DE415154C - Sicherheitsschloss - Google Patents

Sicherheitsschloss

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Publication number
DE415154C
DE415154C DEE29715D DEE0029715D DE415154C DE 415154 C DE415154 C DE 415154C DE E29715 D DEE29715 D DE E29715D DE E0029715 D DEE0029715 D DE E0029715D DE 415154 C DE415154 C DE 415154C
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DE
Germany
Prior art keywords
tumbler
lock
group
tumblers
keyhole
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Expired
Application number
DEE29715D
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JULIUS POTHS
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JULIUS POTHS
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B21/00Locks with lamelliform tumblers which are not set by the insertion of the key and in which the tumblers do not follow the movement of the bolt e.g. Chubb-locks

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  • Ladders (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 15. J UNI 1925
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JV£ 415154 -KLASSE 68 a GRUPPE 4
(E 29-15 Ill\68a)
Heinrich Eckstein in Altona, Elbe, und Julius Poths in Hamburg.
Sicherheitsschloß. Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Juli 1923 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Sicher- Schloßboden und Schloßdeckel zwei Schlitzheitsschloß, bei welchem auf dem Schloßboden , scheiben drehbar angeordnet sind und das
eine mit zwei Zuhaltungsstiften versehene, mittels eines Armes den Schloßriegel beeinflussende drehbare Scheibe und außerdem im Schlüsselloch mit zwei einander diametral gegenüberliegenden Ausläufern versehen ist. Das Schloß besitzt zwei Gruppen unsymmetrischer
Zuhaltungen, die nicht nebeneinander, sondern übereinander angeordnet sind. Die Zuhaltungsgruppen bilden nach der Erfindunggemeinsam mit den Schlitzscheiben ein quer liegendes Schlüsselloch, wobei die Zuhaltungen der unteren Gruppe der Einwirkung zweier Zuhaltungsstifte auf der auf dem Schloßboden gelagerten Scheibe und die Zuhaltungen der oberen Gruppe der Einwirkung eines auf dem Schloßriegel festsitzenden Zuhaltungsstiftes unterworfen sind. Das neue Schloß ist in der Zeichnung dargestellt. Abb. ι ist die Draufsicht des Schloßeingerichtes von Linie i-i in Abb. 2 aus in der dort angedeuteten Pfeilrichtung betrachtet. Die Abb. 2 und 3 sind Querschnitte durch das Schloß mit nichtausgehohenen bzw. ausgehobenen Zuhaltungen. Abb. 4 ist eine Teilansicht von Abb. 3.
Auf dem Schloßboden 1 ist ein Kasten 2 befestigt, welcher zur Lagerung der mit dem Arm 4 und den beiden Zuhaltungsstiften 5, 6 versehenen Scheibe sowie zur Führung des mit einem Zuhaltungsstift 13 versehenen Schloßriegels 8 und der unter dem Einfluß von Federn 9, 11 stehenden Zuhaltungsscheiben 10, 12 dient, von denen die Scheiben 10 mit je einem hufeisenförmigen Schlitz iofl und mit je einer Rast io6 zur Aufnahme des einen oder anderen Zuhaltungsstiftes 5, 6 auf der Scheibe 7 versehen ist, während die Scheiben 12 je einen Längsschlitz 12a und je zwei Rasten I26, i2c an den Enden desselben zur Aufnahme des Zuhaltungsstiftes 13 auf dem Schloßriegel 8 besitzen.
Die Zuhaltungsscheiben 10 haben U-Form und diejenigen 12 T-Form; der Steg i2rf der letzteren 12 findet zwischen den Schenkeln ι od, io„ der ersteren 10 Aufnahme, und die Stege der Zuhaltungen 10 und 12 bilden die obere und untere Begrenzung für einen Schlitz 14, der das Schlüsselloch für den bartlosen Flachschlüssel 15 bildet, welcher in den im Schloßboden 1 und Schloßdeckel 3 drehbar gelagerten Schlitzscheiben 16 sowie in den außerhalb von Schloßboden 1 und Schloßdeckel 3 festsitzenden Scheiben 17 von der aus Abb. 4 ersichtlichen, an sich bekannten Ausbildung Führung hat.
Die Zuhaltungen 10 und 12 sowohl der unteren als auch der oberen Gruppe reichen bis an das durch die Schlitzscheiben 16, 16 begrenzte Schlüsselloch 14 (Abb. 1) heran. Die Stärken der die obere Gruppe bildenden Zuhaltungsscheiben 12 entsprechen den ihnen gegenüber befindlichen Zuhaltungsscheiben 10 der unteren Gruppe (vgl. Abb. 2 und 3). Das Drehen des von dem durch die Schlitzscheiben 16,16 und die Scheiben 10 und 12 der unteren und oberen Zuhaltungsgruppe gebildeten Loch 14 aufgenommenen bartlosen Flachschlüssels (Abb. 2 um 90 Winkelgrade veranlaßt das Verschieben der sämtlichen Scheiben beider Zuhaltungsgruppen in solchem Maße, daß je nach der Stellung des Schloßriegels 8 die Rasten ioa den einen oder anderen Zuhaltungsstift 5 oder 6 auf Scheibe 7 und die Rast i2b oder I2C den Zuhaltungsstift 13 auf dem Schloßriegel 8 freigibt, so daß letzterer aus der Schließlage in die Offenlage oder umgekehrt aus der Offenlage in die Schließlage bewegt werden kann. Es dient also die obere Zuhaltungsgruppe zum direkten und die untere Zuhaltungsgruppe zum indirekten Feststellen des Schloßriegels 8 sowohl in dessen Schließlage als auch in dessen Offenlage.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Sicherheitsschloß, bei welchem auf dem Schloßboden eine mit zwei Zuhaltungsstiften versehene, mittels eines Armes den Schloßriegel beeinflussende drehbare Scheibe, außerdem in Schloßboden und Schloßdeckel Schlitzscheiben drehbar angeordnet sind, das Schlüsselloch mit zwei einander diagonal gegenüberliegenden Ausläufern versehen ist und zwei Gruppen von unsymmetrischen Zuhaltungen übereinander angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuhaltungsgruppen gemeinsam mit zwei Schlitzscheiben (16,16) ein quer liegendes Schlüsselloch (14) bilden, wobei die Zuhaltungen (10) der unteren Gruppe der Einwirkung zweier Zuhaltungsstifte auf der auf dem Schloßboden (i) gelagerten Scheibe (7) und die Zuhaltungen (12) der oberen Gruppe der Einwirkung eines auf dem Schloßriegel (8) angeordneten Zuhaltungsstiftes (13) unterworfen sind.
  2. 2. Sicherheitsschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die T-förmigen Scheiben (12) der oberen Zuhaltungsgruppe mit einem Steg (i2rf) zwisehen die Schenkel (10^,10,,) der U-förmigen Scheiben der unteren Zuhaltungsgruppe passen und die Stege der Scheiben (12,10) beider Zuhaltungsgruppen die obere und untere Begrenzung des Schlüsselloches (14) für den bartlosen Flachschlüssel (15) bilden.
    Hierzu 1 Blat't Zeichnungen.
DEE29715D 1923-07-28 1923-07-28 Sicherheitsschloss Expired DE415154C (de)

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