DE4210141C2 - Verfahren zum Erzeugen von Nähdaten - Google Patents

Verfahren zum Erzeugen von Nähdaten

Info

Publication number
DE4210141C2
DE4210141C2 DE4210141A DE4210141A DE4210141C2 DE 4210141 C2 DE4210141 C2 DE 4210141C2 DE 4210141 A DE4210141 A DE 4210141A DE 4210141 A DE4210141 A DE 4210141A DE 4210141 C2 DE4210141 C2 DE 4210141C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
point
data
points
slope
sewing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE4210141A
Other languages
English (en)
Other versions
DE4210141A1 (de
Inventor
Katsunori Shigeta
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mitsubishi Electric Corp
Original Assignee
Mitsubishi Electric Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mitsubishi Electric Corp filed Critical Mitsubishi Electric Corp
Publication of DE4210141A1 publication Critical patent/DE4210141A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE4210141C2 publication Critical patent/DE4210141C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B21/00Sewing machines with devices for automatically controlling movement of work-carrier relative to stitch-forming mechanism in order to obtain particular configuration of seam, e.g. program-controlled for sewing collars or for attaching pockets
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B19/00Program-controlled sewing machines
    • D05B19/02Sewing machines having electronic memory or microprocessor control unit
    • D05B19/04Sewing machines having electronic memory or microprocessor control unit characterised by memory aspects
    • D05B19/08Arrangements for inputting stitch or pattern data to memory ; Editing stitch or pattern data
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C5/00Embroidering machines with arrangements for automatic control of a series of individual steps
    • D05C5/04Embroidering machines with arrangements for automatic control of a series of individual steps by input of recorded information, e.g. on perforated tape
    • D05C5/06Embroidering machines with arrangements for automatic control of a series of individual steps by input of recorded information, e.g. on perforated tape with means for recording the information

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)
  • Automatic Embroidering For Embroidered Or Tufted Products (AREA)

