DE455708C - Kombinationsschloss fuer den Motorzuendstromkreis zur Sicherung von Kraftfahrzeugen gegen Diebstahl - Google Patents

Kombinationsschloss fuer den Motorzuendstromkreis zur Sicherung von Kraftfahrzeugen gegen Diebstahl

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DE455708C
DE455708C DEB125092D DEB0125092D DE455708C DE 455708 C DE455708 C DE 455708C DE B125092 D DEB125092 D DE B125092D DE B0125092 D DEB0125092 D DE B0125092D DE 455708 C DE455708 C DE 455708C
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contact
plate
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pin
engine ignition
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DEB125092D
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EUGENE BAILLOUD
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EUGENE BAILLOUD
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R25/00Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles
    • B60R25/01Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles operating on vehicle systems or fittings, e.g. on doors, seats or windscreens
    • B60R25/04Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles operating on vehicle systems or fittings, e.g. on doors, seats or windscreens operating on the propulsion system, e.g. engine or drive motor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanisms For Operating Contacts (AREA)

Description

  • Kombinationsschloß für den motorzündstromkreis zur Sicherung von Kraftfahrzeugen gegen Diebstahl. Die Erfindung bezieht sich auf ein Kombinationsschloß für den Motorzündstromkreis zur Sicherung von Kraftfahrzeugen gegen Diebstahl und betrifft im besonderen eine solche Vorrichtung, die leicht bedient und eingestellt werden kann und trotzdem von großer Zuverlässigkeit ist.
  • Wie bekannte Vorrichtungen dieser Art besitzt das Schloß nach der Erfindung zwei Kontaktplatten, von denen die eine mittels einer Hebelvorrichtung durch Verschiebenmit der anderen feststehenden in Berührung und durch Federn außer Berührung gebracht -wird. Das Merkmal der Erfindung besteht darin, daß in einer parallel verschiebbaren Platte exzentrische Ringe einstellbar angebracht sind, denen gegenüber mit Löchern versehene, exzentrische Scheiben angeordnet sind, die auf von außen zu drehenden, mit Hülsen starr verbundenen Stiften festsitzen und je durch einen in Kerben der zugehörigen Hülse eingreifenden Zapfen festgestellt werden, nachdem Spiralfedern die Scheiben in die Nullstellung gebracht haben. In der Kontaktlage der beiden Platten greift ein Stift in eines der Löcher jeder Scheibe ein:- Dieser Stift ist in einer mit der beweglichen Platte starr verbundenen anderen Platte befestigt.
  • Mit dieser Anordnung ist es möglich, eine große Anzahl verschiedener Kombinationen herzustellen und auf diese Weise das unbefugte Schließen des Motorzündstromkreises sicher zu verhindern.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Schlosses gemäß der Erfindung. Abb. i ist eine Ansicht der Vorrichtung, teilweise im Schnitt, bei geschlossenem Motorzündstromkreis, Abb. 2 eine solche bei unterbrochenem Stromkreis.
  • Abb. 3 ist ein Schnitt nach Linie i-i der Abb.5, der eine der Kombinationen in der ausgerückten Stellung zeigt.
  • Abb.4 ist ein ähnlicher Schnitt durch die Vorrichtung nach Schließung des Stromes. Abb. 5 ist eine Oberansicht mit Teilschnitten nach den Linien 2-2 und 3-3 der Abb. i. A bb. 6 ist ein Querschnitt nach Linie 4-4 der Abb.5, der die Einrückvorrichtung bei geöffnetem Stromkreis zeigt.
  • Abb. 7 und 8 sind Einzelansichten des Einstellknopfes beigeöffnetem und geschlossenem Stromkreis.
  • Abb. g ist ein Teilschnitt, der die Stellung der exzentrischen Scheibe in ihrern Ring zeigt.
  • Abb. i o und i i sind Einzelansichten, die die Vorrichtung zur Zurückführung der Kombination in die Ruhestellung zeigen.
