DE418205C - Einkettenselbstgreifer - Google Patents

Einkettenselbstgreifer

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DE418205C
DE418205C DEB116461D DEB0116461D DE418205C DE 418205 C DE418205 C DE 418205C DE B116461 D DEB116461 D DE B116461D DE B0116461 D DEB0116461 D DE B0116461D DE 418205 C DE418205 C DE 418205C
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DE
Germany
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gripper
roller block
hook
trolley
holding member
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Expired
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DEB116461D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C3/00Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith and intended primarily for transmitting lifting forces to loose materials; Grabs
    • B66C3/06Grabs actuated by a single rope or chain

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Einketten- oder Einseilselbstgreifer, bei dem das Seil oder die Kette fiaschenzugartig über einen oberen und über einen unteren heb- und senkbaren, in senkrechten Führungen laufenden Rollenblock geführt ist, der durch eine lösbare Kupplung mit dem die inneren Drehachsen der Greiferschalen aufnehmenden Querbaum verbunden werden kann. Sie bezweckt, ein Öffnen des ίο geschlossenen Greifers zu verhindern, wenn dieser, um seitwärts befördert zu werden, an eine Laufkatze o. dgl. angehängt wird und somit das Hubseil spannungslos wird.
Es ist schon vorgeschlagen worden, für diesen Zweck den unteren Rollenblock am Ende der Schließbewegung mit dem oberen Rollenblock durch eine am oberen Rollenblock gelenkig befestigte Klinke zu kuppeln, die beim Hochziehen des unteren Rollenblocks mit ao den Zähnen einer an diesem angeordneten Zahnstange in Eingriff gelangt. Zum Öffnen des an der Laufkatze hängenden Greifers muß die Klinke außer Eingriff mit der Zahnstange gebracht werden. Es hat sich nun herausgestellt, daß sich die Klinke manchmal an dem gezahnten Gliede klemmt und so die Trennung der beiden Teile hindert; dieser Fall trat namentlich bei schwer belasteten großen Greifern ein.
Die Anordnung gemäß der Erfindung beseitigt diesen Übelstand dadurch, daß die für die Kupplung des oberen und unteren Rollenblocks vorgesehene Klinke (Haken) an einem im Greiferkopf senkrecht verschiebbaren Haltegliede angebracht ist, das dafür eingerichtet ist, an einer Laufkatze o. dgl. angehängt zu werden, und daß die Klinke mit einem Zapfen oder Vorsprung, der an einem Arm des zur Verbindung des unteren Rollenblocks mit dem Greiferquerbaum am unteren Rollenblock angeordneten Kupplungsgliedes vorgesehen ist, nur dann in Eingriff gelangt, wenn der Selbstgreifer von der Laufkatze getragen wird.
Auf den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Abb. 1 ist eine Seitenansicht des Selbstgreifers, die seine wirksamen Teile in der Stellung zeigt3 welche j sie einnehmen, wenn der Greifer geschlossen ist und an dem Hubseile hängt; Abb. 2 und 3 ist eine Seiten- und eine Vorderansicht in vergrößertem Maßstabe; Abb. 4 ist eine ähn- ; liehe Ansicht wie Abb. 2, wobei jedoch der geschlossene Greifer als an einer Laufkatze hängend angenommen ist.
In den Zeichnungen sind die Greiferschaufeln mit ι und 2 bezeichnet; sie sind durch unabhängige Gelenkbolzen 3 und 4 mit dem , Querbaum 5 schwingbar verbunden. Die obe-■ ren Querhauptstangen 6 und 7 bilden die Ge- '. lenkbolzen für die Spreizarme 8, von denen je einer an jeder Ecke der Greiferschaufeln angelenkt ist. Die Mittel zur Aufrechterhaltung der Gleichgewichtslage der wirksamen Teile des Greifers bestehen in bekannter Weise aus zwei eine senkrechte Führung bildenden, aufeinander versdhieblichen Teilen. Der Teil 9 ist an dem Querbaum 5 befestigt; der andere am oberen Rollenblock befestigte Teil 10 gleitet auf dem Teil 9 in eine Führung 11, die an der unteren Rollenblockplatte 12 fest angeordnet ist. Federn 13 sind für •den Zweck vorgesehen, den Stoß aufzufangen, der entsteht, wenn der Teil 10 .an die Grenzen seiner Hub- oder Senkbewegung kommt.
Die lösbare Kupplung des unteren Rollenblocks 12 mit dem Greiferquerbaum 5 wird durch den in der Achse 14 ami |Unter>en Rollenblock drehbar befestigten Haken 15 bewirkt, in den ein am Querbaum 5 befestigter Zapfen 16 eingreifen kann. Der in wagerechter Richtung sich erstreckende, mit dem Haken 15 fest verbundene Gewichtsarm 17 wirkt im Sinne der Lösung der Kupplung 15, 16. Ein zweiter nach oben gerichteter Arm 18 des Hakens 15 ist an seinem Oberende mit einem Vorsprung 19 versehen, unter den von der Seite her ein Haken 20 greifen kann, der an einem der Schenkel eines senkrecht angeordneten Haltegliedes 21 angelenkt ist. Dieses Halteglied 21 ist an seinem oberen Ende verbreitert, um bei der seitlichen Beförderung des Greifers durch eine Laufkatze o. dgl. durch eine an dieser angeordnete Zange o. dgl. ergriffen und gehalten werden zu können. Das Glied 21 ist, wie deutlicher aus Abb. 3
