DE4194C - Neuerungen an der Corlifssteuerung - Google Patents

Neuerungen an der Corlifssteuerung

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DE4194C
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Germany
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corlifs
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steel blocks
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DENDAT4194D
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English (en)
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H. AUHAGEN in Obergruna bei Siebenlehn (Sachsen)
Publication of DE4194C publication Critical patent/DE4194C/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L31/00Valve drive, valve adjustment during operation, or other valve control, not provided for in groups F01L15/00 - F01L29/00
    • F01L31/02Valve drive, valve adjustment during operation, or other valve control, not provided for in groups F01L15/00 - F01L29/00 with tripping-gear; Tripping of valves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Solid Fuels And Fuel-Associated Substances (AREA)

Description

1878.
I. Klasse 14. _
HEINRICH AUHAGEN in OBERGRUNA bei SIEBENLEHN (Sachsen). Neuerungen an der Corliß-Steuerung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 3. April 1878 ab.
Der wesentlichste Gegenstand der vorliegenden Neuerungen ist die schraubenförmige Scheibe .S. Dieselbe sitzt auf der stehenden Welle W1 und erhält von der Welle w durch ein konisches Räderpaar eine rotirende Bewegung. An die schraubenförmige Scheibe grenzen seitlich zwei mit Nasen versehene Stahlklötzchen i i, die durch den Regulator vertical bewegt und in den beiden Schlitten tt geführt werden. Diese Schlitten werden durch die Plättchen ρ p, welche auf den Consolträger C1 geschraubt sind, geführt und, sobald die an der rotirenden schraubenförmigen Scheibe befindliche Nase mit den Nasen der Stahlklötzchen in Berührung kommt, in der Richtung der Cylinderaxe zurückgeschoben. Da die Schlitten durch Bolzen mit den Zugstangen 22, und diese durch die Hebel / / mit den Einströmungshähnen verbunden sind, so werden bei dem Zurückschieben der Schlitten auch die Einströmungshähne geöffnet, und zwar so lange, bis die Nasen der Stahlklötzchen von dem Schraubengang der Scheibe S abgleiten. Alsdann verursachen die Spiralfedern, die mit den Hebeln h h verbunden sind, welche letztere hinter die Schlitten fassen, das schnelle Schliefsen der Einströmungshähne. Damit aber die Theile durch das schnelle Zurückfahren keinen Stofs erleiden, schlagen die Schlitten gegen die in den Träger C1 gelegten Gummiplatten u. Die Verbindung der Stahlklötzchen mit dem Regulator wird hergestellt durch den Doppelarm a, welcher auf der Welle W1 geführt ist, den beiden gleicharmigen Hebeln I1 und I11 und der Zugstange Z1, die aus zwei durch die Mutter m zusammen gehaltenen Theilen besteht. Um aber den Stahlklötzchen die Bewegung in der Richtung der Cylinderaxe zu gestatten, hat der Doppelarm a an beiden Enden längliche Löcher, worin sich Stifte fuhren, die in die Stahlklötzchen eingeschraubt sind und über dem Doppelarm Muttern haben. Die Stellung der Stahlklötzchen gegen den Regulator kann durch Verlängern oder Verkürzen der Zugstange Z1 verändert werden. Wenn der Regulator hoch steht, so werden die Stahlklötzchen früher von dem Schraubengang abgleiten, folglich die Einströmungshähne auch früher schliefsen, d. h. weniger Dampf in den Cylinder lassen, als wenn der Regulator niedrig steht. Um aber den Regulator annähernd in seiner mittleren Stellung bei jeder beliebigen Füllung erhalten zu können, ist die Zugstange Z1 zum Verstellen eingerichtet.
Die Ausströmungshähne sind durch die Hebel b mit den Zugstangen Z11 und diese durch Bolzen mit einem Rahmen in Verbindung gebracht und werden durch das innerhalb dieses Rahmens sich bewegende Dreiecksexcenter dlt welches ebenfalls auf der Welle W1 sitzt, geöffnet und geschlossen.
Diese Steuerung soll sich auszeichnen:
1. Durch die Einfachheit und leichte Zugänglichkeit sämmtlicher Theile;
2. durch die selbstthätige veränderliche Expansion;
3. durch das Erzielen der kleinsten und der gröfsten Füllung vermittelst der schraubenförmigen Scheibe, und
4. durch einen unbedingt normalen Gang und dadurch Dampf- bezw. Kohlenersparnifs.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die durch Zeichnung und Beschreibung erläuterte Corlifs-Steuerung.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT4194D Neuerungen an der Corlifssteuerung Active DE4194C (de)

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