DE418052C - Spiegelbrille zum beidaeugigen Betrachten von Koerperhoehlen - Google Patents

Spiegelbrille zum beidaeugigen Betrachten von Koerperhoehlen

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DE418052C
DE418052C DEW59804D DEW0059804D DE418052C DE 418052 C DE418052 C DE 418052C DE W59804 D DEW59804 D DE W59804D DE W0059804 D DEW0059804 D DE W0059804D DE 418052 C DE418052 C DE 418052C
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mirrors
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    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B27/00Optical systems or apparatus not provided for by any of the groups G02B1/00 - G02B26/00, G02B30/00
    • G02B27/10Beam splitting or combining systems
    • G02B27/14Beam splitting or combining systems operating by reflection only
    • G02B27/143Beam splitting or combining systems operating by reflection only using macroscopically faceted or segmented reflective surfaces

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Description

  • Spiegelbrille zum beidäugigen Betrachten von Körperhöhlen. Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom Z. Juni igii die Priorität auf Grund der Anmeldung in Österreich vom 16. Dezember 192o beansprucht. Die Neuerung bezieht sich auf Spiegelbrillen zum beid.äugigen Betrachten von Körperhöhlen, bei denen durch zwei Paar reflektierende Flächen die menschliche Augcnweite scheinbar verringert wird. Die Erfindung besteht darin, daß die von einem in Arbeitsnähe befindlichen Gegenstand ausgehenden auf die beiden inneren Spiegelflächen divergierend auftreffenden Lichtstrahlen so reflektiert werden, daß sie infolge der zweiten Reflexion an den äußeren Spiegelflächen unter einem solchen Winkel divergierend in die Augen gelangen, daß die beidseitigen Spiegelbilder des Gegenstandes in der Nähe des letzteren im wesentlichen zusammenfallen.
  • Die bekannten beidäugigen Instrumente, bei denen Spiegelflächenpaare Verwendung finden, um die menschliche Augenweite scheinbar zu verringern, zeigen nicht das wesentliche Merkmal des Erfindungsgegenstandes. Bei den bekannten Einrichtungen werden nämlich entweder Sammellinsen verwendet oder es werden, wenn die Bilder in die deutliche Sehweite gebracht sind, dort Doppelbilder erzeugt. Beim Erfindungsgegenstand dagegen werden ausschließlich durch die eigenartige Lage der Spiegelflächen, also ohne Verwendung irgendwelcher anderen optischen Mittel, wie Linsen o. dgl., die beiderseitigen Bilder in der deutlichen Sehweite zur Deckung gebracht.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in zwei Ausführungsformen durch die Abb. i und 2 Bargestellt.
  • In Abb. i bezeichnen S1, S; und S ;, S, zwei Paare ebener Spiegel, jedes für ein Auge des Beobachters, die symmetrisch zu der Mittelebene angeordnet sind. Die Winkel a zwischen dieser Symmetrieebene und den äußeren Spiegeln S, und S_ betragen etwa .15 , und nach der Erfindung sind die Winkel y zwisci:en der Symmetrieebene und den inneren Spi°geln S; und S, kleiner als die Winke: cc, so daß die Spiegel S" S3 und S., S, jedes Paares nach der Seite des betrachteten Gegenstandes G zu konvergieren, der, um die Darstellung zu vereinfachen, in der erwähnten Symm@trieebene angenommen wird. Die vom Gegenstand G zu den inneren Spiegeln S; und S, gehenden Strahlen G b1 und G l>> werden in den Richtungen. b, cl und b= c_ und hierauf von den äußeren Spiegeln S1, S;; auf den Wegen c,, A, und c., A., in die Augen Al, A, des Beobachters geworfen. Die Geraden c1.11 und c., A. schneiden sich im Punkte B der Symmetrieebene, der einen Teil der beiden zusammenfallenden Bilder B', und B'. des betrachteten Gegenstandes darstellt. Die Geraden b, cl und b, c-, sind Teile der bei Konstruktion der reflektierten Strahlen in Abb. i in der bekannten "reise benutzen Hilfslinien B, I(, und B.