DE414780C - Geheimschloss - Google Patents

Geheimschloss

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DE414780C
DE414780C DEM84324D DEM0084324D DE414780C DE 414780 C DE414780 C DE 414780C DE M84324 D DEM84324 D DE M84324D DE M0084324 D DEM0084324 D DE M0084324D DE 414780 C DE414780 C DE 414780C
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Germany
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lock
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locking
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DEM84324D
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B37/00Permutation or combination locks; Puzzle locks
    • E05B37/16Permutation or combination locks; Puzzle locks with two or more push or pull knobs, slides, or the like

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  • Hinges (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist ein Geheimschloß mit radial verstellbarer Auslösung, welches dazu dienen soll, die Schlüssel an Schlössern für Möbelstücke usw. entbehrlich zu machen. Die Erfindung besteht im besonderen darin, daß die Entsperrung der den Riegel verschiebenden Nuß, Z,2fcnx%.<L o. dgl. durch eine Hebeltaste erfolgt, die in sperrender Stellung mit ihrem schnabelförmigen
ίο Ende in die Zähne eines auf der Achse der Nuß sitzenden Sperrades eingreift. Diese Hebeltaste ist unterhalb des Griffes, an dem die Schublade oder die Tür des Möbelstückes aufgezogen wird, angebracht und ist nach außen durch eine Rosette abgedeckt, deren Rand durch Schlitze in federnde Segmente zerlegt ist. Eins dieser Segmente liegt jeweils über der Hebeltaste. Die Einstellung der Hebeltaste kann auf irgendeinen Punkt des Kreises fixiert werden, und ein seitlicher Druck auf eine bestimmte Stelle einer Rosette unter dem Griff genügt, um die Vorrichtung auszulösen. Nach diesem Vorgange ist nur ein Andrücken und Herumdrehen des Griffes notwendig, um den Riegel des Schlosses herunterzudrücken und das Schloß dadurch zu öffnen.
In der beiliegenden Zeichnung ist die Erfindung dargestellt, und es zeigt
Abb. ι einen Schnitt durch die Rosette des Geheimschlosses mit Ansicht des inneren Mechanismus,
Abb. 2 einen wagerechten Schnitt durch das Schloß mit der Einstellung,
Abb. 3 eine Draufsicht auf Griff und Rosette,
Abb. 4 einen beispielsweise für das Schloß verwendeten Riegel,
Abb. 5 eine Sperrvorrichtung für den Riegel, welche denselben so lange niedergedrückt hält, als die Schublade oder Tür geöffnet ist, und die sich beim Schließen des Faches selbsttätig auslöst, wonach der Riegel einschnappt.
Bei der Darstellung der Erfindung ist eine Verriegelung gewählt worden (Abb. 4), bei welcher der Riegel durch das Eingreifen eines Zah»rades bewegt wird und auf einer Feder aufsitzt, die ihn nach oben drückt. Das Zahnrad N (Abb. 2 und 4) sitzt auf einer Hülse V fest, durch welche der vierkantige Stift O gesteckt ist. An dem einen Ende, nach dem Griff zu, ist dieser Stift mit einem Gewinde versehen, auf welchem die Mutter S sitzt; an dem anderen Ende trägt er eine Scheibe und einen Splint W. Auf diesem Vierkantstift O ist das gezahnte Sperrad / befestigt, in dessen Zahnung der schnabelförmige Kopf des Sperrhebels C (Abb. 1) eingreift. Der Sperrhebel C hat einen Ansatz c nach Art einer Taste, welche unter dem ringsherum eingeschlitzten, federnden Rande der Rosette K. liegt. Durch einen Druck auf das federnde Segmentstück der Rosette, welches sich ge-
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rade über der Taste c befindet, wird diese um den Drehpunkt bei C heruntergedrückt und dadurch der Kopf des Sperrhebels (Abb. i) aus der Zahnung des Sperrades / heiausgehoben, in welche er durch Federkraft eingedrückt ist. Damit der Sperrkopf D nicht wieder in die Zahnung zurückschnappt, ist an ihm ein gabelförmiger Hebel/7 angelenkt. Erfolgt ein Druck auf die Taste c, so hebt sich ίο infolgedessen der Hebel/7 in der Gabelführung und mit ihm der an ihm sitzende Vorsprung E. Durch ein Andrücken des Griffes L wird nun die Scheibe/5 unter den Vorsprung des gabelförmigen Hebels F gedrückt, so daß der äußere Rand der Scheibe unter den Vorsprung des Hebels zu liegen kommt. Dadurch wird der Hebel/7 hochgehalten und mit ihm der Sperrkopf D so lange aus der Zahnung des Sperrades / entfernt, als das Andrücken des Griffes L bzw. das gleichzeitige Herumdrehen des Griffes und das dadurch bewirkte Niederdrücken des Riegels M dauert. Diese Einrichtung ist erforderlich, weil die Rosette während des ÖffnungsVorganges sich mitdreht und daher ein Niederhalten des Segments der Rosette, unter dem die Hebeltaste liegt, nicht möglich ist.
Die Scheibe P wird durch eine Feder Q von dem Hebel F mit dem Vorsprung E ferngehalten. Ein Ansatzstück der Scheibe/5 mit einem Gewindestutzen dient dazu, die Rosette K. mit dem geschlitzten, federnden Rand sowie die Griffplatte U vermittels der Mutter/? festzuhalten. Dieser Gewindeansatz der Scheibe/3 ist vierkantig durchlocht und verschiebbar auf dem Vierkantstift O; er wird in dieser Verschiebung begrenzt durch die Mutter 5, welche auf dem Gewinde des Vierkantstiftes O sitzt.
Die Sperrvorrichtung DCB ist bei der dargestellten Ausführungsform auf zwölf verschiedene Punkte// der GrundplatteA einstellbar, und man hat hierzu nur nötig, die Schraube G (welche auch durch einen Einschnappstift ersetzt werden kann) zu lösen und die Scheibe B mit den Hebeln C und D so weit herumzudrehen bis zu dem Segmentstreifen der Rosette, welchen man zur Auslösung gewählt hat. Die einzelnen Segmentstücke werden auf der Rosette besonders gekennzeichnet, wie z. B. durch Tierkreiszeichen, Zahlen oder Buchstaben, von denen man sich dasjenige Zeichen zu merken hat, unter welchem die Taste c des Hebels C zu stehen kommt. j
Die Funktion des Schlosses ist hiernach fol- | gen'de: Zur Öffnung, beispielsweise einer i Schublade, drückt man mit einem Finger der linken Hand auf das federnde Randstück der Rosette unter dem Einstellzeichen. Hierdurch wird die Taste c heruntergedrückt, und der Sperrkopf/> hebt sich aus der Zahnung des Sperrades /. Gleichzeitig aber hebt sich auch der an dem Sperrkopf D angelenkte Gabelhebel F mit dem Vorsprung f. Nun drückt man mit der rechten Hand den Griff L an das Schloß, wodurch der Rand der Scheibe/5 unter den Vorsprung E gelangt. Unter ständigem Andrücken des Griffes L dreht man sodann diesen rechts herum, bis der Riegel M heruntergedrückt ist. Man hört dies an dem Einschnappen der Sperrklinke T (Abb. 5), deren Spitze in eine Ausfräsung des oberen Riegelrandes eingreift. Das Schloß bleibt nun so lange geöffnet, bis man die Schublade wieder einschiebt. Sobald der Rand der Schublade mit der Front des - Möbelstückes wieder abschließt, wird der hervorstehende Teil der Sperrklinke T herausgedrückt, wodurch die. Spitze der Sperrklinke die Einfräsung des Riegels verläßt und dieser durch die Feder, auf der er sitzt, emporgeschnellt wird. Hierdurch erfolgt eine Linksdrehung des Zahnrades N und mit diesem des Sperrrades /, über dessen Zähne nun der Sperrkopf D des Hebels C gleitet, bis er die Ursprungseinstellung wieder erreicht hat. Gleichzeitig dreht sich auch der Griff £ wieder nach links in seine wagerechte Lage zurück, und das Schloß hat sich selbsttätig geschlossen.

