DE41830C - Neuerung an Grassäemaschinen - Google Patents

Neuerung an Grassäemaschinen

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Publication number
DE41830C
DE41830C DENDAT41830D DE41830DA DE41830C DE 41830 C DE41830 C DE 41830C DE NDAT41830 D DENDAT41830 D DE NDAT41830D DE 41830D A DE41830D A DE 41830DA DE 41830 C DE41830 C DE 41830C
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DE
Germany
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shaft
lever
sowing
grass
gears
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT41830D
Other languages
English (en)
Original Assignee
G. W. KlRKPATRICK in Macedon, Staat New-York, V. St. A.; Vertreter H. & W. PATAKY in Berlin SW., Königgrätzerstr. 41
Publication of DE41830C publication Critical patent/DE41830C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C7/00Sowing
    • A01C7/08Broadcast seeders; Seeders depositing seeds in rows
    • A01C7/10Devices for adjusting the seed-box ; Regulation of machines for depositing quantities at intervals

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Sowing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
(Staat New-York, V. St. A.).
Neuerung an Grassäemaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. Februar 1887 ab.
Die Neuerungen beziehen sich auf Verbesserungen des Antriebes der Saatzuführung an Drillmaschinen, sowie auf eine verbesserte Vorrichtung zum Streuen feiner Saatkörnchen zum Grassäen. Fig. 1 zeigt den Querschnitt durch eine Drillmaschine mit den Verbesserungen, Fig. 2 in gröfserem Mafsstabe die Seitenansicht mit dem Einfülltrichter im Schnitt; Fig. 3 ist die Ansicht des Antriebes, Fig. 4 ein Querschnitt durch denselben; Fig. 5 zeigt die Stellvorrichtung, Fig. 6 ein Detail des Antriebes; PIg. 7 stellt eine modificirte Art des Triebringes A dar; Fig. 8 ist eine obere Ansicht der Stellvorrichtung; Fig. 9 zeigt die untere Ansicht des Grassaatvertheilers; Fig. 10 stellt einen Horizontalschnitt durch Fig. 9, Fig. 11 einen Querschnitt durch Fig. ι ο nach der Schnittlinie ^-^ dar; Fig. 12 ist eine perspectivische Ansicht der Antriebsvorrichtung für den Grassaatvertheiler.
Mit Ausnahme der Grassaatvertheilung und der neuen Antriebsvorrichtung hat die Maschine die gewöhnliche Construction.
Die Maschine besitzt einen Rahmen A\ an welchem die durchgehende Achse G gelagert ist, die an ihren beiden Enden die Trag-, Fahr- und Antriebsräder B] trägt. Ueber dem Rahmen A1 befindet sich der Fülltrichter C1, welcher in gewöhnlicher Weise der Länge nach in zwei Abtheilungen getheilt ist, um zweierlei Fruchtmaterial aufnehmen zu können. Unterhalb des Trichters C1 ist die Welle K gelagert, welche die Fruchtvertheilvorrichtung in Thätigkeit setzt und an der einen Seite das Rad K1 trägt, das seinen Antrieb von der Achse G aus erhält.
Um eine beliebig verschiedene Geschwindigkeit zu erreichen, ist folgende Anordnung getroffen: A ist ein Zahnkranzring, welcher aufsen und innen eine Verzahnung trägt (Fig. 3 und 4). Die äufsere Verzahnung greift in das Zahnrad üC1, die innere Verzahnung greift in die Getriebe B1 B2 Bs Bi B5, welche verschiedene Durchmesser haben und stets mit dem inneren Zahnkranz in Eingriff sind; die Naben dieser Getriebe sind in den Schilden C gelagert, welche sowohl diesen Getrieben als auch dem Ringe A eine sichere Führung geben. Die Naben der Getriebe B ragen auf einer Seite durch eine der Seitenplatten hindurch und tragen Klauen, welche in entsprechende Klauen des Zahnrades D eingreifen können. Das Zahnrad Ζ) kann so nach Belieben mit einem der Getriebe B in Zusammenhang gebracht werden. Das Zahnrad D und die Getriebe B haben Bohrungen für einen Bolzen d, der somit beide Räder trägt und sie durch Festziehen seiner Muttern fest mit einander verbindet (Fig. 6). Die beiden Schilde C, welche die Getriebe B bis ß5 tragen, sind durch einen Bolzen C2 mit einander verbunden; dieser Bolzen sitzt an seinen Enden in den Armen E, die wiederum um die Achse G drehbar angeordnet sind, so dafs durch Aufwärtsbewegung oder Abwärtsbewegung der Arme E die Zähne der äufseren Verzahnung des Ringes A in oder aufser Eingriff mit den Zähnen des Rades K1 kommen. Auf der Welle G sitzt
