DE441580C - Federanordnung - Google Patents

Federanordnung

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DE441580C
DE441580C DEK91141D DEK0091141D DE441580C DE 441580 C DE441580 C DE 441580C DE K91141 D DEK91141 D DE K91141D DE K0091141 D DEK0091141 D DE K0091141D DE 441580 C DE441580 C DE 441580C
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DEK91141D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61FRAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
    • B61F5/00Constructional details of bogies; Connections between bogies and vehicle underframes; Arrangements or devices for adjusting or allowing self-adjustment of wheel axles or bogies when rounding curves
    • B61F5/26Mounting or securing axle-boxes in vehicle or bogie underframes
    • B61F5/30Axle-boxes mounted for movement under spring control in vehicle or bogie underframes
    • B61F5/301Axle-boxes mounted for movement under spring control in vehicle or bogie underframes incorporating metal springs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description

Die Erfindimg stellt eine Abfederung dar, welche sich von dem Bekannten dadurch unterscheidet, daß durch Verwendung sprengwerksartiger Federn ein, Federdiagramm geschaffen wird, das eine möglichst schwingungslose bzw. schwingungsarme Federung ermöglicht, wobei durch Vorrichtungen eine selbsttätige Einstellung der Federung auf wechselnde Last erfolgt. Zu dem Zwecke
ίο werden spreng'werksartige Federn zu gemeinsamen Arbeiten zusammengekuppelt, wodurch sich eine vollkommen neue Arbeitsweise ergibt. Es ist zwar bekannt, Federn zu einem Federsystem zu verbinden, jedoch haben solche Verbindungen lediglich den Zweck, die "Weichheit des Systems je nach der Last zu ändern, während der Erfindungsgedanke die gleiche Arbeitsweise des Systems für alle Belastungsarten unterstellt.
Abb. ι und 2 der Zeichnung zeigen bekannnte sprengwerksartige Federformen, Abb. 3 die Kupplung derselben zu einem Federsystem, Abb. 4, 5 und 6 die dazugehörigen Federdiagramme, Abb. 7 eine Ausführungsform nach Abb. 3, jedoch mit selbsttätiger Einstellung auf wechselnde Last.
Sprengwerksartige Federn nach Abb. 1 und 2 sind bekannt. Bei denselben wird ein Sprengwerk, bestehend aus zwei Schrägstreben α bzw. a' und einer sie verbindenden Mittelstrebe b bzw. b', dadurch federnd gemacht, daß alle oder eine bzw. zwei Streben aus federndem Material hergestellt werden bzw. in diese Streben Federn c bzw. c' eingeschal-
tet werden, welche eine federnde Verschiebung der Knotenpunkte gegeneinander gestatten. Die Federart nach Abb. ι ergibt ein Diagramm nach Abb. 4, während die Ausführung Abb. 2 ein solches nach Abb. 5 ergibt. Neu ist es indes., solche Federn derart miteinander zu einem System zu verbinden, daß die Feldern mit einem Federungsabstand χ nacheinander zur Wirksamkeit gelangen, so daß eine Feder vorerst allein, nach der Federung χ aber alle zwei Federn gemeinsam wirken (Abb. 3), wodurch sich ein Federdiagramm nach Abb. 6 ergibt. Dasselbe steigt bis zum Punkt d steil an, verläuft alsdann bis zum Punkt e flach, um hiernach wiederum steil anzusteigen. Das Federungsintervall zwischen el und e ist Sieiner gering ansteigenden Tendenz wegen für die Abfederung von Fahrzeugen besonders wertvoll, und das System muß in seiner Kraftwirkung derart eingestellt sein, daß die der Last entsprechende Federkraft zwischen d und e liegt.
Die Federn des Systems nach Abb. 3, welche in den mit der Achse fest verbundenen Punkten /; /' unterstützt und in den Punkten g, g' belastet werden, sind gelenkig durch Teleskop Stangen h, i derart verbunden, daß erst nach einer Federung λ: der oberen Feder die untere mitbelastet wird, so daß je nach der Entfernung χ .eine Verschiebung der Einzelfederdiagramme gegeneinander erfolgt, wodurch sich durch Summierung derselben ein Diagramm nadh. Abb. 6 in gewünschter Form erreichen läßt.