Description

Verfahren zum Erzeugen von Nähdaten gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1. Ein derartiges Verfahren ist bekannt aus DE 32 32 842 A1.
Eine Industrienähmaschine wurde praktisch eingesetzt, die derart ausgestaltet ist, daß entsprechend den programmierten und in einer Speichereinheit gespeicherten Nähdaten ein Nähmaterial (Werkstück), wie beispielsweise ein Stoff, in einer vorgegebenen Ebene bewegt wird, während es gehalten wird, damit selbsttätig ein gewünschtes Nähmuster darauf hergestellt wird. Die Nähdaten sind in einem Speichermedium in der Speichereinheit gespeichert, um eine Vielzahl von Nähmustern am Nähmaterial zu bilden. Das Speichermedium ist beispielsweise ein Halbleiterspeicher, eine Magnetkarte oder eine Diskette. Die Daten zur Steuerung des Betriebes der Nähmaschine werden im Speichermedium in der Reihenfolge der Nähvorgänge gespeichert.
Die Steuerdaten enthalten Steuerbefehle zur Steuerung einer Größe einer Relativverschiebung einer Nadel und eines Stoffes, und eine Nähgeschwindigkeit für jeden Stich seitens der Nähmaschine, die ein Nähmuster bildet, sowie jene zur Steuerung der Betriebsvorgänge der Nähmaschine und eines elektrischen Motors zum Antrieb derselben. Die Steuerdaten für ein Nähmuster sind eine Anordnung von Steuerbefehlen für eine Anzahl von Stichen. Daher ist es zur Bildung eines gewünschten Nähmusters am Nähmaterial mittels der Nähmaschine notwendig, die Nähdaten für das Nähmuster im voraus zu bilden und sie im Speichermedium zu speichern.
Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht einer bekannten Nähdatenbildungsvorrichtung für eine Nähmaschine, die in der japanischen Offenlegungsschrift JP 60-148582 A angegeben wird. Die Vorrichtung umfaßt ein Digitalisiertablett (10), das eine Eingabevorrichtung mit einem Menüabschnitt (11) enthält, einen Mustereingabeabschnitt (13), eine Cursorvorrichtung (12), wie beispielsweise eine Maus, zur Auswahl eines gewünschten Postens aus dem Menüabschnitt (11) und zur Erzielung von Koordinatendaten aus dem Mustereingabeabschnitt (13). Ferner bezeichnet in Fig. 1 das Bezugszeichen (20) eine Leuchtdioden (LED)-Anzeigetafel in der Nähdatenbildungsvorrichtung, die eine Vielzahl Schalter und LEDs enthält; (26) eine Kathodenstrahlröhre (CRT) zur Anzeige von Musterdaten; (18) einen PROM (programmierbaren Festwertspeicher)-Abschnitt zum Einschreiben von Nähdaten in ein Speichermedium, wie beispielsweise ein PROM, und zum Auslesen der Nähdaten aus dem PROM; und (8) eine Löschvorrichtung zum Löschen der Nähdaten aus dem PROM.
Fig. 2 zeigt den Menüabschnitt (11) im einzelnen, und die Cursorvorrichtung (12), die einen Leseabschnitt (12a) und einen Schalter (12b) enthält. Der Betrieb der bekannten Nähdatenbildungsvorrichtung wird unter Bezugnahme auf Fig. 3 beschrieben, die eine erläuternde, den Aufbau der Vorrichtung anzeigende Darstellung ist.
Ein gewünschtes Nähmuster wird auf dem Digitalisiertablett mit der Maus (12) gezeichnet. Entsprechend dem in dieser Weise gezeichneten Nähmuster werden Nähdaten hauptsächlich unter Steuerung durch eine Zentraleinheit (CPU) (14) gebildet und darauf zeitweilig in einem RAM (24) gespeichert. Anschließend wird ein PROM-Schreiber betätigt, um die somit im RAM (24) gespeicherten Daten in das in einer PROM-Kassette (42) enthaltene PROM (18) über eine Torschaltung (44) einzuschreiben. Die PROM-Kassette (42) wird in die Steuervorrichtung (40) der Nähmaschine geladen, um die Nähmaschine (38) zu steuern. Die Einstellungen der Betriebsarten und der Verlauf der Betriebsvorgänge bei der Bildung der Nähdaten werden als E/A-Daten über die Torschaltung (44) der LED-Anzeigetafel (20) zugeführt, um auf dieser angezeigt zu werden. Das Programm zum Einschreiben der Eingabedaten aus dem Digitalisiertablett (10) über die Torschaltung (44) in das PROM (18), gemäß welchem die Zentraleinheit (CPU) (14) arbeitet, wurde in einem Systemprogramm-ROM (22) gespeichert. X- und Y-Koordinatendaten, die Eingabedaten aus dem Digitalisiertablett (10) darstellen, werden zeitweilig im RAM (24) gespeichert. Durch Verarbeitung der Eingabedaten werden die Nähdaten, nämlich die X- und Y-Koordinatendaten, erhalten. Die Größen der Änderung der X- und Y-Koordinatendaten, d. h. ihre Relativwertdaten, werden ebenfalls im RAM (24) gespeichert. Die Kathodenstrahlröhre (CRT) (26) zur Musteranzeige ist vorgesehen, um die aus dem Digitalisiertablett (10) eingegebenen Musterdaten zu überwachen. Mit Hilfe der Zentraleinheit (CPU) (14) werden die im RAM (24) gespeicherten Nähdaten in Bildanzeigedaten umgesetzt, die über eine Torschaltung (33) einem Bilddaten-RAM (28) zur Speicherung in demselben zugeführt werden. Somit wird das Nähmuster auf der Kathodenstrahlröhre (CRT) (26) mittels einer CRT-Steuerschaltung (46) gesteuert, was den Dateneingabevorgang seitens des Operators erleichtert.
Fig. 4(a) zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Nähmusters. Es wird nunmehr ein Eingabeverfahren konkreter Daten beschrieben. Zuerst wird eine Zeichnung, auf der das Nähmuster gemäß Fig. 4(a) aufgezeichnet wurde, auf dem Mustereingabeabschnitt (13) des Digitalisiertabletts (10) befestigt. Anschließend wird, wobei der Leseabschnitt (12a) der Maus (12) auf die "Mustereingabe" des Menüabschnittes (11) gesetzt ist, der Schalter (12b) betätigt, um das Nähmuster einzugeben. In ähnlicher Weise werden im Menüabschnitt (11) "Maßstab", "1", "0", "0", "Stichlänge", "3", ".", "0", "Niedrigdrehzahl", "Punkteingabe" und "Start" aufeinanderfolgend gewählt, um die Eingabebedingungen festzulegen. In diesem Fall wird der Maßstab auf 100% gesetzt, d. h. die Daten in der Zeichnung sind den eingegebenen Daten maßstabsgleich, und wenn zwei Punkte eingegeben werden, werden Nähdaten von 3,0 mm erzeugt. Ferner wird die Nähgeschwindigkeit niedrig gemacht und ein Eingabezustand wird auf Punkteingabe gesetzt.
Anschließend, wobei der Einleseabschnitt (12a) der Maus (12) auf den Nullpunkt (0) des Nähmusters (10a) gesetzt ist, wird der Schalter (12b) betätigt, um die Position des Nullpunktes einzugeben. Dabei werden die Posten im Menüabschnitt (11) und die Punkte des Nähmusters mit der Maus (12) in folgender Reihenfolge eingegeben: "Leerlauf", Punkt A → Punkt B → "Geraden-Eingabe", "Hochdrehzahl", Punkt C → "Punkt-Eingabe", "Mitteldrehzahl 1", Punkt D → Punkt E → "Geraden-Eingabe", "Hochdrehzahl", Punkt F → "Pause", Punkt G → "Punkt-Eingabe", "Mitteldrehzahl 1", Punkt H → Punkt I → "Geraden-Eingabe", "Hochdrehzahl", Punkt J → "Leerlauf", Nullpunkt 0 → "Ende".
