DE417618C - Selbsttaetige Ausrueckvorrichtung, insbesondere fuer umlaufende Druck- und Vervielfaeltigungsmaschinen - Google Patents

Selbsttaetige Ausrueckvorrichtung, insbesondere fuer umlaufende Druck- und Vervielfaeltigungsmaschinen

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DE417618C
DE417618C DEH94485D DEH0094485D DE417618C DE 417618 C DE417618 C DE 417618C DE H94485 D DEH94485 D DE H94485D DE H0094485 D DEH0094485 D DE H0094485D DE 417618 C DE417618 C DE 417618C
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DEH94485D
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Hurwitz & Go Fa
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Hurwitz & Go Fa
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F33/00Indicating, counting, warning, control or safety devices
    • B41F33/04Tripping devices or stop-motions
    • B41F33/12Tripping devices or stop-motions for starting or stopping the machine as a whole

Landscapes

  • Supply, Installation And Extraction Of Printed Sheets Or Plates (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
14.AUGU8T1925
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 15 d GRUPPE
(H944S5 XWi5ClJ
Firma Hurwitz & Go. in Berlin.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. August 1923 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine selbsttätige Ausrückvorrichtung, insbesondere für umlaufende Druck- und Vervielfältigungsmaschinen, mit einem bei Störung des Bogenzulaufs ausschlagenden Taster. Die bekannten Lösungen bedürfen sehr vieler Hebel, Federn oder sonstiger Maschinenelemente, da irgendein bewegter Teil schließlich der Anlaß zu der bei unrichtigem Bogenzulauf eintretenden Änderung ist.
Erfindungsgemäß ist der als doppelarmiger Hebel ausgebildete Taster mit einem sehr langen Fühlarm ausgerüstet und wirkt über seinen kurzen Arm auf eine Klinke, die bei ordnungsgemäßem Bogenzulauf einen federbelasteten Steuerhebel festhält und d.iesen dadurch an der Einwirkung auf ein Ausrückgetriebe hindert. Bei dieser Anordnung ist bei Benutzung nur weniger Maschinenelemente und Lagerstellen der Taster sehr feinfühlig. Um nun bei Eintritt einer Störung nicht zurückdrehen zu müssen, ist in weiterer Ausbildung der Erfindung eine Steuerscheilje mit einem Ausschnitt vorgesehen, und es kann der Steuerhebel auch bei Freigabe durch die bei Bogenzulaufstörung ausgeschwenkte Klinke nur dann auf das Ausrückgetriebe wirken, wenn gerade ein Ausschnitt in der Steuerscheibe dei Ausschlag des Hebels zuläßt.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Abb. ι zeigt die Vorrichtung bei einer umlaufenden Druckmaschine in Ansicht. Abb. 2 und 3 geben in vergrößertem Maßstabe eine zugehörige Kuppeleinrichtung im Längsschnitt und in der Ansicht wieder, und Abb. 4 ist ein Schnitt nach der Linie 2-2 der Abb. 2.
Rechts in Abb. 1 stellt s den Stapel der der Druckmaschine zuzuführenden Bogen dar. Der Stapel s liegt auf dem Tische t. Durch eine nicht dargestellte Anlegevorrichtung wird vom Stapel immer ein Bogen über das Vorschubbrett vorgeführt, um zwischen Druckwalze d und Umdruckwalze α in den Arbeitsteil der Maschine eingeführt zu werden.
Das Vorsehubbrett hat einen Schlitz 2, in
den ein Taster ι eintritt, wenn kein Bogen über das Vorschubbrett geschoben ist. Der Taster ι stellt den einen Arm eines doppelarmigen Hebels io dar, dessen anderer Arm mittels einer Stange 4 mit einem bei 50 drehbar gelagerten Klinkenhebel 5 verbunden ist. Auf der zur Walze d gehörenden, nicht dargestellten Welle sitzt eine Steuerscheibe 7, die also mit der Welle umläuft. Die Steuerscheibe 7 hat einen Ausschnitt 70. Seitlich von der Steuerscheibe 7 liegt ein einarmiger Hebel 6, der bei 60 im Maschinengestell drehbar ist. Durch eine Feder f o. dgl. wird der Hebel 6 gegen die Steuerscheibe 7 gedrückt und X5 kann mit seiner Tastschärfe 66 der Umfangsjinderung der Scheibe 7 an der Stelle 70 folgen, wenn nicht die Klinke 5 das obere Hebelende 61 erfaßt hat und den Hebel 6 in der in Abb. ι gestrichelt wiedergegebenen Lage hält. In dieser Lage kann die Schärfe 66 des Hebels 6 auf dem Umfang der Steuerscheiben 7 gleiten oder, um Reibung zu vermeiden, ein wenig davon entfernt gehalten werden.
Der Hebel 6 greift in den Ringabstand r zwischen zwei Scheiben i und / ein. Die Scheibe i ist mit einem Zahnkranz ζ ausgerüstet und greift mit ihm in das zur Walze d gehörende Zahnrad ν ein. Die Scheibe j ist über die Büchse k mit detn Antrieb verbunden. Die Kupplung zwischen den Scheiben i und j wird durch einen Schieber p bewirkt, der in einem Schlitze der Scheibe i radial verschiebbar ist, aber durch eine Feder χ dauernd nach außen gedrückt wird. Die Feder χ ist gemäß Abb. 3 eine Blattfeder, die in einem Durchmesserschlitz w der Scheibe i sitzt.
Der Schieber p ist als Haken ausgebildet und greift an seinem Hakenende p' in eine Ringnut η der Scheibe / ein. Die Ringnut η hat eine Ausbuchtung n', die radial zur Ringnut η verläuft. In diese Ausbuchtung paßt, wie Abb. 4 erkennen läßt, der Haken p' schlüssig hinein. Befindet sich der Haken p' unter der Wirkung der Feder χ in dieser Ausbuchtung, dann sind die Scheiben i und j miteinander gekuppelt. Wie Abb. 2 erkennen läßt, aibeitet der Hebel 6 innerhalb des Ringspaltes ;-. Sobald der Hebel 6 aus der in Abb. 1 ■ mit gestrichelten Linien dargestellten Lage : in die mit ausgezogenen Linien wiedergegebene Lage gelangen kann, stößt er durch seinen Vorsprung ν den Haken p' nach innen : und bringt ihn aus der Ausbuchtung n' in die Ringnut n. Damit ist die Kupplung aufgehoben. Die weiterlaufende Scheibe / nimmt nicht mehr die Scheibe i mit: die Druckwalze d wird also nicht mehr angetrieben.
Gemäß Abb. 1 kann diese Lage des Hebels ό eintreten, sobald ihn die Klinke 5 freigegeben hat.
Bei ordnungsgemäßem Bogenzugang nimmt der Bogen den Tasthebel 1 mit und bringt ihn schließlich in die Stellung 1'. Der Hebel 6 ist verriegelt und kann nicht in die Aussparung der Steuerscheibe 7 einfallen.
Fehlt aber der Bogen oder wird er nicht genügend vorgeschoben, dann wird der Hebel 6 von der Klinke 5 nicht erfaßt und fällt, sobald die Aussparung 70 der Steuerscheibe 7 zu der Schärfe 66 kommt, in die Aussparung hinein. Dabei stößt in der vorher beschriebenen Weise der Vorsprung ν des Hebels 6 gegen den Haken p und löst die Kupplung zwischen den Scheiben i und j.

