DE57751C - Benutzung selbstthätig schliefsender Ventilklappen an Wasserstandszeigern zum Abschluß von Hand - Google Patents

Benutzung selbstthätig schliefsender Ventilklappen an Wasserstandszeigern zum Abschluß von Hand

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DE57751C
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DE
Germany
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flap
water level
hand
closing valve
self
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT57751D
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English (en)
Original Assignee
SCHUMANN & KOEPPE in Leipzig, Miltelstr. 7
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Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B37/00Component parts or details of steam boilers
    • F22B37/78Adaptations or mounting of level indicators

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fire-Extinguishing By Fire Departments, And Fire-Extinguishing Equipment And Control Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
von Hand. ·
Der Zweck der in der Zeichnung dargestellten Einrichtung an Wasserstandszeigern ist, unter Benutzung der durch Patent No. 49611 geschützten Klappe erstens beim Bruch des Wasserstandsglases einen selbstthä'tigen Abschlufs des Kesselwassers bezw. Dampfes zu erzielen, und ferner zu ermöglichen, die Klappe von Hand in offener Stellung festzulegen oder in feste Schlufslage zu bringen.
In der Zeichnung veranschaulicht:
Fig. ι einen Längsschnitt durch den Schliefs-. mechanismus nach Linie R-R, Fig. 2;
Fig. 2 bis 5 sind Querschnitte durch die Schliefsklappe und das Wasserstandsgehäuse, und zwar zeigt Fig. 2 die Klappe in freihängender Stellung,
Fig. 3 dieselbe durch Dampf geschlossen,
Fig. 4 dieselbe durch den Hebel geschlossen und
Fig. 5 dieselbe zum Reinigen des Kanales geöffnet.
Im Wasserstandskopf A befindet sich die mit Hebel H versehene drehbare Achse α, auf welcher die feste Nase η angebracht ist. Auf der Achse α sitzt ferner frei beweglich die Schliefsklappe K, welche mit dem Dichtfutter d versehen ist. Die Schliefsklappe K trägt den Ansatz c, dessen Zweck aus folgendem erhellt :
Im gewöhnlichen Betriebszustand nimmt Hebel H mit seinem Gewicht G die tiefste Lage ein (s. Fig. 2), während die Klappe i£ freihängt und die Verbindung des Wasserstandsglasraumes B mit dem Kessel hergestellt ist. Bricht das Wasserstandsglas, so wirkt der freiwerdende Druck auf die Klappe K (s. Fig. 3) und schliefst dieselbe, wobei aber der Hebel H seine Lage nicht verändert. Der Dampfdruck braucht also hierbei nur das geringe Gewicht der freihängenden Klappe und nicht dasjenige des Gewichtshebels zu überwinden , es findet demnach ein sofortiger sicherer Schlufs der Klappe K bei vorkommender Spännungsänderung statt.
Soll die Klappe K von Hand geschlossen werden, um das Wasserstandsglas bequem reinigen, nachsehen oder einsetzen zu können, so wird der Hebel in die Lage Fig. 4 gebracht, durch dessen Nase η der Ansatz c der Klappe K ergriffen und letztere in Schlufsstellung erhalten.
Um ferner trotz der freien Beweglichkeit der Klappe letztere in eine Lage zu bringen, in welcher sie bei der Reinigung des Kanales b nicht hindert und auch nicht berührt werden kann, wird Hebel H in der Pfeilrichtung Fig. 5 gedreht, wobei der Ansatz c der Klappe K von der anderen Seite durch die Nase η des Hebels H ergriffen wird; die Klappe wird dann gehoben und durch den in Ueberlage (s. Fig. 5) gebrachten Hebel H sicher gehalten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Benutzung der unter No.49611 patentirten selbsttätig schliefsenden Ventilklappe gleichzeitig an Stelle der sonst üblichen Hähne zur Absperrung von Hand in der Weise, dafs die Klappe K frei drehbar auf einer mit Gewichtshebel H versehenen Achse α angebracht und mit einem Ansatz c versehen ist, auf welcher eine Nase η der Achse α derartig einwirkt, dafs die Klappe bei senkrecht herabhängendem Gewichtshebel frei beweglich ist (s. Fig. 2), nach Umlegung des Hebels nach oben rechts oder links jedoch in der Schlufsstellung (s. Fig. 3) bezw. ganz geöffneten Stellung (s. Fig. 5) gehalten wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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