DE417238C - Spannfutter fuer Maschinen zum Herrichten der geschlitzten Koepfe von kleinen Holz- oder Eisenschrauben - Google Patents

Spannfutter fuer Maschinen zum Herrichten der geschlitzten Koepfe von kleinen Holz- oder Eisenschrauben

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DE417238C
DE417238C DEK90021D DEK0090021D DE417238C DE 417238 C DE417238 C DE 417238C DE K90021 D DEK90021 D DE K90021D DE K0090021 D DEK0090021 D DE K0090021D DE 417238 C DE417238 C DE 417238C
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Germany
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KUMPMANN MASCHINENFABRIK GEB
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KUMPMANN MASCHINENFABRIK GEB
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23GTHREAD CUTTING; WORKING OF SCREWS, BOLT HEADS, OR NUTS, IN CONJUNCTION THEREWITH
    • B23G9/00Working screws, bolt heads, or nuts in conjunction with thread cutting, e.g. slotting screw heads or shanks, removing burrs from screw heads or shanks; Finishing, e.g. polishing, any screw-thread

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gripping On Spindles (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 8.AUGUST1925
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVi 417238
KLASSE 49 c GRUPPE 10
(Kgoo2i l\4gc)
Gebr. Kumpmann Maschinenfabrik in Lüdenscheid i. W.
Spannfutter für Maschinen zum Herrichten der geschlitzten Köpfe von kleinen Holzoder Eisenschrauben.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Juni 1924 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Spann- ständig in Eingriff bleiben muß, ist erfutter für Maschinen zum Herrichten der ge- fin dungsgemäß eine Anordnung getroffen, schlitzten Köpfe von kleinen Holz- oder Eisen- welche es entsprechend der Eigenart des Beschrauben, das mittels einer Greif- und Halte- triebes der Maschine, an welcher die Vorzange das Werkstück aufnimmt, wobei letztere richtung angebracht ist, ermöglicht, den
durch einen achsial verschiebbaren, sich ' Klemmkeil von der Steuervorrichtung zu lösen
zwischen die längeren Zangenschenkel ein- ' und erneut wieder in Verbindung zu bringen, pressenden Klemmkeil geschlossen wird. so daß der Klemmkeil unabhängig von der
Während bei den bekannten Einrichtungen Steuervorrichtung dauernd in Schließstellung to die Steuervorrichtung mit dem Klemmkeil verbleibt.

Claims (2)