  • Die Vorrichtung enthält zwei untere isolierte Plattem und b, auf welchen Pflöcke zurre Anschluß der Leitungen nach den Polklemmen des Stromerzeugers und den Zündkerzen des Motors angebracht sind. Die untere Platten ist starr mit einer oberen Metallplatte c gleicher Form durch zwei Bolzend verbunden. Die Kontaktplatte b ist mit zwei anderen Metallplattene, f durch vier Bolzen b' verbunden. Die mittlere Platte e wird von zwei. losen Hülsenh getragen, die auf den beiden Bolzend geführt sind und selbst als Führungen für die unteren Federnd' dienen.
  • In der Platte e sind vier einstellbare, mit exzentrischen Ausschnitten vorgesehene Ringe e vorgesehen. Unterhalb der Platte c sind gleichachsig zu den Ringen e' vierfeststehende Büchsen i angeordnet, in welche je eine Hülse i' eingesetzt ist, die starr mit einem Stift k' verbunden ist. Letzterer trägt an seinem unteren Teil eine exzentrische, mit Löchern k" versehene Scheibe k. Die bewegliche Platte l trägt vier nach unten ragende Zapfen f, die in die Löcher k" der Scheiben k eingreifen können. Jeder Stift k' ist durch eine Spiralfeder i" mit der Büchse i verbunden und kann durch einen Zapfen L (Abb. q. und 5 ) festgestellt werden, wenn dieser durch die Wirkung einer Federt' in Kerben am Umfang der Hülse!' eingreift. Die Bewegung dieses Zapfens L erfolgt unter Einschaltung eines Gleitstückes m' durch das Verschieben eines Bolzens m an einer Kurvenführung h' am oberen Teil der Gleithülse k (Abb. q. und 5). Wird der Zapfen 1 aus der Kerbe herausgezogen, so bewirkt die Feder i" die Zurückführung des Stiftes k' in die Anfangsstellung.
  • Ein Schwinghebeln, der unter Einwirkung einer Federn' (Abb. i o) steht, kann in eine Querrille des Zapfens l eingreifen, um ein. Eingreifen des Zapfens l in die Kerben zu verhindern. Ein Anschlagstift L" sichert das Ausheben des Schwinghebelsn aus der Querrille, wenn die Vorrichtung den Zündstromkreis unterbricht (Abb.3 und io).
  • Die gegenseitige Annäherung der Kontaktplatten a und b wird durch einen auf das Ende eines Hebels o' einwirkenden Drücker o herbeigeführt, an den eine an der mittleren Plattee befestigte Mittelstange e" anschlägt. Eine Rast r an dem Drücker o gestattet einer Kugelr', den Ringe' in der Höhe der exzentrischen Scheibe k (Abb. 9) zu verriegeln. Der Drücker o wird in der unteren Stellung, bei der die Platte b gegen die Platte a gepreßt wird, durch einen in der Mitte der Vorrichtung angeordneten Knopf s festgehalten, der unterhalb der Platte c einen querlaufenden Schlitz s' besitzt, in den der angehobene Hebel o' eingreifen kann. Der Knopfs wird durch eine Spiralfeders" zurückgedreht.
  • Die Einrichtung hat den Zweck, die gegenseitige Annäherung und Entfernung der Platten u und b zu gestatten.
  • Um den Strom (ausgehend von Abb.2) zu schließen, muß die Platte b gesenkt werden und infolgedessen auch die vier exzentrischen Scheiben k derart gedreht werden, daß sie durch die Ringee' in der Plattee hindurchgehen. Um die von den Scheiben k einzunehmenden Stellungen zu den entsprechenden Ringen e' geheimzuhalten, wird jeder der letzteren mit einer bestimmten Anzahl von Kerben versehen, wenn sich die Scheibe k und Ring e' auf gleicher Höhe befinden (Abb. 9) und der Drückerv in der Endstellung durch die Kugel? festgestellt ist. Die. verschiedenen Stellungen der Ringe 'bilden die Kombination, die anzeigt, um wieviel Kerben jede Scheibe k gedreht werden muß, um den Dur,chgäng"-des entsprechenden Ringes und damit die .ganze Bewegung des Drückers o zu gestatten, durch den der Kontakt der Plattena und b herbeigeführt wird.
