DE41582C - Wasserstandzeiger mit Klinkenhemmung für die Verschlufsvorrichtung - Google Patents
Wasserstandzeiger mit Klinkenhemmung für die VerschlufsvorrichtungInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F22—STEAM GENERATION
- F22B—METHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
- F22B37/00—Component parts or details of steam boilers
- F22B37/78—Adaptations or mounting of level indicators
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- Domestic Plumbing Installations (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der dargestellte Wasserstandszeiger setzt Verschlüsse voraus, denen eine leichte Beweglichkeit
der Spindeln der zur Absperrung dienenden Hähne oder Ventile eigenthümlich ist, und
durch welche der Abschlufs des Glases nach einer Winkelbewegung der Spindeln, welche
go° nicht weit übersteigt, herbeigeführt wird.
Die in der Zeichnung gewählte Ausführung stellt als Verschlufsvorrichtungen zwei Hähne
dar, deren Spindelachsen mit der Achse des Glases in derselben Ebene liegen, und die Verbindung
zwischen dem Glasrohr O und den Hähnen erfolgt derartig, dafs das Glasrohr sich
stumpf gegen die Ecken der Ausflufsstutzenj^
der Hähne ansetzt, demnach nicht in die Hahngehäuse selbst hineintritt. Zur Befestigung des
Glases dienen die von den Hähnen abschraubbaren Stopfbüchsengehäuse %, innerhalb welcher
je zwei Metallringe q und / den eigentlichen Dichtungsring d zwischen sich nehmen.
Diese Befestigungsart gestattet, dafs nach Lösung der Stopfbüchsengehäuse mit ihnen auch
das Glas ohne Weiteres seitlich abgenommen werden kann. Hierdurch wird die Schwierigkeit,
die Enden eines gebrochenen Glases zu entfernen, völlig beseitigt.
Jedes der beiden Stopfbüchsengehäuse % trägt an dem vom Hahn abgewendeten Ende
ein Aufsengewinde r und auf diesem drehbar einen halbkreisförmigen HohlcylinderMbezw. N,
beide von ungleichem Durchmesser, derartig, dafs durch Drehung des einen in oder um den
anderen das Wasserstandsglas zu seinem Schutz entweder völlig überdeckt oder nach Bedürfnifs
sichtbar gelassen werden kann.
An einem der beiden halben Hohlcylinder ist ein Griff F befestigt, der einmal zur Drehung
des Schutzcylinders dient, aufserdem aber noch mit einem seitlich abzweigenden Stift E versehen
ist, der seinerseits bei einer beliebig zu bestimmenden Stellung des Schutzcylinders in
eine Nuth U der Stange T eingreift, welche beide Hahngriffe unter sich verbindet. Zum
Zweck dieser letzteren Verbindung besitzt jeder der Hahngriffe R einen Zapfen e ohne Kopf,
auf welchen die Zugstange T mit einer entsprechenden Oeffnung einfach aufgesteckt ist
und vor dem Herabgleiten durch eine vorliegende, unter dem Griff R festgehaltene
Plattenfeder f geschützt wird. Durch einfaches Zurückdrücken dieser leicht gespannten Feder
ist die Stange T ohne Schwierigkeiten abzuhängen und die Möglichkeit gegeben, einen
jeden der Hähne einzeln und unabhängig vom anderen in Bewegung setzen zu können.
Es wird nun die Einrichtung in der Weise getroffen, dafs die Hahngriffe R entweder selbst
als Gewichtshebel ausgeführt sind, wie in der Zeichnung, oder es geschieht die Belastung an
dem Ende der Verbindungsstange T", etwa bei V, durch Gewicht oder Feder oder irgend
welche andere daselbst angreifende Kraft in dem Mafse, dafs bei ungehinderter Einwirkung
auf die Hahn kegel deren Selbstschlufs unbedingt gleichzeitig erfolgt. Dieser Selbstschlufs
ist auch momentan durch eine geringe Drehung des Schutzcylinders mittelst Griffes F
zu bewirken, sobald durch den Eingriff des Stiftes E in die Nuth U die Offenstellung der
Hähne bestimmt bezw. der Zutritt der Flüssig-
keiten oder Gase nach dem Glasrohr offen gehalten ist, und ferner die freie Einwirkung der
an T angreifenden Kraft auf die Hahnkegel hierdurch gehemmt wird, die mit dem erfolgenden
Austritt des Stiftes E aus der Nuth U aber momentan zur Einwirkung auf T und R
gelangt. Nach vorliegender Anordnung genügt die geringe Winkelbewegung ε, diese beabsichtigte
Wirkung hervorzurufen.
Die Einleitung zur Bewegung des Griffes F kann entweder durch directes Anfassen an denselben
oder von einem beliebig näher oder entfernter gelegenen Standorte aus durch irgend
ein beliebiges, nur in der Richtung des Pfeiles ρ wirkendes Zugorgan indirect erfolgen, wobei
die Drehrichtung des Schutzcylinders am zweckmäfsigsten immer so zu wählen sein wird, dafs
durch die Drehung die weitere oder völlige Ueberdeckung des Glasrohres erfolgt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Wasserstandszeiger, an welchem eine auf augenblicklichen gleichzeitigen Abschlufs der Glasverschlüsse stetig hinwirkende Kraft erst zur freien Einwirkung gefangen kann nach einem ohne Zerstörung eines Bindegliedes vorgenommenen Lösen einer Klinkenhemmung (E R T), welche, indem sie den geöffneten Zustand der Verschlufsorgane bedingt und erhält, die freie Bewegung des die Griffe der Verschlufsorgane verbindenden Gliedes (T) durch An- oder Eingriff verhindert, wobei abschraubbare Stopfbüchsengehäuse (Z), welche zwei den Dichtungsring (d) zwischen sich nehmende Metallringe (q I) einschliefsen, die Träger der Glasrohrschutzhülse sind, wenn durch Bewegung dieser Hülse Schlufs und Lösung der Hemmvorrichtung hervorgebracht wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE41582C true DE41582C (de) |
Family
ID=317051
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT41582D Expired - Lifetime DE41582C (de) | Wasserstandzeiger mit Klinkenhemmung für die Verschlufsvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE41582C (de) |
-
0
- DE DENDAT41582D patent/DE41582C/de not_active Expired - Lifetime
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