  1. Die Erfindung wird benutzt an einer Maschine, welche sowohl das Abdrehen 'des Kopfes wie das Einschneiden des Schlitzes und das Abdrehen des hierbei entstandenen Grates hintereinander bewirkt,, ohne daß das Werkstück das Spannfutter verläßt. Das Spannfutter ist hierbei an Armen einer symmetrisch in der Maschine angeordneten Arbeitswelle, und zwar parallel zu dieser, ίο gelagert. Durch Schwanken der Arbeitswelle um 18 o1 wird das Werkstück verschiedenen Arbeitsstellen zugeführt. Hierbei soll das Einspannen des Werkstückes nur zu Beginn des Arbeitsvorganges einmal geschehen, so daß erst das volls:ändig fertiggestellte Werkstück wieder ausgelöst wird. In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand unter Fortfall bekannter Einrichtungen beispielsweise dargestellt. Abb. 1 zeigt einen Mittellängsschnitt und Abb. 2 eine Aufsicht. In bekannter Weise ist in einer langen Büchse α des Spannfutters ein nach vorn hin offener Schütz b vorgesehen, in welchem zwei j ungleichschenklige, sich nicht überkreuzende i Zahnhebel c, C1 gelagert sind, welche in : gleichfalls bekannter Weise durch einen in der Büchse achsial verschiebbaren, mit keil- j förmigen Flächen zwischen die Zangenschenkel c greifenden Bolzen d geschlossen werden können. Die Keilfläche ist selbsthemmend ausgebildet, so daß die Stellung des Keiles zur Zange sich nicht ohne weiteres ändern kann. Der Bolzen el ist durch einen in der Büchse α fest eingesetzten Keil e ' gegen Drehung gesichert. In die kürzeren Schenkel der Zangenhebel c sind Paßstücke / , eingesetzt, die das einzuspannende Werkstück g aufnehmen. Die Büchse« ist.in zwei Lagern gx drehbar gebettet und trägt auf dem ; äußeren Umfange eine Riemenscheibe h, die mit radialen Bohrungen k versehen ist. In \ letztere sind Schraubenfedern / eingesetzt, die auf die längeren Zangenschenkel so ein- , wirken, daß das Zangenmaul C1 sich öffnet. Durch als Widerlager dienende Stellschrauben tn- kann die Spannung der Federn ! geregelt werden. Das Schließen der Zange zum Festhalten eines Werkstückes geschieht, wie bekannt, durch die Keilflächen des BoI-zens d, dessen über die Büchse α nach außen ragendes und abgesetztes Ende von einer oben j und unten offenen Klaue η teilweise umfaßt ! wird. Der mit Flächen versehene und somit gegen Drehung gesicherte Zapfen ρ der Klaue n. ist in dem geschlitzten Auge q eines zweiarmigen Hebels r eingeklemmt. Durch einen im Zapfen ρ gelagerten und achsial ein- , stellbaren Körner s kann der Bolzen d in seiner Stellung zur Zange c, C1 genau eingestellt werden. Der Hebel r ist durch eine Kurvenscheibe t d<_r Welle ti achsial verschiebbar.
    Das Spannfutter wird von einem Wellenkreuz ν gehalten, das durch Kurvenscheiben von der Maschinenwelle w aus in bestimm.en Zeitabständen um i8o° geschwenkt wird.
    Beim Betriebe wird das Spannfutter, nachdem es das aus einer Zuführungsrulsche entnommene Werkstück g aufgenommen hat, zunächst durch Verschieben des Bolzens d to nach links geschlossen und in drehe nie Bewegung gesetzt, wobei der Kopf des Werkstückes g abgedreht wird. Hierauf wird das Spannfutter, das sich nun aus der Klaue η löst, um i8o° geschwenkt, um das Werkstück g einer Säge zuzuführen, die den Kopf mit einem Schlitz versiaht. Es wird danach das Spannfutter in die Klaue ti zurückgeschwenkt, die nun erst und nachdem der Grat des Schlitzes vom Werkstück entfernt ist, in Pfeilrichtung durch die Kurvenscheibe t achsial nach rechts verschoben wird und den Bolzen d mitnimmt, wodurch das Zangenmaul C1 durch Wirkung der Federn / geöffnet wird.
    Die Kurvenscheibe t is: so ausgebildet, daß die Klaue η nach erfolgtem Schließen des Zangenmaules C1 um ein weniges zurückgeschoben wird, damit beim Schwenken des Spannfutters das abgesetzte Ende des BoI-zens d mit Spiel in die Klaue η faßt und nicht aufschlagen kann, was zu Betriebsstörungen führen würde.
    Ρλ τ ε ν τ- Λ χ s ι· κ ϋ CI
    ι. Spannfutter für Maschinen zum Herrichten der geschlitzten Köpfe von kleinen Holz- oder Eisenschrauben, das aus einer das Werkstück aufnehmenden, durch einen Klemmkeil entgegen einer Feder wirkung schließbaren, im Werkzeugkopf gelagerten und mit diesem dreh- und schwenkbaren Zange besteht, dadurch gekennzeichnet, daß der Klemmkeil (d) selbsthemmend und durch eine Klaue in) mit seiner Steuervorrichtung (w, t) senkrecht lösbar verbunden ist.
  2. 2. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurvenscheibe (t) so ausgebildet ist, daß der Bolzen (d) nach erfolgtem Schließen des Zangenmaules (C1) um ein weniges zurückgeschoben wird, damit beim Schwenken des Spannfutters das abgesetzte Ende des Bolzens {d) mit Spiel in die Klaue («) faßt und nicht aufschlagen kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen. Berlin, gedruckt >n der reichsdruckerei,
DEK90021D 1924-06-25 1924-06-25 Spannfutter fuer Maschinen zum Herrichten der geschlitzten Koepfe von kleinen Holz- oder Eisenschrauben Expired DE417238C (de)

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