.Da nun aber fast sämtliche Fahrzeuge auf Beförderung von Last eingerichtet sind, so werden auch die Federn je nach der Beladung des Fahrzeugs verschieden belastet. Das System nadh Abb. 3 ergibt jedoch nur eine einzig-e Federungskurve, .die wiederum nur einer ganz bestimmten Belastung entspricht. An eine brauchbare Federung für Transportfahrzeuge muß aber die Forderung gestellt werden, daß sie sidh selbsttätig der wechselnden Last anpaßt. Dies geschieht bei dem vorbeschriebenen System am besten dadurch, daß durch selbsttätige oder nichtselbsttätige Längenänderung aller bzw. einzelner Streben die Tragfähigkeit des Systems verändert wird. Da So sich aber hierdurch auch gegebenenfalls die Eigenart des Federdiagramms ändert, so ist j es -erforderlich, gleichzeitig· auch den Abstand χ selbsttätig auf das erforderliche Maß einzustellen. Eine Ausführungsform dieser Art ist in Abb. 7 dargestellt, und zwar wird bei dieser lediglich die Mittelstrebe b der oberen Feder verstellt. Die Mittelstrebe besteht hier aus zwei Teilen, an deren Enden sich die Federn c gegen einen Bund stützen. Die anderen Stützpunkte der Feder liegen in einem Rohr/e, welches die Federn übergreift und auf den Stangen b verschiebbar, aber nicht j verdrehbar, angeordnet ist, so daß die Stanj gen b und das Rohr k ein verdrehungssteif es Ganzes bilden. Auf den Stangen b sitzen mit j Gewinde die Muttern /, an welchen die Schrägstreben α angelenkt sind. Auf dem Rohr k sitzt ein Sperrad m, gegen welches sich eine Zahnstange η legt, die im Gehäuse ο gelagert und durch die Feder ρ gegen das Sperrad m gedrückt wird. Die Teile η, ο, ρ sind mit der Achse fest verbunden und nehmen an der Federung nicht teil. Federt nun das System und mit ihm das Sperrad tn nach oben oder nach unten über die im Federdiagramm dler Abb. 6 gekennzeichneten Punkte d, e hinaus, so fassen die Zähne der Zahnstange« in das Sperrad tn ein und 'drehen dasselbe in einer bestimmten Richtung, während sie in der andern Richtung an tn vorbeigleiten. Hierbei werden die Muttern I verstellt und die Tragfähigkeit des Systems! erhöht oder vermindert. Auf der Stange b sitzen gleichzeitig mit Rechts- und Linksgewinde die Muttern g, an welchen Lenker/- angelenkt sind, die die Teleskopstange i gelenkig fassen. Durch Drehung der Mittelstreben b entfernen bzw. nähern sich die Muttern g, wobei sie die Stange i nach unten bzw, oben verschieben und so den Abstand χ in gewünschter Weise verstellen.
Die gleiche Wirkung läßt sich auch durch beliebig andere konstruktive Mittel erreichen; wesentlich ist lediglich die selbsttätige Änderung der Längenverhältnisse verschiedener Streben bzw, die gleichzeitige Einstellung der Diagramrnverschiebung x.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Federanordnung, insbesondere für too Eisenbahnfahrzeuge und Kraftwagen, bestehend aus federnden Sprengwerken bzw. Fachwerkträgern, deren Streben sämtlich oder teilweise federnd sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Federn miteinander in Verbindung stehen, und daß innerhalb eines Abstandes (x) nur die eine Felder und .dann beide Federn gemeinschaftlich zur Wirkung kommen.
2. Federanordnung nach. Anspruch i, dadurch, gekennzeichnet, daß bei wechselnder Federbelastung die Längenänderung einzelner oder sämtlicher Sprengwerksstreben sowie die Größe des Abstandes (x) durch Verstellen von Teilen selbsttätig geregelt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEK91141D 1924-09-25 1924-09-25 Federanordnung Expired DE441580C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK91141D DE441580C (de) 1924-09-25 1924-09-25 Federanordnung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK91141D DE441580C (de) 1924-09-25 1924-09-25 Federanordnung

Publications (1)

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DE441580C true DE441580C (de) 1927-03-11

Family

ID=7237030

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK91141D Expired DE441580C (de) 1924-09-25 1924-09-25 Federanordnung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE441580C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1119897B (de) * 1955-07-28 1961-12-21 Deutsche Bundesbahn Fahrzeugfederung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1119897B (de) * 1955-07-28 1961-12-21 Deutsche Bundesbahn Fahrzeugfederung

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