DE415149C - Maschine zum Ausschmieden der Enden an Werkzeugen - Google Patents

Maschine zum Ausschmieden der Enden an Werkzeugen

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DE415149C
DE415149C DES60059D DES0060059D DE415149C DE 415149 C DE415149 C DE 415149C DE S60059 D DES60059 D DE S60059D DE S0060059 D DES0060059 D DE S0060059D DE 415149 C DE415149 C DE 415149C
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DE
Germany
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workpiece
die roll
die
machine
holder
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Expired
Application number
DES60059D
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English (en)
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Sullivan Machinery Co
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Sullivan Machinery Co
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21KMAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
    • B21K5/00Making tools or tool parts, e.g. pliers
    • B21K5/12Making tools or tool parts, e.g. pliers other cutting tools

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

  • Maschine zum Ausschmieden der Enden an Werkzeugen. Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom z. Juni igi i die Priorität auf Grund der Anmeldungen in den Vereinigten Staaten von Amerika vom 18. Juni und 14. Oktober 192i beansprucht. Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Maschine zum Aussch.mieden der Enden an Werkzeugen mit einem die Brustfläche des Werkstückes formenden ortsfesten Gesenk, das mit einer drehbaren - Gesenkrolle zusammenwirkt.
  • Bei den bisherigen Maschinen dieser Art wird meist eine glatte ungenutete Gesenkrolle verwendet, die das Werkstück in eine Nut des Gesenkes hineinstaucht. Diese Herstellung ergibt eine ungünstige Beanspruchung des Stahles und ist vor allem für die wegen ihres geringen Kraftbedarfs jetzt meist üblichen Stähle mit hinterschnittener Schneidenbrust, also nach hinten sich \ erjüngendern Körper unbrauchbar.
  • Erfindungsgemäß wird dadurch Abhilfe geschaffen, daß die Gesenkrolle eine Umfangsnut hat, deren Querschnitt über ihren ganzen Umfang hin der gleiche ist und deren Breite an der Peripherie des Gesenkes größer als am Boden der Nut ist und die Oberflächen darbietet, die alle Begrenzungsflächen des schneidenden Endes des Werkstückes mit Ausnahme der Vorderfläche formen.
  • In der Zeichnung sind z«-ei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt.
  • Abb. i ist eine Seitenansicht der Maschine, Abb. 2 ein Teilgrundriß, Abb. 3 ein Schnitt nach Linie 3 bis 3 der Abb. 2, Abb. d. eine vergrößerte Darstellung des rechten Endes der Abb. 3, Abb. 5 eine teilweise Stirnansicht der Maschine, Abb. 6 eine Seitenansicht einer zweiten Ausführung.
  • Die Füße i tragen das TNTaschinenbett 2. Dieses hat Parallelführungen 3 und d. und in wesentlich der gleichen wagrechten Ebene mit diesen eine querliegende Kurbelwelle ;. die durch eine Schwungradriemenscheibe 6 getrieben wird. Der Kurbelzapfen 7 ist durch Schubstange 8 mit einem auf den Führungen 3 und .4 verschiebbaren Kreuzkopf 9 verbunden. Dieser trägt auf einem Querzapfen io angelenkt nahe seinem vorderen Ende ein relativ schweres Rahmenglied ii, dessen Schwingungswinkel um den Zapfen io nach vor«-qrts durch einen Bolzen i2 begrenzt ist, der durch eine Bohrung 13 ragt und mit einer Anschlagmatter 14 versehen ist. Eine starke durch einen Stellkolben 16 in ihrer Spannung regelbare Feder 15 erstreckt sich zwischen dem Hinterende des Gelenkstückes i i und dein Kreuzkopf 9 und hält das Glied i i stets in der äußersten Lage, in die es im Uhrzeigersinne gedreht werden kann. An das Rahrnenglied ii ist vor dem Zapfen io auf dem Zapfen 17 eine Schwingbüchse 18 angelenkt, in der auf einer Welle i9 eine Gesenkrolle 2o drehbar ist, die eine Foringebutigsnut 21 am Umfange hat. Auf dein Bett 2 ist zwischen und unter den Führungen 3, .t ein Hilfsrahmen 22 angebracht, das einen ortsfesten Gesenkteil 23 trägt, dessen Stellung durch Stellschraube 24 einstellbar ist, und der in Flucht mit der Bahn der Hin- und Herbewegung der Rolle 2o steht, sowie die Nut in der Rolle ganz ausfüllen kann, wenn dieselbe darüber hinrollt. O_uer zu dem Hilfsrahmen 22 ist ein Schlitten 25 verschiebbar, dessen Werkstückaufnahmeschlitz 26 mit seiner Rückseite und den Seitenwänden vom Schlitten 25 gebildet wird. Die Vorderseite des Schlitzes ist offen, wird aber in der Arbeitslage des Schlittens 23 durch eine Oberfläche des Rahmens 22 und ortsfesten Gesenkes 23 geschlossen. Schlitten 25 ist seitwärts verschiebbar mittels eines Gelenkhebes 2; lind Lenkers 28. Wird der Schlitten weit genug seitlich verschoben, um das fertige Werkstück über die Seite des Hilfsrahmens 22 hinaus zu bewegen, so kann das Werkstück durch Schwerkraft herausfallen, worauf es durch einen geneigten Aufnahmetrog 29 gefangen und nach einem gewünschten Punkt geführt wird.