Fig. 4(b) zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel des kreisförmigen Nähmusters. Das Nähmuster kann durch das gleiche Verfahren eingegeben werden, wie das Nähmuster gemäß Fig. 4(a). Jedoch ist die Eingabe des Nähmusters gemäß Fig. 4(b) mühsam im Vergleich zur Eingabe von jenem der Fig. 4(a), weil das Nähmuster eine freie Kurve ist und deshalb, nachdem der Punkt (A) eingegeben ist, der Punkt (A1), und die verbleibenden Punkte (A2, A3, . . ., A41, A42, A43, A44, J), die das kreisförmige Nähmuster bilden, alle korrekt eingegeben werden müssen.
Somit wurde die Eingabe des in den Fig. 4(a) und 4(b) gezeigten Nähmusters durchgeführt. Während des Eingabevorganges werden die Maßstabsgröße, Stichlänge, Drehzahlbefehlswerte und Eingabeverfahren auf der LED-Anzeigetafel (20) angezeigt, während das Nähmuster auf der Kathodenstrahlröhre (CRT) (26) angezeigt werden.
Fig. 5 ist eine Ablaufdarstellung, die einen Datenverarbeitungsvorgang entsprechend dem vorstehend beschriebenen Dateneingabebetrieb angibt. Wir der Schalter (12b) der Maus (12) in der Stufe (S1) betätigt, so werden die Koordinatendaten in der Stufe (S2) eingelesen. In der Stufe (S3) wird festgelegt, ob die in dieser Weise in der Stufe (S2) eingelesenen Daten jene sind, die aus dem Menüabschnitt (11) ausgewählt wurden oder ob sie vom Nähmuster kommen. Wird festgelegt, daß die Daten aus dem Menüabschnitt (11) gewählt sind, wird die Stufe (S5) durchgeführt. In der Stufe (S5) wird festgelegt, welche der Posten im Menüabschnitt (11) gewählt wurden. In der Stufe (S6) wird ein Vorgang entsprechend den aus dem Menü ausgewählten Posten durchgeführt. Sind andererseits die in der Stufe (S2) gelesenen Daten aus dem Nähmuster, so werden in der Stufe (S3) die in der Stufe (S4) gelesenen Koordinatendaten einer arithmetischen Operation unterworfen. In der Stufe (S7) werden Nähdaten gebildet, und es wird ein Vorgang zur Anzeige der Nähdaten zusammen mit dem Ergebnis des Vorganges der Stufe (S6) auf der LED-Anzeigetafel durchgeführt. Anschließend wird in der Stufe (S8) ein Vorgang zur Anzeige der in dieser Weise gebildeten Nähdaten auf der Kathodenstrahlröhre (CRT) (26) oder zum Einschreiben im PROM (18) ausgeführt.
Mit dem vorausgehend beschriebenen Aufbau ist es bei der bekannten Nähdatenbildungsvorrichtung schwierig, ein Nähmuster, das aus freien Kurven besteht, in Nähdaten hoher Qualität (die feine Nähte verspricht) mit angegebenen Stichlängen umzusetzen.
Aus DE 37 39 647 A1 ist eine Einrichtung zur Erzeugung von Stichdaten für Stickmaschinen bekannt. Um von eingegebenen Konturpunkten eine Kontur zu erhalten, die durch die Konturpunkte verläuft, ist es aus diesem Dokument bekannt, die Konturpunkte mittels einer kubischen Gleichung zu verbinden. Dabei werden jeweils drei Punkte mit einer Funktion dritter Ordnung miteinander verbunden.
Aus "Kleine Enzyklopädie Mathematik", 2. Auflage, Verlag Harri Deutsch, 1984, Seiten 679 bis 685 ist die Bildung sogenannter dividierter Differenzen bekannt, welche Differenzen von Steigungswerten sind. Diese Differenzen werden auf eine Differenz bezogen, die dem Abstand bestimmter Stützstellen entspricht.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren der eingangs genannten Art so zu verbessern, daß die erhaltenen Nähpunkte mit geringem Berechnungsaufwand ein stetiges (glattes) Nähmuster bilden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst wie im Kennzeichen des Anspruchs 1 angegeben ist.
Die Erfindung ermöglicht, daß Nähdaten, die feine Nähte ergeben, lediglich dadurch gebildet werden, daß die Koordinatendaten einer Anzahl Punkte auf einer freien Kurve eingegeben werden und die den Start- und Endpunkt derselben enthalten. Um das erfindungsgemäße Verfahren durchzuführen, umfaßt eine Nähdatenbildungsvorrichtung für eine Nähmaschine eine Dateneingabevorrichtung zur Eingabe von Koordinatendaten einer Anzahl Punkte längs eines Nähmusters, die Dateneingabevorrichtung einen Eingabezustand aus Punkteingabe, linearer Eingabe und Kurveneingabe festlegt; eine Datenspeichervorrichtung zur Speicherung von Daten, die aufeinanderfolgend durch die Dateneingabevorrichtung eingegeben werden; und eine Datenverarbeitungsvorrichtung zur Anwendung von Steigungsdaten an jedem der Koordinatendatenwerte zwecks Bildung der Nähdaten zwischen den einander benachbarten Punkten entsprechend einer für ein Intervall zwischen ihnen angegebenen Stichlänge.
Beim Erzeugen von Nähdaten (Nähdatenbildung) werden die Nähdaten für das Intervall zwischen einander benachbarten Punkten auf einer Kurve gebildet, die näherungsweise durch einen kubischen Ausdruck dargestellt wird.
Bei der Nähdatenbildung werden die Eingabekoordinaten des (N-1)-ten Punktes, des N-ten Punktes und des (N+1)-ten Punktes einer arithmetischen Operation unterzogen, um Steigungsdaten, die die Steigung einer Geraden im N-ten Punkt darstellen, den Eingabekoordinatendaten des N-ten Punktes zuzuführen, wobei N eine positive ganze Zahl ist.
Bei der Nähdatenbildung werden die Steigungsdaten des N-ten Punktes erhalten aus einem Mittelwert der Steigung einer Geraden, die den (N-1)-ten und den N-ten Punkt überbrückt, und aus der Steigung einer Geraden, die den N-ten und en (N+1)-ten Punkt überbrückt.
Bei der Nähdatenbildung wird eine Steigung einer Geraden, die den ersten und zweiten Punkt überbrückt, als Steigungsdaten des ersten Punktes zugeführt, während eine Steigung einer Geraden, die den letzten Punkt und den vorletzten Punkt überbrückt, als die Steigungsdaten des letzten Punktes zugeführt werden.
Bei der Nähdatenbildung werden die gleichen Steigungsdaten dem ersten und letzten Punkt für den Fall zugeführt, daß die Koordinatendaten des letzten Punktes mit den Koordinatendaten des ersten Punktes zusammenfallen oder ihm eng benachbart sind.
Bei der Nähdatenbildung werden die gleichen Steigungsdaten erhalten durch die Mittelwertbildung aus der Steigung einer Geraden, die den ersten und zweiten Punkt überbrückt, und der Steigung einer Geraden, die den letzten und den vorletzten Punkt überbrückt.
In den Zeichnungen zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung einer bekannten Nähdatenbildungsvorrichtung einer Nähmaschine;
Fig. 2 eine erläuternde Darstellung, die ein Digitalisiertablett und eine Maus einer bekannten Nähdatenbildungsvorrichtung angibt;
Fig. 3 eine erläuternde Darstellung, teilweise als Blockschaltbild, die die Anordnung der bekannten Nähdatenbildungsvorrichtung angibt;
Fig. 4(a)+(b) erläuternde Darstellungen, die Beispiele eines Nähmusters angeben;
Fig. 5 eine Ablaufdarstellung zur Beschreibung des Betriebes der bekannten Nähdatenbildungsvorrichtung;
Fig. 6 eine erläuternde Darstellung, die ein Digitalisiertablett und eine Maus in einem Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Nähdatenbildungsvorrichtung einer Nähmaschine angibt;
Fig. 7 eine erläuternde Darstellung, die die Anordnung der Nähdaten zeigt,
Fig. 8 eine Ablaufdarstellung zur Beschreibung des Betriebes der erfindungsgemäßen Nähdatenbildungsvorrichtung; und
