DE250566C - - Google Patents

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DE250566C
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jaws
scissor
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scissor jaws
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D21/00Lasting machines
    • A43D21/12Lasting machines with lasting clamps, shoe-shaped clamps, pincers, wipers, stretching straps or the like for forming the toe or heel parts of the last
    • A43D21/127Lasting machines with lasting clamps, shoe-shaped clamps, pincers, wipers, stretching straps or the like for forming the toe or heel parts of the last with wipers

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

IiAISERLICHES
PATENTAMT.
V. St. A.
Die Bettzwickmaschinen haben zum Aufzwicken der Schuhspitze gewöhnlich scherenartig zusammenwirkende Backen, welche über den umgeschlagenen Lederrand hinstreichen und ihn bei der Anwendung für Rahmenschuhwerk in den Winkel zwischen Rißlippe und Brandsohle hineindrücken sollen. Nachdem die Scherenbacken ihre endgültige Lage erreicht haben, wird der Schuh mittels eines Trethebels kräftig gegen die Backen gepreßt. Dabei biegen sich die Backen leicht etwas durch, und ihre inneren wirksamen Kanten heben sich von der Sohlenfläche ab. Es wird dann das Oberleder an der erwähnten Winkelstelle etwas locker, und der Einbindedraht sowie später die Einstechriaht kommen nicht so dicht an die Sohlenfläche heran, wie es erwünscht ist.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird dieser Übelstand dadurch beseitigt, daß die untere Fläche der Scherenbacken etwas geneigt zur Bewegungsrichtung der Backen bzw. zum Schuhboden angeordnet wird, derart, daß die Backen vorzugsweise mit der inneren Kante auf das Leder aufdrücken. Beim Anpressen des Schuhes drückt dann die Kante das Leder genau in den erwähnten Winkel hinein, und die Backen können sich nicht so weit durchbiegen, daß die innere Kante abgehoben wird. In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Fig. ι zeigt im Schaubild die ganze Spitzenaufzwickvorrichtung., Fig. 2 ist ein senkrechter Schnitt durch die Überschiebschere. Fig. 3 ist ein Grundriß. Fig. 4 und 5 zeigen im senkrechten Schnitt andere Ausführungsformen.
Die Zwickscherenbacken 5 sind, wie üblich, in Haltern 2 eingespannt, welche in dem Kopf 4 der Spitzenzwickvorrichtung durch einen Handhebel 6 vorgeschoben werden können und zugleich durch Kurvenschlitze gegeneinander verdreht werden, derart, daß die Scheren sich schließen und den Oberlederrand nach allen Seiten gegen die Mitte des Schuhes zu drücken. Durch Stellvorrichtungen bekannter Art wird der Kopf 4 so eingestellt, daß die Bewegung der Backen ungefähr parallel zur Fläche des Schuhbodens vor sich geht. Die Backen 5 sind durch Exzenterklemmen 12 mit den Haltern 2 verbunden.
Die Backen werden in senkrechter Richtung dadurch bewegt, daß der Träger 1 der Zwickvorrichtung mit einem Trethebel verbunden ist, der eine Abwärtsbewegung der Backen hervorbringt, um diese fest auf den vom Kissen 8 gehaltenen Schuh aufzupressen.
Gemäß der vorliegenden Erfindung sind die unteren Flächen der Scherenbacken 5 schräg zur Bewegungsrichtung der Halter 2 angeordnet. Sie drücken daher, wie Fig. 4 erkennen läßt, mit den zugeschärften inneren Kanten am meisten gegen das Werkstück und pressen das Oberleder in den Winkel zwischen der Sohlenkante und der Rißlippe hinein. Diese Schräglage wird dadurch erzielt, daß die Sitze 10, in welche.die Backen 5 schwalbenschwanzartig eingesetzt sind, geneigt sind. Dadurch kann beim Einstellen der Backen 5 in den Haltern 2 die Backe in der schrägen Richtung vorgeschoben werden. Jedoch könnte auch durch geeignete Ausbildung der Backen 5 bei gewöhnlicher Anordnung der Backensitze 10 die schräge Stellung der unteren Fläche erreicht werden.
Der Umstand, daß die Backe 5 vorzugsweise mit ihrer inneren Kante zur Auflage kommt, gibt die Möglichkeit, mit demselben Backenpaar rechtes und linkes Schuhwerk zu bearbeiten. Gewöhnlich wird bei Bettzwickmaschinen das Backenpaar durch ein anderes, symmetrisch gestaltetes ersetzt, wenn von der Bearbeitung rechter Schuhe zur Bearbeitung linker Schuhe übergegangen werden soll. Wenn
ίο man, wie Fig. 2 erkennen läßt, die Backen 5 keilförmig gestaltet und sie in entsprechend angeordneten Sitzen unterbringt, so wirken sie auch nach dem Umdrehen, wenn also die obere Seite unten liegt, gleichfalls richtig auf das Schuhwerk ein. In beiden Fällen wirkt die Vorderkante auf das Leder. Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 wäre ein solches Umdrehen nicht möglich, weil dann die wirksame Kante nicht mit dem Leder in Berührung käme.
Außer der Umdrehung muß noch, wie Fig. 2 erkennen läßt, die rechte Backe auf die linke Seite und umgekehrt gebracht sein, um die symmetrische Backenstellung zu erzielen.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 sind die Backen 9 auf der oberen bzw. unteren Seite mit einer längs der wirksamen Kante laufenden Rippe versehen. Hierdurch erreicht man das gleiche Ziel, daß die Scherenbacken vorzugsweise mit der inneren Kante auf das Leder auf treffen und auch durch eine Biegung nicht abgehoben werden.

Claims (3)

  1. - Patent-Ansprüche:
    ι. Spitzenaufzwickvorrichtung für Bettzwickmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Scherenbacken (5) in schräg nach unten und vorwärts gerichteten Sitzen (10) der Halter (2) befestigt sind, so daß sie mit den inneren Kanten zuerst auf das Werkstück einwirken und den Oberlederrand in den Winkel zwischen Sohlenfläche und Nählippe hineinpressen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Scherenbacken (9) längs der wirksamen Kante mit einer Rippe versehen sind (Fig. 5).
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die obere und
    . untere Seite der Scherenbacken (5, 9) symmetrisch gestaltet ist und die Scherenbacken derart mit den Haltern (2) verbunden sind, daß durch Umdrehen und Umwechseln der Scherenbacken die Aufzwickvorrichtung für rechte bzw. linke Schuhe brauchbar" gemacht wird, so daß eine Auswechselung der Backen nicht nötig ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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