DE613498C - Vorrichtung zur Regelung der Spannung von Drehfedern fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents
Vorrichtung zur Regelung der Spannung von Drehfedern fuer KraftfahrzeugeInfo
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- DE613498C DE613498C DEP69079D DEP0069079D DE613498C DE 613498 C DE613498 C DE 613498C DE P69079 D DEP69079 D DE P69079D DE P0069079 D DEP0069079 D DE P0069079D DE 613498 C DE613498 C DE 613498C
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- Germany
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60G—VEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
- B60G17/00—Resilient suspensions having means for adjusting the spring or vibration-damper characteristics, for regulating the distance between a supporting surface and a sprung part of vehicle or for locking suspension during use to meet varying vehicular or surface conditions, e.g. due to speed or load
- B60G17/02—Spring characteristics, e.g. mechanical springs and mechanical adjusting means
- B60G17/025—Spring characteristics, e.g. mechanical springs and mechanical adjusting means the mechanical spring being a torsion spring
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Body Structure For Vehicles (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Regelung der Spannung von
Drehfedern für Kraftfahrzeuge unter Verwendung von Druckschrauben.
Das Neue der Erfindung besteht darin, daß eine durch den Rahmenlängsträger hindurchgeführte Druckschraube in das pfannenartige Ende eines mit dem Drehfederende fest verbundenen Hebels eingreift. Dadurch ist eine außerordentlich platzsparende und vor allen Dingen leicht zugängliche Nachstellvorrichtung erzielt, die vom Wageninnern aus, unter Umständen sogar auch während der Fahrt, bedient werden kann. Der Kopf der Druckschrauben ist zu diesem Zweck an der Rahmenoberseite angeordnet und ragt in das Innere des Wagenkastens. Diese Druckschraube läßt sich bequem in einem Knotenpunkt des Rahmenlängs- und Querträgers anordnen, während der Stützbock des Federendes mit dem Querträger verbunden ist, so daß der Hebel des Federendes unterhalb des Rahmenquerträgers liegt und mit seinem pfannenartigen Ende den Rahmenlängsträger untergreift. Die Auf lagerreaktionen der Drehfedern können auf diese Weise von dem biegungs- und verdrehungssteifsten Rahmenteil unmittelbar aufgenommen werden, wodurch eine absolut unnachgiebige und daher außerordent-Hch betriebssichere Einrichtung erreicht ist.
Das Neue der Erfindung besteht darin, daß eine durch den Rahmenlängsträger hindurchgeführte Druckschraube in das pfannenartige Ende eines mit dem Drehfederende fest verbundenen Hebels eingreift. Dadurch ist eine außerordentlich platzsparende und vor allen Dingen leicht zugängliche Nachstellvorrichtung erzielt, die vom Wageninnern aus, unter Umständen sogar auch während der Fahrt, bedient werden kann. Der Kopf der Druckschrauben ist zu diesem Zweck an der Rahmenoberseite angeordnet und ragt in das Innere des Wagenkastens. Diese Druckschraube läßt sich bequem in einem Knotenpunkt des Rahmenlängs- und Querträgers anordnen, während der Stützbock des Federendes mit dem Querträger verbunden ist, so daß der Hebel des Federendes unterhalb des Rahmenquerträgers liegt und mit seinem pfannenartigen Ende den Rahmenlängsträger untergreift. Die Auf lagerreaktionen der Drehfedern können auf diese Weise von dem biegungs- und verdrehungssteifsten Rahmenteil unmittelbar aufgenommen werden, wodurch eine absolut unnachgiebige und daher außerordent-Hch betriebssichere Einrichtung erreicht ist.
Der Gegenstand der Erfindung ist in einem
Ausführungsbeispiel, und zwar in Anwendung auf einen parallel zum Rahmenlängsträger
verlegten Federstab, der auf ein Hinterrad einwirkt, näher veranschaulicht. Fig. r zeigt
einen lotrechten Schnitt durch die Einstellvorrichtung .quer zur Wagenlängsachse und
Fig. 2 den dazugehörigen Schnitt längs der Linie H-II in Fig. 1.
Das vordere Ende des Federstabes 2 ist in dem Auge 3 eines Stützbockes 4 drehbeweglich
gelagert und durch eine Scheibe 5 gegen Längsverschiebung gesichert. Der Stützbock
4 ist mit dem rohrförmigenRahmenquerträgero bei 7, 7' festverbunden (verschweißt).
Im Anschlag mit dem Lagerauge 3 ist ein Hebel 8 durch ein Riffelprofil 9 mit dem
Federstab 2 verbunden. Der Hebel 8 liegt etwa parallel unterhalb des Querträgers 6 und
untergreift den diesen kreuzenden kastenartigen Längsträger 10. Im Knotenpunkt der
Träger 6, 10, die bei 11, 11' fest verbunden
(verschweißt) sind, ist ein Rohr 12 durch die Träger 6, 10 hindurchgeführt, das mit den
Gurtungen 13, 13' des Längsträgers 10 bei
-14, 14' fest verbunden (verschweißt) ist. In
dem Rohr 12 ist eine Druckschraube 15 derart
gelagert, daß ihr unteres balliges Ende 16 die untere Gurttung 13' und ihr oberes, im Gewinde
17 verstellbares Ende 18, das mit einem Kopf 18' versehen ist, die obere Gurtung 13
des Längsträgers 10 überragt. Das obere durch eine Mutter 19 gegenüber dem Rohr 12
gesicherte Ende 18 der Druckschraube 15 reicht hierbei über den Bodenbelag 20, der
z. B. auf der oberen Gurtung 13 des Längsträgers 10 aufliegt, hinaus in das Innere des
Wagenkastens. Das untere ballige Ende 16
der Druckschraube 15 greift in das pfannenartig
ausgebildete Ende "21 des Hebels 8 ein. Das unter der Wirkung des Raddrucks vom
Federstab 2 aufgenommene Drehmoment M übt unter Vermittlung des Verstellhebels 8
einen Auf lagerdruckP auf die Schraube 15 aus.
