DE418634C - Kurzschlussstange - Google Patents

Kurzschlussstange

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DE418634C
DE418634C DEG62682D DEG0062682D DE418634C DE 418634 C DE418634 C DE 418634C DE G62682 D DEG62682 D DE G62682D DE G0062682 D DEG0062682 D DE G0062682D DE 418634 C DE418634 C DE 418634C
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R11/00Individual connecting elements providing two or more spaced connecting locations for conductive members which are, or may be, thereby interconnected, e.g. end pieces for wires or cables supported by the wire or cable and having means for facilitating electrical connection to some other wire, terminal, or conductive member, blocks of binding posts
    • H01R11/11End pieces or tapping pieces for wires, supported by the wire and for facilitating electrical connection to some other wire, terminal or conductive member
    • H01R11/12End pieces terminating in an eye, hook, or fork
    • H01R11/14End pieces terminating in an eye, hook, or fork the hook being adapted for hanging on overhead or other suspended lines, e.g. hot line clamp

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  • Insulating Bodies (AREA)

Description

(G 62682
Zur Ableitung atmosphärischer Entladungen bei sich im Bau befindlichen elektrischen Leitungen oder um die Maximalschalter der Werke in Tätigkeit zu setzen, ist es vielfach nötig, zwei in erreichbarer Entfernung nebeneinanderstehende elektrische Leitungen zeitweise miteinander zu verbinden. Zu diesem Zweck wurden bis jetzt allerlei Einrichtungen und Gegenstände gebraucht, z. B. Ketten
ίο oder Drähte, die entweder ihren Zweck nicht erfüllten oder das Leben der den Kurzschluß bewerkstelligenden Person in Gefahr setzten.
Gegenstand der Erfindung ist eine Kurzschlußstange, mit welcher sicher gearbeitet werden kann, die zu ihrer Handhabung keine große Handfertigkeit benötigt und bei welcher das Leben der den Kurzschluß ausführenden Person vollständig ungefährdet bleibt. Diese Kurzschlußstange ist durch einen Kontaktarm gekennzeichnet, der normal festgehalten, dann ausgelöst wird, wenn seine Arretiervorrichtung mit einem Stützorgan in Verbindung gebracht, und ein Zug darauf ausgeübt werden kann.
Auf der Zeichnung ist beispielsweise eine Ausführungsform einer Kurzschlußstange dargestellt, die erfindungsgemäß gebaut ist.
Abb. ι stellt diese Stange im Ruhezustande dar, d. h. in der Stellung, die ihre Organe innehaben, bevor man zwischen den Drähten Kontakt hergestellt hat.
Abb. 2 stellt die Stange einige Augenblicke nach der Auslösung des Kontaktarmes dar.
Abb. 3 stellt eine Einzelheit in größerem Maßstab dar.
An einem aus Isolierstoff verfertigten, oben mit einem Schutzisolator versehenen Rohr α \ ist abnehmbar ein metallenes Rohr b (Außen- ; rohr) befestigt, worin ein drittes Rohr c (Innenrohr) gleiten kann. Dieses Innenrohr \ ist mit einer starken Zugfeder mit dem unte- ■ ren Teil des Rohres b verbunden, so daß es ίο das Bestreben hat, immer im Innern des Außenrohres b zu verschwinden. Am Ende > des Rohres c ist ein Haken e von der be- j kannten, zum Hineinklemmen von Drähten | verschiedener Durchmesser verwendbaren Form ] vorgesehen. An dem Rohr c ist auch eine j Klemme / angebracht, die dazu bestimmt ist, ! einen an einem Ausleger g angelenkten Kon- ! taktarm h hochzuhalten. Dieser Kontaktarm ist noch mit einer Feder / derart mit dem Ausleger g verbunden, daß er das Bestreben hat, sich von dem Außenrohr zu entfernen und sich senkrecht dazu zu stellen.
Auf dem Innenrohr c ist eine Rolle k vorgesehen, die durch einen Schlitz des Außenrohres b aus demselben herausschaut. Über diese Rolle ist eine Schnur I geführt, die mit dem einen Ende an dem äußeren Rohr b bei b1 und mit dem: anderen Ende an dem Kontaktarm Ii bei /z1 befestigt ist. Der Kontaktarm ist mit einem auswechselbaren Draht h- versehen, der zwischen zwei Spannvorrichtungen gestreckt wird. Weiter ist auch auf dem Bügel ein Kopf /z3 vorhanden, der an der Stelle sich befindet, wo in geschlossenem Zustand der Arm Ii die Klemme / berührt.
Die dargestellte Kurzschlußstange wird folgendermaßen gebraucht:
Nachdem man den einen kurzzuschließenden Draht als Stützorgan in den Haken e hineingeführt hat und damit auch die Klemmvorrichtung /, /z3 mit dem Draht verbunden hat, zieht man, vom Isolierrohr Ii geschützt, das Außenrohr b und dann auch den Knopf der Klemmvorrichtung abwärts. Dadurch wird das Rohr c aus dem Außenrohr b herausgezogen und die Feder d gespannt. Im gleichen Augenblick ist die Klemme/über den Knopf Ii3 geglitten, und die Rolle k ist hinaufgefahren, um die vorher gespannt gehaltene Schnur / teilweise freizugeben. Dann kann die Feder/ wirken; sie zieht den Kontaktarm abwärts, so daß er bestrebt ist, sich senkrecht zur Stange einzustellen. Dadurch kommt der Draht h2 mit der zweiten elektrischen Leitung in Berührung, und der Kurzschluß über Kontaktarm, Ausleger, Röhren und Haken ist hergegestellt. Etwaige springende Funken beschädigen höchstens den Draht Ii2, welcher, wenn durchgebrannt, mit Leichtigkeit ersetzt werden kann.
Hat man drei Drähte miteinander kurzzuschließen, so wird für den dritten Draht die am Ausleger angebrachte Klemme g·1 benutzt. Dieser dritte Draht befindet sich gewöhnlich senkrecht unter dem als Stützorgan benutzten ersten Draht, so daß nach seiner Einführung in die Klemme g1 durch die Wirkung der Feder d die Kurzschlußstange an den Drähten befestigt ist und sich selbst überlassen werden kann. Der Kontaktarm h'2 könnte auch fehlen. In diesem Fall könnte man den Kontaktarm mit einer im Querschnitt schwalbenschwanzförmigen Nut versehen," worin ein entsprechend geformter Stab s aus Kohle oder elektrisch gleichwertigem Stoff auswechselbar eingeführt ist. Ein solcher Arm ist im Querschnitt in Abb. 3 dargestellt.

