DE41798C - Streichholz-Trockner - Google Patents

Streichholz-Trockner

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DE41798C
DE41798C DENDAT41798D DE41798DA DE41798C DE 41798 C DE41798 C DE 41798C DE NDAT41798 D DENDAT41798 D DE NDAT41798D DE 41798D A DE41798D A DE 41798DA DE 41798 C DE41798 C DE 41798C
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DE
Germany
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tunnel
drying
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Application number
DENDAT41798D
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English (en)
Original Assignee
l. cobbaert in Grammont
Publication of DE41798C publication Critical patent/DE41798C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B15/00Machines or apparatus for drying objects with progressive movement; Machines or apparatus with progressive movement for drying batches of material in compact form

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Vorrichtung besteht in einer Anordnung zum Trocknen von grofsen Quantitäten in Rahmen geprefster Streichhölzer durch Einbringung derselben in Stofswagen, welche so durch einen passend hergerichteten Trockentunnel hilldurchgeführt werden, dafs jeder Wagen die zum Trocknen der getunkten Streichhölzer erforderliche Zeit in dem fraglichen Tunnel verweilt und von trockener Luft oder sonstigen Trockengasen durchströmt wird.
Die zur Erreichung des verfolgten Zweckes erforderlichen Anordnungen sind auf beiliegender Zeichnung veranschaulicht.
Fig. ι ist ein Grundrifs des Tunnels,
Fig. 2 eine Seitenansicht desselben in gröfserem Mafsstabe, wobei die Länge des Tunnels abgebrochen dargestellt ist,
Fig. 3 ein Querschnitt des Tunnels,
Fig. 4 eine Seitenansicht der Anordnung zur Fortbewegung der Wagen im Tunnel und
Fig. 5 eine Vorderansicht bezw. ein Querschnitt derselben.
Der Tunnel besteht aus einem gemauerten Kanal B von passender Weite und Höhe, welcher oben mittelst einer entsprechenden Wölbung abgedeckt ist. Die Länge des Tunnels ist so bemessen, dafs stets sechs Wagen gleichzeitig der Trocknung ausgesetzt werden können; selbstverständlich kann aber auch dieselbe nach Erfordernifs länger oder kürzer bemessen sein..
Die Einführungsöffnung des Tunnels könnte am vorderen Ende rechtwinklig zur Mittellinie desselben liegen; es ist aber vorzuziehen, dieselbe, wie in vorliegendem Beispiel, parallel zur Mittellinie durch einen kurzen Winkelbau des Tunnels zu bilden. Die Austrittsöffnung liegt in der Achse des Tunnels. Beide Oeffnungen sind durch Fallthüren E verschlossen, welche in entsprechenden, in das Mauerwerk eingelassenen Eisenrahmen E1 gleiten und durch Gegengewichte U, welche mittelst Ketten K über entsprechende Rollen r geführt sind, in offener Stellung gehalten werden. Die den Ausgang verschliefsende Fallthür unterscheidet sich dadurch von der am Eingang angebrachten, dafs behufs Regulirung des Lufteintrittes in der Thürfläche selbst mehrere durch Schieber verschliefsbare Oeffnungen" angebracht sind; letztere sind in Fig. 2 durch punktirte Linien schematisch angedeutet.
Am vorderen Ende des Tunnels führt ein Kanal M zu einem Ventilator L, welcher dazu bestimmt ist, die sich im Tunnel ansammelnden Dünste abzusaugen, während am hinteren Ende durch den Kanal N die geheizte Luft in den Tunnel eingeführt wird. Auf den Boden des Tunnels ist ein Schienenstrang für die Stofswagen gelegt.
Letztere sind in der Zeichnung mit A bezeichnet und bestehen dieselben im wesentlichen aus einem viereckigen Holz- oder Blechkasten, welcher oben, unten und an beiden Seiten durch die Kastenwände abgeschlossen ist,- während derselbe am vorderen und hinteren Ende vollständig offen bleibt, so dafs, wenn mehrere Wagen an einander gestofseri sind, hierdurch eine ununterbrochene Leitung gebildet wird, welche an allen Seiten verschlossen und nur an den Enden offen ist. Die Seitenwände der Wagen hängen über den Boden derselben hinunter und sind in dem