Claims (4)

  1. 75 Patent-An sprüche:
    ι. Selbsttätige Ausrückvorrichtung, insbesondere für umlaufende Druck- und Vervielfältigungsmaschinen, mit einem bei Störung des Bogenzulaufes ausschlagenden Taster, dadurch gekennzeichnet, daß der als doppelarmiger Hebel mit sehr langem Fühlarm ausgebildete Taster (1) über seinen kurzen Arm auf eine Klinke (5) wirkt, die bei ordnungsgemäßem Bogenzulauf einen federbelasteten Steuerhebel
    (6) festhält und diesen dadurch an der Einwirkung auf ein Ausrückgetriebe Ii, j) hindert.
  2. 2. Ausrückvorrichtung nach Anspruch i, go dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerhebel (6) auch bei Freigabe durch die bei Bogenzulaufstörung ausgeschwenkte Klinke (5 J nur dann auf das Ausrückgetriebe (i, j) wirken kann, wenn gerade ein Ausschnitt (70) in einer Steuerscheibe
    (7) den Ausschlag des Hebels (6) zuläßt.
  3. 3. Ausrückvorrichtung nach den Ansprüchen ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der bei ordnungsgemäßem Gang gegen Einfallen in den Ausschnitt (70) der Steuerscheibe (7) verriegelte Hebel (6) unmittelbar auf die Ausrückeinrichtung wirkt.
  4. 4. Ausrückvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerhebel (6) zwischen zwei gleichachsig nebeneinanderliegende Scheiben (/, /j greift und bei Störung des Betriebes einen von der angetriebenen Scheibe (i) gehaltenen Schieber (p) soweit in eine Kreisnut (n) der treibenden Scheibe (j) verschiebt, daß die Kupplung mit der treibenden Scheibe (J) aufgehoben wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEH94485D 1923-08-18 1923-08-18 Selbsttaetige Ausrueckvorrichtung, insbesondere fuer umlaufende Druck- und Vervielfaeltigungsmaschinen Expired DE417618C (de)

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