  • Die Verriegelung der Scheiben k wird bei geöffnetem Stromkreis durch den Eingriff des Zapfens l in eine Kerbe der Hülset' bewirkt. Während der Abwärtsbewegung der Platten drückt der Absatz h' der Hülse h den Bolzen m zurück und bringt den Zapfen 1 außer Eingriff mit den Kerben. Der Zapfen 1 wird in der unwirksamen Lage durch den;S.chwinghebeln (Abb. io) gehalten. Vor der Freigabe der Kerben des Ringes!' ,greifen die Zapfeu f der Platte/ in eines der Löcher der Scheiben k und verriegeln diese.
  • Die Ausrückttng des nach Abb.8 bei geschlossenem Stromkreis verriegelten Unterbrechers geschieht dadurch, daß man den Knopfs so weit dreht, bis der Schlitz s' sich gegenüber dem Hebel-o' (Abb. 7) befindet. Die Plattee und damit auch die mit ihr verbundenen Platten b und f können sich somit durch den Druck der Federnd' nach aufwärts bewegen, wodurch der Kontakt zwischen den Plattem und b unterbrochen, der Stromkreis also geöffnet wird. Das Anheben der Platten b, e, f bewirkt weiterhin die Aushebung der Zapfen/' aus den Löchern k" der Scheiben k. Da diese letzteren jetzt nicht mehr verriegelt sind, werden sie durch die Spiralfedern i" gedreht Lind in die Anfangsstellung zurückgebracht. Durch die Drehung der Hülse!' stößt der Anschlagstift l' mit dem unteren Arm des Schwinghebels n zusammen und gibt den Feststellzapfen frei, welcher in die der Anfangsstellung der Kombination entsprechende Kerbe einschnappt.
  • Die Verstellung der Exzenterringe e' für eine geänderte Kombination kann in der Weise erfolgen, daß die Scheiben k bis in die Ringe e' gehoben und dann gedreht werden, wobei sie die Ringe e' zufolge der vorhandenen Reibung mitnehmen. Die Einrichtung gestattet eine große Anzahl von Kombinationen.
  • Die Vorrichtung kann auch ohne Zurückstellung auf das Nullzeichen gebaut werden, indem die Kombination von Hand nach jeder Ausrückung unterbrochen wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kombinationsschloß für den - Motorzündstromkreis zur Sicherung von Kraftfahrzeugen gegen Diebstahl mit zwei Kontaktplatten, von denen die eine mittels einer Hebelvorrichtung durch Verschieben mit der anderen feststehenden in Berührung und durch Federn außer Berührung gebracht wird, dadurch ,gekennzeichnet, daß in einer parallel verschiebbaren Platte (e) exzentrische Ringe (e') einstellbar angebracht sind, denen gegenüber mit Löchern (k") versehene, exzentrische Scheiben (k) angeordnet sind, die auf von außen zu drehenden, mit Hülsen (i') starr verbundenen Stiften (k') festsitzen und je durch einen in Kerben der zugehörigen Hülse (i') eingreifenden Zapfen (L) festgestellt werden, nachdem Spiralfedern (i") die Scheiben (k) in die Nullstellung gebracht haben, während in der Kontaktlage der beiden Platten in eines der Löcher (k") jeder Scheibe (k) ein Stift ( f ) eingreift, der in einer mit der beweglichen Platte (a) starr verbundenen Platte (f) befestigt ist. BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICITSDRUCICEREI.
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