DE415798C - Vorrichtung zum Spinnen von Kunstseide nach dem Streckspinnverfahren - Google Patents

Vorrichtung zum Spinnen von Kunstseide nach dem Streckspinnverfahren

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DE415798C
DE415798C DEB111781D DEB0111781D DE415798C DE 415798 C DE415798 C DE 415798C DE B111781 D DEB111781 D DE B111781D DE B0111781 D DEB0111781 D DE B0111781D DE 415798 C DE415798 C DE 415798C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01DMECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
    • D01D5/00Formation of filaments, threads, or the like
    • D01D5/12Stretch-spinning methods
    • D01D5/14Stretch-spinning methods with flowing liquid or gaseous stretching media, e.g. solution-blowing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Methods And Devices For Manufacturing Artificial Fibers (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Spinnen von Kunstseide nach dem Streckspinnverfahren. Gegenstand des Hauptpatentes ist ein Verfahren zum Spinnen von Kunstseide nach dem Streckspinnverfahren, bei dem die Fällflüssigkeit im oberen Teil des Spinnapparates im Gegenstrom, im unteren Teil des Spinnapparates dagegen im Gleichstrom mit den Fäden verläuft. Das Hauptpatent betrifft ferner Vorrichtungen zur Ausübung des Verfahrens, bei denen entweder in ein zylindrisches Spinngefäß ein Spinntrichter eingesetzt oder das Gefäß selbst in Form eines Spinntrichters ausgebildet ist.
  • Bei Versuchen wurde gefunden, daß man auch ohne den konischen Trichter im Innern des Zylinders bzw. ohne denn Spinngefäß die Form dieses Trichters zu geben, arbeiten kann, so daß also der Apparat - wie die Zeichnung zeigt - nur noch aus einem Zylinder e besteht, der oben dicht durch einen Deckel abgeschlossen ist. Der Deckel b trägt die Brause, während das untere Ende durch eine Kappe abgeschlossen ist, weiche in :der Mitte einen kurzen Rohrstutzen trägt, an welchem das Auslaufrohr mittels Gummischlauch befestigt ist. Außerdem ist am Boden der Kappe noch ein zweites kurzes Rohrstück s angebracht, durch welches die Fällflüssigkeit eintritt.
  • Damit bei Beginn des Spinnens die herunterfallenden Fäden nicht auf dem Boden der Kappe liegenbleiben, sondern durch das Rohr r auslaufen, ist es zweckmäßig, den Boden etwas konisch zu gestalten.
  • Die Strömung der Fällflüssigkeit ist also hier keine anfangs rasche und später langsam werdende, sondern eine in ihrem Verlauf im Zylinder stets gleichbleibend langsame. Anstatt die Fällflüssigkeit durch das Rohr s einzuführen, könnte man auch wie beim Hauptpatent an das Rohr r ein seitliches Rohr ansetzen und die Fällflüssigkeit dort eintreten lassen.
  • Auch hier ist der Verlauf des Ausziehens und Erhärtens des Fadens genau derselbe wie im Hauptpatent. Der aus der Brause austretende Faden fällt in einer in langsamer, entgegengesetzter Bewegung befindlichen Flüssigkeit herunter und trifft dabei, je tiefer er kommt, immer reinere, also mit weniger Ammoniak beladene Fällflüssigkeit. Da die Bewegung der Fällflüssigkeit im Zylinder, insbesondere .in seinem oberen Teil, eine sehr ruhige ist, so geht das Ausziehen des Fadens auch außerordentlich glatt vor sich.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zum Spinnen von Kunstseide nach dem Streckspinnverfahren gemäß Patent 413790, gekennzeichnet durch ein allseitig geschlossenes zylindrisches Gefäß, in das die Fällflüssigkeit im Gegenstrom zu den Kunstseidefäden unten durch ein Rohr (s) eingeführt und oben durch ein Rohr (d) abgeleitet wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden des Zylinders (e) konisch gestaltet ist.
DEB111781D 1923-11-05 1923-11-17 Vorrichtung zum Spinnen von Kunstseide nach dem Streckspinnverfahren Expired DE415798C (de)

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