@ 1(2. Wie aus Abb. i sofort erkennbar, ist der Winkel A, B A., den die vom Bild B zu den Augen A,, A., des Beobachters gehenden Strahlen einschließen, beträchtlich größer als der Winkel b, G b . der entsprechenden, von Punkt G kommenden Strahlen, und der Beobachter sieht daher den betrachteten Gegenstand, als ob dieser nicht in einer engen Höhlung verborgen wäre, sondern offen vor seinen Augen läge. Durch geeignete Wahl der Z%'inkel a und -f können die -zusammenfallenden Bilder B', und B'= beliebig nahe an den Gegenstand G herangebracht werden, und daher wird der Beobachter das betrachtete Objekt wie mit unbewaffnetem Auge vor sich sehen. In Abb. i bestehen die Spiegel S;, S; , S.i, S, aus Metall oder versilbertem Glas, in Abb. a i- jedes Spiegelpaar S,, S., und S" S, durc--i ein Glasprisma von entsprechendem trapc.:oidisclien Querschnitt ersetzt. Die vom G: genstand G kommenden Strahlen werden an den einander gegenüberliegenden Seiten S,, S." und S., S, jedes Prismas total reflektiert, während die beiden anderen Seiten so zu schleifen sind, dal.'') die vom Gegenstand G kommenden Strahlen senkrecht zu diesen Seiten a, und a:; in die Prismen eintreten und sie bei d, und d. weder senkrecht zu den betreffenden Grenzflächen verlassen, um Lichtverluste und das Auftreten von Farben zu vermeiden. Da die Strahlen bei der in Abb. 2 dargesteaten Ausführungsform einen Weg im Glas zurücklegen, werden die Punkte B1, B:; aus den Stellungen hl, 1z,, die sie bei Anwendung von Mietall- oder versilberten Glasspiegeln einnehmen würden, etwas verschoben. Ebenso werden die Punkte P" P., in welchen von G aus die Augen des Beobachters gesehen würden, aus den Stellungen P1, P: gerückt, die der Anwendung von Spiegeln entsprechen. Diese geringen Abweichungen müssen bei Bestimmung der genauen Abmessungen des Instrumentes in Rechnung gezogen werden. Die Stellung und Entfernung der Spiegelpaare kann einstellbar gemacht «erden. Der Erfindungsgegenstand eignet sich besonders zum Betrachten des Operationsfeldes in engen Hohlräumen. Er kann leicht gereinigt und keimfrei gemacht werden und zeigt den Gegenstand ebenso klar und deutlich wie finit unbewaffnetem Auge.
  • Die beiden Spiegelpaare oder Prismen können auf irgendwelche bekannte Weise an einem geeigneten Gestell zweckmäßig befestigt werden: durch entsprechende Mittel kann auf den zu untersuchenden Gegenstand ein künstliches Lichtbündel geworfen werden.

Claims (1)

  1. P ATE\T-ANSPRÜCHE : i. Spiegelbrille zum beidäugigen Betrachten von Körperhöhlen mit Hilfe von zwei Paar reflektierenden Flächen, gekennzeichnet durch eine solche Anordnung der spiegelnden Flächen, daß die von einem in Arbeitsnähe befindächen Gegenstande ausgehenden und von den beiden inneren Spiegelflächen reflektierten Strahlen nach der zweiten Reflexion an den äußeren Spiegelflächen unter einem solchen U'inkel divergieren, daß die beidseitigen Spiegelbilder des Gegenstandes in der Nähe des letzteren im wesentlichen zusammenfallen. a. Instrument nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Winkel zwischen den inneren spiegelnden Flächen und der Symmetrieebene kleiner sind als jene zwischen den äußeren spiegelnden Flächen und dieser Symmetrieebene.
DEW59804D 1920-12-16 1921-11-10 Spiegelbrille zum beidaeugigen Betrachten von Koerperhoehlen Expired DE418052C (de)

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