DE41582C - Wasserstandzeiger mit Klinkenhemmung für die Verschlufsvorrichtung - Google Patents

Wasserstandzeiger mit Klinkenhemmung für die Verschlufsvorrichtung

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DE41582C
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Germany
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water level
locking device
level indicator
glass
escapement
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT41582D
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English (en)
Original Assignee
L. UHMANN in Plauen-Dresden, Kaitzerstr. 22
Publication of DE41582C publication Critical patent/DE41582C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B37/00Component parts or details of steam boilers
    • F22B37/78Adaptations or mounting of level indicators

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Domestic Plumbing Installations (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der dargestellte Wasserstandszeiger setzt Verschlüsse voraus, denen eine leichte Beweglichkeit der Spindeln der zur Absperrung dienenden Hähne oder Ventile eigenthümlich ist, und durch welche der Abschlufs des Glases nach einer Winkelbewegung der Spindeln, welche go° nicht weit übersteigt, herbeigeführt wird.
Die in der Zeichnung gewählte Ausführung stellt als Verschlufsvorrichtungen zwei Hähne dar, deren Spindelachsen mit der Achse des Glases in derselben Ebene liegen, und die Verbindung zwischen dem Glasrohr O und den Hähnen erfolgt derartig, dafs das Glasrohr sich stumpf gegen die Ecken der Ausflufsstutzenj^ der Hähne ansetzt, demnach nicht in die Hahngehäuse selbst hineintritt. Zur Befestigung des Glases dienen die von den Hähnen abschraubbaren Stopfbüchsengehäuse %, innerhalb welcher je zwei Metallringe q und / den eigentlichen Dichtungsring d zwischen sich nehmen. Diese Befestigungsart gestattet, dafs nach Lösung der Stopfbüchsengehäuse mit ihnen auch das Glas ohne Weiteres seitlich abgenommen werden kann. Hierdurch wird die Schwierigkeit, die Enden eines gebrochenen Glases zu entfernen, völlig beseitigt.
Jedes der beiden Stopfbüchsengehäuse % trägt an dem vom Hahn abgewendeten Ende ein Aufsengewinde r und auf diesem drehbar einen halbkreisförmigen HohlcylinderMbezw. N, beide von ungleichem Durchmesser, derartig, dafs durch Drehung des einen in oder um den anderen das Wasserstandsglas zu seinem Schutz entweder völlig überdeckt oder nach Bedürfnifs sichtbar gelassen werden kann.
An einem der beiden halben Hohlcylinder ist ein Griff F befestigt, der einmal zur Drehung des Schutzcylinders dient, aufserdem aber noch mit einem seitlich abzweigenden Stift E versehen ist, der seinerseits bei einer beliebig zu bestimmenden Stellung des Schutzcylinders in eine Nuth U der Stange T eingreift, welche beide Hahngriffe unter sich verbindet. Zum Zweck dieser letzteren Verbindung besitzt jeder der Hahngriffe R einen Zapfen e ohne Kopf, auf welchen die Zugstange T mit einer entsprechenden Oeffnung einfach aufgesteckt ist und vor dem Herabgleiten durch eine vorliegende, unter dem Griff R festgehaltene Plattenfeder f geschützt wird. Durch einfaches Zurückdrücken dieser leicht gespannten Feder ist die Stange T ohne Schwierigkeiten abzuhängen und die Möglichkeit gegeben, einen jeden der Hähne einzeln und unabhängig vom anderen in Bewegung setzen zu können.
Es wird nun die Einrichtung in der Weise getroffen, dafs die Hahngriffe R entweder selbst als Gewichtshebel ausgeführt sind, wie in der Zeichnung, oder es geschieht die Belastung an dem Ende der Verbindungsstange T", etwa bei V, durch Gewicht oder Feder oder irgend welche andere daselbst angreifende Kraft in dem Mafse, dafs bei ungehinderter Einwirkung auf die Hahn kegel deren Selbstschlufs unbedingt gleichzeitig erfolgt. Dieser Selbstschlufs ist auch momentan durch eine geringe Drehung des Schutzcylinders mittelst Griffes F zu bewirken, sobald durch den Eingriff des Stiftes E in die Nuth U die Offenstellung der Hähne bestimmt bezw. der Zutritt der Flüssig-
keiten oder Gase nach dem Glasrohr offen gehalten ist, und ferner die freie Einwirkung der an T angreifenden Kraft auf die Hahnkegel hierdurch gehemmt wird, die mit dem erfolgenden Austritt des Stiftes E aus der Nuth U aber momentan zur Einwirkung auf T und R gelangt. Nach vorliegender Anordnung genügt die geringe Winkelbewegung ε, diese beabsichtigte Wirkung hervorzurufen.
Die Einleitung zur Bewegung des Griffes F kann entweder durch directes Anfassen an denselben oder von einem beliebig näher oder entfernter gelegenen Standorte aus durch irgend ein beliebiges, nur in der Richtung des Pfeiles ρ wirkendes Zugorgan indirect erfolgen, wobei die Drehrichtung des Schutzcylinders am zweckmäfsigsten immer so zu wählen sein wird, dafs durch die Drehung die weitere oder völlige Ueberdeckung des Glasrohres erfolgt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Wasserstandszeiger, an welchem eine auf augenblicklichen gleichzeitigen Abschlufs der Glasverschlüsse stetig hinwirkende Kraft erst zur freien Einwirkung gefangen kann nach einem ohne Zerstörung eines Bindegliedes vorgenommenen Lösen einer Klinkenhemmung (E R T), welche, indem sie den geöffneten Zustand der Verschlufsorgane bedingt und erhält, die freie Bewegung des die Griffe der Verschlufsorgane verbindenden Gliedes (T) durch An- oder Eingriff verhindert, wobei abschraubbare Stopfbüchsengehäuse (Z), welche zwei den Dichtungsring (d) zwischen sich nehmende Metallringe (q I) einschliefsen, die Träger der Glasrohrschutzhülse sind, wenn durch Bewegung dieser Hülse Schlufs und Lösung der Hemmvorrichtung hervorgebracht wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT41582D Wasserstandzeiger mit Klinkenhemmung für die Verschlufsvorrichtung Expired - Lifetime DE41582C (de)

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