  • Um die senkrechte Lage der Werkstücke oder Stähle einzustellen, damit genügend Werkstoff für die Ausbildung der auszuschmiedenden Schneiden in die Bahn der Gesenkrolle 20 vorgeschoben wird, ist ein Schiebekeil 30 vorgesehen, auf dessen Schrägfläche 31 die Unterkante eines Werkstücks 32 ruhen kann. Keil 30 trägt unten eine Zahnstange 33 und ist durch einen Zahn-,sektor 3.1. längsbeweglich, der auf einer Schwingwelle 35 befestigt ist. Diese ist mit einem Bewegungshebel 36 versehen, der an einem Stellbogen 37 einstellbar und feststellbar ist. Zur Feststellung dient eine von Hand atrslösbare Klinke 38.
  • Zur Steuerung der Ingangsetzung und Stillsetzung der Hin- und Herbewegung der Gesenkrolle 2o dient eine Kupplung 39, die vom Fußtritt d.o beeinflußt wird. Hierbei ist zti beachten, daß, wie in Abb..I gezeigt, der Keil 30 in einen Schlitz d2 in dem querverschiebbaren Schlitten 25 ragt, der einen Stahlhalterauswerfer bildet. Der Stahl sperrt den Schlitten gegen Seitenbewegung, außer, wenn der Keil genügend weit zurückgezogen ist. Wird also ein Stahl- oder Werkstück in die Nut 26 gesetzt, und der Keil 30 vorgeschoben, um den Stahl in die Bahn der Rolle 2o zu drücken, so wird der Schlitten 25 in Arbeitslage verriegelt. Daher muß sich ein sauber geformtes Werkstück ergeben.
  • Die Maschine wirkt wie folgt: Es sei angenommen, daß der Schlitten 25 in der richtigen Lage ist, wobei sein Schlitz 26 in Längsflucht mit dem ortsfesten Gesenkteil 23 steht, und daß der Keil 30 in den Schlitz 42 im Schlitten 25 eingeschoben ist und letzteren gegen Querbewegung sperrt. Ein erhitztes Werkstück wird dann in den Schlitz 26 geschoben und gleitet herunter, bis es auf der Schrägfläche 31 des Keils 3o aufruht. Fußtritt .4o wird gesenkt, um den Eingriff zwischen der Triebscheibe 6 und der Welle 5 zti bewirken. Darauf wird der Kreuzkopf 9 hin und her bewegt und nimmt die Gesenkrolle 20 mit sich, die .über die Oberfläche des Werkstücks 32 und den ortsfesten Gesenkteil 23 rollt. Der Arbeiter zieht den Hebel 36 im Uhrzeigersinne und bewirkt dadurch, daß die Keilfläche 31 das Werkstück 32 allmählich hebt, bis genügend Werkstoff der Einwirkung der Rolle 2o ausgesetzt ist, um den Raum zwischen dem ortsfesten Gesenkteil 23, dein hinteren Ende des Werkstücke. und der Bahn der Gesenkrolle 2o ganz auszufüllen. Wird der Stahl durch zu schnelle Bewegung des Hebels 36 zu rasch vorgeschoben, so erlaubt die Feder 1 5 dem Glied i i, etwas um den Zapfen zu kippen und schafft geniigend Nachgiebigkeit, um Verklemmungen oder Brüche der Maschine zu verhüten. Sollte der Stahl zwischen dein Zeitpunkt, in dein die Rolle 2o nach rechts darüber hingeht, und dein Zeitpunkt, in dein sie von links an diesen Punkt zurückkehrt, zu weit aufwärtsgeschoben worden sein, so erlaubt die Schwinge 18 der Gesenkrolle 20 entgegen dein Uhrzeigersinne zu schwingen und verhindert Bruch und Beschädigung des Werkstückes. Ist der Stahl fertig, so wird Hebel 36 vorwärtsgedrückt, wodurch Keil 30 aus dein Schlitz 4.2 herausgezogen wird. Hebel 2; kann dann zur rechten Seite des Arbeiter: bewegt werden, wodurch Schlitten 25 seitwärts bewegt wird und das selbsttätige Herausfallen des Werkstücks 32 zuläßt. Schlitten 25 wird dann in Anfangslage zurückgebracht und Keil 30 zwecks Sperrung vorbewegt, worauf nach Einsetzung eines neuen erhitzten Werkstücks das Spiel sich wiederholt.
  • Bei der Ausbildung nach Abb. 6 ist die Gesenkrolle 2o an einem Ende eines Schiebers 45 drehbar gelagert, der in Führungen 4.6 mittels einer Schwinge 4.7 hin und her beweglich ist, die bei 4.8 angelenkt ist und an einem einstellbaren Kurbelzapfen .I9 angreift, dessen Einstellung durch (las Getriebe 5o in bekannter Art erfolgt. Rolle 20 wirkt finit einem ortsfesten Gesenkblock .51 zusammen, der dem ortsfesten Gesenkteil 23 nach Abb. 4 und 5 ähnelt und mit einem Schiebekeil ausgestattet ist, welcher mittels Schraube 52 und Mutter 53 verstellbar ist. Diese ist am Keil befestigt, und die Schraube wird durch ein Handrad 54. gedreht. Der Keil dient dazu, das Maß einzustellen, um das der Stahl über den ortsfesten Gesenkblock 51 vorragt. Die Arbeitsweise ist ähnlich wie bei dir Maschine nach Abb. 1 bis 5.

