinrichtung vorgesehen ist, mit welcher in jeder Stellung des Dampfreglers und der Steuerung die in den Kessel geförderte Wassermenge nach Belieben geregelt werden kann.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß voneinander unabhängige Regelungseinrichtungen der Pumpe auf ein gemeinsames Organ wirken, welches von jeder der verschiedenen Regelungseinrichtungen verstellt werden kann, ohne daß der Einfluß der anderen Regelungseinrichtung aufgehoben wird.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das den Wasserzulauf in den Kessel regelnde Regelorgan aus zwei Teilen (8, 14) zusammengesetzt ist, von welchen der eine den Durchgangsquerschnitt des anderen vergrößern kann und der eine Teil mit dem Dampfregler und der andere Teil mit einer anderen davon unabhängigen Regeleinrichtung verbunden ist, so daß beide Teile unabhängig voneinander wirksam gemacht werden können.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß in der Abschlußstellung des mit dem Dampfregler verbundenen Teiles des Regelorgans der andere Teil festgestellt ist, so daß er nur in der Offenstellung des Dampfreglers bewegbar ist.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß das den Wasserzulauf regelnde Organ von einem Ventil (8) gebildet ist, dessen Ventilkörper behufs zusätzlicher Regelung des Durchflußquerschnittes mit einem Schieber (14) nach Art eines Drehschiebers zusammenwirkt.
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