zu ersehen, an seinem unteren Ende gegabelt, und die Bügelschenkel übergreifen die Platten 22 des oberen Rollenblockes, an denen sie zwischen Führungen 23 gleiten.
Um die durch den Haken 15 und den Zapfen 16 bewirkte Kupplung zwischen dem Querbaum 5 und dem unteren Rollenblock 12 zu sichern, ist an der Innenfläche des Gewichtsarmes 17 ein Vorsprung 24 angeordnet, mit welchem eine Platte 25 einer verschiebbar gelagerten Stange 26 in Eingriff treten kann. Letztere gleitet in Führungen 27, die an der Rollenblockplatte 12 befestigt ist, und wird durch die Schraubenfeder 29 nach oben gedrückt. Das obere Ende der Stange 26 stößt am Ende der Schließbewegung des Greifers gegen einen Anschlagteil 28, der an der Platte 22 des oberen Rollenblockes festsitzt. Dadurch wird die Stange 26 gegen die Wirkung der Feder 29 nach unten gestoßen und somit die Platte 25 von dem Vorsprung 24 am Gewichtsarm 17 entfernt.
Die Wirkungsweise ist folgende. Angenommen, es sei der Greifer durch die Hubkette 28 geschlossen, so daß die einzelnen Teile, die in den Abb. I bis 3 dargestellte Lage einnehmen, wobei das Gewicht der Greiferschalen durch den Haken 15, der unter den Zapfen 16 greift, getragen wird. Wenn nun der Greifer geöffnet werden soll und zu diesem Zweck durch Nachlassen, der Kette 28 auf den Erdboden o. dgl. aufgesetzt wird, so bewirkt der Gewichtsarm 17, daß der Haken 15 sich selbsttätig vom Eingriff am Zapfen 16 löst, und daß auch der obere Vorsprung 19 aus dem Bereich des Hakens 20 geschwenkt wird. Wird nunmehr die Hubkette 28 hochgezogen, so machen der obere und der untere Rollenblock diese Bewegung mit, während der Querbaum 5 in seiner Lage \'erbleibt, so daß sich die Greiferschaufeln öffnen. Die selbsttätige Lösung der Kupplung 15, 16 kann deswegen stattfinden, weil beim Aufsetzen des Greifers die Last an dem Haken zu ziehen aufhört und weil die Platte 25 die Bewegung des Gewichtsarmes 17 bei geschlossenem Greifer nicht hindert. Wird jedoch zum Schließen des auf dem Fördergut aufliegenden geöffneten Greifers der untere Rollenblock durch Nachlassen des Hubseiles 28 gesenkt, so wird die Stange 26 gleich nach Beginn dieser Bewegung durch die Feder 29 nach oben gedrückt, so daß die Platte 25 gegen den Vorsprung 24 trifft und den Gewichtsarm 17 und den Haken 15 in die in Abb. 2 gezeigte Lage bringt. Sobald der Haken 15 bei weiterem Senken des unteren Rollenblocks mit dem Zapfen 16 in Berührung gelangt, wird er unter Überwindung der Wirkung der Feder ausgeschwenkt und schnappt danach unter den Zapfen 16 ein. In dieser Stellung wird er durch die Platte 25 und die Feder 29 gehalten.
Wenn es erforderlich ist, den Greifer seitlich an eine andere Stelle zu befördern, hängt man das Halteglied 21 in eine an der Laufkatze angeordnete Zangenvorrichtung ein; darauf wird die Hubkette 28 nachgelassen, wodurch der gesamte Greifer in die Stellung nach Abb. 4 gesenkt wird. Infolgedessen setzt sich der Vorsprung 19 am Arm 18 auf den Haken 20 und der obere Rollenblock mittels der Führungen 23 auf das verbreiterte Ende des Haltegliedes 21. Somit wird das ganze Gewicht des Greifers nun von der Laufkatze mittels des Gliedes 21 getragen. Wenn das Glied 21 von der Laufkatze abgehängt und die Last wieder von der Kette 28 getragen wird, fällt das Glied 21 mit dem Haken 20 in seine unterste Stellung herab und gibt den Vorsprang 19 frei.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Einkettenselbstgreifer, bei dem die Hubkette flaschenzugartig über einen oberen und über einen unteren heb- und senkbaren Rollenblock geführt ist, der mit dem die inneren Drehachsen der Greiferschaufeln tragenden Querbaum durch eine lösbare Kupplung verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß am Greiferkopf ein senkrecht verschiebbares Halteglied (21) in derartiger Ausbildung vorgesehen ist, daß es zum Aufhängen des Greifers in einer Laufkatze o. dgl. dienen kann und daß an dem Halteglied (21) ein Haken (20) so angelenkt ist, daß er mit einem an einem Arm (18) des Kupplungshakens (15) an dem unteren Rollenblock angeordneten too Zapfen (19) nur dann in Eingriff tritt, wenn der Greifer von der Laufkatze o. dgl. getragen wird.
  2. 2. Selbstgreifer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteglied (21) nach unten in zwei Schenkel (23) ausläuft, die die Seitenplatten (22) des oberen Rollenblockes übergreifen, in an den Seitenplatten angeordneten Führungen (23) beweglich sind und an ihrem unteren Ende mit Verbreiterungen (30) versehen sind, die ihre Aufwärtsbewegung durch Anschlagen gegen die Führungen (30) begrenzen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEB116461D Einkettenselbstgreifer Expired DE418205C (de)

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