DE41477C - Neuerung an Verbunddampfmaschinen - Google Patents
Neuerung an VerbunddampfmaschinenInfo
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- DE41477C DE41477C DENDAT41477D DE41477DA DE41477C DE 41477 C DE41477 C DE 41477C DE NDAT41477 D DENDAT41477 D DE NDAT41477D DE 41477D A DE41477D A DE 41477DA DE 41477 C DE41477 C DE 41477C
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- piston
- steam
- cylinder
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- pressure
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01B—MACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
- F01B17/00—Reciprocating-piston machines or engines characterised by use of uniflow principle
- F01B17/02—Engines
- F01B17/04—Steam engines
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01B—MACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
- F01B2170/00—Steam engines, e.g. for locomotives or ships
- F01B2170/04—To-be-deleted with administrative transfer to parent group
- F01B2170/0405—To-be-deleted with administrative transfer to parent group
- F01B2170/0435—Compound machines with double or plural expansion; Auxiliaries driven by main engine
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
. KLASSE 14: Dampfmaschinen.
JOHN ERICSSON in NEW-YORK (V. St. A.). Neuerung an Verbunddampfmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. April 1887 ab.
Die Maschine erhält zwei Cylinder mit auf gemeinsamer Kolbenstange sitzenden Kolben,
wobei jeder Cylinder mit seinem Kolben nur einfach wirkt. Die Anordnung ist derart, dafs
der Kolben des kleinen oder Hochdruckcylinders auf seinem gesatnmten Vorgange gegen
ein Vacuum arbeitet, während gleichzeitig der Kolben des grofsen oder Niederdruckcylinders
im Gleichgewicht arbeitet.
Fig. ι zeigt in Seitenansicht die für die Erklärung
der Erfindung nöthigen Theile einer horizontal liegenden Verbunddampfmaschine,
Fig. 2 im Verticalschnitt dieselben Theile, nur bei veränderter Kurbelstellung und beim Eingang
des Kolbens, Fig. 3 im Verticalschnitt und gröfserem Malsstabe die Cylinder, Kolben,
Kanäle und Schieber der Maschine, wobei die Stellung der Kolben und Schieber der
Kurbelstellung in Fig. 1 entspricht.
A ist der Hochdruckcylinder, welchem Dampf vom Kessel her direct zugeführt wird,
A1 der Niederdruckcylinder, in welchen durch den Kolben des kleinen Cylinders A aus letzterem
der Dampf gepumpt wird. Beide Cylinder liegen so dicht hinter einander, dafs
nur noch der zur Anbringung der Stopfbüchse nöthige Zwischenraum verbleibt. Durch
die mit Metallpackung ausgelegte Stopfbüchse geht die Kolbenstange D hindurch, auf welcher
der grofse Kolben E1 und der kleine
Kolben E sitzen. Die aufsen liegenden Kopfenden der Cylinder sind durch dicht schliefsende
Deckel abgeschlossen, von denen nach der
Zeichnung derjenige des grofsen Cylinders mit Stopfbüchse F für die Kolbenstange D versehen
ist.
Zwischen den an einander grenzenden Cylinderstirnflächen
liegt der sehr kurze Kanal a.
In diesem befindet sich eine Schieberfläche b
für den Schieber c, der, als einfacher Flachschieber dargestellt, die Verbindung zwischen
beiden Cylindern herstellt und aufhebt. An diesem Ende des kleinen Cylinders A befindet
sich ferner, in Verbindung mit dem Dampfzuleitungsrohr nach dem Kessel, der Kanal d
mit der Schieberfläche e für den Schieber f, der, analog dem Schieber c, als Flachschieber
angegeben ist und den vom Kessel nach dem Cylinder A gehenden Dampf eintreten Mst und
absperrt. An den äufseren Deckel des Cylinders A schliefst sich das Ableitungsrohr g
an, das entweder ins Freie oder, wie in Fig. 1 angegeben, nach dem Condensator G führt.