Fig. 9, 10, 11 erläuternde Darstellungen zur Ergänzung der Beschreibung eines Berechnungsverfahrens, das unter Bezugnahme auf die Ablaufdarstellung nach Fig. 8 durchgeführt wird.
Es wird eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung beschrieben. Fig. 6 zeigt ein Digitalisiertablett (10) und einen erfindungsgemäßen Menüabschnitt (11a). Gemäß Fig. 6 enthält der Menüabschnitt (11a) eine Menütaste "Kurveneingabe", die bei der Bildung von Nähdaten für eine freie Kurve mit dem Leseabschnitt (12a) einer Maus (12) ausgewählt wird. Insbesondere wird die Menütaste "Kurveneingabe" zu Beginn eines Nähdatenbildungsvorganges oder während des Nähdatenbildungsvorganges ausgewählt, und Daten bezüglich einer Anzahl Koordinaten, einschließlich jener der Start- und Endpunkte einer gegebenen freien Kurve, werden eingegeben, um die Nähdaten längs der freien Kurve zu bilden.
Es wird nunmehr das Dateneingabeverfahren konkret gemäß dem Nähmuster nach Fig. 4(b) beschrieben. Das Dateneingabeverfahren gleicht im wesentlichen jenem, das unter Bezugnahme auf die bekannte Nähdatenbildungsvorrichtung beschrieben wurde.
Zunächst wird ein Zeichenblatt, auf das das Nähmuster gemäß Fig. 4(b) gezeichnet wurde, auf dem Mustereingabeabschnitt (13) des Digitalisiertabletts (10) befestigt. Anschließend wird, nachdem der Leseabschnitt (12a) der Maus (12) auf "Mustereingabe" des Menüabschnittes (11a) gesetzt wurde, der Schalter (12b) betätigt, um das Nähmuster einzugeben. In ähnlicher Weise werden im Menüabschnitt (11) "Maßstab", "1", "0", "0", "Stichlänge", "3", ".", "0", "Niedrigdrehzahl", "Kurveneingabe" und "Start" aufeinanderfolgend gewählt, um die Eingabebedingungen zu setzen. In diesem Fall wird der Maßstab auf 100% gesetzt; d. h. die in der Zeichnung angegebenen Daten haben den gleichen Maßstab wie die eingegebenen Daten, und der eingegebene Drehzahlbefehl entspricht Niedriggeschwindigkeit und das Eingabeverfahren ist für Kurven.
Anschließend, wenn der Leseabschnitt (12a) der Maus (12) auf den Nullpunkt (0) des in Fig. 4(b) gezeigten Nähmusters gesetzt ist, wird der Schalter (12b) betätigt,, um die Nullposition einzugeben. Dabei werden die in Frage stehenden Posten des Menüabschnittes (11a) und die Positionen der in Frage stehenden Punkte auf den Nähmustern mit der Maus (12) in folgender Reihenfolge eingegeben: "Leerlauf", Punkt A → "Kurveneingabe", "Hochdrehzahl", Punkt A5 → Punkt A10 → Punkt A15 → Punkt A20 → Punkt A25 → Punkt A30 → Punkt A35 → Punkt A40 → Punkt J → "Kurveneingabe" → "Leerlauf", Nullpunkt 0 → "Ende". Zur Vereinfachung der Beschreibung werden die Punkte (A5, A10, . . ., A40, J) als die Eingabepunkte gewählt; jedoch können in der Praxis jegliche Punkte an der Kurve verwendet werden.
Die Eingabe der Punkte erfolgt ausgehend von dem Punkt unmittelbar bevor die Menütaste "Kurveneingabe" betätigt wird; d. h. der Punkt (A) bis zu dem Punkt unmittelbar nachdem die Menütaste "Kurveneingabe" nächstmalig betätigt wird; d. h. der Punkt (J) wird mittels einer (später beschriebenen ) Rechenvorrichtung einer arithmetischen Operation unterzogen, damit die Punkte (A, A1, A2, A3, A4, . . ., A44, J) erhalten werden, die das beabsichtigte Nähmuster bilden.
Somit ist der Eingabevorgang des Nähmusters nach Fig. 4(b) durchgeführt. Bei diesem Vorgang werden die Maßstabsgröße, die Stichlänge, der Drehzahlbefehlswert und das Eingabeverfahren auf der LED-Anzeigetafel (20) angezeigt. Bei dem vorausgehend beschriebenen Mustereingabevorgang werden durch Betätigen des Schalters (12b) der Maus (12) die Nähdaten aufeinanderfolgend gebildet und im RAM (24) gespeichert, und zur Anzeige der Positionen werden die Absolutwerte der Nähdaten mit der Position des gegebenen Nullpunktes als Bezugspunkt im RAM (28) gespeichert.
Die Fig. 7(a) und 7(b) zeigen die Anordnung der im RAM (24) gespeicherten Nähdaten. Fig. 7(a) stellt eine Einheit der Nähdaten eines Stiches dar. Das heißt, das erste Byte speichert den vorausgehend beschriebenen Steuerbefehl, das zweite Byte speichert die Stichdaten oder die Größe des X-Achse-Vorschubs der Leerlaufdaten, und das dritte Byte speichert Stichdaten oder die Größe des Y-Achse-Vorschubs der Leerlaufdaten. Die eine Einheit der Nähdaten wird gemäß Fig. 7(b) in vorgegebenen Adressen in der Reihenfolge der Eingabe, beginnend vom ersten Stich zu den Enddaten, gespeichert, was einen der Steuerbefehle der Nähdaten darstellt.
Fig. 8 ist eine Ablaufdarstellung zur Beschreibung des Betriebes der erfindungsgemäßen Nähdatenbildungsvorrichtung.
Wird die Menütaste "Kurveneingabe" mit dem Schalter (12b) der Maus (12) gewählt, so wird in der Stufe (S10) der Fig. 8 ein Nähdaten-Bildungsmodus durch Kurveneingabe erhalten. In der Stufe (S11) werden die eingegebenen Koordinatendaten (Punkte A, A5, A10, A15, . . ., A40, J) gelesen und in dem in Fig. 3 angegebenen RAM (24) aufeinanderfolgend gespeichert.
Wird die Menütaste "Kurveneingabe" erneut in der Stufe (S12) betätigt, so wird die Stufe (S13) durchgeführt. In der Stufe (S13) werden Steigungsdaten (G, G5, G10, G15, . . ., G40, GJ) jeweils den Koordinatenaten (der Punkte A, A5, A10, A15, . . ., A40, J) hinzugefügt.
Der Steigungsdatenwert (G) bestimmt die Steigung der Geraden, die die Punkte (A, A5) verbindet. Wird dabei angenommen, daß die Koordinaten des Punktes (A) durch (Xa, Ya) und die Koordinaten des Punktes (A5) durch (Xa5, Ya5) dargestellt werden, so kann der Datenwert (G) aus folgender Gleichung berechnet werden:
G = (Ya5-Ya) / (Xa5-Xa)
An irgendeinem der Punkte (GS-G40) wird die Steigung als Mittelwert der Steigung der Geraden, die den Punkt und den vorausgehenden Punkt verbindet, und der Geraden, die den Punkt und den folgenden Punkt verbindet, festgelegt. Das heißt, der Durchschnittswert wird aus der nachfolgenden Gleichung berechnet. In diesem Fall ist die Steigung eines Punktes (An) gleich (Gn), und die Koordinaten des vorausgehenden Punktes (An-1), des Punktes (An) und des nachfolgenden Punktes (An+1) sind jeweils (Xan-1, Yan-1), (Xan, Yan) und (Xan+1, Yan+1).
GN = 1/2 [((Yan-Yan-1) / (Xan-Xan-1)) + ((Yan+1-Yan) / (Xan+1-Xan))]
Der letzte Steigungsdatenwert (GJ) bestimmt die Steigung der Geraden, die die Punkte (A40, J) verbindet. Das heißt, er kann aus der nachfolgenden Gleichung berechnet werden. In diesem Falle sind die Koordinaten des Punktes (A40) gleich (Xa40, Ya40), und die Koordinaten des Punktes (J) sind (Xj, Yj).
GJ = (Yj-Ya40) / (Xj-Xa40)
Die Steigungsdaten (G, G5, G10, . . ., G40, GJ) für alle eingegebenen Punkte werden berechnet, so daß sie in dem in Fig. 2 dargestellten RAM (24) gespeichert werden.