ein Zahnrad e; dieses überträgt die Bewegung der Welle G auf das Zahnrad F, welches ebenfalls in den Armen E gelagert ist und die Bewegung auf das Zahnrad D überträgt. Letzteres überträgt seine Bewegung auf eines der Getriebe B, mit dem es gerade in Eingriff ist. Die Schilder C können um ihren centralen Zapfen C2 gedreht werden, so dafs das Zahnrad D beliebig mit einem der Getriebe B bis B5 in Eingriff ist, sowie auch in das Zahnrad F eingreift. Auf diese Weise wird die Bewegung durch Räder e FD B zu dem Ringe A und von hier mittelst des Rades K' auf die Speisewelle übertragen. Je nachdem man das Rad D mit einem der Räder B in Eingriff bringt, wird eine gröfsere oder geringere Geschwindigkeit der Speisewelle erzielt; wenn eines der Getriebe B in Thätigkeit ist, laufen die anderen leer mit. Damit man die Geschwindigkeit der Säewelle in leichter und bequemer Weise beliebig verstellen kann, ist eine der Platten C mit Nuthen versehen, in welche der Handhebel H, welcher auf einem der Arme E sitzt, einklinkt.
Um diese Antriebsvorrichtung automatisch von der Speisewelle aus ein- und auszurücken, ist ein Hebel J vorgesehen, welcher sich um die Welle K lose dreht und an seinem unteren Ende den Schlitz z1 hat, in welchem ein Stift des Armes E gleitet. Der äufsere Arm des Hebels J umfafst die Welle L, durch welche die Saattrichter auf bekannte Weise gehoben und gesenkt werden. Wenn die Welle L gehoben wird, so wird dadurch auch die Antriebsvorrichtung aufser Thätigkeit gesetzt (siehe Fig. 2), umgekehrt ist dagegen beim Herablassen der Welle L auch die Bewegung der Speisewelle K wieder eingeleitet (s. Fig. 1). Der Untertheil /' des Hebels J trägt eine Federklinke, welche beim Abwärtsgang der Welle L bewirkt, dafs die Antriebsvorrichtung leicht und sicher wieder eingreift.
Statt die Getriebe B nach der in Fig. 4 und 6 gezeichneten Weise auszuführen, kann man denselben auch auf beiden Seiten Schilder C geben (Fig. 7), so dafs die Reibung zwischen dem Ring A und den Schildern wesentlich vermindert wird.
Um Grassamen gut zu vertheilen, ist an der Vorderseite der Maschine ein Einschütltrichter P vorgesehen, welcher in regelmäfsigen Zwischenräumen am Boden Oeffnungen al (Fig. 11) besitzt, durch welche der Samen weiter geleitet wird. Der Boden des Trichters trägt das Brett fc1, das in der Längsrichtung zwei Vertiefungen c1 enthält, durch welche die Saat hindurchgeht. Das Brett bl trägt in geeigneten, den Löchern a' entsprechenden Zwischenräumen die Oeffnung dl. In den Vertiefungen des Brettes bl liegen zwei starre Seile von Hanf oder anderem geeigneten Material, welche Drahteinlage besitzen, um ihnen die nöthige Steifheit zu geben. Diese Seile werden gegen einander bewegt. Zu diesem Zwecke ist jedes derselben mit einem Gufsstück g1 (Fig. 12) verbunden, welches das Seil mit Klammern h1 fest umfafst, und auf der anderen Seite mit einer kurzen Verzahnung 2' ausgestattet ist. Diese Gufsstücke werden durch Stangen k1 geführt, welche in dem Mittelstück m} in geeigneter Weise befestigt sind. Die Gufsstücke werden durch ein Doppelzahnsegment M1W2 (Fig. 9) in Bewegung gesetzt, welche wiederum durch Zugstangen 01O2 mittelst Kurbeln von der Antriebsvorrichtung ρ 2 (Fig. 1) aus bewegt werden. Hierbei ist es vortheilhaft, die Kurbeln um 900 oder 120° zu versetzen, damit in der todten Stellung des einen Seiles das andere in Thätigkeit ist. Die spiralförmig gewundenen Seile nehmen die Saat mit sich fort und führen dieselbe den einzelnen Säeöffnungen dl zu.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Grassäemaschinen zur Regulirung automatischer Abstellung und zu gleichmäfsigem Ausstreuen des Saatgutes die gleichzeitige Anordnung der nachstehenden Vorrichtungen:
    a) der Triebe B1 B2 B3 £* B5 von verschieden grofsen Durchmessern, durch Hebel H und Klinknuthen an dem Schilde C einstellbar, in ihrer Vereinigung mit den Zahnrädern eFD und dem aufsen und innen verzahnten Ringe A, welcher die Säewelle K treibt;
    b) des den Hebel H beeinflussenden Hebels J, welcher durch die die Säetrichter beherrschende Welle L gehoben und gesenkt wird, behufs Ein- und Ausrückens der Säewelle K;
    c) des Säebrettes b1, dessen Löcher d1 mit denen a1 des Fülltrichterbodens correspondiren und in dessen Vertiefungen c1 Hanfoder andere Seile e e1 mit Drahtseele liegen, welche durch die Segmente n1 w2 und Gufsstücke gl von der Antriebsvorrichtung ρ 2 in alternirende Bewegung gesetzt werden.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT41830D Neuerung an Grassäemaschinen Expired - Lifetime DE41830C (de)

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