An der Vereinigungsstelle von g und A sitzt ein nach innen schliefsendes Ventil h, das infolge
eines etwaigen Ueberdruckes auf der Innenfläche geöffnet wird.
An der dem kleinen Cylinder zunächst liegenden Stirnfläche des grofsen Cylinders befindet
sich ein mit Schieberfläche / und Flachschieber j ausgerüsteter Kanal z, der mit dem
einen der Zweigkanäle des nach dem Condensator führenden Rohres H in Verbindung
steht. Am anderen Ende des Cylinders A1 liegt der constant nach dem Condensator
offene Kanal k, in Verbindung mit dem anderen
Zweigkanal von H. Die Schieber können durch eine der bekannten und geeigneten
Schiebersteuerungen bethätigt werden.
Wenn sich die Kolben an dem rechten Ende ihres Hubes und in nächster Nähe der zugehörigen
Cylinderstirnflächen befinden, so steht der Einlafsschieber f offen oder öffnet
sich gerade, so dafs der Kolben E nach links bewegt wird, wobei der zwischen den Cylindern
liegende Schieber c geschlossen und
der zwischen dem grofsen Cylinder und dem Condensates eingeschaltete Schieber j geöffnet
wird, Fig. 3. Hat dann der Schieber / den vom Kessel nach dem kleinen Cylinder strömenden
Dampf abgesperrt, so wirkt der im Cylinder enthaltene Dampf infolge seiner Expansion
weiter auf den Kolben ein und verschiebt diesen weiter nach links, wobei Schieber
c geschlossen wird, Schieber j dagegen geöffnet bleibt. Bei diesem ersten Kolbenhub
treibt Kolben E sämmtliche im Cylinder A enthaltene Luft durch das Ventil h und Rohr g
hindurch, so dafs bei dem hierauf erfolgenden Eingang des Kolbens, Fig. 2 (während welcher
Zeit Ventil h geschlossen ist), Kolben E in seinem Cylinder ein Vacuum herstellt, demnach
also bei seinem zweiten, wie auch bei den übrigen Kolbenausgä'ngen gegen ein
Vacuum arbeitet. Während des Kolbenganges von rechts nach links befindet sich der grofse
Kolben im Gleichgewicht, da infolge des offenen Schiebers j durch diesen, den Kanal i
und den beständig offenen Kanal k die Verbindung zwischen beiden Enden des grofsen
Cylinders hergestellt ist. Es wirkt also beim Ausgang des kleinen Kolbens diesem kein anderer
als der durch Reibung unvermeidlich hervorgerufene Widerstand entgegen. . Am
Ende des Ausganges beider Kolben (nach links) wird Schieber c geöffnet, Schieber j abgesperrt,
so dafs die Verbindung zwischen den an einander liegenden Cylinderenden hergestellt
wird, gleichzeitig aber der Schieber j die Ver bindung der Arbeitsseite des grofsen Cylinders
nach dem Condensator absperrt, Fig. 2, während die andere Seite dieses Cylinders immer
geöffnet bleibt. Beide Kolben werden dann durch den auf der linken Seite des grofsen
Kolbens vorhandenen Ueberdruck nach rechts bewegt.. Hierbei arbeitet der · grofse Kolben
gegen ein Vacuum, das so vollkommen ist, als es überhaupt im Condensator erzielt werden
kann.
Nach vollendetem Arbeitshub im grofsen Cylinder tritt — nach Oeffnung. der Schieber/
und j, sowie .nach Absperrung des Schiebers c r— wieder Dampf aus dem Kessel in
den kleinen Cylinder ein, während die linke Seite des' grofsen Kolbens durch Oeffnen des,
Kanals i ganz von Druck befreit wird. Dieser völlige Wegfall 'des Ueberdruckes wird nicht
wie bei einer einfach wirkenden Condensationsmaschine bis zur Condensation des Dampfes
im Condensator aufgehalten, sondern der Druck wird sofort bei Oeffnung des Schiebers/ durch
den freien Uebertritt des Dampfes von der Vorder- auf die Hinterseite des Kolbens aufgehoben.