Falls der Startpunkt (der Punkt (A)) und der Endpunkt (oder der Punkt (J)) des Musters ein und derselbe Punkt sind, wie im Falle des in Fig. 11 angegebenen Kreises, oder nahe beieinanderliegen, werden die Steigungen aller Punkte berechnet und die Steigungen (G, GJ) des Startpunktes und des Endpunktes werden wieder aus der folgenden Gleichung berechnet. Das heißt, bezüglich des Startpunktes und des Endpunktes werden die somit berechneten Steigungen verwendet. Das Verfahren ist insofern von Vorteil, als der Startpunkt und der Endpunkt stetig (smoothly) verbunden werden.
G = GJ = (G+GJ)/2
Nunmehr wird in der Stufe (S14) eine Kurve, die durch einen kubischen Ausdruck angenähert wird, berechnet, um die Punkte zu verbinden (siehe Fig. 9), wobei der kubische Ausdruck wie folgt ist:
Y = LX³ + MX² + NX + P
Eine Kurve (C5), die durch den kubischen Ausdruck angenähert wird, um die Punkte (A, A5) zu verbinden, kann durch eine arithmetische Operation an den Koordinaten der Punkte (A, A5) und mittels der Steigungen (GA, G5) der Punkte (A, A5) erhalten werden, die vorausgehend erhalten wurden.
Wird dabei angenommen, daß die Koordinaten der Punkte (A, A5) jeweils (0, 0) und (Xa5, Ya5) sind, und ihre Steigungen (GA, G5), so können die Konstanten des kubischen Ausdrucks wie folgt bestimmt werden:
P = 0;
N = GA;
M = 3 (Ya5) / (Xa5)² - (G5+2 GA) / Xa5) und
L = [G5-GA-2 M (Xa5)] / 3 (Xa5)².
In gleicher Weise können die Kurven (C10, C15, C20, . . ., C40, CJ) erhalten werden, um jeweils die Punkte (A5, A10), die Punkte (A10, A15), die Punkte (A15, A20), . . . und die Punkte (A40, J) zu erhalten. Fig. 9 ist eine Darstellung zur Beschreibung der vorstehend beschriebenen Vorgänge. Die Kurve in Fig. 9 ähnelt im wesentlichen jener gemäß Fig. 4(b).
Anschließend werden in der Stufe (S15) die Kurven (C5, C10, . . ., CJ) in eine Anzahl von Stichlängen (slen) unterteilt. Dieses Kurventeilungsverfahren wird unter Bezugnahme auf Fig. 10 unter folgenden Bedingungen beschrieben:
Gleichung der Kurve C5
Y=f (x)
gegebene Stichlänge slen
Zunahme x um die Einheitslänge l xi
Inkrement von Y für ein X-Inkrement dy
Punkte auf C5 bei einer Zunahme von xi p1, p2, p3, . . .
kleine Längsabschnitte auf C5 dl
Summe der kleinen Längsabschnitte auf C5 sdl
Zuerst wird ein Punkt auf der X-Achse in einem Abstand (Xi) vom Punkt (A) markiert. In diesem Fall ist das Inkrement von (Y) gleich (dy), das aus der folgenden Gleichung berechnet wird. Der Wert (Xi) und der in dieser Weise berechnete Wert (dy) werden als die Koordinaten des Punktes (p1) verwendet.
dy = f (xi)
Der kleine Längenabschnitt zwischen den Punkten (A) und (p1) auf der Kurve (C5) wird aus folgender Gleichung berechnet, in welcher "Quadratwurzel" bedeutet, daß die Quadratwurzel des in Klammern [ ] gesetzten Wertes genommen werden soll
dl = Quadratwurzel [(xi)²+(dy)²]
Die vorstehend beschriebenen Vorgänge werden für die Punkte (p1, p2, p3, . . .) zur Bestimmung ihrer Koordinaten durchgeführt und die Summe (sd1) wird erhalten, indem ihre Werte (d1) addiert werden. Der Punkt (pn), der unmittelbar vor dem Punkt liegt, wo die Summe (sd1) die Stichlänge (slen) überschreitet, wird als der erste Stichpunkt, ausgehend von Punkt (A) gelegt. Der Punkt (pn) ist der Punkt (A1) in Fig. 4(b).
Nach Festlegung des ersten Stichpunktes wird die Summe (sd1) auf Null gelöscht, und neue kleine Längsabschnitte (d1) werden zur Festlegung des nächsten Stichpunktes addiert.
Die vorstehend beschriebenen Vorgänge werden an der Kurve (C5) durchgeführt, um Stichpunkte entsprechend den Punkten (A1, A3, A4, A5) in Fig. 4(b) festzulegen. In gleicher Weise können die Punkte (A10, A11, A12, A13, . . ., A43, A44, J) auf den Kurven (C10, C15, C20, . . ., C40, CJ) erhalten werden.
In der Stufe (S16) wird festgelegt, ob die Vorgänge für alle Punkte bis zum Punkt (J) durchgeführt oder nicht durchgeführt wurden. Wird bestimmt, daß die Vorgänge für alle Punkte durchgeführt wurden, so werden die Stufen (S14, S15) ausgeführt, um die Vorgänge für die nächste Kurve (C10) auszuführen. Bei Beendigung der Vorgänge für die letzte Kurve (CJ) ist das Programm am Ende der Stufe (S16) beendet. Somit ist der Kurveneingabevorgang durchgeführt.
Im vorstehend beschriebenen Fall fällt der eingegebene Punkt (A5) der Kurve (C5) mit dem Stichpunkt (A5) zusammen. Jedoch fallen im allgemeinen diese beiden Punkte nicht zusammen, wie aus dem Inhalt der vorstehenden Beschreibung ersichtlich ist. Falls der eingegebene Punkt (A5) sich nicht als ein Stichpunkt erweist, ist die Summe (slen) der kleinen Längsabschnitte kleiner als die angegebene Stichlänge. Jedoch wird diese Kürzung ergänzt, indem die kleinen Längsabschnitte der nächsten Kurve (C10) summiert werden, so daß der letzte Stichpunkt auf der Kurve (C5) geschickt mit dem ersten Stichpunkt auf der nächsten Kurve (C10) verbunden wird.
Wie vorstehend beschrieben wurde, hat in einer nach dem erfindungsgemäßen Verfahren arbeitenden Nähdatenbildungsvorrichtung der Menüabschnitt des Digitalisiertabletts die Menütaste "Kurveneingabe". Daher können Nähdaten zur Erzielung einer feinen Naht gebildet werden, indem lediglich die Koordinatendaten einer Anzahl Punkte auf einer freien Kurve einschließlich ihres Startpunktes und Endpunktes mit der Menütaste "Kurveneingabe" eingegeben werden, die zu Beginn eines Nähdatenbildungsvorganges oder während desselben gewählt wird. Entsprechend ist die Zeit und Mühe, die für den Dateneingabevorgang erforderlich ist, auf 1/5 bis 1/10 von dem verringert, was bei der bekannten Nähdatenbildungsvorrichtung erforderlich ist. Darüber hinaus haben die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren gebildeten Nähdaten eine viel höhere Qualität (Genauigkeit und Stetigkeit) als bei dem bekannten Verfahren, was dazu führt, daß die Kurve, die die Punkte verbindet, sehr natürlich und stetig wird.
Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren zum Erzeugen von Nähdaten werden Koordinatendaten und Kurvensteigungswerte für zwei Punkte geliefert, um eine kubische Kurve zu bestimmen, die die beiden Punkte verbindet. Daher ist der Berechnungsaufwand zur Erzielung der Nähdaten verhältnismäßig klein.
Ferner werden erfindungsgemäß die Steigungsdaten des mittleren von drei Punkten, die aufeinanderfolgend eingegeben werden, automatisch aus ihren eingegebenen Koordinatenwerten berechnet. Somit ist es unnötig, eine Vorrichtung vorzusehen, die ihnen die Steigungsdaten zuführt.
Ferner werden erfindungsgemäß die Steigungsdaten des ersten und des dritten Punktes automatisch aus ihren eingegebenen Koordinatenwerten berechnet. Daher ist es ähnlich wie im Fall der Vorrichtung nach Fig. 3 unnötig, eine Vorrichtung vorzusehen, um ihnen die Steigungsdaten zuzuführen.
Ferner wird erfindungsgemäß für den Fall, daß ein gegebenes Muster eine geschlossene Schleife ist (wie im Falle eines Kreises oder einer Ellipse), der Steigungsdatenwert des ersten Punktes gleich jenem des letzten eingegebenen Punktes gemacht (der mit dem ersten Punkt zusammenfällt oder eng benachbart zu diesem liegt). Somit kann ein stetiges (glattes) Nähmuster erhalten werden.

