DE5060C - Neuerung an Hydranten - Google Patents

Neuerung an Hydranten

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DE5060C
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BOPP & REUTHER, Maschinenfabrik in Mannheim
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03BINSTALLATIONS OR METHODS FOR OBTAINING, COLLECTING, OR DISTRIBUTING WATER
    • E03B9/00Methods or installations for drawing-off water
    • E03B9/02Hydrants; Arrangements of valves therein; Keys for hydrants
    • E03B9/08Underground hydrants

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Multiple-Way Valves (AREA)

Description

1878.
Klasse 85.
BOPP & REUTHER in MANNHEIM. Neuerung an Hydranten.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. October 1878 ab.
Die Erfindung bezweckt/ die für den Fall von Feuersgefahr so sehr wichtige Manövrirfähigkeit der Hydranten zu erhöhen, und zwar dadurch, dafs man nach Belieben während gleichzeitigen Arbeitens mit bereits einem Standrohre ohne Wasserabstellung noch ein weiteres anbringen kann, um sodann mit zwei Standröhren zu operiren.
Diesen Zweck erreicht man durch Anwendung eines Ventils V, welches, an dem Kopfe der Ventilstange L sitzend, von der Spindel S gefafst und durch Drehung der letzteren gleichzeitig mit dem eigentlichen Hydrantenventil W auf und ab bewegt wird. Die Spindel geht durch ein besonderes Gehäuse G hindurch, welches von oben in den Hydrantenkörper eingesetzt ist und nach unten in einen Ventilsitz a ausläuft, so dafs sich das Ventil V gegen denselben legen kann. Mit diesem Gehäuse G communicirt der eine Auslauf M, während der andere Auslauf N unabhängig hiervon auf die gewöhnliche Weise mit dem Hydrantenkörper in Verbindung steht. Das Hydrantenventil W ist zugleich mit der bekannten selbsttätigen Entwässerungsvorrichtung in Verbindung.
Das Manövriren mit dem Hydranten geht nun in folgender Weise vor sich: Angenommen, es werde mit dem einen Auslaufe N bereits gearbeitet und es soll der andere Auslauf M ebenfalls in Benutzung gezogen werden, so wird die Spindel 5 so weit aufwärts bewegt, bis das Ventil V sich gegen seinen Ventilsitz α gelegt und das Gehäuse G abgeschlossen hat. Der Wasserzufluss zu dem Auslauf N bleibt dabei unbehindert. Man entfernt jetzt die den Ansatzstutzen -M verschliefsende Kapsel und bringt das Standrohr an, worauf durch Abwärtsbewegen des Ventils V bis in die vorhergehende Stellung der Wasserzufiufs nach beiden Ausläufen erfolgt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Das besonders eingesetzte, mit einem der beiden Ausläufe communicirende Gehäuse G in Verbindung mit dem das Gehäuse abschliefsenden Ventil V.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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