dadurch gebildeten Holzbalken b befestigt, an welchem die Achsen für die Laufröllchen / angebracht werden. Die Wagen A sind in der Mitte nach der Längsrichtung durch eine Zwischenwand W in zwei Hälften getheilt und sind an beiden Seiten dieser Zwischenwand, sowie an beiden Seitenwänden die Tragwinkel w zu einander, parallel und auf solchem' Abstand von einander angeschlagen, dafs zwischen je zwei über einander gelegten, mit Streichhölzern gefüllten Prefsrahmen genügender Raum für freie Circulation der Luft bleibt. Es können also durch diese Anordnung schon in einem einzigen Wagen eine grofse Menge Streichhölzchen eingebracht werden, besonders wenn der Wagen lang genug ist, um mehrere hinter einander geschobene Prefsrahmen aufzunehmen, Fig. 2. Die in dieser Weise hergerichteten Wagen werden nun behufs Einführung in den Tunnel auf einen Rolltisch D gebracht, welcher auf einem tiefer gelegten Schienenstrang in den Winkelanbau des Tunnels so hineinläuft, dafs die Querschienen C, auf welche der Wagen A gestellt ist, mit dem auf den Tunnelboden gelegten Schienenstrang zusammenstofsen und nun der Wagen in den Tunnel hineingedrückt werden kann. Dieses Vorschieben wird mittelst folgender Anordnung bewerkstelligt:
in entsprechenden, an den Tunnelwänden befestigten Führungen J des Tunnels, Fig. 4 und 5, sind oberhalb der Wagen die Zahnstangen F gelagert; dieselben sind an ihren vorderen Enden'. durch einen gemeinsamen, vertical herunterhängenden Bügel F1 verbunden, Fig. i und 4, während die hinteren Enden derselben durch eine gerade Verbindungsstange mit einander befestigt sein können, wodurch ein steifer Rahmen gebildet wird, in welchem die Zahnstangen FF stets eine parallele Stellung einnehmen; dieselben erhalten ihre Fortbewegung durch die Getriebe G G. Die letzteren sitzen auf einer gemeinsamen, aus dem Tunnel an einer Seite heraustretenden Spindel H, welche' mit einem Kettengetriebe H} versehen ist, und wird letzteres durch die über Getriebe H2 laufende Kette mittelsf der Kurbel / in Rotation versetzt; Spindel H rötirt in entsprechenden Büchsen oder Lagern jl, welche in passender Weise in die Tunnelwände eingelassen' sind. Ist nun Bügel F1 hinter den auf den Rolltisch D gestellten Wagen gebracht worden, wie" in Fig."2, und dreht man die Kurbel I nach links, so wird der Wagen in .den Tunnel hineingeschoben und dieser Vorgang wiederholt, bis der ganze Tunnel gefüllt ist, wonach die sich in demselben befindlichen Wagen, wenn sie lange genug im Tunnel verweilt haben, durch fortwährendes Einführen von neuen Wagen in derselben Weise herausgeschoben werden können, so dafs also der Vorgang ein nach Belieben continuirlicher ist. Die Trocknung der in den Tunnel eingeführten Streichhölzer kann nun mittelst kalter, trockener oder heifser Luft und heifser Gase, welche durch die Wagenreihe hindurchgeführt werden und dieselbe umspülen, bewerkstelligt werden, wobei die Mischung derselben mit frischer Luft durch Oeffnen der Schieber in der Fallthür beim Ausgang K regulirt werden kann — die zum Trocknen benutzte Luft kann auch vorher über Chlorkalk oder sonstige hygrometrische Substanzen geführt werden. — Damit nun die trocknenden Gase ihren Weg nicht aufsen an den Wagen vorbei, sondern durch die von der Wagenreihe gebildete innere Leitung zu nehmen gezwungen sind, werden die Räume zwischen den ä'ufseren Wagenwänden und dem Tunnel an entsprechender Stelle abgeschlossen, was dadurch bewirkt wird, dafs auf dem Boden des Tunnels ein Querstück R, welches, genau zwischen die Balken b der darüber hinlaufenden Wagen pafst, angebracht ist, Fig. ι und 3, während sich an den Seiten und oben auf dem Wagen entsprechend geformte und an den Tunnelwänden befestigte Bleche s anlegen, so dafs also trotz dieses Abschlusses die vorgedrückten Wagen durch denselben hingleiten können, während die von Ventilator L angesaugte Luft nur ihren Weg durch das Innere der Wagen nehmen kann und somit ihr ganzes Trocknungsvermögen an die in denselben aufgeschichteten Streichhölzer abgeben mufs.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Zum Trocknen von in Rahmen geprefsten Streichhölzern in Verbindung mit einem Trockenofen B die Anwendung von Stofswagen A, welche behufs Bildung einer im Trockenraum durch die Drehvorrichtung FF1 HH11 axial verschiebbaren Leitung an allen Seiten verschlossen und nur an den Enden offen sind, wobei der zwischen den äufseren Wänden der Leitung und den inneren Wänden des Tunnels sich befindliche freie Raum durch die Schleifblech'e S und das Querstuck R derart abgeschlossen ist, dafs die durch den Ventilator angesaugte, bei T erwärmte Luft ihren Weg durch die Leitung nimmt und die in derselben in Rahmen aufgeschichteten Streichhölzer bestreicht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT41798D Streichholz-Trockner Expired - Lifetime DE41798C (de)

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