DE825217C - Sicherung der Verriegelung an Kassettenschloessern u. dgl. - Google Patents

Sicherung der Verriegelung an Kassettenschloessern u. dgl.

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Publication number
DE825217C
DE825217C DEP51131A DEP0051131A DE825217C DE 825217 C DE825217 C DE 825217C DE P51131 A DEP51131 A DE P51131A DE P0051131 A DEP0051131 A DE P0051131A DE 825217 C DE825217 C DE 825217C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bolt
hook
lock
latch
locking
Prior art date
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Expired
Application number
DEP51131A
Other languages
English (en)
Inventor
Emil Freitag
Paul Freitag
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Freitag & Co K G
Original Assignee
Freitag & Co K G
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Freitag & Co K G filed Critical Freitag & Co K G
Priority to DEP51131A priority Critical patent/DE825217C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE825217C publication Critical patent/DE825217C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B65/00Locks or fastenings for special use
    • E05B65/52Other locks for chests, boxes, trunks, baskets, travelling bags, or the like
    • E05B65/5207Other locks for chests, boxes, trunks, baskets, travelling bags, or the like characterised by bolt movement
    • E05B65/5215Other locks for chests, boxes, trunks, baskets, travelling bags, or the like characterised by bolt movement sliding
    • E05B65/523Other locks for chests, boxes, trunks, baskets, travelling bags, or the like characterised by bolt movement sliding parallel to the surface on which the lock is mounted
    • E05B65/5238Other locks for chests, boxes, trunks, baskets, travelling bags, or the like characterised by bolt movement sliding parallel to the surface on which the lock is mounted parallel to the wing edge

