DE802432C - Stiftzylinderschloss - Google Patents

Stiftzylinderschloss

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Publication number
DE802432C
DE802432C DEP26259D DEP0026259D DE802432C DE 802432 C DE802432 C DE 802432C DE P26259 D DEP26259 D DE P26259D DE P0026259 D DEP0026259 D DE P0026259D DE 802432 C DE802432 C DE 802432C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pins
cylinder
key
cylinder lock
balls
Prior art date
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Expired
Application number
DEP26259D
Other languages
English (en)
Inventor
Eugen Helkenberg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Eugen Helkenberg & Co
Original Assignee
Eugen Helkenberg & Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Eugen Helkenberg & Co filed Critical Eugen Helkenberg & Co
Priority to DEP26259D priority Critical patent/DE802432C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE802432C publication Critical patent/DE802432C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B27/00Cylinder locks or other locks with tumbler pins or balls that are set by pushing the key in
    • E05B27/0003Details
    • E05B27/0017Tumblers or pins

Landscapes

  • Actuator (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Stiftzylinderschloß und sonstige Schloßsicherungen, welche mit Stiftzuhaltungen arbeiten.
  • Ein Stiftzylinderschloß besteht bekanntlich aus einem in einem Gehäuse drehbar gelagerten Zylinder, welcher sich nur dann drehen läßt, wenn der gezahnte Schlüssel die zweiteilig gestalteten Zuhaltungsstifte so einstellt, daß deren Trennungsflächen genau mit der Mantellinie bzw. Mantelfläche des Drehzylinders zusammenfallen. Die Stiftzuhaltungen sind in gleichliegenden Bohrungen zum Teil im Mantel und im Zylinder angeordnet, und zwar derart, daß sich die Innenstifte im Zylinder, die Außenstifte und die Stiftfedern im Mantel befinden. Bei abgezogenem Schlüssel werden die Außenstifte durch den Stiftfederdruck teilweise, je nach der Länge der Innenstifte, in die Bohrungen des Zylinders gedrückt und verursachen somit die Sperrung. Der Zylinder weist in der Längsrichtung einen Schlüsseleinführungskanal auf, in den die Innenstifte hineinragen und somit dem Schlüsselangriff ausgesetzt sind.
  • Da nun die Zuhaltungsstifte unter dem Druck der Stiftfedern stehen, hat der Schlüssel bei seiner Einführung in den Drehzylinder den Druck der einzelnen Druckfedern zu überwinden und die Stifte derart anzuheben, daß die Berührungspunkte sowohl der Innen- als auch der Außenstifte mit der Zylinderoberfläche bündig liegen. Bei. diesem Vorgang wird somit auf die Zuhaltungsstifte ein im rechten Winkel zur Verschieberichtung der Stifte wirkender Druck ausgeübt; so daß sowohl in den Stiftführungen als auch an den Stiftenden und Schlüsseleinkerbungen Reibungen entstehen. Diese Reibungen erschweren nicht nur eine leichte Einführung des Schlüssels in den Drehzylinder, sondern sie beeinträchtigen vor allen Dingen durch vorzeitig eintretenden Verschleiß eine einwandfreie Wirkungsweise und Sicherheit des Zylinderschlosses. Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, die angeführten Mängel zu beseitigen und das Schloß, ohne an demselben bauliche Veränderungen vornehmen zu müssen, so auszubilden, daß bei der Herbeiführung der Stifthebung mittels des Schlüssels keine an den Stiften angreifenden Reibungswiderstände vorhanden sind.
  • Diese Aufgabe ist gemäß der Erfindung im wesentlichen dadurch gelöst, daß zwischen den Schlüsseleinkerbungen und den im Drehzylinder lagernden Zuhaltungsstiften (Innenstifte) Kugeln von gleichem Durchmesser eingeordnet sind. Die an sich bekannte Bauart des Schlosses wird durch diese Ausbildung in keiner Weise verändert, lediglich die Innenstifte werden um den Kugeldurchmesser kürzer. Durch diese Ausbildung wird nun der wesentliche Vorteil erreicht, daß der Schlüssel bei seiner Einführung in den Schließzylinder einen kaum fühlbaren Widerstand findet, da sich die Kugeln am Schlüssel abwälzen. Hierdurch wird naturgemäß auch jeglicher, gegen die Zuhaltungsstifte gerichteter Seitendruck aufgehoben. Die Anordnung der Stahlkugeln hat noch den Vorteil, daß diese ein Anbohren der Zuhaltungsstifte verhindern.
  • Gemäß der Erfindung sind die gegen die Kugeln anliegenden Enden der inneren Zuhaltungsstifte entsprechend der Kugelform muldenförmig ausgebildet. Durch diese Ausbildung der Zuhaltungsstifte wird der Vorteil erreicht, daß sich diese nur um etwa die Hälfte des Kugeldurchmessers verkürzen und dadurch eine genügend lange Führungsfläche beibehalten, so daß diese Einrichtung auch für Zylinderschlösser mit verhältnismäßig kleinem Drehzylinderdurchmesser angewendet werden kann. Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel in vergrößertem Maßstabe im Durchschnitt dargestellt. Als Ausführungsbeispiel ist der Erfindung ein Zylinderschloß zugrunde gelegt.
  • In dem Gehäuse i von an sich bekannter Ausbildung lagert in ebenfalls bekannter Weise der Drehzylinder 2 und in ihm der mit Einkerbungen versehene Schlüssel 3. In dem Gehäuse lagern die Zuhaltungsstifte 4 und im Drehzylinder die Zuhaltungsstifte 5. Je ein Stiftpaar steht unter der Wirkung einer Druckfeder 6. Zwischen den Schlüsseleinkerbungen und den Innenstiften 5 lagern Kugeln 7, welche den gleichen Durchmesser wie die Stifte aufweisen. Wie aus der Schnittdarstellung ersichtlich, sind die an den Kugeln anliegenden Enden der Innenstifte 5 entsprechend der Kugelform muldenförmig ausgebildet, wodurch dieStifte 5 in dem Drehzylinder eine ausreichende lange Führung erhalten.
  • Die Erfindung ist z. B. vor allen Dingen auch für Einbausicherungen und ähnliche Verschlüsse anwendbar.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Stiftzylinderschloß u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Schlüsseleinkerbungen und den im Drehzylinder (2) lagernden Zuhaltungsstiften (5) Kugeln (7) von gleichem Durchmesser eingeordnet sind.
  2. 2. Stiftzylinderschloß u. dgl. nachAnspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die gegen die Kugeln (7) anliegenden Enden der Zuhaltungsstifte (5) entsprechend der Kugelform muldenförmig ausgebildet sind. '
DEP26259D 1948-12-23 1948-12-23 Stiftzylinderschloss Expired DE802432C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP26259D DE802432C (de) 1948-12-23 1948-12-23 Stiftzylinderschloss

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DEP26259D DE802432C (de) 1948-12-23 1948-12-23 Stiftzylinderschloss

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DE802432C true DE802432C (de) 1951-02-12

Family

ID=7370384

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DEP26259D Expired DE802432C (de) 1948-12-23 1948-12-23 Stiftzylinderschloss

Country Status (1)

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DE (1) DE802432C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1016593B (de) * 1954-02-08 1957-09-26 Zeiss Ikon Ag Zylinderschloss mit Kugelzuhaltungsstiften

Cited By (1)

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