Claims (5)

  1. PATEN T-Ax snRÜc-Hr: i. Maschine zum Ausschmieden der Enden an Werkzeugen mit einem die Brustfläche des Werkstückes formenden ortsfesten Gesenk, das mit einer drehbaren Gesenkrolle zusammenwirkt, dadurch gelfennzeichnet, daß die Gesenkrolle (20) eine Umfangsnut hat, deren Ouerschnitt auf ihrem ganzen Umfang der gleiche und deren Breite außen größer als am Boden der Nut ist und die Oberflächen (21) darbietet, die alle Begrenzungsflächen des schneidenden Endes des Werkstückes finit Ausnahme der Vorderfläche formen.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, 'daß der Werkstückhalter (25) so beweglich ist, daß er außer der Stellung, in der das Werkstück (32) in der Bahn der Gesenkrolle (20) ist, eine Stellung einnehmen kann, in der das Werkstück außerhalb dieser Bahn ist, wobei eine Werkstückeinstellvorrichtung (30) zur Verriegelung des Werkstückhalters in der ersteren Stellung dient.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Werkstückhalter (25) aus der Bahn der Gesenkrolle (2o) beweglich ist, um das fertige Werkstück abzugeben. .I.
  4. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die das Werkstück aufnehmende Aussparung des Werkstückhalters (25) unten offen ist und das Werkstück in ihr durch einen Hilfsralfmen (22) und einen Teil des ortsfesten Gesenks (23) gestützt wird, so daß, wenn der Werkstückhalter aus der Bahn der Gesenkrolle (2o) und von dem Hilfsrahmen hinweg bewegt wird, das Werkstück den Boden des Halters verläßt und aus der Maschine herausfällt.
  5. 5. Maschine nach Anspruch i, bei der die Gesenkrolle unter einem spitzen Winkel zur Achse des Werkstückes beweglich ist, dadurch gekennzeichnet, daß das ortsfeste Gesenk (23) mit einem keilförmigen die Brustfläche des Werkstückes formenden Teil in die entsprechend keilförmige :tut der darüber laufenden Gesenkrolle (20) eintritt.
DES60059D 1921-06-18 1922-06-10 Maschine zum Ausschmieden der Enden an Werkzeugen Expired DE415149C (de)

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