Landscapes

  • Buckles (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

  • Sicherung der Verriegelung an Kassettenschlössern u. dgl. Die Erfindung bezieht sich auf eine Sicherung der Verriegelung an Kassettenschlössern u. dgl. mit ein oder zwei Schließhaken.
  • Die bekannten Kassettenschlösser arbeiten in der Weise, daß bei einem Eingriff des Schließblechhakens in das Schloß dieser zunächst die Schrägfläche der unter dem Einfluß einerFeder stehenden Riegelfalle angreift und nach Überwindung der Federspannung in den Schließhaken kraftschlüssig einfällt. Die Riegelfalle kann hierbei nur um das Höhenmaß ihrer Abschrägung in den Hakenriegel eingreifen, so daß die Riegelfalle anschließend mittels des Schlüssels ganz in den Hakenriegel eingeschlossen werden muß. Diese Maßnahme wird jedoch in der Regel vergessen oder unterlassen in der Annahme, das Schloß sei auch in eingeschnapptem Zustand genügend geschlossen und ohne Zuhilfenahme des zugehörigen Schlüssels nicht zu öffnen. Dieses ist jedoch nicht der Fall, da beispielsweise in der Regel durch ledigliches Verecken des Kastens der Deckel mit seinem Schließhaken sich derart gegen den das Schloß tragenden Kasten genügend verschiebt, daß die* Riegelfalle außer Eingriff des Schließhakens tritt, so daß der Deckel ungehindert abgehoben werden kann.
  • Reicht eine Verschiebung des Deckels durch Vereckung des Kastens zum völligen Austritt der Riegelfalle nicht aus, genügt ein zusätzliches Aufstoßen des vereckten Kastens, da durch die hierdurch erzeugte Erschütterung .die Riegelfalle gegen die Wirkung ihrer Feder aus der Verriegelung tritt, so daß in diesem Augenblick bis zur folgenden Rückfederung ein Ausheben der Schließhaken möglich ist. Die Aufgäbe der Erfindung besteht darin, die angeführten Mängel zu beseitigen und bei Kassettenschlössern die halbtourig vollzogene selbsttätige Verriegelung gegen unbefugtes öffnen derart zwangsläufig zu sichern, daß weder durch Verecken, noch durch Aufstoßendes Kastens ein Ausheben des Schließhakens möglich ist.
  • Diese Aufgabe ist gemäß der Erfindung im wesentlichen dadurch gelöst, daß zusätzlich zur Riegelfalle ein von der anderen Seite her in den Schließblechhaken eingreifendes, unter Federwirkung stehendes, fallenartiges Verriegelungsorgan. vorgesehen ist, welches bei einem Ausschluß der Riegelfalle in die Offenlage gleichzeitig zwangsläufig mit Hilfe der Schließriegelverschiebung oder Schwenkbewegung der Zuhaltungen mittels eines zwischengeschalteten Mitnehmerorgan.s o. dgl. aus seiner Verriegelungslage gebracht wird. Durch diese Sicherung wird der Vorteil erreicht, daß selbst dann, wenn durch irgendwelche Maßnahmen der Fallenriegel aus seiner halbtourigen Schließlage gebracht wird, immer noch das Sicherungsorgan kraftschlüssig im Eingriff des Schließhakens verbleibt, aus welchem es nur durch ordnungsgemäße Verschiebung des Schließriegels oder Schwenkung der Zuhaltungen mittels des zugehörigen Schlüssels gebracht werden kann.
  • Um die Verriegelung ohne die Zuhilfenahme eines zwischengeschaltetenMitnehmerorgans lediglich mittels der Schwenkzuhaltungen aufzuheben, ist gemäß der Erfindung das Verriegelungs- bzw. Sicherungsorgan als schwenkbar gelagerter Hakenriegel ausgebildet, welcher durch Angriff eines Armes einer als zweiarmiger Hebel ausgebildeten Zuhaltung beim Anheben derselben mittels des Schlüssels aus der Verriegelungslage geschwenkt wird.
  • Durch diese Ausbildung wird der Vorteil erreicht, daß durch die Einsparung eines besonderen Mitnehmerorgans und dessen Lagerteile die Einrichtung verbilligt und durch die Vereinfachung eine einwandfreie, dauernde Wirkungsweise gewährleistet wird.
  • Um die Einrichtung weiterhin zu vereinfachen und zu verbilligen, wird gemäß der Erfindung zur Lagerung des Hakenriegels und seiner Schenkelfeder ein vorhandener Schließriegelführungsdorn verwendet, so daß für die ganze Einrichtung keine zusätzlichen Dorne benötigt werden.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt Fig. i eine Ansicht auf ein erfindungsgemäß ausgebildetes Kassettenschloß mit abgenommener Decke mit dem in halbtouriger Schließlage befindlichen Fallenriegel, Fig. 2 eine gleiche Ansicht mit dem in eineinhalbtouriger Schließlage befindlichen Fallenriegel, Fig. 3 eine gleiche Ansicht mit dem zurückgeschlossenen, in der Offenlage befindlichen Fallenriegel und Fig.4 einen Querschnitt nach Linie A-B der Fig. i. Als Ausführungsbeispiel ist ein zweiriegeliges Einlaßkassettenschloß zugrunde gelegt.
