DE415100C - Trethebelanordnung fuer Notenschreibmaschinen - Google Patents

Trethebelanordnung fuer Notenschreibmaschinen

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DE415100C
DE415100C DEST36889D DEST036889D DE415100C DE 415100 C DE415100 C DE 415100C DE ST36889 D DEST36889 D DE ST36889D DE ST036889 D DEST036889 D DE ST036889D DE 415100 C DE415100 C DE 415100C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J3/00Typewriters or selective printing or marking mechanisms characterised by the purpose for which they are constructed
    • B41J3/34Typewriters or selective printing or marking mechanisms characterised by the purpose for which they are constructed for printing musical scores

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Accessory Devices And Overall Control Thereof (AREA)

Description

  • Trethebelanordnung für Notenschreibmaschinen. Die Erfindung bezieht sich auf Schreibmaschinen für den Notendruck, welche in senkrechter Anordnung über dem als Werkstückträger dienenden Kreuzschlitten eine einstellbare Typenscheibe besitzen, die auf und ab verschiebbar gehalten wird, und deren jeweils unterste Type vor dem Druckvorgang einzufärben ist.
  • Bei den bekannten Schreibmaschinen für den Notendruck wird das Einfärben der jeweils nach unten eingestellten Drucktype erst vorgenommen, während die Typenscheibe ihre Abwärtsbewegung ausführt. Aus diesem Grunde muß das Vor- und Zurückbewegen des Farbschlittens stoßweise mit großer Geschwindigkeit erfolgen, was zur Folge hat, daß die Maschine Erschütterungen ausgesetzt wird, die noch anhalten, wenn die Drucktype sich auf das Druckblatt aufsetzt, so daß ein reiner und scharfer Druck nicht erreicht werden kann.
  • Beim Gegenstand der Erfindung bleibt dagegen die Typenscheibe so lange in ihrer Ruhestellung, bis das Einfärben der nach unten eingestellten Drucktype stattgefunden hat, so daß sich die hierzu erforderlichen Bewegungen des Farbschlittens in Ruhe vollziehen können. Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einer Ausführungsform beispielsweise dargestellt. Es zeigen: Die Abb. i eine Seitenansicht der Schreibmaschine, bei welcher der Kreuzschlitten für das Werkstück fortgelassen ist, und die Abb. a und 3 in größerem Maßstabe die Trethebe'anordnurg in der Ruhestellung und die Abb.4 in der Arbeitsstellung; die Abb.5 und 6 zeigen eine Einzelheit.
  • Der Schlitten tt, an welchem die Typenscheibe a angebracht ist, erhält seine Verschiebung durch das Hebelgestänge o, p, g (s. Abb. i), und der Fahrschlitten r wird durch däs Hebelgestänge s, t, tt, v, w in Bewegung gesetzt.
  • Beide Hebelgestänge sind mir dem Trethebel w in solchen Zusammenhang gebracht, daß im ersten Teile der Abwärtsbewegung des Trethebels iv zunächst der Farbschieber r an der Typenscheibe a zum Einfärben der untersten Type vorüberbewegt wird, worauf der Bewegungszusammenhang zwischen dem Trethebel w und dem Farbschlittengestänge aufgehoben wird, und zwar, bevor noch der Trethebel w sich auf den Hebel g aufsetzt, und durch dessen Vermittelung die Abwärtsbewegung der Typenscheibe a bewirkt.
  • Der Trethebel iv ist etwas über seine Drehachse hinaus verlängert und besitzt dort eine schmale Nase u,', die unter den einen Schenkel x' eines T-förmigen Gleitstückes x faßt, das durch Bolzen y mit dem Hebel v so in Verbindung steht, daß es gegen diesen verschoben werden kann, wobei übergeschobene Federn ständig bestrebt sind, das Gleitstück x von dem Hebel v zu entfernen. Der mittlere Schenkel x" dieses Gleitstückes besitzt eine Abschrägung, die mit einer am Lagerbock des Trethebels w gelagerten Rolle z zusammenwirkt. Die Rolle ist innerhalb der Schwingbahn des Gleitstückes x gelagert in solcher Weise, daß, wenn der Hebel v durch Vermittelung des Gleitstückes x gezwungen wird, an der Schwingbewegung des Trethebels iv teilzunehmen, das Gleitstück x durch die Rolle z (Abb. 5) gegen den Hebel v verschoben und schließlich aus dem Bereiche der Nase w' gebracht wird, so daß nun der Bewegungszusammenhang zwischen dem Trethebel w und dem Hebel v unterbrochen und das Farbschieber-Fewegungsgcstänge durch die Feder 2 in die Ruhelage zurückgebracht wird.
  • Damit das Gleitstück x dem späteren Hochschwingen des Trethebels ti, nicht hinderlich ist, wird es in einwärts geschobener Stellung durch die Nase 3 einer Blattfuder 4 gefangengehalten (Abb.5 und 6), welch letztere am Hebel v befestigt ist und am vorderen Ende einen seitlichen Ansatz ,4' besitzt (Abb. z und 4).
  • Gegen diesen Ansatz 4' legt sich die Nase w, wenn der Trethebel w durch die Feder 5 (Abb. z und 4) wieder in seine Hochlage zurückschwingt, wodurch die Blattfeder von dem Gleitstück x abgeschwungen und letzteres wieder ausgelöst wird, so daß es aus der Stellung nach Abb.6 in die Stellung nach Abb.5 zurückkehren kann.
  • Nachdem im ersten Teile der Abwärtsbewegung des Trethebels iv der Farbschlitten seine Vor- und Rückwärtsbewegung ausgeführt hat, wird schließlich auch der Hebel g erfaßt (Abb.4), und nunmehr beim weiteren Abwärtsgang des Trethebels iv die Typenscheibe gegen die Schlittenplatte bewege, worauf das Zurückverschieben der Typenscheibe a durch die an dem Gestänge p angreifende Feder 6 (Abb. i) erfolgt.

Claims (1)

  1. P_1T LNT-AN SPRÜCiir: i. Trethebelanordnung für Notenschreibmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß von übereinander gelagerten Antriebshebeln (iv, g) gesonderte Bewegungsgestänge nach dem Farbschlitten (r) und der Typenscheibe (a) hochgeführt sind und beide Antriebshebel (w, g) durch einen gemeinsamen Trethebel derart gesteuert werden, daß im ersten Teile der Abwärtsbewegung des Trethebels (w) das Vor-und Zurückbewegen des Farbschlittens und erst hierauf die Abwärtsverschiebung der Typenscheibe (a) erfolgt. a. Trethebelanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebshebel (v) für den Farbschlitten ein Gleitstück (x) besitzt, das beim Abwärtsbewegen des Trethebels (w) von einer Nase (iv') dieses Hebels erfaßt und mitgenommen, bei der weiteren Bewegung aber durch eine Rolle (z) zurückgedrängt wird, wodurch das Gleitstück aus der Bewegungsbahn der Nase (iv') herausgelangt und das Bewegungsgestänge für den Farbschlitten (r) für den Rückgang freigegeben wird. 3. Trethebelanordnung nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß das Gleitstück (x) in zurückgeschobener Stellung durch die Nase (3) einer Blattfeder (4) festgehalten und durch den in die Ruhelage zurückgehenden Trethebel (w) beim Auftreffen der Nase (w) auf den Ansatz (4') der Feder (4) wieder ausgelöst wird.
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