Claims (5)

1. Verfahren zum Erzeugen von Nähdaten in einer Nähmaschine, mit den Schritten:
  • - Einlesen von Koordinatendaten von Punkten (A) auf einem kurvenförmigen Nähmuster in einen Speicher;
  • - Berechnen von Näherungskurven (C), welche die Punkte (A) verbinden, aus den Koordinatendaten der Punkte; und
  • - Einteilen der erhaltenen Näherungskurven (C) in eine Anzahl von Stichlängen, und Berechnen von Nähpunkten auf den Näherungskurven (C) entsprechend den Stichlängen;
    gekennzeichnet durch
  • - Berechnen von Steigungsdaten (G) von Geraden, welche jeweils zwei benachbarte Punkte (A) auf dem kurvenförmigen Nähmuster verbinden;
  • - Berechnen eines Steigungsmittelwertes für jeden Punkt (A) als Mittelwert der Steigung der Geraden, welche den Punkt und den vorangehenden Punkt verbindet, und der Steigung der Geraden, welche den Punkt und den nachfolgenden Punkt verbindet; und
  • - Berechnen der Näherungskurven (C), welche zwei benachbarte Punkte (A) verbinden, aus den Koordinatendaten der benachbarten Punkte und den Steigungsmittelwerten für die benachbarten Punkte.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Näherungskurven (C), welche zwei benachbarte Punkte (A) verbinden, durch einen kubischen Ausdruck angenähert werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Steigungsmittelwert für den ersten Punkt auf dem kurvenförmigen Nähmuster aus der Steigung der Geraden, welche den ersten Punkt und den folgenden Punkt verbindet, berechnet wird, und der Steigungsmittelwert für den letzten Punkt auf dem kurvenförmigen Nähmuster aus der Steigung der Geraden berechnet wird, welche den letzten Punkt und den vorangehenden Punkt verbindet.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß, falls die Koordinatendaten des ersten Punktes auf dem kurvenförmigen Nähmuster mit den Koordinatendaten des letzten Punktes auf dem kurvenförmigen Nähmuster zusammenfallen oder nahe beieinanderliegen, für beide Punkte der gleiche Steigungsmittelwert für die Berechnung der jeweiligen Näherungskurven verwendet wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Steigungsmittelwert aus dem Mittelwert der Steigung der Geraden, die den ersten und zweiten Punkt verbindet, und der Steigung der Geraden, die den letzten Punkt und den vorletzten Punkt verbindet, berechnet wird.
DE4210141A 1991-03-29 1992-03-27 Verfahren zum Erzeugen von Nähdaten Expired - Fee Related DE4210141C2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP3066539A JP2624005B2 (ja) 1991-03-29 1991-03-29 ミシンの縫製データ作成装置