Beim Betriebe einer solchen Maschine hat nach vorstehender Beschreibung der kleine
Kolben folgende drei Functionen : 1. als Arbeitskolben, 2. als Luftpumpenkolben zur
Erzeugung eines Vacuums im kleinen Cylinder und 3. als Dampfpumpenkolben zur
Abführung des Dampfes aus dem kleinen nach dem grofsen Cylinder.
Wie oben angegeben, kann Rohr g in das Freie münden oder mit dem Condensator in
Verbindung stehen, wie dies in der Zeichnung angegeben ist. Diese Weiterleitung des Rohres
ist aber für den Betrieb der Maschine nebensächlich, da der Hauptzweck die Wegführung
der Luft und desjenigen Dampfes ist, der in das Vacuum hinter den Kolben überzutreten
sucht. Rohr g dient auch (durch einfaches Anfühlen) zur Prüfung der guten Beschaffenheit
der Liderung des Kolbens E, insofern, als das Rohr kühl bleibt, wenn an dem Kolben
keine Undichtheit vorhanden ist, während im entgegengesetzten Falle das Rohr heifs wird.
Aufser dem Vortheile des Nichtvorhandenseins jedweden Rückdruckes gegen den Hochdruekkolben,
sowie des Bewegens des Niederdruckkolbens im Gleichgewicht beim Arbeitshub des Hochdruckkolbens ist der Wegfall
langer Dampfkanäle sowie die Einfachheit der Construction zu nennen.
Die Cylinder und Kolben können in jedweder
Lage angeordnet sein.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:In einer Verbunddampfmaschine:ι. Die Anordnung des Hochdruckcylinders mit einem Dampfeinlafsventil an einem Ende und einem nach innen schliefsenden, nach aufsen durch den Kolbenhub sich öffnenden Rückschlagventil (h) an dem■ anderen Ende, wodurch der Kolben des Hochdruckcylinders in einer Richtung als Luftpumpenkolben arbeitet, um Luft und Dampf an der betreffenden Kolbenseite hinauszudrücken und auf dieser Seite da-'. durch ein Vacuum herzustellen, während auf der anderen Seite der Hochdruckdampf: wirkt.
- 2. In Verbindung mit dem so angeordneten und arbeitenden Hochdruckcylinder: ein Niederdruckcylinder, dessen eines Ende stets mit dem Condensator communicirt und dessen anderes Ende Ventilverbindungen mit dem Hochdruckcylinder und dem Condensator hat, in der Weise, dafs, während der Hochdruckkolben unter Dampfdruck gegen ein Vacuum arbeitet, der Druck zu beiden Seiten des Niederdruckkolbens ausgeglichen ist.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE41477C true DE41477C (de) |
Family
ID=316958
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT41477D Expired - Lifetime DE41477C (de) | Neuerung an Verbunddampfmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE41477C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0179427A1 (de) * | 1984-10-25 | 1986-04-30 | Thermal Engine Technology, Inc. | Apparat für die Umwandlung in mechanische Energie von überhitztem Dampf |
| US4693087A (en) * | 1984-10-25 | 1987-09-15 | Thermal Engine Technology, Inc. | Method of generating power from a vapor |
| US4864826A (en) * | 1984-10-25 | 1989-09-12 | Lagow Ralph J | Method and apparatus for generating power from a vapor |
-
0
- DE DENDAT41477D patent/DE41477C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0179427A1 (de) * | 1984-10-25 | 1986-04-30 | Thermal Engine Technology, Inc. | Apparat für die Umwandlung in mechanische Energie von überhitztem Dampf |
| US4693087A (en) * | 1984-10-25 | 1987-09-15 | Thermal Engine Technology, Inc. | Method of generating power from a vapor |
| US4864826A (en) * | 1984-10-25 | 1989-09-12 | Lagow Ralph J | Method and apparatus for generating power from a vapor |
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