DE42017C - Arbeitständer für Schuhmacher - Google Patents

Arbeitständer für Schuhmacher

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DE42017C
DE42017C DENDAT42017D DE42017DA DE42017C DE 42017 C DE42017 C DE 42017C DE NDAT42017 D DENDAT42017 D DE NDAT42017D DE 42017D A DE42017D A DE 42017DA DE 42017 C DE42017 C DE 42017C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D5/00Hand appliances or hand tools for making or repairing shoes, other than those covered by groups A43D15/00, A43D19/00, A43D95/00, A43D100/00, A43D117/00
    • A43D5/02Stands for making footwear

Landscapes

  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
— .MA2Q.ll ■-
KLASSE 71: Schuhwerk.
Mittelst des Apparates ist der Schuhmacher im Stande, Arbeiten aufrecht stehend auszuführen. Durch Anwendung des ersteren wird der Schuhmacher leistungsfähiger, und ist es ihm ermöglicht, sich seine Gesundheit zu erhalten.
Es stellen dar: Fig. 1, 2 und 3 den Kopf des ,Arbeitständers im Schnitt, Fig. 4 eine Ansicht mit eingespanntem Schuh; Fig. 5, 6, 7 und 8 . sind Einzelheiten und Fig. 9 veranschaulicht den Kopf des Arbeitständers mit einer Holzklemme behufs Ausführens einer Näharbeit. '....-,.
Der Kopf, Fig. 1 , 2 und 3, des Ständers wird am besten aus Holz gefertigt. Derselbe besteht aus den Theilen α und Ci1 , die mittelst der Schrauben b und b1 verbunden sind.
In dem Kopftheil Ci1 ist ein Hohlraum c geschaffen, in welchem ein Schraubstock angeordnet ist. Die eine Klemmbacke d des Schraubstockes ist am Kopf α mittelst der Schrauben e und e{ befestigt, die andere ^f1 geht in einer Führung f des Kopfes und läfst sich mittelst der Spindel g bewegen. Zweck des Schraubstockes ist, das Arbeitsstück (der in Arbeit befindliche Schuh) festzuhalten. . ....■■
In einer zur Ebene des Schraubstockes senkrechten Ebene sind zu beiden Seiten des Kopfes α zwei Böcke h und H1 geführt, die sich beliebig hoch herausheben lassen, und in ihrer jeweiligen Stellung durch einen Sperrkegel i festgehalten werden, welcher in Zähne der Rippe k des Bockes eingreift. Um den Bock tiefer stellen zu können, mufs der Sperrkegel herausgehoben werden.
Letzterer besitzt zu diesem Zwecke einen Stift Z1, welcher durch einen Schlitz der die Rippe k und den 'Sperrkegel einschliefsenden Platte V geht. Eine Feder drückt, wie in Fig. 2 und 3 ersichtlich, den Sperrkegel stets an die Zähne an.
Wie der Schuh auf. diesen Böcken hund It1 festgehalten wird, ist in Fig. 4 dargestellt. Der mit dem Leisten versehene Schuh ist umgekehrt auf die Böcke h und Zz1 gelegt, auf welchen der Schuh durch einen sogenannten Zudrücker, Fig. 4 und 6, niedergehalten wird.
Wie Fig. 2 und 6 zeigen, besteht der Zudrücker aus einer Stange n, die an" ihrem Ende einen eigenthümlich geformten Arm 0 und am unteren Ende Schraubengewinde besitzt. Die Stange ti geht durch den Kopf α hindurch und nimmt unten die mit Handhaben ρ versehene Schraubenmutter auf. Durch Zudrehen der letzteren wird die Stange η angezogen und dadurch das Arbeitsstück an die Böcke h und hl angedrückt. Dieser Zudrücker versieht also denselben Dienst wie der bisher gebräuchliche Riemen zum Einspannen des Arbeitsstückes.
Ferner besitzt der Kopf an 'der Seite, wo die Spindel g des Schraubstockes hervorragt, einen in einem Scharnier drehbaren Deckel q (Fig. 2), welcher die Spindel g überdeckt, um das Hängenbleiben der' Fäden (oder Drähte) beim Nähen zu verhindern. Einzelne Stellen der Eisentheile (Böcke h und Ji1, Schraubstock CId1 und Zudrücker o) sind beledert, um das Schuh-, leder vor dem schädlichen Einflufs des Eisens zu schützen. Ueberdies ist die obere Arbeitsfläche des Kopfes mittelst Leder r und Watten ausgepolstert.
Behufs bequemen Arbeitens ist der Kopf verstellbar eingerichtet, so dafs er durch Höheroder Tieferstellen . der Gröfse' des Arbeiters angepafst werden kann.
Der Kopf ist mit einer starken Eisenstange s, Fufs genannt, versehen, welcher Fufs s in dem Stativ S steckt. Der Kopf wird in der herausgehobenen Stellung mittelst Durchsteckens eines Bolzens u durch das Stativ S,· Fig. 4, fest-» gestellt, welcher Bolzen u der Stange s eine Stütze bietet. Damit der Kopf beliebig verstellt werden kann, sind quer durch das Stativ Löcher für den durchzusteckenden Bolzen u in verschiedener Höhe gebohrt. Um nun den Kopf vollkommen unbeweglich zu machen, ist eine Druckschraube M angebracht, welche, angezogen, die Drehbarkeit des Kopfes verhindert, Fig. ι und 4.-
Das Stativ S kann mit der Fufsplatte P durch Holzschrauben χ am Fufsboden befestigt werden.
Um an dem Apparate die verschiedenartigen Schuhmacherarbeiten ausführen zu können, sind mehrere Hülfswerkzeuge, Fig. 5, 7 und 8, nothwendig. Es dient die in Fig. 5 dargestellte Holzklemme zum Festhalten des Arbeitsstückes besonders bei Flickarbeiten. Dieselbe wird einfach zwischen die Klemmbacken des Schraubstockes in den Hohlraum des Kopfes gesteckt, Fig. 9. Durch Drehen an der Kurbel K wird die Klemme C wie der Schraubstock bethätigt.
Fig. 7 stellt den sogenannten Klotz in Ansicht und Grundrifs dar. Dieser Klotz ist aus Eisen und dient als Ersatz für den bisher gebräuchlichen Stein, auf dem das Sohlenleder geklopft wird. Zu diesem Behufe ist er an der etwas gewölbten Klopffläche B polirt, und ist derselbe so gebaut, dafs er auf den Kopf gesetzt werden kann. Der Klotz wird einfach in die Einsenkung am Kopf a Ci1 zwischen die Klemmbacken des Schraubstockes gelegt. Fig. 8 stellt ein Brettchen E mit Einschnitt s dar, dessen man sich nur bei feineren Arbeiten bedient. Es wird im Schraubstock eingespannt, wobei durch ä die früher beschriebene Zudrückerstange η geht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Arbeitständer für Schuhmacher, bestehend aus dem höher oder tiefer einstellbaren kastenförmigen Kopf α λ, , in welchem das Arbeitsstück auf den Böcken h und Zj1 mittelst des Schraubstockes d und des Zudrückers 0 festgehalten wird.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT42017D Arbeitständer für Schuhmacher Expired - Lifetime DE42017C (de)

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