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE4210141A1 DE4210141A1 (de) 1992-10-22
DE4210141C2 true DE4210141C2 (de) 1996-01-11

Family

ID=13318812

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE4210141A Expired - Fee Related DE4210141C2 (de) 1991-03-29 1992-03-27 Verfahren zum Erzeugen von Nähdaten

Country Status (5)

Country Link
US (1) US5379226A (de)
JP (1) JP2624005B2 (de)
KR (1) KR940005359B1 (de)
DE (1) DE4210141C2 (de)
GB (1) GB2254450A (de)

Families Citing this family (14)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5894294A (en) * 1996-02-22 1999-04-13 Brother Kogyo Kabushiki Kaisha Sewing pattern display device
US5931107A (en) * 1997-12-22 1999-08-03 Mcdonnell Douglas Corporation Advanced stitching head for making stitches in a textile article having variable thickness
US5953231A (en) * 1997-12-22 1999-09-14 Mcdonnell Douglas Corporation Automated quality control for stitching of textile articles
US6128545A (en) * 1997-12-22 2000-10-03 Mcdonnell Douglas Corporation Automated apparatus and method of generating native code for a stitching machine
US6198983B1 (en) 1997-12-22 2001-03-06 Mcdonnell Douglas Corporation Table-driven software architecture for a stitching system
US5915317A (en) * 1997-12-22 1999-06-29 Thrash; Patrick J. Automated gantry-type stitching system
KR100421447B1 (ko) * 2001-11-09 2004-03-09 썬스타 특수정밀 주식회사 자수기의 실끊김 방지 방법
JP4153859B2 (ja) * 2003-10-15 2008-09-24 株式会社島精機製作所 刺繍データ作成装置と刺繍データの作成方法及び刺繍データの作成プログラム
EP1734166A1 (de) * 2005-06-17 2006-12-20 Fritz Gegauf AG Verfahren und Vorrichtung zum Erzeugen von Nähdaten
US20090263526A1 (en) * 2008-04-17 2009-10-22 Cheng Uei Precision Industry Co., Ltd. Position mechanism
JP2011110141A (ja) * 2009-11-25 2011-06-09 Brother Industries Ltd 制御装置、制御プログラム、ミシン、及び、ミシン制御プログラム
JP2013146366A (ja) * 2012-01-19 2013-08-01 Brother Ind Ltd 刺繍データ作成装置および刺繍データ作成プログラム
JP2014023798A (ja) * 2012-07-30 2014-02-06 Brother Ind Ltd ミシン
JP6980427B2 (ja) * 2017-06-26 2021-12-15 株式会社ジャノメ 刺繍ミシン、縫製方法およびプログラム