Dieser Auflagerdruck P wird nun über -das Gewinde 17 auf das Rohr 12 und von diesem
über die Verbindungsstellen 14, 14' auf die
Gurtungen 13, 13' des Längsträgers 10 übertragen,
der dadurch auf Biegung beansprucht ist. Gleichzeitig sucht das Federstabende 1 in
Richtung des Auflagerdrucks P' nach unten auszuweichen, was der Stützbock 4 verhindert
und damit auch den Querträger 6 auf Biegung beansprucht. Hierbei wird der Knotenpunkt
der Träger 6, 10 über die Verbindungs-' stellen ii, 11' überdies noch durch das Auflagermoment
M = P · α auf Verdrehung beansprächt. Die Teile 16, 21 werden unter
dem Auflagerdruck P dauernd unter Kraftschluß gehalten, der erst bei völliger Entlastung
des Federstabes 2, die im praktischen Betrieb nie vorkommt, aufgehoben würde.
Soll die Spannung des Federstabes 2 verändert, z. B. erhöht werden, so wird nach
Lösung der Sicherungsmutter 19 die Schraube 15 mit Hilfe eines auf den Kopf 18' aufgesetzten
Schraubenschlüssels nach unten (also im entgegengesetzten Sinn des Auflagerdruckes
P) bewegt. Dadurch wird der Verstellhebel 8 nach unten gedreht und das Federstabende 1 gegenüber dem Lagerauge 3
verstellt. Um eine seitliche Ausbiegung der Schraube 15 in größeren Verstellbereichen,
bei welchen der Auflagerdruck des balligen Schraubenendes 16 in der pfannenartigen
Ausnehmung 21 des Verstellhebels 8 seitlich abwandert, zu vermeiden, ist die Schraube 15
ihrer Länge nach im Rohr geführt. Die erzielte Änderung der Federspannung läßt sich
während des. Verstellens durch Beobachtung der Wagenlage bequem kontrollieren. Die
Verstellung der Schraube 15 kann vom Wageninnern aus erfolgen, so daß also der
Wagen nicht verlassen zu werden braucht und die Verstellung selbst unter der richtigen
Wagenbelastung stattfindet.
Die Erfindung1 ist nicht auf dieses Ausführungsbeispiel
beschränkt. Auch bei anders gelagerten Rahmenträgern und anders angeordneten Drehfedern können die Merkmale
der Erfindung sinngemäß angewendet werden. Welche Art von Trägern und welche Art von
Drehfedern hierbei benützt werden, ist für die Erfindung ohne Belang, sofern nur die gleichen
Vorteile der Erfindung hierbei sichergestellt sind.
Claims (3)
1. Vorrichtung zur Regelung der Spannung von Drehfedern für Kraftfahrzeuge,
bei der Druckschrauben verwendet werden, dadurch gekennzeichnet, daß eine
durch den Rahmenlängsträger (10) hindurchgeführte Druckschraube (15) in das
pfannenartige Ende (21) eines mit dem Drehfederende (1) fest verbundenen Hebels
(8) eingreift.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Kopf (18') der Druckschraube (15) an der Rahmenoberseite
(13) angeordnet und vom Wageninnern aus zugänglich ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckschraube
(15) im Knotenpunkt des Rahmenlängs- und Querträgers (10, 6) sitzt
und in einem Versteifungsrohr (12) des Rahmenlängsträgers (10) geführt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP69079D DE613498C (de) | 1934-03-08 | 1934-03-08 | Vorrichtung zur Regelung der Spannung von Drehfedern fuer Kraftfahrzeuge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP69079D DE613498C (de) | 1934-03-08 | 1934-03-08 | Vorrichtung zur Regelung der Spannung von Drehfedern fuer Kraftfahrzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE613498C true DE613498C (de) | 1935-05-20 |
Family
ID=7391350
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP69079D Expired DE613498C (de) | 1934-03-08 | 1934-03-08 | Vorrichtung zur Regelung der Spannung von Drehfedern fuer Kraftfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE613498C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE839898C (de) * | 1949-06-11 | 1952-05-26 | Ernst Hahn | Abfederung von Fahrzeugen mittels Drehstabfedern |
| DE1269903B (de) * | 1964-02-15 | 1968-06-06 | Porsche Kg | Abfederung fuer Fahrzeuge |
-
1934
- 1934-03-08 DE DEP69079D patent/DE613498C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE839898C (de) * | 1949-06-11 | 1952-05-26 | Ernst Hahn | Abfederung von Fahrzeugen mittels Drehstabfedern |
| DE1269903B (de) * | 1964-02-15 | 1968-06-06 | Porsche Kg | Abfederung fuer Fahrzeuge |
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