Claims (6)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Aus Isolierstoff mit aufgesetztem Isolator bestehende Kurzschlußstange, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Isolator ein Metallrohr (b), welches im Innern ein ausziehbares Metallrohr (c) enthält, abnehmbar angeordnet ist und an einem Querarm (g) einen beweglich angeordneten Kontaktarm (A) aufnimmt, der mit dem ausziehbaren Rohr (c) durch eine auslösbare Klemmvorrichtung (/, A3) verbunden ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Querarm (g·) eine Klemme (g1) angeordnet ist, die das Kurzschließen von drei Leitungen ermöglicht.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das ausziehbare Rohr (c) und der Kontaktarm (Ji) unter Federwirkung stehen.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das innere Rohr (c) mit dem Kontaktarm (Ji) durch eine Schnur (I) verbunden ist, die über eine an dem inneren Rohr (c) befestigte Rolle (k) geführt ist.
  5. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Kontaktarm (Ji) ein Draht (A2) abnehmbar befestigt ist.
  6. 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontaktarm (Ji) mit einer Längsnut versehen ist, die zur Aufnahme eines Kohlestabes (s) oder eines andern elektrisch gleichwertigen Stoffes dient.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEG62682D 1924-11-13 1924-11-13 Kurzschlussstange Expired DE418634C (de)

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