  • Das Schloß besteht im wesentlichen aus dem winkelförmigen Schloßblech i, auf welchem der Schließriegel 2 in den Führungsdornen 3 gegen die Wirkung einer auf einem Führungsdorn gelagerten Schenkelfeder ,4 verschiebbar gelagert ist. Hierbei findet der Abstützschenkel der Feder seine Führung in einer aus dem Riegelmaterial ausgepreßten Schlaufe und derAnlageschenkel mit Spiel in einer gleichgestalteten im rechten Winkel zu dieser angeordneten Schlaufe. Hierdurch werden besondere Lagerabstütz- und -anschlagdorne vollkommen erspart. An der dem Stulp 5 benachbarten Längskante des Riegels 2 sind in an sich bekannter Weise zwei mit Schrägflächen versehene Fallenriegel 6 derart angeordnet, daß diese beim Eingriff der an dem Schließblech 7 befestigten Schließhaken 8 in das Schloßinnere in diese unter dem Einfluß der Feder 4 kraftschlüssig einfallen. Diese Halbtourlage der Riegel zeigt Fig. i.
  • Um die Fallenriegel in dieser Lage gegen Herausgleiten, hervorgerufen durch Erschütterungen, Vereckung des Kasten o. dgl. zu sichern, greift bei einem Schließhaken von der dem Fallenriegel gegenüberliegenden Seite ein unter der Wirkung einer Feder 9 stehender Hakenriegel io ein. Die Feder 9 ist als eine auf dem Riegelführungsdorn 3 gelagerte Schenkelfeder ausgebildet, welche sich mit einem Schenkel gegen eine Abwinkelung r i des Hakenriegels io und mit dem anderen Schenkel gegen einen die Decke 12 tragenden ortsfesten Dorn 13 abstützt.
  • Nach dem Einfallen der Schließhaken 8 werden die mit dem Schließriegel 2 ein Stück bildenden Fallenriegel6 durch Verschließen des Schließriegels mittels des um den Schlüsseldorn 17 drehbaren Schlüssels vollständig in die Schließhaken eingeschlossen und der Riegel e durch eine oder mehrere Zuhaltungen 14, welche um den Riegelführungsdorn 3 schwenkbar sind, festgelegt, wie Fig.2 zeigt. Bei diesem Schließvorgang wird gleichzeitig die Hakennase des Hakenriegels io zwangsläufig einerseits durch den Fallenriegel6 aus ihrer Sperrlage herausgeschoben. Andererseits erfolgt . die Ausschwenkung aber auch durch einen Arm 15 einer als zweiarmiger Hebel ausgebildeten Zuhaltung 14, welcher sich gegen die Abwinkelung ii des Hakenriegels io anlegt und diesen beim Anheben .des anderen, als Zuhaltung ausgebildeten Hebelarmes, schwenkt. Wie aus Fig. 2 ersichtlich, werden auch diese Riegellagen durch Eingriff des Tourstiftes 16 in die Rastungen der Zuhaltungen festgelegt. Wird der Schließriegel :2 mittels des Schlüssels zurückgeschlossen, treten die Fallenriegel vollständig aus den Schließhaken heraus, wie Fig. 3 zeigt. Bei diesem Vorgang wird aber auch der Hakenriegel io durch den Arm 15 in der Offenlage gehalten, wobei lediglich derTourstift16 in einer anderen Rastung der Zuhaltungsplatten eingreift. In dieser Lage der Riegel können die Schließblechhaken ungehindert aus dem Schloß austreten. Die in der Zeichnung dargestellte Sicherung ist ein Ausführungsbeispiel, worauf die Erfindung nicht beschränkt ist, vielmehr sind im Rahmen der Erfindung auch Abweichungen und andere Ausführungen möglich. So z. B. kann die Ausschwenkung des Sicherungsriegels auch durch einen gesondert gelagerten Hebel bewirkt werden, welcher mittels der Schwenkzuhaltungen geschwenkt wird. Anstatt die Aufhebung der Sperrung mittels der Zuhaltungen herbeizuführen, kann dieses gegebenenfalls auch durch die Verschiebung des Schließriegels vermittelt werden. Ferner kann das Verriegelungsorgan anstatt aus einem schwenkbaren auch aus einem verschiebbaren Riegel bestehen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE-i. Sicherung der Verriegelung an Kassettenschlössern u. dgl., gekennzeichnet durch ein zusätzlich zur Riegelfalle (6) von der anderen Seite her in den Schließblechhaken (8) eingreifendes, unter Federwirkung stehendes, fallenartiges Verriegelungsorgan, welches bei einem Ausschluß der Riegelfalle (6) in die Offenlage gleichzeitig zwangsläufig mit Hilfe der Schließriegelverschiebung oder Schwenkbewegung der Zuhaltungen mittels eines zwischengeschalteten Mitnehmerorgans o. dgl. aus seiner Verriegelungslage gebracht wird.
  2. 2. Sicherung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Verriegelungsorgan als schwenkbar gelagerter Hakenriegel (io) ausgebildet ist, welcher durch Angriff' eines Armes (15) einer als zweiarmiger Hebel ausgebildeten Zuhaltung (14) beim Anheben derselben mittels des Schlüssels aus der Verriegelungslage geschwenkt wird.
  3. 3. Sicherung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hakenriegel (io) und seine Schenkelfeder (9) gemeinsam auf einem Schließriegelführungsdorn (3) lagern.
DEP51131A 1949-08-06 1949-08-06 Sicherung der Verriegelung an Kassettenschloessern u. dgl. Expired DE825217C (de)

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