DE415443C - Rahmenanordnung fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Rahmenanordnung fuer Kraftfahrzeuge

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DE415443C
DE415443C DEB112493D DEB0112493D DE415443C DE 415443 C DE415443 C DE 415443C DE B112493 D DEB112493 D DE B112493D DE B0112493 D DEB0112493 D DE B0112493D DE 415443 C DE415443 C DE 415443C
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Germany
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pinion shaft
drive wheel
frame
axis
machine frame
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DEB112493D
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RUDOLF BERNSTEIN DIPL ING DR
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RUDOLF BERNSTEIN DIPL ING DR
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60KARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
    • B60K17/00Arrangement or mounting of transmissions in vehicles
    • B60K17/04Arrangement or mounting of transmissions in vehicles characterised by arrangement, location or kind of gearing
    • B60K17/043Transmission unit disposed in on near the vehicle wheel, or between the differential gear unit and the wheel

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description

  • Rahmenanordnung für Kraftfahrzeuge. Schwere Kraftfahrzeuge, die zur Ausübung einer großen Zugkraft bestimmt sind, müssen meist mit einem sogenannten Ritzelantrieb ausgerüstet werden, bei dem eine zur Treibräderachse parallele, vom Motor angetriebene Welle Ritzel trägt, die in an den Treibrädern sitzende Zahnkränze eingreifen. Bei derartigen Antrieben ist es stets schwierig, Verwindungen des Rahmens so vollkommen zu vermeiden, daß ein einseitiges Laufen der Ritzel in den Zahnkränzen und infolgedessen eine vorzeitige Abnutzung der Zähne sicher verhindert wird. Ganz besonders schwierig ist dies, wenn eine Abfederung der Treibräderachsen vorgesehen werden soll.
  • Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Rahmenanordnung, bei der nicht nur schädliche Verwindungen sicher und in einfacher Weise vermieden werden, sondern auch die Einfügung einer Abfederung oder einer das Getriebe schonenden elastischen Nachgiebigkeit mit nur ganz unwesentlichem Aufwand von Teilen möglich ist.
  • Das Wesentliche der Erfindung besteht darin, daß der mit dem Maschinenrahmen ein starres Ganzes bildende Lagerkörper der R itzelwelle in der Nähe der Treibräder drehbar in den Enden zweier auf der Treibräderachse festsitzenden Armen ruht, und der Maschinenrahmen noch an einer anderen Stelle in genügendem Abstand von der Ritzelwelle mit dem durch die Tr eibräderachse und die Arme gebildeten starren Körper verbunden ist.
  • Wesentlich zur Vermeidung von Verwindungen ist noch, daß die letztgenannte Verbindung durch eine Feder hergestellt ist, die um eine zur Ritzelwelle senkrechte Achse schwenkbar gelagert ist. Zur Vergrößerung des Abstandes der Lagerstellen an der Ritzelwelle von den genannten Lagerstellen des Rahmens in den Armen können letztere über die Treibräderachse hinaus verlängert und durch eine quer gelegteWagenfederverbunden werden, die in ihrer Mitte gelenkig am Maschinenrahmen sitzt.
  • Abb. i und a zeigen eine derartige Ausführungsform des Erfindungsgedankens. a, und a. sind die Treibräder, b die gemeinsame Achse, die an ihren Enden in Zapfen ausläuft, auf denen die Treibräder laufen. In den Treibrädern sitzen die Zahnkränze c, und c., in welche die Ritzel dl und d, eingreifen, die an der durch ein Differential unterteilt gedachten und in dem einer Kraftwagenhinterachse ähnlichen Gehäuse f gelagerten Welle e sitzen. Dieses Gehäuses f ist durch ein starres Verbindungsstück g und Träger mit dem Getriebekasten h und dem --NTotor i zu einem starr-n Ganzen verbunden, -das vorn auf der die Lenkräder tragenden Vorderachse k abgestützt ist. Das Gehäuse f liegt mit seinen Enden drehbar in den Doppelhebeln h und h, die in der Mitte auf der Treibradachse b festsitzen und mit ihren anderen Enden gelenkig an den beiden Enden mit einer Blattfeder in, verbunden sind. Die Feder in ist in ihrer Mitte durch einen Bolzen gelenkig mit dem Rahmenverbindungsstück g verbunden.
  • Die Zugvorrichtung vc greift an einem mit dem Maschinenrahmen starr verbundenen Verlängerungsstück o an.
  • Die Wirkung der Anordnung ist ohne weiteres klar. Jede Bewegung, die von einem der Treibräder infolge eines von der Straße herrührenden Stoßes eingeleitet wird, überträgt sich von einem der Doppelarme durch die Achse zum andern, so daß das Rechteck, das durch die Treibradachsen, die Ritzelwelle und die beiden Arme gebildet wird, stets unverändert bleibt. Die Übertragung der Stöße von der einen zur anderen Seite wird noch dadurch begünstigt, daß die Federverbindung des aus Treibräderachse und den Armen bestehenden starren Körpers mit dem Maschinenrahmen in einer zur Ritzelwelle senkrechten Achse hergestellt ist, so daß die Feder als Wagebalken rechts und links die gleichen Kräfte überträgt. Man könnte in die Verbindung Gummipuffer einschalten und auf diese Weise eine Stoßdämpfung erzielen. Auch eine solche Anordnung erscheint, verglichen mit den sonst bekannten umständlichen Rahmenkonstruktionen, sehr einfach und zweckmäßig.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Rahmenanordnung für Kraftfahrzeuge, deren auf einer Achse sitzende Treibräder von einer zur Treibräderachse parallelen Ritzelwelle angetrieben.werden, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem Maschinenrahmen ein starres Ganzes bildende Lagerkörper (f) der Ritzelwelle (e) in der Nähe der Treibräder drehbar in den Enden zweier auf der Treibräderachse festsitzenden Armen ruht und der Maschinenrahmen noch an einer_ anderen Stelle in genügendem Abstand' von der Ritzelwelle mit dem durch die Treibräderachse und die Arme gebildeten starren Körper verbunden ist. a. Rahmenanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung außerhalb der Ritzelwelle durch eine Feder hergestellt ist, die um eine zur Ritzelwelle senkrechte Achse schwenkbar gelagert ist, so daß die Übertragung der Kräfte von der einen zur anderen Seite wagebalkenartig erfolgt. 3. Rahmenanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die federnde Verbindung durch eine querliegende, in der Mitte am Maschinenrahmen und an den Enden mit den über die Treibräderachse hinaus verlängertenArmen (l, und h) gelenkig verbundene Blattfeder (m) gebildet ist.
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