Family Cites Families (16)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4135454A (en) * 1977-09-14 1979-01-23 The United States Of America As Represented By The Secretary Of The Navy Safing a flueric cartridge initiator
JPS5636987A (en) * 1979-09-03 1981-04-10 Mitsubishi Electric Corp Preparing device for data of sewing pattern for sewing machine
JPS6057358B2 (ja) * 1980-01-31 1985-12-14 ブラザー工業株式会社 ミシンの自動プログラミング装置
US4352334A (en) * 1981-08-03 1982-10-05 Childs William R Method and apparatus for stitching material along a curve
JPS5840620A (ja) * 1981-09-03 1983-03-09 Brother Ind Ltd ミシンのためのプログラミング装置
US4444135A (en) * 1981-09-03 1984-04-24 Brother Kogyo Kabushiki Kaisha Programming device for an automatic sewing machine
JPS58198371A (ja) * 1982-05-17 1983-11-18 ジューキ株式会社 刺繍ミシンのデ−タ作成方法
JPS60119981A (ja) * 1983-12-01 1985-06-27 株式会社中日本システム 刺繍ミシン
US4499838A (en) * 1984-09-04 1985-02-19 The Singer Company Pattern data storage by equations in an electronically controlled sewing machine
US4742786A (en) * 1985-11-20 1988-05-10 Brother Kogyo Kabushiki Kaisha Data processing system for sewing machine
JPS6312282A (ja) * 1986-07-03 1988-01-19 Takuma Co Ltd 包括固定化方法
US4849902A (en) * 1986-11-21 1989-07-18 Brother Kogyo Kabushiki Kaisha Stitch data processing apparatus for embroidery sewing machine
JPS647207A (en) * 1987-06-30 1989-01-11 Fanuc Ltd Spline interpolating system
TW199191B (de) * 1989-01-24 1993-02-01 Mitsubishi Electric Machine
JP2883429B2 (ja) * 1990-09-21 1999-04-19 三菱電機株式会社 ミシンの縫製データ作成装置
JPH10250291A (ja) * 1997-03-12 1998-09-22 Kazuhiko Ikura 便箋折畳み用ルーラー

Also Published As

Publication number Publication date
JP2624005B2 (ja) 1997-06-25
DE4210141A1 (de) 1992-10-22
GB2254450A (en) 1992-10-07
JPH04300579A (ja) 1992-10-23
GB9206772D0 (en) 1992-05-13
KR940005359B1 (ko) 1994-06-17
US5379226A (en) 1995-01-03
KR920018281A (ko) 1992-10-21

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE4210141C2 (de) Verfahren zum Erzeugen von Nähdaten
DE3739647C2 (de) Einrichtung zur Erzeugung und Verarbeitung von Stichdaten für Sticknähmaschinen
DE3108362C2 (de) Verfahren zum Erzeugen von Stichpositionsdaten und Nähautomat dafür
DE69222123T2 (de) Stickereidatenverarbeitungsverfahren
DE3785129T2 (de) Drahtverbindungsvorrichtung.
DE69427544T2 (de) Programmierbarer Kontroller und Verfahren zur Durchführung von SFC-Programmen mit Hilfe eines programmierbaren Kontrollers
CH643016A5 (de) Haushaltnaehmaschine.
DE4014595A1 (de) Cad/cam-einrichtung
DE3639554A1 (de) Datenverarbeitungseinrichtung fuer eine naehmaschine
DE3103194A1 (de) Programmiersystem fuer eine automatische naehmaschine
DE19707015C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Erzeugen eines Stickmusters mittels einer Nähmaschine
DE4017180A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum ausarbeiten und bereitstellen von naehdaten fuer eine naeh-stickmaschine mit mehreren nadeln
DE4401948A1 (de) Verfahren und Einrichtung zum Erzeugen von Daten für das Zuschneiden und Sticken von Applikationen
DE4022973A1 (de) Stickmusterdatenprozessor
DE4002031C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Erstellen von Nähdaten für eine Nähmaschine
DE4017177A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum ausarbeiten und bereitstellen von naehdaten fuer eine naeh-stickmaschine mit mehreren nadeln
DE4224056C2 (de) Externer Speicher für eine elektronisch gesteuerte Nähmaschine und elektronisch gesteuerte Nähmaschine
DE3044552A1 (de) Automatische naehmaschine
DE4114186A1 (de) Datenvorbereitungsgeraet
DE4105089A1 (de) Stickereidatenverarbeitungseinrichtung
DE19537154C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung von Steuerdaten-Sätzen für eine Nähmaschine
DE4139203A1 (de) Naehdatenverarbeitungseinrichtung
DE4017179A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum ausarbeiten und bereitstellen von naehdaten fuer eine naeh-stickmaschine mit mehreren nadeln
DE3586824T2 (de) Verfahren zur vorbereitung von numerischen daten.
DE4223306A1 (de) Stickdatenverarbeitungssystem, verfahren zur bildung eines stichmusters und verfahren zur erzeugung von stickdaten

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8320 Willingness to grant licences declared (paragraph 23)
8339 Ceased/non-payment of the annual fee