Claims (2)

  1. Patent-An Sprüche:
    I. Geheimschloß, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrung der den Riegel verschiebenden Nuß o. dgl. durch eine Hebeltaste freigegeben wird, deren schnabelförmiges Ende in die Zähne des Sperrrades (/) eingreift, wobei an dem schnabelförmigen Sperrkopf (D) ein in Gabelführung gleitendes Hebelstück (F) angelenkt ist, welches einen Vorsprung (E) trägt, der durch das Andrücken einer Scheibe (P) auf deren Rand aufliegt, wodurch die Sperrung so lange ausgeschaltet ist, als das Andrücken der Scheibe und das durch Herumdrehen des Schloßgriffes (Z.) bewirkte Herunterdrücken des Schloßriegels währt.
  2. 2. Geheimschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebeltaste zur Auslösung der Sperrvorrichtung unter einem Segment des ringsum geschlitzten federnden Randes einer Rosette liegt, die unter dem Schloßgriff befestigt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEM84324D 1924-03-22 1924-03-22 Geheimschloss Expired DE414780C (de)

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DEM84324D DE414780C (de) 1924-03-22 1924-03-22 Geheimschloss

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DEM84324D DE414780C (de) 1924-03-22 1924-03-22 Geheimschloss

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DE414780C true DE414780C (de) 1925-06-08

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DEM84324D Expired DE414780C (de) 1924-03-22 1924-03-22 Geheimschloss

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